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	<title>FrauenBlog &#187; Schweiz</title>
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	<description>Für Macherinnen und Macher</description>
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		<title>54 Prozent der Frauen sind unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Generation Sandwich &#8211; Chancengleichheit? Von wegen! Sie wollten alles, und alles schien möglich. Eine Generation von Frauen, aufgewachsen im Glauben an die Chancengleichheit, ist heute ernüchtert – und erschöpft vom Spagat zwischen Karriere und Familie. Es hat alles so gut ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Generation Sandwich &#8211; Chancengleichheit? Von wegen!</strong></p>
<p><strong>Sie wollten alles, und alles schien möglich. Eine Generation von Frauen, aufgewachsen im Glauben an die Chancengleichheit, ist heute ernüchtert – und erschöpft vom Spagat zwischen Karriere und Familie. <span id="more-4443"></span><br />
</strong></p>
<p>Es hat alles so gut angefangen. Sie sind in den Siebzigerjahren mit den Buben auf die Bäume geklettert und haben in den Achtzigern mit ihren Freundinnen Selbstverteidigung gelernt. Keine Sekunde haben sie daran geglaubt, dass sie weniger erreichen könnten als ihre Brüder und Schulkollegen. Emanzipation und Gleichberechtigung waren die Schlagworte der Stunde. Ihre Mütter sympathisierten mit der Frauenbewegung und impften ihnen ein, wie wichtig Bildung ist. Die Töchter folgten dem Rat der Mütter: Sie stürmten die Gymnasien und später die Universitäten. Alles schien möglich.</p>
<p>Zum ersten Mal nahmen junge Frauen für ihre Karriere den Vater als Massstab. Eine Mutter, die ihren Beruf wegen der Familie aufgibt, so wie das in der Schweiz damals üblich war, taugte nicht mehr als Vorbild. Der Vater, der ein eigenes Unternehmen leitet, dagegen schon. Und tatsächlich: Nie zuvor etablierten sich so viele junge Akademikerinnen erfolgreich im Beruf wie in den Neunzigern. Rasch folgten die ersten Karriereschritte.</p>
<p>Manuela K. (42) ist eine fröhliche Natur. Sie will anonym bleiben – wer möchte schon, dass der Arbeitgeber liest, wie gestresst man ist? Gleich nach dem Studium verwirklichte die Architektin ihren Traum und gründete ein eigenes Büro. Wie das dereinst funktionieren soll, wenn man zwei kleine Kinder hat und sechzig Prozent arbeitet, daran verschwendete sie allerdings keinen Gedanken. Als ihr erster Sohn zur Welt kam, war es aus organisatorischen Gründen naheliegend, das eigene Büro wieder aufzugeben und den sicheren Assistentenjob an der Hochschule zu behalten. Sie empfand das sogar als «glückliche Fügung». Trotzdem fasst sie ihr Lebensgefühl heute so zusammen: «Zu wenig Zeit für alles.» Die Hausarbeit bleibt – wie es laut einer neuen Studie in acht von zehn Schweizer Familien der Fall ist – an ihr hängen. An der Hochschule wurden über die Jahre einige Assistenten zu Dozenten befördert. Manuela K. nicht, sie konnte ja auch kaum eigene Entwürfe vorweisen. «Dafür hat es definitiv nicht mehr gereicht.» Sie war dankbar, dass ihr Arbeitgeber es hinnahm, dass sie wegen ihres kränklichen Sohnes immer wieder zuhause bleiben musste. Wegen der Absenzen hatte sie ständig ein schlechtes Gewissen – wer möchte da noch Karriereansprüche anmelden? Längst ist der Traum vom eigenen Architekturbüro begraben, sie hat eine schlechter bezahlte Stelle im technisch-administrativen Bereich der Uni angenommen. «Eigentlich bin ich zufrieden», sagt sie. Und fügt nach kurzem Nachdenken hinzu: «Unangenehm ist nur, dass man diesen einen Satz nie ganz aus dem Kopf kriegt: Wer es wirklich will, schafft es auch.»</p>
<p>Ein Satz, der Frauen fertigmacht. Natürlich ist an ihm etwas dran. Doch man sollte gleich hinzufügen: Wahrscheinlich hat es noch nie so viel Willen gebraucht wie heute, «es» zu schaffen. «Die Babyboomer, also die zwischen 1945 und 1965 Geborenen, waren eine automatisch glückliche Generation», sagt François Höpflinger. Er ist Soziologieprofessor an der Universität Zürich und hat zahlreiche Bücher zu Generationenfragen publiziert. «Sie wurden in den Sechzigern und Siebzigern sozusagen hochgeschwemmt, weil unqualifizierte Einwanderer die schlecht bezahlten Stellen übernahmen.» Das hat sich in den beiden letzten Jahrzehnten, als immer mehr gebildete Menschen in die Schweiz eingewandert sind, geändert. Der Arbeitsmarkt hat sich globalisiert, die Konkurrenz ist grösser geworden.</p>
<p>Von unten drängt zudem bereits die nächste Generation nach, eine, die noch besser ausgebildet ist und mit Fremdsprachen und Computerkenntnissen geradezu imprägniert wurde. François Höpflinger beschreibt die Situation so: «Während die Babyboomer auf einer Rolltreppe hinaufgefahren sind, rennen die zwischen 1965 und 1975 Geborenen auf einer abwärtsfahrenden Treppe nach oben. Sie erreichen ihre Ziele nur mit grösstem persönlichem Einsatz.» Douglas Coupland hat ihnen in seinem Kultbuch den Namen «Generation X» gegeben und sie als erste Generation charakterisiert, die es zu weniger Wohlstand und Sicherheit bringt als die Eltern.</p>
<h3>Nirgendwo in Europa stecken so viele Frauen beruflich zurück, wenn sie Kinder bekommen, wie in der Schweiz</h3>
<p>Matthias Mölleney war Personalchef der Swissair und berät heute Firmen, Organisationen und Führungskräfte. Er weiss aus Erfahrung: «Möglich ist der Aufstieg trotz allem. Ich kenne keinen Personalchef, der nicht Schwierigkeiten hat, geeignete Führungskräfte zu rekrutieren. Gerade Frauen sind gesucht wie nie.» Er ortet das Problem anderswo: «Diese Generation steht sich selbst im Weg.» Heute sei man mit einem tollen Job allein nicht mehr zufrieden. Man wolle auch noch ein Leben neben der Arbeit: Freizeit. Hobbys. Familie. Work-Life&#8211;Balance heisst das Sehnsuchtswort der Zeit. Man will es anders machen als die ältere Generation, die «mit dreissig stirbt, um mit siebzig begraben zu werden» (Douglas Coupland). Daraus sei leider nichts geworden, sagt Matthias Mölleney. «Als die heute Vierzigjährigen ins Arbeitsleben einstiegen, konnte die Wirtschaft die Bedingungen diktieren: Wer weiterkommen wollte, der musste sich anpassen und Vollzeit arbeiten.»</p>
<p>Die meisten Frauen sind diesen Weg nicht gegangen. Sie haben Kinder bekommen. Und ihre bis dahin ebenso vielversprechenden wie individuellen Lebensläufe sehen sich auf einmal zum Verwechseln ähnlich: ein dicker Bauch, ein Mutterschaftsurlaub, ein Teilzeitpensum. Nirgendwo in Europa stecken so viele Frauen beruflich zurück, wenn sie Kinder bekommen, wie in der Schweiz: Nur noch 15 Prozent sind voll berufstätig, zwei Drittel arbeiten Teilzeit. Für manche ist damit tatsächlich die lang ersehnte Work&#8211;Life-Balance wahr geworden. Aber fest steht auch: Mit sechzig Prozent macht niemand Karriere. Es ist anstrengend genug, sich in einem anspruchsvollen Job zu behaupten.</p>
<p>An die Stelle des früheren Optimismus ist ein diffuses Unbehagen getreten: Die Mütter sind erschöpft von einem hochtourigen Leben. Der viel beschworene Hut, unter den man Familie und Beruf bringen soll, ist immer zwei Nummern zu klein. Eine ganze Müttergeneration fühlt sich im Sandwich. Kind und Karriere, das mag in der Theorie gut klingen – in der Praxis wird schnell klar: Den Traumberuf gibt es nicht 9 to 5. Und eine Mutter, die auf dem Spielplatz dauernd am Blackberry hängt, hat keine Nerven für die Kinder. Vielleicht, ahnen manche Frauen jetzt, ist es mit der Gleichberechtigung doch noch nicht so weit her, wie sie geglaubt haben.</p>
<p>Sandra de Vito (41) hat nach dem Studium der Betriebswirtschaft unter anderem als Beraterin in einer Consultingfirma gearbeitet, Vollzeit. Heute ist sie zweifache Mutter, der Ehemann hat wie neun von zehn Vätern von Kleinkindern ein Vollzeitpensum. Sie hat eine 40-Prozent-Stelle und ist froh, dass sie «es irgendwie organisieren» kann. Sie kennt die strukturellen Hürden, die die Karriere von Müttern einknicken lassen. In ihrem alten Job hätte sie weder Sitzungen noch Geschäftsreisen einfach «sausen lassen» können, wenn ein Kind krank war, obwohl ihr das rechtlich zugetanden hätte. Zudem müsse sie ihren Sohn, wenn der Kindergarten ausfällt, in einen Hort begleiten, der sich am andern Ende der Ortschaft befindet. «Solche unvorhergesehenen Ereignisse aufzufangen, ist schwierig, wenn man Vollzeit arbeitet.» Sie habe sich mit der neuen beruflichen Situation abgefunden. Aber dass es auch für Frauen schwierig ist, das Karrieretreppchen wieder hinunterzusteigen, wird deutlich, wenn sie sagt: «Ich bin froh, dass ich nicht bei meinem alten Arbeitgeber zurückbuchstabieren musste.»</p>
<p>Auch wenn unsere Arbeitskultur flexibler werden muss und es in der Schweiz zu wenig Tagesschulen gibt: Es ist ein Irrglaube zu meinen, die berufliche Selbstverwirklichung der Mütter sei allein eine Frage der Organisation. Es gibt auch ökonomische Zwänge: Jener Elternteil reduziert, der weniger verdient – in der Regel also die Frau. Hinzu kommen die persönlichen Prioritäten: Die heute Vierzigjährigen haben wegen der langen Ausbildung spät Kinder bekommen. Der Entscheid ist gut durchdacht, die Mutterrolle wird ernst genommen. Der Boom von Erziehungsliteratur belegt, wie bewusst die neue Lebensphase gestaltet wird. Diese Frauen möchten wie Manuela K. und Sandra de Vito ein Stück Alltag mit ihren Kindern teilen und sie selbst erziehen. Man hat nicht Kinder, so die vorherrschende Meinung unter den befragten Frauen, um sie an fünf Tagen abzugeben.</p>
<p>Das sieht auch Silvia Biason so. Sie ist vierzig Jahre alt und Mutter von zwei Kindern im Vorschulalter. Sie arbeitete «vor den Kindern» als Mediensprecherin bei Schweiz Tourismus. Als ihr erstes Kind zur Welt kam, kündigte sie. Heute arbeitet sie vierzig Prozent bei der Swiss. Im selben Beruf, aber in einer Stellung deutlich unter ihrem Leistungsprofil. «Das ist auch meinem Chef bewusst.» Auf lange Sicht möchte sie wieder aufstocken. «Es war mir deshalb sehr wichtig, in meiner Branche zu bleiben.»</p>
<p>Ob der Plan aufgeht? Personalberater Matthias Mölleney hat seine Zweifel: «Leider sehen häufig weder der Chef noch die Kollegen ein, warum jemand aufsteigen soll, der zuvor reduziert hat.» Der Generation Sandwich geht es erstaunlicherweise nicht anders als der älteren Müttergeneration, die nach einer 15-jährigen Familienphase den Wiedereinstieg versuchte: «Die Mütter merken: Die Welt hat nicht auf mich gewartet.»</p>
<h3>Der Hut, unter den man Familie und Beruf bringen soll, ist immer zwei Nummern zu klein</h3>
<p>Aber kann man das überhaupt erwarten? Oder ist das der vermessene Wunsch nach dem Fünfer und dem Weggli? Vielleicht ist der Anspruch tatsächlich (noch) unrealistisch. Andererseits: Diese Frauen haben es sich zum Ziel gesetzt, ökonomisch auf eigenen Füssen zu stehen, was bei einer Scheidungsrate von fünfzig Prozent ja durchaus Sinn macht. Doch heute reicht es oft nur zu einem faulen Kompromiss. Vor die Wahl gestellt, ob die Familie oder der Job zu kurz kommen soll, schrauben sie die Ansprüche an den Job immer weiter herunter. Sie geniessen zwar die Zeit mit ihren Kindern, aber das Problem ist, dass man «sein Gehirn und seinen Intellekt nicht im Gebärsaal abgegeben hat», wie es eine Werberin formuliert. Vor der Familiengründung hat sie auf Direktionsstufe Verhandlungen geführt und strategische Entscheidungen getroffen. Seit sie Kinder hat und sechzig Prozent arbeitet, sei sie «auf die Position einer Projektleiterin hinuntergerutscht».</p>
<p>Ambitionen müssen beerdigt werden. Das legt jedenfalls eine neue Studie des amerikanischen Center for Work-Life Policy nahe. Laut der Erhebung bezeichnen sich rund 70 Prozent der 35- bis 45-Jährigen als ehrgeizig, Frauen erstmals genauso oft wie Männer. 61 Prozent der Frauen geben sogar an, sie wünschten sich einen Topjob. Die Studie fasst den Frust der Frauen in Zahlen: 54 Prozent sind unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation und fühlen sich ausgebremst.</p>
<p>Die ehemalige Fernsehjournalistin Karina Fehlmann (43), vier Kinder, kennt dieses Gefühl. Sie sagt: «Ich habe schon so manchen Zug an mir vorbeiziehen sehen.» Sie arbeitete als Chefreporterin und Moderatorin bei Privatsendern, ihr Mann war ebenfalls in der TV-Branche. «Ich stand auf der Karriereleiter sogar eine oder zwei Sprossen über ihm.» Doch als sie mit ihrem zweiten Kind schwanger war, stellten TV3 und Tele 24 den Betrieb ein, sie und ihr Mann wurden arbeitslos. Ihrem Mann wurde noch am selben Tag ein Job beim Schweizer Fernsehen angeboten – an seiner schwangeren Frau war niemand interessiert. Mama blieb zuhause und gebar zwei weitere Kinder. Ihr Berufsleben besteht heute aus einigen kleineren Jobs, ansonsten ist die Rollenteilung klassisch. Früher haben ihr Partner und sie sich vorgestellt, wie sie nach der Familiengründung beide weiterhin in ihren Medienjobs tätig sind und sich die Kinderbetreuung teilen. Heute sagt sie dazu nur: «Modernes Geschwätz.»</p>
<p>Sie hat alle Möglichkeiten durchgespielt: Beide Teilzeit arbeiten? Dann dümpeln zwei in subalternen Positionen, bei kleinerem Familieneinkommen. Fremdbetreuung für vier Kinder? «Wenn man kein Anrecht auf Subventionen hat, fast unerschwinglich.» Und den Rollentausch, den ihr Partner angeboten hat, hat sie abgelehnt. «Dafür bin ich dann doch zu sehr Mutter.» Die Mischung aus Frust und mangelnder Bereitschaft, Vollzeit zu arbeiten, mag widersprüchlich oder sogar bequem erscheinen. Für Mütter wie Karina Fehlmann ist sie jedoch schlicht das, was vom Versuch, Beruf und Familie zu vereinbaren, übrig bleibt.</p>
<p>Christina Kuenzle war Mitglied der Konzernleitung von Sulzer und kennt die Tücken weiblicher Karrieren bestens, seit sie eine eigene Coaching-Firma betreibt. Sie stöhnt angesichts des «komplexen Themas» und kritisiert, dass Firmen jungen Frauen «vorgaukeln», Karrieren seien jederzeit möglich, anstatt offenzulegen, in welchen Funktionen später Teilzeitarbeit realistisch ist und in welchen nicht. Das mache die sowieso schon schwierige Laufbahnplanung (wie soll Frau wissen, ob sie später Kinder hat?) noch anspruchsvoller. Viele Frauen stünden nach der Geburt ihrer Kinder beruflich vor einem Scherbenhaufen oder seien zumindest stark verunsichert. Zudem komme es immer wieder vor, dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiterinnen «aufgeben», wenn sie Kinder bekommen: keine Konferenzen mehr, keine Führungsaufgaben, keine Förderung. «Es braucht ein gezieltes Maternity Coaching – für die Mutter und den Chef.»</p>
<p>Ines Klar (45) hat erlebt, wie schwierig es ist, sich (mit Kleinkindern) beruflich neu zu erfinden. Ihre Stelle als Werbeleiterin des Verkehrshauses Luzern gab sie ein halbes Jahr nach der Geburt der Zwillinge auf, weil ihre Entscheidungen in ihrer Abwesenheit ständig umgestossen wurden und das Pendeln von Zürich nach Luzern zu anstrengend wurde. Doch die sympathische Geschäftsfrau sagt von sich, sie brauche die intellektuelle Herausforderung, auch wenn sie in der Familie viel Freude und Erfüllung gefunden habe. Ihr drittes Kind war noch kein halbes Jahr alt, da gründete sie mit einer Freundin eine Firma und importierte exotische Früchte. Während ihr Mann von Montag bis Freitag in Österreich eine Bank aufbaute, stand sie um sieben Uhr auf dem Markt, nachts der Papierkram, alles sehr erfolgreich – bis sie die Reissleine zog und ausstieg. Es ging nicht mehr, obwohl sie eine Frau ist, die «keine Mühe mit Multitasking hat und gern viel arbeitet».</p>
<p>Nicole Althaus (43) gehört definitiv nicht zu den Frauen, die ihre Karriere im Windeleimer entsorgt haben. Heute sind ihre Töchter 12 und 8 Jahre alt, und sie ist Chefredaktorin der Zeitschrift «Wir Eltern». Doch es ist offensichtlich, dass sie einen Preis für den Erfolg bezahlt hat. «Ich weiss nicht, ob ich das zeitlich schaffe», ist ihre erste Reaktion auf die Interviewanfrage. «Ich bin ziemlich am Rand.» Kein Wunder, derzeit schreibt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Michèle Binswanger, mit der sie den viel beachteten Mamablog (auf Tagesanzeiger.ch) erfunden hat, auch noch ein Buch. Es soll das Porträt einer Generation von Frauen werden, für die Gleichberechtigung selbstverständlich schien, bis sie im täglichen Mehrfrontenkrieg zu wahren «Macho-Mamas» werden mussten – so der Titel. «Das Thema liegt in der Luft», sagt sie.</p>
<h3>54 Prozent der Frauen sind unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation und fühlen sich ausgebremst</h3>
<p>Wer sich wie Nicole Althaus Teilzeit nach oben gearbeitet hat, realisiert schnell, dass dieser Weg kein «Wellness-Spaziergang» ist. «Jemand bezahlt immer einen Preis.» Manchmal seien es die Kinder gewesen, die wochenweise auch mal ein bisschen «wenig Mami» gehabt hätten, manchmal der Partner, mit dem so mancher «Verteilkampf» ausgefochten werden musste, sehr oft sie selbst, weil sie einfach sehr viel gearbeitet habe. «Das ist nicht anders, wenn Väter Karrieren machen. Nur wird dort die Vereinbarkeit nie zum Thema gemacht.»</p>
<p>Im Mamablog bezeichnete sie ihre Generation einst als «Versuchskarnickel der Emanzipation», über die es einen Mythos zu berichtigen gelte: «Dass wir nicht einfach Profiteurinnen der Frauenbewegung sind. Dass wir nicht bloss auf Stilettos bequem den Weg abschreiten können, den unsere Vorkämpferinnen in lila Latzhosen gepflastert haben. Denn es ist mindestens so schwierig, Gleichberechtigung zu leben, wie Gleichberechtigung zu propagieren.» Im Beruf müsse man sich als Mutter nicht nur gegen kinderlose Frauen und Männer durchsetzen, sondern auch gegen Väter, denen oft der Rücken freigehalten werde. Man habe weniger Zeit für Überstunden, Geschäftsreisen, Netzwerke. «Davor hat uns niemand gewarnt», sagt Nicole Althaus. «Als Mutter hast du andere Voraussetzungen. Ich spüre das jeden Tag.»</p>
<p>Deshalb sei es entscheidend, den richtigen Mann zu finden. Sie selbst hat früh realisiert, dass sie keine Lust hat, der Karriere eines Mannes hinterherzureisen und hat einen Mann geheiratet, der wie sie in leitender Position arbeitet und trotzdem um zehn Uhr morgens zur Schulschlussfeier antrabt. «Früher haben Frauen eine gute Partie geheiratet, um finanziell versorgt zu sein. Heute brauchen sie einen Partner, der zuhause voll mitzieht, damit sie beruflich weiterkommen.»</p>
<p>Wird es die nächste Müttergeneration einfacher haben? Matthias Mölleney ist zuversichtlich: «In den kommenden zehn Jahren werden 400 000 qualifizierte Arbeitnehmer in der Schweiz fehlen. Die Wirtschaft wird auf die Bedürfnisse der Mütter eingehen müssen.» Christina Kuenzle ist skeptisch: «Fachkräftemangel herrscht vor allem in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen, und für diese interessieren sich Frauen, abgesehen vom Arztberuf, wenig. Und gerade Mütter wollen auch keinen schlecht bezahlten sozialen Beruf – da können sie gleich zuhause bleiben.» Für Christina Kuenzle ist klar: Damit mehr Frauen nach oben kommen, muss die Arbeitswelt, deren Spielregeln von Männern gemacht wurden, flexibler werden. Ein Teufelskreis: «Denn das kann erst geschehen, wenn mehr Mütter an der Spitze sind.»</p>
<p>Bis dahin bleiben uns Erfahrungen, wie Ines Klar sie neulich gemacht hat, erhalten. Die ehemalige Werbeleiterin erzählt von ihrem letzten Klassentreffen: Zwanzig kluge Mädchen seien sie gewesen, und alle hätten eine tolle Ausbildung gemacht. Aber nur zwei eine richtige Karriere. «Die beiden kinderlosen Frauen.»</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.annabelle.ch/service/annabelle-abo-22972" target="_blank">annabelle.ch</a>  / Artikel von Julia Hofer</p>
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		<title>Schweizer Arbeitszeit in neuem Licht</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2012/04/18/schweizer-arbeitszeit-in-neuem-licht/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 07:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbstätige]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitszeit der Erwerbstätigen hat in der Schweiz seit 1950 um einen Drittel abgenommen. Während 1950 im Durchschnitt jährlich 2400 Stunden gearbeitet wurde, sind es heute noch 1600 Stunden. Das zeigt eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds. Gemäss der Studie der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Arbeitszeit der Erwerbstätigen hat in der Schweiz seit 1950 um einen Drittel abgenommen. Während 1950 im Durchschnitt jährlich 2400 Stunden gearbeitet wurde, sind es heute noch 1600 Stunden. Das zeigt eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds.<span id="more-4352"></span></strong></p>
<p>Gemäss der Studie der Autoren Michael Siegenthaler und Michael Graff von der ETH-Konjunkturforschungsstelle (KOF) hat sich die jährliche Arbeitszeit in der Schweiz stärker reduziert als bisher angenommen. Seit 1990 basieren die ökonomischen Modelle auf jährlichen Arbeitszeiten von 2150 Stunden. Tatsächlich arbeitete ein durch-schnittlicher Erwerbstätiger vor 60 Jahren aber 2400 Stunden und heute nur noch 1600.</p>
<p>Die Autoren geben drei wichtige Faktoren an, um die Änderungen zu erklären. Erstens ging die durchschnittliche Arbeitszeit pro Woche von 50 auf 42 Stunden zurück. Zweitens haben die Angestellten 5 Wochen bezahlten Urlaub, 1950 waren es nur 2 Wochen. Der dritte Faktor ist die steigende Zahl von Teilzeit-Beschäftigten, die einen halben Tag oder mehr pro Woche frei haben. 1950 traf dies auf lediglich 5% der Beschäftigten zu. Heute sind es rund 31%.<br />
Die Autoren führen die Arbeitszeit-Reduktion auf die technologische Entwicklung zurück. Die geringere Anzahl Stunden widerspreche aber nicht der Tatsache, dass sich viele Leute an der Arbeit gestresst fühlen und unter Burnout leiden.</p>
<p>&#8220;Die Anzahl Stunden sagt nichts über die Arbeitsintensität aus, die in den letzten Jahren mit Sicherheit zugenommen hat, weil sich die Arbeitsbedingungen geändert haben. Zum Beispiel infolge einer permanenten Verfügbarkeit&#8221;, sagen die Autoren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Falsche Berechnungen</h2>
<p>In ihrer Studie heben Michael Siegenthaler und Michael Graff hervor, dass die Bevölkerung in der Schweiz in den letzten 60 Jahren beträchtlich gewachsen und die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden grösser geworden sei. Die Zunahme sei aber nicht so stark gewesen, wie bisher angenommen. Bei den Angaben, die bis jetzt verwendet wurden, hatte man die Arbeitszeit unterschätzt, die in den 1950er-Jahren geleistet worden waren.</p>
<p>Die Arbeitsproduktivität wird als Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Arbeitsstunde berechnet. In den 1950er-Jahren war die Produktivität geringer als bisher angenommen: Das BIP hätte durch eine grössere Anzahl Stunden, nämlich 2400 anstatt 2150, geteilt werden müssen.</p>
<p>Die neuen Berechnungsgrundlagen haben auch ergeben, dass die Produktivitätssteigerung seit 1973 bei jährlich rund 1,3% lag – was für einen Mitgliedstaat der OECD verhältnismässig wenig ist. Die Wachstumsverlangsamung war aber weniger dramatisch als es die Ökonomen während längerer Zeit annahmen. Diese Frage sei nicht nur aus ökonomischer Sicht interessant, sagt Graff gegenüber swissinfo.ch. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) benutze die Zahlen, um die Schweizer Wirtschaftspolitik abzubilden. &#8220;In den 1990er-Jahren gab es eine intensive politische Debatte über das schwache Wachstum in der Schweiz&#8221;, sagt Graff.  &#8220;Das Seco gehörte zu jenen, die für Änderungen, für Wirtschaftsreformen plädierten: flexiblere Märkte, Öffnung, usw.&#8221;</p>
<p>Die neue Studie suggeriert weder, dass dies unbedingt falsch war &#8211; sondern nur, dass die Wirtschaftspolitik auf falschen Annahmen basierte – noch, dass alles rosig war. &#8220;In den letzten 10 Jahren hat das Prokopf-Einkommen – trotz Einwanderung – nicht so stark zugenommen, wie man es gewünscht hätte&#8221;, sagt Graff. Es sei aber nicht das Ziel der Studie, irgend eine spezielle Änderung der Wirtschaftspolitik zu empfehlen. &#8220;Wenn man 10 Personen in der Schweiz fragen würde, was das Seco tun sollte, dann würden alle antworten, es müsse etwas ändern. Aber jede Person hätte eine andere Meinung darüber, was geändert werden müsste.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie es damals war</h2>
<p>Wer heute in den Arbeitsprozess eintritt, kann sich kaum vorstellen, wie sich das Leben vor 50 oder 60 Jahren in einem Büro abgespielt hat. Die 78-jährige Agnes Zbinden arbeitete ab 1963 während 25 Jahren als Telefonistin und Sekretärin für eine Werbeagentur in Bern.</p>
<p>Die Belegschaft bestand je zur Hälfte aus Frauen und Männern. Anfänglich waren nur Männer als Grafiker und Werbetexter angestellt, aber das änderte sich, als an den Fachschulen professionelle Ausbildung für Werbe-assistenten angeboten wurde und sich auch Frauen diese Qualifikationen erwarben. Werbeleiter sind allerdings immer noch hauptsächlich männlich.</p>
<p>Mit 9 Stunden lag die tägliche Arbeitszeit im Büro um 1 Stunde über jener von heute – und die Mittagspause dauerte 90 Minuten. Agnes Zbinden begann ihre Arbeit um 7 Uhr 30 und ging um 18 Uhr nach Hause. Aber wenn lange Texte eingetippt oder Broschüren gebunden werden mussten, konnten sie und ihre Kolleginnen und Kollegen das Büro nicht rechtzeitig verlassen. &#8220;Manchmal mussten wir abends bis 22 Uhr arbeiten, ohne dass die Überstunden bezahlt wurden&#8221;, sagt sie gegenüber swissinfo.ch.</p>
<p>&#8220;Wir beklagten uns nicht, weil wir eine andere Einstellung gegenüber der Firma hatten. Ich war nicht verheiratet, und die Firma war für mich wie eine Familie.&#8221;</p>
<p>In den ersten Jahren ihrer beruflichen Tätigkeit hatte sie 3 Wochen, später 4 Wochen Ferien. &#8220;Wir hatten ohnehin zu wenig Geld, um gross Ferien zu machen. Wenn man für vier Wochen weggeht, kostet es viel.&#8221;</p>
<p>Agnes Zbinden will sich aber nicht über den Lohn beklagen. Stellen in der Werbebranche waren verhältnismässig gut bezahlt.</p>
<p>Teilzeit-Arbeit war zwar eine Möglichkeit, aber nicht sehr gebräuchlich. In den späten 1980er-Jahren war Agnes Zbinden eine von zwei Angestellten, die von der Möglichkeit Gebrauch machten. Am Freitagnachmittag nahm sie jeweils frei, um den Haushalt zu besorgen. Ihre Kollegin nahm sich eine Auszeit, um ihrem Mann in der Tierarzt-Praxis zu helfen.</p>
<p>Mit der Zeit nahm die Hektik am Arbeitsplatz zu, sagt sie. &#8220;Man verlangte mehr von uns. Anfänglich mussten wir nur den Ansprüchen unserer Kunden genügen, aber später gab es immer mehr Konkurrenzdruck.&#8221;</p>
<p>Anfangs der 1990er-Jahre verlor ihre Firma einen wichtigen Auftraggeber und ging Konkurs. Dieses Ereignis war für Agnes Zbinden fast wie eine &#8220;Lebenskrise&#8221;, und ihr Chef habe sich nie mehr richtig davon erholen können.</p>
<p>Quelle: www.swissinfo.ch / Artikel von Julia Slater  (Übertragung aus dem Englischen: Peter Siegenthaler)</p>
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		</item>
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		<title>Ein Drittel der Schweizer Bevölkerung leidet an psychischen Störungen</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2012/04/17/ein-drittel-der-schweizer-bevolkerung-leidet-an-psychischen-storungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Malafosse]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Psychische Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychische Leiden werden im kommenden Jahrzehnt im Alpenland die grösste Herausforderung für das Gesundheitswesen sein. Keine oder eine unangemessene Therapie verschlimmern laut dem Psychiater Alain Malafosse die Situation. Der Spezialist folgt klaren Fährten, um in einem Spezialbereich der Medizin mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Psychische Leiden werden im kommenden Jahrzehnt im Alpenland die grösste Herausforderung für das Gesundheitswesen sein. Keine oder eine unangemessene Therapie verschlimmern laut dem Psychiater Alain Malafosse die Situation.<span id="more-4371"></span></strong></p>
<p>Der Spezialist folgt klaren Fährten, um in einem Spezialbereich der Medizin mit einem der grössten Forschungsrückstände besser auf den Patienten abgestimmte Behandlungen zu ermöglichen.</p>
<p>Jean-Nicolas Despland, Direktor am Institut für Psychotherapie des Universitäts-Spitals des Kantons Waadt (CHUV), weist darauf hin, dass ohne die Berücksichtigung von Suchtverhalten einer von drei Schweizern einmal in seinem Leben unter psychischen Störungen gelitten hat.</p>
<p>Laut dem diese Woche veröffentlichten Monitoring 2012 des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums in Neuchâtel (OBSAN) &#8220;ist es möglich, dass 17% der Bevölkerung klinisch an psychischen Störungen leiden&#8221;.</p>
<p>Die Schätzungen über Erkrankungen gehen jedoch auseinander: Daniela Schuler vom OBSAN, das die Gesundheitsbehörden von Bund und Kantonen koordiniert, bestätigt: &#8220;Verschiedene Studien stimmen überein, dass jährlich zwischen 20 &#8211; 30% der Bevölkerung aus klinischer Sicht psychische Störungen aufweisen.&#8221;</p>
<p>Im vergangenen September veröffentlichte das European College of Neuropsychopharmacology in Oxford (ECNP) eine Studie, die 30 Länder und auch die Schweiz berücksichtigte: Der Jahresdurchschnitt psychisch Erkrankter in Europa beläuft sich auf 38,2%.</p>
<p>Laut dem Psychiater Alain Malafosse sind diese Angaben nicht übertrieben, wenn man sie mit verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen in der Schweiz vergleicht.</p>
<p>Das Interview von swissinfo.ch mit Alain Malafosse können Sie <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/wissen_und_technik/Drittel_der_Bevoelkerung_psychisch_angeschlagen.html?cid=32473008" target="_blank">hier</a> lesen.</p>
<p>Quelle:  swissinfo.ch / Artikel von Patricia Islas  (Übertragung aus dem Spanischen: Regula Ochsenbein)</p>
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		<title>Bedingungsloses Grundeinkommen BGE</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 08:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nova</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen ist das Thema &#8220;bedingungsloses Grundeinkommen&#8221; (BGE) erneut in aller Munde. Fragen über Fragen die uns durch den Kopf gehen. Würden wirklich mehr Ausländer in die Schweiz kommen damit sie vom BGE profitieren können? Würden wir nicht mehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen ist das Thema &#8220;bedingungsloses Grundeinkommen&#8221; (BGE) erneut in aller Munde.</p>
<p>Fragen über Fragen die uns durch den Kopf gehen. Würden wirklich mehr Ausländer in die Schweiz kommen damit sie vom BGE profitieren können? Würden wir nicht mehr arbeiten wollen? Oder nur noch das tun was uns gefällt? Und wer macht den Rest? <strong>Wer erledigt die Dinge die uns keinen Spass machen?</strong></p>
<p>Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen diese Initiative eher befürworten alles Männer. Möglicherweise sind Frauen eher von Existenzängsten geplagt als Männer. Denn: sind es nicht die Frauen die in unserer Gesellschaft oft allein gelassen sind? Alleinerziehende Frauen? Teilzeitbeschäftigte Frauen weil sie sich um die Erziehung der Kinder kümmern? Allein gelassene Frauen die kaum wissen wie sie über die Runden kommen sollen weil ihr Ex-Partner möglicherweise der Alimentenzahlungspflicht nicht nachkommt?</p>
<p><strong>Wie stehen Sie dazu?</strong></p>
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		<title>Schweizer Schnäppchenjäger aufgepasst</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Tagesangebote.ch wurde ein Portal gegründet, welches einem schnell und einfach einen Überblick verschafft, wann es wo, welche CityDeals und Sonderangebote gibt. CityDeals, das sind die Angebote, die besonders für Kunden aus der Region interessant sind, da es sich zumeist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a href="http://www.tagesangebote.ch/" target="_blank">Tagesangebote.ch</a> wurde ein Portal gegründet, welches einem schnell und einfach einen Überblick verschafft, wann es wo, welche CityDeals und Sonderangebote gibt.</p>
<p><span id="more-3679"></span>CityDeals, das sind die Angebote, die besonders für Kunden aus der Region interessant sind, da es sich zumeist und außergewöhnliche Aktivitäten in einer bestimmten Stadt wie zu Beispiel die <a href="http://www.tagesangebote.ch/zuerich/" target="_blank">Deals in Zürich</a>, die <a href="http://www.tagesangebote.ch/basel/" target="_blank">Angebote in Basel</a>, oder auch wesentlich kleinere Regionen handelt, in der Regel zu unschlagbar günstigen Preisen. Jedoch lassen sich diese Rabatte leider nicht tagtäglich erzielen, sondern das Konzept derartiger Anbieter wie zum Beispiel <a href="http://www.tagesangebote.ch/groupon-citydeal.html" target="_blank">Groupon</a>, <a href="http://www.tagesangebote.ch/dailydeal.html" target="_blank">DailyDeal</a> oder <a href="http://www.tagesangebote.ch/deindeal.html" target="_blank">DeinDeal</a> ist folgendes: Die Angebote sind extrem günstig, aber laufen meist nicht länger als einen Tag, und sind oft nur sehr begrenzt verfügbar.</p>
<p>Da erfordert es natürlich, schnell zu sein, da die Angebote sonst vergriffen sind oder auslaufen. Und genau hier setzt Dealcollector an.</p>
<p>Es werden alle aktuellen Angebote präsentiert, kurz und knapp, ohne Werbeschnörksel. Es werden alle Deals angezeigt, mit allen erforderlichen Informationen, wie zum Beispiel die Laufzeit des Angebots, und wie viel Geld man spart. Auf einen Blick kann man sehen, wo es was zu holen gibt, und zusätzlich noch Erfahrungen mit anderen Usern austauschen. Kunden können andere User vor unseriösen und schlechten Angeboten warnen, oder besonders lohnende Gutscheine und Anbieter empfehlen. Dieser umfassende Überblick spart einem natürlich unheimlich viel Zeit, da nicht erst jeder Anbieter selbst tagtäglich besucht werden muss.</p>
<p>Dealcollector vereint die Angebote zahlreicher Anbieter für Kunden aus der Schweiz, egal in welcher Region. Und mit nur einem Klick lässt sich auf die Angebotspalette aus Deutschland, Österreich, Italien, Holland oder Spanien wechseln.</p>
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		<title>Witwen und Witwer allgemein gut gestellt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verlust des Ehepartners oder der Ehepartnerin führt in der Schweiz nicht zwingend zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Grund dafür sind insbesondere die Renten der Hinterlassenenversicherung und die immer höhere Erwerbsquote der Frauen. Zu diesem Schluss kommt ein entsprechender ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Verlust des Ehepartners oder der Ehepartnerin führt in der Schweiz nicht zwingend zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Grund dafür sind insbesondere die Renten der Hinterlassenenversicherung und die immer höhere Erwerbsquote der Frauen. Zu diesem Schluss kommt ein entsprechender Bericht des Bundesrats zur wirtschaftlichen Situation von Witwen und Witwern in der Schweiz. Er liefert dem Bundesrat Grundlagen für die 12. AHV-Revision.<span id="more-4262"></span></strong></p>
<p>Der Bericht – in Erfüllung eines Kommissionspostulats – bezieht die Ergebnisse einer Studie mit ein, die von der Universität Genf durchgeführt wurde. Untersucht wurden die Steuerdaten aus neun Kantonen, verknüpft mit Daten aus den AHV-Registern. Die Untersuchung der wirtschaftlichen Situation von Personen vor und nach der Verwitwung zeigt, dass die Deckung des Erwerbsausfalls infolge Todesfall gut versichert ist. Scheidungen oder Trennungen haben vergleichsweise gravierendere finanzielle Folgen.</p>
<p>Bezügerinnen und Bezüger von Hinterlassenenrenten sind im Allgemeinen finanziell gut gestellt, wie die Analyse des Gesamteinkommens ergab. Ihr Einkommen liegt über dem Medianeinkommen der nicht verwitweten Personen in einer vergleichbaren Situation (Zivilstand, Altersgruppe, mit oder ohne Kinder). Mit rund 80&#8217;000 Franken verfügt eine Frau mit Witwenrente und mit Kind über nahezu 20&#8217;000 Franken mehr als eine alleinerziehende Frau. Auch das Medianeinkommen eines Witwenrentners in der gleichen Situation liegt mit rund 100&#8217;000 Franken 30&#8217;000 Franken über dem Einkommen eines alleinerziehenden Mannes ohne Rente.</p>
<p>Witwen beziehen zudem häufiger eine Hinterlassenenrente aus der 1. Säule als Witwer, da für sie grosszügigere Zugangsbedingungen gelten. Witwer haben nur bis zum 18. Geburtstag ihres jüngsten Kindes Anspruch auf eine Hinterlassenenrente, Witwen hingegen grundsätzlich bis zum Bezug der AHV-Altersrente. Nur gerade 13 Prozent der Witwer beziehen eine Hinterlassenenrente aus der 1. Säule, gegenüber 88 Prozent der Witwen. Rund 66 Prozent der Witwen, die eine Rente aus der 1. Säule beziehen, sind erwerbstätig gegenüber 90 Prozent der Witwer. Dieser Anteil ist tiefer als bei den nicht verwitweten, alleinlebenden Frauen, aber höher als bei verheirateten Frauen. Kinder im Haushalt veranlassen Witwen und Witwer häufig dazu, mehr zu arbeiten.</p>
<p>Aus Sicht des Bundesrates verlangen die Zunahme der erwerbstätigen Frauen und die geänderte Rollenverteilung in Familie und Erwerbsleben heute einen gezielteren Schutz des Todesfallrisikos. Den geänderten Rahmenbedingungen und der demographischen Entwicklung seit der Einführung der Witwen- und Waisenrente 1948 und der Witwerrente 1997 soll in Zukunft besser Rechnung getragen werden.</p>
<p>Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft  / <a href="http://http://www.bsv.admin.ch" target="_blank">Bundesamt für Sozialversicherungen</a></p>
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		<title>Dienstpflicht für Frauen</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2012/04/05/dienstpflicht-fur-frauen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CowGirl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was heisst eigentlich Gleichstellung? Wie weit soll diese gehen? Heisst Gleichstellung wirklich, dass Frauen dasselbe tun müssen wie Männer, und umgekehrt? Sollen Frauen tatsächlich auch Dienstpflichtig werden? Dann sollten eigentlich Männer auch Kinder bekommen? Meines Erachtens heisst Gleichstellung die Möglichkeit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was heisst eigentlich Gleichstellung?</p>
<p>Wie weit soll diese gehen?</p>
<p>Heisst Gleichstellung wirklich, dass Frauen dasselbe tun müssen wie Männer, und umgekehrt?</p>
<p>Sollen Frauen tatsächlich auch Dienstpflichtig werden?</p>
<p>Dann sollten eigentlich Männer auch Kinder bekommen?</p>
<p>Meines Erachtens heisst Gleichstellung die Möglichkeit für beide Geschlechter das zu tun was sie wollen, was sie am besten können, wofür sie die Leidenschaft haben; dies jeweils mit denselben Voraussetzungen. Wie beispielsweise: Gleiche Arbeit = gleicher Lohn. Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass Frauen und Männer zwingend die gleichen Dinge verrichten müssen/sollen. Schliesslich hat jeder so seine Fähigkeiten und Eigenschaften.</p>
<p><strong>Was sagt Ihr dazu ???</strong></p>
<p>Im 20min. stand kürzlich ein Interview mit Priska Grütter. Sie befürwortet offenbar den Vorschlag von Ueli Maurer  zur Dienstpflicht für Frauen:  <a href="http://i.20min.ch/de/schweiz/15163158/%C2%ABGleichstellung---auch-bei-der-Dienstpflicht!%C2%BB" target="_blank">Gleichstellung &#8211; auch bei der Dienstpflicht !</a></p>
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		<title>Verlassen Sie sich nicht auf andere</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frauenvorsorge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sieht nicht gut aus, für die Pensionskasse im Kanton Bern. Pensionskassen &#8211; Ein böser Verdacht Sorgen Sie vor, verlassen Sie sich nicht auf andere ! &#160; &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sieht nicht gut aus, für die Pensionskasse im Kanton Bern. <a href="http://www.bernerzeitung.ch/mobile/region/kanton-bern/Pensionskassen-Ein-boeser-Verdacht-/s/13704904/index.html" target="_blank">Pensionskassen &#8211; Ein böser Verdacht</a></p>
<p>Sorgen Sie vor, verlassen Sie sich nicht auf andere !</p>
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		<title>Frauenrechte Kultur Religion</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 10:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Religionsfreiheit, Diskriminierungsverbot und Gleichstellungsauftrag:  eine Übersicht über aktuelle Rechtsfragen von Judith Wyttenbach Religionsfreiheit und Gleichstellungsrechte stehen verfassungsrechtlich grundsätzlich auf der gleichen Stufe. Kommt es bei der Anwendung solcher Grundrechte zu Widersprüchen, gibt es keine feststehende Rangfolge der Rechte. Sondern es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Religionsfreiheit, Diskriminierungsverbot und Gleichstellungsauftrag:  eine Übersicht über aktuelle Rechtsfragen</strong></p>
<p>von Judith Wyttenbach</p>
<p>Religionsfreiheit und Gleichstellungsrechte stehen verfassungsrechtlich grundsätzlich auf der gleichen Stufe. Kommt es bei der Anwendung solcher Grundrechte zu Widersprüchen, gibt es keine feststehende Rangfolge der Rechte. Sondern es geht darum, die Verfassungswerte gegeneinander abzuwägen und eine kohärente Rechtspraxis zu entwickeln. <span id="more-4055"></span>Bisher gibt es in der Schweiz zu Konflikten zwischen der Religionsfreiheit und dem Geschlechter-diskriminierungsverbot bzw. dem Gleichstellungsauftrag keine reichhaltige Praxis, sondern lediglich punktuelle höchstrichterliche Entscheide.</p>
<p>Dieser Artikel zeigt, auf welchen rechtlichen Grundlagen die Diskussion geführt wird:  <a href="http://www.frauenblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Relgionsfreiheit-Diskriminierunsverbot-und-Gleichstellungsauftrag.pdf" target="_blank">Relgionsfreiheit, Diskriminierunsverbot und Gleichstellungsauftrag</a></p>
<p>Frau Dr. Judith Wyttenbach ist als Lehrbeauftragte am Institut für öffentliches Recht der Universität tätig und hat für &#8220;Frauenfragen&#8221;  &#8211; der <em>Fachzeitschrift der Eidg. Kommission für Frauenfragen EKF</em> über die Grundlagen und Diskussionen zur schweizerischen Gleichstellungspolitik &#8211; diesen Bericht zum Thema &#8220;Religionsfreiheit, Diskriminierungsverbot und Gleichstellungsauftrag: eine Uebersicht über aktuelle Rechtsfragen&#8221;, verfasst.</p>
<p>Quelle: www.ekf.ch / <a href="https://www.bundespublikationen.admin.ch/de/publikationen/detailansicht.html?&amp;tx_ttproducts_pi1[swords]=Frauenfragen&amp;tx_ttproducts_pi1[backPID]=73&amp;tx_ttproducts_pi1[tx_ttproducts_pi1[swords]=Frauenfragen&amp;tx_ttproducts_pi1[product]=110984" target="_blank">Hier</a> können Sie &#8220;Frauenfragen&#8221; kostenlos bestellen.</p>
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		<title>Doris Fialas Herzangelegenheit</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 11:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doris Fiala verzichtet auf 20 000 Franken Von allen Seiten wurde FDP-Nationalrätin Doris Fiala mit Kritik überhäuft, als bekannt wurde, dass sie sich für ihre Arbeit als Präsidentin der Stiftung Aids-Hilfe Schweiz (AHS) mit 50 000 Franken entlohnen lässt. Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Doris Fiala verzichtet auf 20 000 Franken</strong></p>
<p><strong>Von allen Seiten wurde FDP-Nationalrätin Doris Fiala mit Kritik überhäuft, als bekannt wurde, dass sie sich für ihre Arbeit als Präsidentin der Stiftung Aids-Hilfe Schweiz (AHS) mit 50 000 Franken entlohnen lässt. Die negativen Stimmen wurden aufgrund der Tatsache, dass die Stiftung mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat und Fiala betont hatte, es handle sich bei dieser Tätigkeit um eine „Herzensangelegenheit“ und ein „Ehrenamt“ schnell noch lauter. Nun endlich konnte eine für alle akzeptable Einigung gefunden werden – der Imageschaden bleibt allerdings.</strong><span id="more-3963"></span></p>
<p>Es ist definitiv nicht das ruhmreichste Kapitel in Doris Fialas Karriere. Ende Februar wurde bekannt, dass sie das Präsidentenamt bei der Aidshilfe Schweiz alles andere als bedingungslos angenommen hat. Sie wollte das Fundraising, also die Mittelbeschaffung, persönlich in die Hand nehmen und auch die Sanierung der Stiftung zur Präsidentenangelegenheit machen – Aufgaben, denen sie mit ihrem PR-Büro sicherlich gewachsen wäre und dennoch fragwürdige Forderungen, verletzt doch eine Einmischung der Präsidentin in die operativen Tätigkeiten klar die Gewaltentrennung von Vorstand und Geschäftsleitung. Und damit nicht genug: Die Leistungen, welche sie der Stiftung anbot, sollten natürlich auch bezahlt werden. 50 000 Franken im Jahr sollte ihr Engagement der Stiftung Wert sein – auch wenn sie selbst die Aufgabe als „Ehrenamt“ bezeichnete. Dass sie ihre Forderungen problemlos durchsetzen konnte, hat paradoxerweise auch damit zu tun, dass die Aidshilfe finanziell in einer aussichtslosen Situation steckte. Die HIV-Problematik ist in den letzten Jahren aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden, womit auch die Spendeneinnahmen massiv einbrachen. Ein Blick auf die Finanzen der Stiftung hatten zuvor bereits mehrere Anwärter für den Posten dazu gebracht, ihre Bewerbung zurückzuziehen und die Stiftung sich selbst zu überlassen. Fiala kam sozusagen als Retterin in der Not, die Versammlung wählte sie dann auch anstandslos und segnete damit zugleich ihre Bedingungen ab – was sich schlussendlich auch auszahlte, hat Fiala seit ihrer Wahl am 21. Januar doch bereits 150 000 Franken auftreiben können. Der Grundgedanke war simpel: 50 000 Franken jährlich investieren und dank der umfangreichen Vernetzung Doris Fialas unter anderem in PR-Kreisen einen guten Return on Invest erzielen. Blöd nur, hat die Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, spendensammelnde Organisationen (ZEWO) da noch ein Wörtchen mitzureden. Diese stört sich daran, dass die angeschlagene NGO der Präsidentin derart hohe Summen bezahlt und diese mit ihrem Eingriff in die operativen Tätigkeiten die Trennung zwischen Geschäftsleitung und Präsidium untergräbt. Die Sanierung des Verbands und das Fundraising fallen schlicht nicht in das Aufgabengebiet der Stiftungspräsidentin. Also drohte die ZEWO damit, der Stiftung das Gütesiegel der gemeinnützigen Organisation zu entziehen – ein Schritt, der für die AHS einem KO-Schlag gleichgekommen wäre, ist die Zertifizierung doch einer der Grundbausteine für die Beschaffung der so dringend benötigten finanziellen Mittel. Am Donnerstag konnten sich ZEWO, AHS und Fiala nun einigen: Die Nationalrätin verzichtet auf zwei Fünftel ihrer Gage und kassiert neu nur noch 30 000 Franken pro Jahr – dafür kann die Organisation das ZEWO-Zertifikat behalten. Allerdings erhält Fiala auch die 30 000 Franken nicht völlig vorbehaltlos: Die Auszahlungen sind auf Juni 2014 beschränkt, da sie „nur gerechtfertigt sind, weil die Aids-Hilfe in einer aussergewöhnlichen Situation ist, in der Frau Fiala auch sehr viel zu tun hat“, wie ZEWO-Geschäftsführerin Martina Ziegerer verlauten liess. Fazit: Frau Fialas Arbeit für die AHS ist unbestritten wertvoll und effizient. Hätte sie sich einfach ein PR-Mandat geben lassen und das Fundraising in dieser Form organisiert, wäre die ZEWO wohl nicht einmal hellhörig geworden und die ganze Debatte wäre überflüssig. Auch ihr Einwand, auf Kommissionsbasis bezahltes Fundraising wäre viel teurer gewesen, gilt meines Erachtens nicht – weniger verlangen kann man schliesslich immer, notfalls hätte sie das, was über die 50 000 Franken hinausgeht, auch einfach wieder Spenden können. Durch den ungeschickten und wohl schlicht überambitionierten Einsatz als Präsidentin, Verantwortliche fürs Fundraising und auch noch für die Sanierung der Stiftung ist die Tatsache, dass Frau Fiala – verständlicherweise – Geld für ihre Arbeit bekommt, in der Öffentlichkeit in ein sehr negatives Licht gerückt worden. Und auch wenn sie mit ihrem teilweisen Verzicht Schadensbegrenzung zu betreiben versucht hat – der durch den Fauxpas der Nationalrätin entstandene Imageschaden für die Aids-Hilfe Schweiz lässt sich so schnell nicht rückgängig machen. Und liest man die teilweise gehässigen Kommentare auf Schweizer Nachrichtenportalen, wird die Affäre wohl auch der FDP und Doris Fiala selbst in der Beliebtheitsskala nicht gerade zum Aufstieg verholfen haben.</p>
<p>Quelle: <a href="http://womeninbusiness.ch">womeninbusiness.ch</a> / 20.03.2012</p>
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		<title>Das 3-Säulen Prinzip der Schweiz</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2012/03/10/das-3-saulen-prinzip-der-schweiz/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 14:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miss money</dc:creator>
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		<category><![CDATA[vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele haben zwar schon davon gehört, genausoviele wissen aber nicht genau wie das Drei-Säulen-System der Schweiz funktioniert. Nachstehend eine kurze Zusammenfassung des 3-Säulen-Prinzips der Schweizerischen Vorsorge: 1. Säule – Staatliche Vorsorge   (AHV und IV) Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele haben zwar schon davon gehört, genausoviele wissen aber nicht genau wie das Drei-Säulen-System der Schweiz funktioniert. Nachstehend eine kurze Zusammenfassung des 3-Säulen-Prinzips der Schweizerischen Vorsorge:<span id="more-3762"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>1. </strong><strong>Säule – Staatliche Vorsorge   (AHV und IV) </strong>Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und Invalidenversicherung (IV) bilden die 1. Säule. Zusammen mit allfälligen Ergänzungsleistungen (EL) sollte die 1. Säule die Existenzsicherung gewährleisten.<strong></strong><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>2. Säule – Berufliche Vorsorge  (BVG) und obligatorische Unfallversicherung (UVG)  </strong>Für ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen besteht in der Schweiz ein Obligatorium. Sowohl für die berufliche Vorsorge wie auch für die Unfallversicherung. Zusammen mit der 1. Säule (AHV) deckt die 2. Säule (BVG) in etwa 60% des während dem Erwerbsleben erzielten Gehalts (bis zu einem durchschnittlichen Einkommen von ca. CHF 82‘000.&#8211;)<strong> </strong></p>
<p><strong>3. </strong><strong>Säule &#8211; Private Vorsorge (Säule 3a = gebundene Vorsorge / Säule 3b = freie Vorsorge) </strong>Die 3. Säule ist freiwillig und dient der privaten Selbstvorsorge. Durch die private Altersvorsorge lassen sich Vorsorgelücken schliessen. Damit können private Ersparnisse wie auch oder auch der Kauf von privatem Wohneigentum aufgebaut werden. Die Säule 3A ist mit gesetzlichen Auflagen verbunden, geniesst jedoch dafür Steuervorteile. Die Säule 3B ist flexibler, die Steuervorteile sind hier jedoch beschränkt. Beide Vorsorgeformen werden sowohl von Versicherungsgesellschaften wie auch von Banken angeboten.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><em>Nun gilt es sich folgende Frage zu stellen: kann ich im Rentenalter mit 40% weniger Einkommen gut leben? Wenn die Antwort darauf nein ist, dann muss im privaten Vorsorgebereich (3. Säule) zusätzlich gespart werden. </em></span></p>
<p>Die meisten in unserer Gesellschaft können und wollen nicht auf diese 40% verzichten. Immerhin ist das ja fast die Hälfte an Einkommen was man im Rentenalter einbüssen würde.</p>
<p>Erfahrungsgemäss haben Frauen in der Regel die schlechtere Altersvorsorge als Männer. Das ist sicher auch auf die Gesellschaftliche Entwicklung zurückzuführen. Es besteht also Nachholbedarf.  Finanzielle Emanzipation ist heute für alle Frauen wichtig und nötig.  Alle Bereiche, ob Sport, Kunst, Technik, Politik oder Wissenschaft – Frauen gestalten sie mit, dennoch überlassen es immer noch sehr viele Frauen in der Partnerschaft ihren Männern, die Angelegenheiten rund ums Geld zu regeln. In der Schweiz wird etwa jede zweite Ehe geschieden. Ein Grund mehr sich immer so abzusichern, als ob Frau alleinstehend wäre.  Ziel ist die individuelle Existenzsicherung und Freiheit in jeder Lebenslage. Die staatliche Altersvorsorge allein reicht nicht aus.</p>
<p>Hier findet ihr ein konkretes <a href="http://www.frauenblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/BRI12_10_s12_vorsorge_K.pdf">Fallbeispiel</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abstimmungen vom 11 März 2012</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2012/02/29/abstimmungen-vom-11-marz-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 16:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nova</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Strimmrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal mehr wird das Volk zur Urne gebeten. Zu den verschiedensten Themen. Ich denke wir können uns glücklich schätzen in der Schweiz zu leben. Denn wo sonst wird das Volk so oft um seine Meinung gebeten? Viele unserer Nachbarn beneiden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal mehr wird das Volk zur Urne gebeten. Zu den verschiedensten Themen. Ich denke wir können uns glücklich schätzen in der Schweiz zu leben. Denn wo sonst wird das Volk so oft um seine Meinung gebeten? Viele unserer Nachbarn beneiden uns, und möglicherweise nicht nur die. Letztes Jahr konnten die Frauen in der Schweiz 40 Jahre Stimmrecht feiern. Oftmals gewinne ich jedoch den Eindruck, dass uns hier nicht wirklich bewusst ist was für ein Glück wir haben. In anderen Ländern werden Frauen gesteinigt bloss weil sie es wagen in Auto zu steigen und durch die Gegend zu fahren. Wie heisst es so schön: erst wenn wir es nicht mehr haben wissen wir was verloren gegangen ist. Wir klagen hierzulande auf einem hohen Niveau. Ich würde mich einfach freuen wenn die Frauen in der Schweiz ihre Möglichkeit abzustimmen oder zu wählen vermehrt anwenden würden. Auch als Respekt gegenüber den Frauen die dafür gekämpft haben damit wir diese Chance überhaupt bekommen. Die Wertschätzung ist uns irgendwie abhanden gekommen. In vielen Dingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Arbeitssuche in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 09:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, ich suche dringend eine Arbeit im Kanton Zug. Alle bisherigen Bemühungen waren bisher niederschmetternd. Anfang des Jahres bin ich aus Wien, zu meinem Freund, in die Schweiz, übersiedelt. Zuletzt war ich als Verkaufsberaterin Multi-Media tätig. Kenne mich aber auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hallo,</em></p>
<p><em>ich suche dringend eine Arbeit im Kanton Zug.</em></p>
<p><em>Alle bisherigen Bemühungen waren bisher niederschmetternd.</em></p>
<p><em>Anfang des Jahres bin ich aus Wien, zu meinem Freund, in die Schweiz, übersiedelt.</em></p>
<p><em>Zuletzt war ich als Verkaufsberaterin Multi-Media tätig. Kenne mich aber auch </em></p>
<p><em>mit Büroarbeiten aus. Nur, ich bin 50 Jahre und habe, was Fremdsprachen betrifft, lediglich</em></p>
<p><em>Schulkenntnisse.</em></p>
<p><em>Kann mir, bitte, jemand sagen, wie man zu einer Arbeit in der Schweiz kommt?</em></p>
<p><em>Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Bewerbungen geschrieben, wie in der </em></p>
<p><em>kurzen Zeit, seit ich in der Schweiz bin.</em></p>
<p><em>Wenn ich bis mitte Juni keine Arbeit gefunden habe, muss ich wieder nach Wien zurück und wir </em></p>
<p><em>führen dann wieder eine Fernbeziehung :(</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ich bin für jede Hilfe dankbar!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Liebe Grüsse</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pflegekinder Business</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 16:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aletheia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegekinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern als ich die Rundschau sah konnte ich das echt kaum glauben: jedes Jahr werden tausende von Kinder &#38; Jugendlichen fremdplatziert! Und die Betreuungsplätze suchen NICHT Behörden! Sondern kommerzielle Firmen! dazu kommt &#8230; die Leute , die Plätze anbieten, müssen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern als ich die Rundschau sah konnte ich das echt kaum glauben: jedes Jahr werden tausende von Kinder &amp; Jugendlichen fremdplatziert! Und die Betreuungsplätze suchen NICHT Behörden! Sondern kommerzielle Firmen! dazu kommt &#8230; die Leute , die Plätze anbieten, müssen nicht mal eine sozialpädagogische Ausbildung haben. Stellt euch das mal vor, da werden Kinder und Jugendliche in Krisen nichtmal professionell betreut. und nicht genug, andere machen noch Millionen Umsätze damit. Beauftragt von den Behörden! Guckt euch hier den Beitrag an:</p>
<p><object style="width: 600px; height: 386px;" data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/4249539c-0abb-4a61-907b-744010d8b54d" type="application/x-shockwave-flash"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/4249539c-0abb-4a61-907b-744010d8b54d" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4249539c-0abb-4a61-907b-744010d8b54d">Rundschau vom 06.04.2011</a></object></p>
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		<title>Frauen bewegen die Welt 100 Jahre Frauentag</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 14:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[frauenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Frauentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommenden Samstag ist es so weit: Frauen gehen auf die Strasse für eine tatsächliche Gleichstellung. Bis dahin: 1.) Tragt euch den Termin fett in die Agenda ein: Samstag, 19.März, 14Uhr Landesmuseum 2.) Lade alle deine FreundInnen, Verwandten, Bekannten, Nachbarn zur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommenden Samstag ist es so weit: Frauen gehen auf die Strasse für eine tatsächliche Gleichstellung. Bis dahin:<br />
1.) Tragt euch den Termin fett in die Agenda ein: Samstag, 19.März, 14Uhr Landesmuseum<br />
2.) Lade alle deine FreundInnen, Verwandten, Bekannten, Nachbarn zur Demo ein<br />
3.) Falls Zeit: Mal Transparente, Plakate etc. Je farbiger desto besser!</p>
<p>Wir freuen uns auf eine grosse, farbenfrohe, fröhliche Demo!  Weitere Info: <a title="100 Jahre Frauentag" href="http://www.100jahrefrauentag.ch " target="_blank">www.100jahrefrauentag.ch </a></p>
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		<title>Neue Karrierechancen in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 07:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Experteer]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Professioneller Karrieredienst für Expertinnen und Experten Ambitionierte und hochqualifizierte Spitzenkräfte können sich den virtuellen Weg durch herkömmliche Jobportale ersparen und gezielt bei der professionellen Kaderstellenvermittlung experteer.ch von ausgewählten sowie geprüften Stellenangeboten (ab CHF 120‘000.00 aufwärts) profitieren. Sie sind hochqualifiziert? Sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professioneller Karrieredienst für Expertinnen und Experten</strong></p>
<p>Ambitionierte und hochqualifizierte Spitzenkräfte können sich den virtuellen Weg durch herkömmliche Jobportale ersparen und gezielt bei der professionellen Kaderstellenvermittlung experteer.ch von ausgewählten sowie geprüften Stellenangeboten (ab CHF 120‘000.00 aufwärts) profitieren. Sie sind hochqualifiziert? Sie wissen was Sie wollen? Was ihnen noch fehlt, ist eine kompetente Plattform auf der Sie Ihre persönliche Karrierechance entdecken. Treten Sie kostenlos dem Karrierenetzwerk von <em>experteer </em>bei und nutzen Sie die Vorteile von der einzigartigen Karriere Matching Technologie.<span id="more-2351"></span><br />
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Der Karrieredienst für die besten Köpfe der Schweiz</p>
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		<title>Frauenstimmrecht gestern und heute</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 12:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenstimmrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Februar vor 40 Jahren erhielten die das Stimm-und Wahlrecht! Als eines der letzten Länder in Europa konnten sich die Schweizermänner endlich dazu durchringenihren auch politische Rechte einzuräumen. 1959 wurde dies noch abgelehnt! Damit begann grossflächig die in der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Februar vor 40 Jahren erhielten die Schweizerfrauen das Stimm-und Wahlrecht! Als eines der letzten Länder in Europa konnten sich die Schweizermänner endlich dazu durchringenihren Frauen auch politische Rechte einzuräumen. 1959 wurde dies noch abgelehnt! Damit begann grossflächig die Frauenbewegung in der Schweiz zu wachsen.<strong> Ich habe das Gefühl, dass die jungen Frauen heute gar nicht wissen, was diese Frauen für sie alles ermöglicht haben?</strong> <span id="more-2333"></span>Ich bin 59 Jahre alt und durfte mit meiner Volljährigkeit (damals mit 20 Jahren) an die Urne gehen, das war ein sehr gutes Gefühl, da ich nie verstehen konnte warum meine Mutter nicht auch an die Urne durfte, da sie ja alles entschied in unserer Familie, aber trotzdem der Vater das Familienoberhaupt war. Sehr viel hat sich im Laufe der Zeit verändert und darüber bin ich sehr froh!!!!</p>
<p>Geschrieben von Regina Kaser</p>
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		<title>Frauenquote auch beim Abstimmen?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miss money</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denkanstoss]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenqutoe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in den vergangenen Wochen Zeitung gelesen hat, konnte feststellen, dass ausgerechnet im 2011, dem Jahr indem wir 40 Jahre Frauenstimmrecht feiern sollten, eine Statistik über das Wahlverhalten der jungen Frauen in der Schweiz für Schlagzeilen sorgt. Der Politologe Georg ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in den vergangenen Wochen Zeitung gelesen hat, konnte feststellen, dass ausgerechnet im 2011, dem Jahr indem wir 40 Jahre Frauenstimmrecht feiern sollten, eine Statistik über das Wahlverhalten der jungen Frauen in der Schweiz für Schlagzeilen sorgt.</p>
<p>Der Politologe Georg Lutz zeigt in einer Auswertung für die SonntagsZeitung, dass die Wahlbeteiligung der 18- bis 29-jährigen Frauen seit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 von 38% auf 26% gesunken ist.</p>
<p>Das zeigt einmal mehr, dass Frauen die Gleichstellung nicht wirklich leben. Zumindest nicht allen Bereichen. Das ist ausgesprochen Schade und vor allem ein Schlag ins Gesicht aller Frauen die sich Jahrelang dafür eingesetzt haben, dass das Frauenstimm- und Wahlrecht bei uns eingeführt wird.</p>
<p>Warum engagieren wir uns nicht mehr?</p>
<p>Gehen wir möglicherweise das Risiko ein einen falschen Eindruck zu vermitteln? Nämlich den, dass es uns zu gut geht und wir bereits alles erreicht haben was es im Bereich der Gleichberechtigung und Gleichstellung zu erreichen gibt?</p>
<p>Müsste gar eine Art Frauenquote beim Abstimmen eingeführt werden?</p>
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		<title>Hohlhupen, Feiglinge und Vermummte</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2011/01/23/hohlhupen-feiglinge-und-vermummte/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 08:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aletheia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Vermummungsverbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tatsache, dass man Politiker zusammenschlagen muss weil man nicht gleicher Meinung ist, zeigt die gelebte Dummheit gewisser Parteigegner. Das man anschliessend auf gewissen Seiten lesen kann: Zitat: &#8220;Das schöne an der Szenerie war, dass alles relativ improvisiert und spontan ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tatsache, dass man Politiker zusammenschlagen muss weil man nicht gleicher Meinung ist, zeigt die gelebte Dummheit gewisser Parteigegner. Das man anschliessend auf gewissen Seiten lesen kann: <em>Zitat: &#8220;Das schöne an der Szenerie war, dass alles relativ improvisiert und spontan zu passieren schien&#8221; Zitat Ende</em> &#8230; zeigt zumindest das Fehlen emotionaler Intelligenz! Das es in der letzten Zeit immer mehr Angriffe, Übergriffe auf materieller und persönlicher Ebene gegenüber Politikerinnen und Politiker gibt ist bedenklich!  So manifestiert sich Argumentslosigkeit die sich Argumenten in keiner Art und Weise gewachsen fühlt!  Armselige Typen die vermummt ihre eigenen nicht bewältigten Probleme und ihre Argumentlosigkeit an anderen Leuten ausleben müssen  &#8230; natürlich anonym und versteckt da vermummt  &#8230; sowas von feige &#8230; man sollte <strong>UMGEHEND</strong> das  <strong>Vermummungsverbot</strong> durchsetzen . Jede Person die vermummt, maskiert  erscheint an Demos. Festnehmen. ID erfassen. Registrieren. Kommt mir jetzt blos nicht mit den damit verbundenen Kosten. Der Staat gibt Gelder zum Teil viel sinnloser aus! <strong>Wer glaubt, was zu sagen zu haben, soll sein Gesicht zeigen und zu seinen Taten stehen! </strong>Egal welche Partei. Egal welche Meinung! Ich will Argumente &#8211; Keine Fäuste!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gerichtskosten Totraser Schönenwerd</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2010/11/10/gerichtskosten-totraser-schoenenwerd/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 07:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aletheia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[würde mich interessieren, ob die Gerichtskosten von den Schuldigen bezahlt werden oder vom Staat? http://www.blick.ch/news/schweiz/nekti-t-zieht-das-urteil-weiter-160369 Es tut mir wirklich leid für die Mutter vom Opfer dass  sie wieder nicht zur Ruhe kommt. Das Verhalten des  Täters  (und seinen Mittätern) ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>würde mich interessieren, ob die Gerichtskosten von den Schuldigen bezahlt werden oder vom Staat?</p>
<p><a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/nekti-t-zieht-das-urteil-weiter-160369" target="_blank">http://www.blick.ch/news/schweiz/nekti-t-zieht-das-urteil-weiter-160369</a></p>
<p>Es tut mir wirklich leid für die Mutter vom Opfer dass  sie wieder nicht zur Ruhe kommt. Das Verhalten des  Täters  (und seinen Mittätern) ist unbeschreiblich feige und erbärmlich. Fährt eine junge Frau zu tode und lebt noch die Überzeugung,  die Strafe sei nicht gerechtfertigt. <span id="more-1842"></span>Haben solche Typen eigentlich Werte? Von mir aus sollte man solche Leute <strong>nie </strong>mehr auf die Strasse lassen und die Urteile unserer Gerichte sind wirklich erbärmlich. Viel zu mild!</p>
]]></content:encoded>
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