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	<title>FrauenBlog &#187; FGM</title>
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		<title>Die weibliche Genitalverstümmelung 3</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 15:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Broken Bodies: Die weibliche Genitalverstümmelung  &#8211; Artikel von Vera Mäusbacher Warum das alles &#8211; das fragen sich auch viele der betroffenen Mädchen früher oder später. „Wenn du ein Mädchen beschneidest, weißt du, dass sie rein, unberührt bleiben wird bis zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Broken Bodies: Die weibliche Genitalverstümmelung  &#8211; Artikel von Vera Mäusbacher</p>
<p>Warum das alles &#8211; das fragen sich auch viele der betroffenen Mädchen früher oder später. „Wenn du ein Mädchen beschneidest, weißt du, dass sie rein, unberührt bleiben wird bis zu ihrer Hochzeit. Und nach der Hochzeit wird sie treu sein. […] Aber wenn du sie nicht beschneidest, dann schläft sie mit jedem Mann aus der Gemeinschaft“, erklärt eine „Beschneiderin“ aus Kenia den Glaubensirrtum, der zentral hinter diesem Eingriff steht. Die Beschneidung kommt überwiegend in muslimischen Kulturen vor, obwohl auch andere Religionen diese schon praktiziert haben, die Zahlen hierzu sind jedoch im Vergleich sehr gering. <span id="more-3834"></span>Die Sunna gebietet (angeblich) die Beschneidung der Mädchen vor dem Einsetzen ihrer Regel, damit sie „verschlossen“, bzw. „gesäubert“ in die Ehe gehen können. Der Ehemann kann so sicher gehen, dass er „reine Ware“ bekommt, die er in der Hochzeitsnacht, je nach Art der Beschneidung, aufschneiden oder durch den Geschlechtsverkehr aufreißen kann. Welchem Mann so etwas gefällt ist wieder eine neue Frage. Ebenso die Frage, welche Mutter ihrer Tochter dieses Schicksal aufbürden kann, das sie doch selbst erlebt hat. Welcher Vater von seiner Frau und Tochter so etwas verlangt? Die Prozedur der weiblichen Genitalverstümmelung, insbesondere jener Arten, die die vollständige Entfernung sämtlicher Geschlechts-merkmale, also Klitoris, innere und äußere Schamlippen sowie in manchen Fällen des Gewebes zur Weitung der Vagina, ist absolut untragbar für unsere Gesellschaft. Derartige Praktiken, die nicht selten zum Tod der Mädchen und Frauen führen, sind vollkommen unnötig, sinn- und grundlos und damit gänzlich inakzeptabel. Die UN Women setzen sich für den Schutz und die Rechte von Frauen und Mädchen weltweit ein. Sie fördern und unterstützen die Aufklärungsarbeit zur FGM. Wir informieren. Jeder kann helfen.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Allgemeine Informationen zur FGM</strong></p>
<p>Erst in den 70ern/80ern wurde die Beschneidung bei Frauen international bemerkt und kritisiert. Female Genitale Mutilation (FGM) bezeichnet die gesamte oder partielle Entfernung der äußeren Genitalien und andere Genital-Verletzungen, die entweder aus kulturell-religiösen oder anderen, nicht therapeutischen Gründen erfolgt. Die folgende Klassifikation für die FGM erfolgte 1995 durch die WHO, UNICEF und UNFPA. Typ I schließt die totale oder partielle Entfernung der Klitoris ein, Typ II beschreibt die Entfernung von Klitoris und inneren Schamlippen; als Typ III wird die vollständige Entfernung von Klitoris, inneren und äußeren Schamlippen bezeichnet. Typ IV ist vergleichsweise selten, dafür in den Härtefällen jedoch umso grausamer. Er schließt alle weiteren, invasiven Verstümmelungsarten ein. Die Bandbreite reicht hierbei von verletzenden und gefährlichen Piercings oder dem Einführen schädlicher Substanzen und Gegenstände bis hin zur Aushöhlung und stabilisierenden „Verkleidung“ der inneren Vaginalwand um sie zu weiten. Ich möchte das an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Interessierte können sich aber gegebenenfalls über z.B. die WHO weiter informieren. Typ I und II sind die häufigsten Typen der FGM, gefolgt von Typ III und IV.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Dies war nun der letzte Teil dieses Berichts der UN Women über die weibliche Genitalverstümmelung. Es ist schrecklich zu erfahren und wissen, was im 2012 viele Mädchen und Frauen in anderen Teilen dieser Welt über sich ergehen lassen müssen!</span></p>
<p>Quelle: UN Women &#8211; Untied Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die weibliche Genitalverstümmelung 2</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Broken Bodies: Die weibliche Genitalverstümmelung  &#8211; Artikel von Vera Mäusbacher Heutzutage erfolgt die Beschneidung zwar auch verstärkt unter Hinzunahme medizinischer Hilfsmittel wie Narkosemitteln und chirurgischen Maßnahmen. Teilweise kommt es sogar zum Einsatz von Tetanus-Impfungen oder Antiseptica, die eine Infektion des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Broken Bodies: Die weibliche Genitalverstümmelung  &#8211; Artikel von Vera Mäusbacher</p>
<p>Heutzutage erfolgt die Beschneidung zwar auch verstärkt unter Hinzunahme medizinischer Hilfsmittel wie Narkosemitteln und chirurgischen Maßnahmen. Teilweise kommt es sogar zum Einsatz von Tetanus-Impfungen oder Antiseptica, die eine Infektion des Wundbereichs verhindern sollen. Doch die Techniken variieren je nach Region und sozialer Schicht. Das Ritual bleibt unverzeihlich. Nicht zu verwechseln oder annähernd vergleichbar ist die weibliche Beschneidung daher mit der Beschneidung, die bei Jungen und Männern durchgeführt wird.<br />
Schätzungen nach <strong><span style="color: #000000;">werden jedes Jahr zwei Millionen Mädchen beschnitten</span></strong> – vermutlich jedoch deutlich mehr. <span id="more-3827"></span>Das sind JEDEN TAG 6000 neue Opfer! In West-, Zentral- sowie am Horn von Afrika, ebenso wie in Ägypten ist dieses grausame Ritual schon seit Jahrhunderten Tradition. Die meisten Mädchen werden im Alter von vier bis zwölf Jahren beschnitten. Manche auf früher. Ca. 100 bis 140 Millionen der heute lebenden Mädchen und Frauen hat in ihrem Leben eine Form der ungerechtfertigten Beschneidung erfahren.  Die Häufigkeit der FGM variiert von Land zu Land beträchtlich. In Uganda werden fünf Prozent aller betroffenen Mädchen beschnitten, 90 Prozent- und damit der Großteil, wird jedoch in Ägypten, Äthiopien, Mali, Somalia, Nordsudan etc. beschnitten. Dort werden ebenfalls die extremsten Arten der Beschneidung (Typ III+IV) angewendet. Insgesamt ist die Praxis in 28 afrikanischen Ländern verbreitet. Doch auch auf anderen Kontinenten, u.a. in Südostasien und auf der arabischen Halbinsel wird die Genitalverstümmelung durchgeführt. Ebenso gibt es Fälle der FGM unter afrikanischen Immigranten in Australien, Europa und Amerika. Grundsätzlich sollen Mädchen und Frauen nie über die Beschneidung sprechen. Ein großer Fehler, denn nicht nur die unbeschnittenen Mädchen, sondern auch die Männer erfahren so keine der schrecklichen und widerlichen Details, die mit diesem vollkommen unnötigen Ritual einhergehen. Doch Aufklärung ist es, was benötigt wird und nachweislich HILFT, um die Beschneidungsrate zu dezimieren und diesen kulturellen Irrtum zu stoppen, der jährlich für den Tod und das Leid von hunderttausenden kleinen Mädchen und jungen Frauen verantwortlich ist.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Morgen folgt der 3. Teil dieses Berichts.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: UN Women &#8211; Untied Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die weibliche Genitalverstümmelung 1</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 14:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Broken Bodies: Die weibliche Genitalverstümmelung  &#8211; Artikel von Vera Mäusbacher „Warum?“ ist wohl die erste Frage, die einem durch den Kopf schießt, wenn man das erste Mal erfährt, was genau die weibliche Beschneidung, aufgrund ihrer Abart auch weibliche Genitalverstümmelung (Female ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Broken Bodies: Die weibliche Genitalverstümmelung  &#8211; Artikel von Vera Mäusbacher</p>
<p>„Warum?“ ist wohl die erste Frage, die einem durch den Kopf schießt, wenn man das erste Mal erfährt, was genau die weibliche Beschneidung, aufgrund ihrer Abart auch weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation &#8211; FGM) genannt, eigentlich ist. Denn immer noch wissen zu wenig Menschen Bescheid. Durch das Buch „Wüstenblume“ von Waris Dirie, in dem sie ihre Lebensgeschichte erzählt, wurden zwar viele Leser damit konfrontiert, die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung ist jedoch nach wie vor weltweit verbreitet und wird zu wenig beachtet. Was genau ist also FGM? Und was bedeutet es für die betroffenen Mädchen und Frauen?<span id="more-3822"></span><br />
Wie ist es für ein vier- oder fünfjähriges Mädchen, wenn es von heute auf morgen unter primitivsten Methoden, ohne Betäubung und chirurgisches Besteck, mitten in der Wüste von einer Zigeunerin mit einer blutigen Rasierklinge von Klitoris und Schamlippen „befreit“ wird? Wenn die Wunde und damit die Vagina anschließend mit einer Dorne fast vollständig zugenäht wird? Wenn man wochenlang eingewickelt in einer Grube in der Wüste wund liegt um zu heilen, weil man nicht nach Hause kann &#8211; man ist schließlich „unrein“. Und wie ist das Leben danach? Die Jahre, in denen sie kaum und nur mit Schmerzen richtig urinieren und menstruieren können, da das Loch, das anstelle der natürlichen Vagina zurückbleibt, zu klein dazu ist? Das ist die Geschichte von Waris Dirie. Ein extremer Fall. Sie war sehr jung, sie hat eine der radikaleren Formen der Beschneidung erfahren. Aber trotzdem steht ihre Geschichte für die von Millionen Mädchen auf der ganzen Welt. Fälle, in denen Mädchen einsam in der Wüste verbluten, nicht selten sterben an ihren Infektionen, am Schock, auch schon während der Beschneidung. Manche haben mehr Glück, andere weniger. Lebenslange Traumata sind bei der FGM garantiert. Hinzu kommt ein neuer Alptraum, sobald eine junge Frau verheiratet wird und vom Ehemann in der Hochzeitsnacht „geöffnet“ werden muss. Oft werden die Mädchen in ihrer Unwissenheit überlistet und unter falschen Vorwänden zur Beschneidung gezwungen. Man erzählt ihnen Märchen über den Vorgang oder täuscht sie mit Versprechungen zu Reinheit, Ehre und guten Ehechancen, die aus der Beschneidung resultieren, bzw. diese gewährleisten sollen.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Morgen folgt der 2. Teil dieses Berichts.</span></p>
<p>Quelle: UN Women &#8211; Untied Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Stopp Mädchenbeschneidung</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 05:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr Engagement kann Mädchen schützen! Der Nationalrat berät am 16. Dezember die parlamentarische Initiative zum Verbot von sexuellen Verstümmelungen, für die Sie sich persönlich Anfang dieses Jahres mit Ihrem Namen aufgrund unseres Aufrufes eingesetzt haben. Rund 20&#8217;000 Stimmen haben sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihr Engagement kann Mädchen schützen! </strong>Der Nationalrat berät am 16. Dezember die parlamentarische Initiative zum Verbot von sexuellen Verstümmelungen, für die Sie sich persönlich Anfang dieses Jahres mit Ihrem Namen aufgrund unseres Aufrufes eingesetzt haben. Rund 20&#8217;000 Stimmen haben sich für eine einheitliche Strafnorm ausgesprochen. Sie können heute in dieser Sache ein weiteres Zeichen setzen und die National- und Ständeräte Ihres Wohnkantons zur Unterstützung dieser Vorlage auffordern. Damit setzen Sie ein Zeichen für Menschenrechte und leisten einen wichtigen Beitrag für den Schutz von schätzungsweise 6’000-7&#8217;000 gefährdeten Mädchen in der Schweiz. Vielen Dank für Ihr Engagement!<a href="http://www.unicef.ch/de/kampagnen/kampagnen/stopp_maedchenbeschneidung/?newsletter=2010_nf_fgm_de_kw46" target="_blank"> Hier können Sie die Nation- und Ständerät/Innen anschreiben!</a> <span id="more-1859"></span></p>
<p>Quelle:<a title="UNICEF" href="http://www.unicef.ch" target="_blank"> UNICEF</a></p>
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		<title>Bravo UNICEF !</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 12:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich komme nicht umhin, hier mal eine Erfolgsliste im Kampf gegen die Mädchenbeschneidung zu veröffentlichen! Der Bericht ist von UNICEF.  Jede und jeder kann mithelfen und aktiv gegen FGM wirken, macht mit bei UNICEF, übernehmt eine Patenschaft, ihr helft auch  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich komme nicht umhin, hier mal eine Erfolgsliste im Kampf gegen die Mädchenbeschneidung zu veröffentlichen! Der Bericht ist von <a title="UNICEF" href="http://www.unicef.ch" target="_blank">UNICEF</a>.  Jede und jeder kann mithelfen und aktiv gegen FGM wirken, macht mit bei UNICEF, übernehmt eine Patenschaft, ihr helft auch  UNICEF im Kampf gegen Beschneidungen zu unterstützen, wenn ihr darüber berichtet und Frauenbeschneidungen thematisiert! Es muss etwas dagegen geschehen, und je mehr Menschen sich solidarisch und/oder aktiv als GegnerInnen bekennen, je besser.</strong></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Ägypten</span>:<span id="more-1559"></span></p>
<ul>
<li>30 Multiplikatoren/-innen wurden ausgebildet. Sie sind in 190 Gemeinden aktiv und erreichen 13 420 Familien.</li>
<li>Gründung von Kinderschutzkomitees in 10 Distrikten</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: bold;">Burkina Faso</span>:</p>
<ul>
<li> 216 Radio- und Theaterprogramme und Filmvorführungen in abgelegenen Dörfern</li>
<li> Etablierung von 22 Polizeipatrouillen für Umsetzung eines gesetzlichen Verbots</li>
<li>Ausbildung von Gemeindehelfern in Demokratiebildung und Menschenrechten</li>
<li> Unterstützung der medizinischen Angebote zur Rückführung der Beschneidung</li>
<li> 2005 wurden nur noch 25% der Mädchen beschnitten &#8211; im Gegensatz zu über 66% in 1996.</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: bold;">Eritrea</span>:</p>
<ul>
<li>Studie über Verbreitung von Mädchenbeschneidung</li>
<li>Unterstützung der Gesetzesarbeit für ein Verbot</li>
<li>Sensibilisierung von 153 Dorfgemeinden</li>
<li>Etablierung von 4260 Anti-Mädchenbeschneidungskomitees</li>
<li>Öffentliche Deklaration zur Bannung der Mädchenbeschneidung durch 593 Familien in Gash-Barka</li>
<li>176 Beschneiderinnen geben ihre Werkzeuge ab</li>
<li>Gesetz gegen Mädchenbeschneidung seit 2007</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: bold;">Gambia</span>:</p>
<ul>
<li>Studie über Vorkommen von Mädchenbeschneidung</li>
<li>Schulung von Gemeindehelfern in Menschenrechtserziehung</li>
<li>Unterricht in Demokratiebildung in 100 Klassen</li>
<li>Interaktives Radioprogramm</li>
<li>24 Dörfer haben der Praktik öffentlich abgeschworen</li>
</ul>
<p><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;"> Somalia</span>:</p>
<ul>
<li>Etablierung von 244 Kinderschutzkomitees</li>
<li>Druck von Postern und Informationsschriften</li>
<li>Regelmässige Gespräche mit Religionsführern und Entscheidungsträgern</li>
<li>Training von Gemeindehelfern und Jugendlichen</li>
<li>2359 Gemeindemitglieder wurden aus Multiplikatoren ausgebildet. Sie erreichen rund 50 000 Männer und Frauen.</li>
<li>20 Dorfgemeinschaften haben sich öffentlich dazu bekannt, Mädchenbeschneidung nicht mehr durchzuführen.</li>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://unicef.ch/de/spenden/projektpatenschaft/wustenblume/" target="_blank">UNICEF</a></p>
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		<item>
		<title>Aktiv gegen Mädchenbeschneidungen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[beschneidungen]]></category>
		<category><![CDATA[mädchenbeschneidung]]></category>

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		<description><![CDATA[Engagieren Sie sich mit UNICEF gegen Mädchenbeschneidung. Mädchen stärker machen ist unser Ziel. Die Verstümmelung ihrer Genitalien aber schwächt sie lebenslang. Alle 10 Sekunden erleidet ein Mädchen dieses Schicksal. UNICEF unterstützt den Prozess des Umdenkens und trägt mit ihren Programmen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Engagieren Sie sich mit UNICEF gegen Mädchenbeschneidung.</strong> Mädchen stärker machen ist unser Ziel. Die Verstümmelung ihrer Genitalien aber schwächt sie lebenslang. Alle 10 Sekunden erleidet ein Mädchen dieses Schicksal. UNICEF unterstützt den Prozess des Umdenkens und trägt mit ihren Programmen zur Stärkung der Gemeinschaft bei. Die Erfolge sprechen für sich. Jetzt kann man mithelfen AKTIV dagegen zu wirken mit einer Patenschaft für das Projekt Wüstenblume. Weitere Informationen erhalten Sie hier:  <a href="http://unicef.ch/de/spenden/projektpatenschaft/wustenblume/" target="_blank">http://unicef.ch/de/spenden/projektpatenschaft/wustenblume/</a></p>
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		<title>19837 mal Danke</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 07:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Engagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis jetzt wurden bei der Unicef Aktion gegen Mädchenbeschneidungen 19837 elektronische Karten ausgefüllt! Man kann immer noch mitmachen und seine Stimme abgeben: http://unicef.ch/de/kampagnen/kampagnen/stopp_maedchenbeschneidung/ Bitte werdet aktiv und unterstützt diese Kampagne.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis jetzt wurden bei der Unicef Aktion gegen Mädchenbeschneidungen <strong>19837</strong> elektronische Karten ausgefüllt! Man kann immer noch mitmachen und seine Stimme abgeben: <a title="UNICEF KAMPAGNE GEGEN MAEDCHENBESCHNEIDUNGEN" href="http://unicef.ch/de/kampagnen/kampagnen/stopp_maedchenbeschneidung/" target="_blank">http://unicef.ch/de/kampagnen/kampagnen/stopp_maedchenbeschneidung/</a> Bitte werdet aktiv und unterstützt diese Kampagne. <span id="more-1452"></span></p>
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		<title>Wir fordern ein weltweites Verbot für Mädchenbeschneidungen</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2010/02/18/wir-fordern-ein-weltweites-verbot-fuer-maedchenbeschneidungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 06:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[mädchenbeschneidung]]></category>
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		<category><![CDATA[verbot]]></category>
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		<description><![CDATA[Lasst uns alle zusammenstehen und die Aktion von UNICEF gegen die Mädchenbeschneidung unterstützen! Gib den betroffenen Mädchen deine Stimme und fordere ein Verbot dieser schmerzhaften Praktik in allen Ländern! Jede Stimme zählt! UNICEF: UNICEF Schweiz ruft dazu auf, ein Verbot ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lasst uns alle zusammenstehen und die Aktion von UNICEF gegen die Mädchenbeschneidung unterstützen! </strong>Gib den betroffenen Mädchen deine Stimme und fordere ein Verbot dieser schmerzhaften Praktik in allen Ländern!<strong> Jede Stimme zählt!</strong></p>
<p>UNICEF: UNICEF Schweiz ruft dazu auf, ein Verbot dieser schmerzvollen Praktik in allen Ländern zu fordern und die Verankerung einer Strafnorm gegen alle Formen der weiblichen Genitalverstümmelung im Schweizerischen Strafgesetzbuch zu unterstützen.</p>
<p><strong>Jede/r kann die Stimme dafür erheben: mittels einer elektronischen Karte, die ab 6. Februar, dem internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung und bis 5. März auf  der UNICEF </strong><strong>Website zur Verfügung steht.</strong></p>
<p>Füllen Sie die elektronische Karte aus und senden Sie diese bitte auch an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Machen Sie auf die Aktion von UNICEF Schweiz aufmerksam. <strong>Am 8. März 2010, dem UNO-Tag für die Frau, wird UNICEF Schweiz die Karten in einer öffentlichen Aktion im Bundeshaus übergeben.</strong> UNICEF Schweiz bittet Sie im Namen der betroffenen Mädchen um Unterstützung – auch Ihre Stimme zählt. Vielen Dank.</p>
<p><a title="Stoppt die Mädchenbeschneidung" href="http://www.unicef.ch/de/kampagnen/kampagnen/stopp_maedchenbeschneidung/index.cfm?newsletter=2010_nl_ecard_kw05" target="_blank">http://www.unicef.ch/de/kampagnen/kampagnen/stopp_maedchenbeschneidung/index.cfm?newsletter=2010_nl_ecard_kw05</a><span id="more-1347"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hope Award 2009 für Waris Dirie</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Waris Dirie]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals wurde in Dresden der Hope Award 2009 im Rahmen der jährlichen Hope Gala verliehen. Als erste Preisträgerin wurde Waris Dirie für ihre Verdienste als Menschenrechtsaktivistin mit diesem mit 20.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Waris Dirie wird das Preisgeld zur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals wurde in Dresden der Hope Award 2009 im Rahmen der jährlichen Hope Gala verliehen. Als erste Preisträgerin wurde <strong>Waris Dirie</strong> für ihre Verdienste als Menschenrechtsaktivistin mit diesem mit 20.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Waris Dirie wird das Preisgeld zur Gänze der Waris Dirie Foundation zur Verfügung stellen. <span id="more-940"></span><br />
<a title="Waris Dirie Hope Award 2009" href="http://www.waris-dirie-foundation.com/de/waris-erhalt-hope-award-2009-in-dresden/" target="_blank">http://www.waris-dirie-foundation.com/de/waris-erhalt-hope-award-2009-in-dresden/</a></p>
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		<title>Facebook Gruppe Stoppt FGM</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[mädchenbeschneidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Solidaritätsgruppe auf Facebook:  STOPPT die Mädchenbeschneidung ! Jedes Mitglied zählt! Jetzt mitmachen und weitersagen!  http://www.facebook.com/group.php?gid=111123346030]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solidaritätsgruppe auf Facebook:  <strong>STOPPT die Mädchenbeschneidung</strong> ! Jedes Mitglied zählt! Jetzt mitmachen und weitersagen!  <a title="Facebookgruppe Stoppt FGM" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=111123346030" target="_blank">http://www.facebook.com/group.php?gid=111123346030</a></p>
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		<title>Frauenbeschneidung &#8211; eine grausame Tradition</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 10:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sara.mller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mir vor einer Woche den Film &#8220;Wüstenblume&#8221; im Kino angesehen und er hat mich zu tiefst berürt, schockiert und zum nachdenken gebracht! Wie kann es sein, dass solche Dinge passieren auf dieser Welt und man es bis jetzt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir vor einer Woche den Film &#8220;Wüstenblume&#8221; im Kino angesehen und er hat mich zu tiefst berürt, schockiert und zum nachdenken gebracht! Wie kann es sein, dass solche Dinge passieren auf dieser Welt und man es bis jetzt noch nicht geschafft hat erfolgreich dagegen anzukämpfen?!<br />
<img class="alignright size-medium wp-image-791" src="http://www.frauenblog.ch/wp-content/uploads/2009/10/mutilacion-genital-1-242x300.jpg" alt="mutilacion-genital-1" width="242" height="300" /></p>
<div class="UIProfileBox_Content">
<div class="group_news">
<div class="datawrap">Die Welt entwickelt sich. Wir bleiben nicht stehen, jeden Tag machen wir einen Schritt Richtung Zukunft. Unser Wissen wird immer größer, unsere Technologie immer besser.<br />
Demnach müssen wir auch unsere Moral, Sitten und Bräuche ändern.<br />
Wir steinigen ja auch keine Menschen mehr. Jeder der bei uns so etwas tut, ist ein Verbrecher.<br />
Wie kann es also sein, dass z.B in Afrika solche Menschenrecht verstoßende Dinge heute noch passieren?</p>
<p>Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es vergleichsweise starke Probleme bei der Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten.<br />
Afrika ist auch der von HIV/AIDS am stärksten betroffene Kontinent. Etwa 4 % der Bevölkerung sind HIV-positiv.</p>
<p>Konservative Denkweise behindert jeglichen Fortschritt!</p></div>
</div>
</div>
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		<title>Waris Dirie Manifest</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 07:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dirie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ich will, dass alle Regierungen weltweit Bestimmungen erlassen, die Mädchen vor Genitalverstümmelung schützen&#8221; Waris Dirie Fondation]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich will, dass alle Regierungen weltweit Bestimmungen erlassen, die Mädchen vor Genitalverstümmelung schützen&#8221;  <a title="Warie Dirie Fondation" href="http://www.waris-dirie-foundation.com" target="_blank">Waris Dirie Fondation</a></p>
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		<title>Desert Flower</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauenfilme]]></category>
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		<description><![CDATA[Film zum Buch von Waris Dirie Im Alter von fünf Jahren hat Waris Dirie die Qualen der Beschneidung erlebt &#8211; ein Ritual, an dessen Folgen ihre Schwester und zwei Cousinen gestorben sind. Waris Dirie wuchs in einer Nomadenfamilie in der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/k3LPQCdEV6c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/k3LPQCdEV6c&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object>
</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-747"></span></p>
<p style="text-align: left;">Film zum Buch von Waris Dirie</p>
<p style="text-align: left;">Im Alter von fünf Jahren hat Waris Dirie die Qualen der Beschneidung erlebt &#8211; ein Ritual, an dessen Folgen ihre Schwester und zwei Cousinen gestorben sind. Waris Dirie wuchs in einer Nomadenfamilie in der somalischen Wüste auf. Mit 13 lief sie fort, weil sie nicht den Mann heiraten wollte, den ihr der Vater zugesprochen hatte. Sie floh zu Verwandten nach Mogadischu und arbeitete vier Jahre als Hausmädchen bei ihrem Onkel in London.<br />
Mit 18 wurde Waris Dirie als Model entdeckt. Sie posierte für Levi&#8217;s, Revlon und l&#8217;Oreal, schritt über die Laufstege von Paris, Mailand und London und lebt heute in New York. Lange konnte sie mit niemandem darüber sprechen, was ihr in jungen Jahren geschehen war. Doch nach und nach reifte in Waris Dirie der Entschluß, ihre Leiden der Öffentlichkeit nicht mehr länger vorzuenthalten. Heute kämpft sie als Sonderbotschafterin der UNO weltweit gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, die heute noch in 28 Ländern praktiziert wird. Täglich werden 4.ooo junge Frauen beschnitten, auch in Deutschland; weltweit leiden 130 Millionen unter den Folgen dieses grausamen Eingriffs.<br />
Waris Dirie: Eine Nomadin, die zu den begehrtesten Models der Welt gehört, wurde zur Anwältin  schweigender Opfer.
</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>Zum Thema Mädchenbeschneidung gibts auch eine Facebook Gruppe: <a title="Stoppt die Mädchenbeschneidung" href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000023347767&amp;ref=name#/group.php?gid=111123346030" target="_blank">Stoppt die Mädchenbeschneidung </a></strong></p>
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		<title>Frauen stärken verhindert genitale Verstümmelung</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/09/03/frauen-staerken-verhindert-genitale-verstuemmelung/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 13:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwischen 100 und 140 Mio. Mädchen und Frauen leiden weltweit an den Folgen der Verstümmelung ihrer Genitalien, und auch in Europa sind durch Migration aus Afrika immer mehr Frauen von diesem Schicksal betroffen. Eine Konferenz an der Medizinischen Universität Wien ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen 100 und 140 Mio. Mädchen und Frauen leiden weltweit an den Folgen der Verstümmelung ihrer Genitalien, und auch in Europa sind durch Migration aus Afrika immer mehr Frauen von diesem Schicksal betroffen. Eine Konferenz an der Medizinischen Universität Wien <a title="http://www.meduniwien.ac.at" href="http://www.meduniwien.ac.at" target="_blank">http://www.meduniwien.ac.at</a> widmet sich diesem Problem und den Möglichkeiten seiner Prävention. Als &#8220;Beschneidung weiblicher Genitalien&#8221; (Female Genital Mutilation, FGM) bezeichnet die WHO &#8220;alle Verfahren, welche die teilweise  oder vollständige Entfernung der äußeren Genitalien zum Ziel haben, sei es aus kulturellen oder anderen nichttherapeutischen Gründen&#8221;. <span id="more-681"></span>Dieser Eingriff, der in verschiedenen afrikanischen und asiatischen Kulturen weit verbreitet ist, bereitet den betroffenen Mädchen und Frauen häufig lebenslange körperliche Leiden, sexuelle Funktionsstörungen, Infektionen bis hin zu schweren psychischen Traumata. Wichtigster Grund des Fortbestehens dieser Praxis sind kulturelle Vorstellungen. &#8220;In mehreren Traditionen denkt man noch immer, eine unbeschnittene Frau sei unrein und könne keine gute Ehefrau oder Mutter sein.</p>
<p>Die Communitys setzen Eltern häufig unter hohen Druck, die Genitalien der Tochter verstümmeln zu lassen, um sie somit heiratsfähig zu machen&#8221;, erklärt Tanja Dedovic von der Internationalen Organisation für Migration <a title="http://www.iomvienna.at" href="http://www.iomvienna.at" target="_blank">http://www.iomvienna.at</a> im pressetext-Interview. Diese Denkweise trotzt sowohl dem Wissen um die hohen gesundheitlichen Gefahren des Eingriffs als auch dem Bewusstsein seiner Strafbarkeit in vielen Ländern Europas.</p>
<p>&#8220;In Österreich drohen den Eltern oder den Personen, die die Operation durchführen, bis zu zehn Jahre Haft. In manchen Ländern gibt es Spitäler, die FGM unter der Begründung durchführen, dass sie damit medizinische Sicherheit und Hygiene gewährleisten.&#8221; Wo es verboten ist, besuche man Wohnungen von Beschneiderinnen, manche würden sogar in den Sommerferien in ihr Heimatland fahren, um den Eingriff vorzunehmen.</p>
<p>&#8220;Strategien gegen FGM sind in Afrika schon weiter entwickelt als in Europa&#8221;, so Dedovic. Die überstaatlich agierende NGO Donors Working Group <a title="http://www.fgm-cdonor.org" href="http://www.fgm-cdonor.org" target="_blank">http://www.fgm-cdonor.org</a> setzt dabei auf den Empowerment-Ansatz, der einen Dialog der Gemeinden mit offenem Ausgang anstrebt.</p>
<p>&#8220;Neue Erkenntnisse über FGM werden dabei weitergegeben, was den Menschen die Möglichkeiten geben soll, eigene Werthaltungen und Denkmuster zu hinterfragen. Beschließt eine Gemeinde, von der FGM-Praxis abzuschwören, wird sie zu einer öffentlichen Deklaration ermuntert, die im Radio oder Fernsehen ausgestrahlt wird.&#8221; Das Konzept scheint aufzugehen, denn 5.000 Gemeinden haben bisher eine solche Erklärung geleistet und bewirkten damit einen zumindest 60-prozentigen Rückgang von FGM innerhalb der besagten Gemeinden. Als wichtig erachtet Dedovic in allen Fällen gesetzliche Grundlagen. Seit einem Jahrzehnt ist der Kampf gegen FGM nicht mehr bloß Sache der NGOs. &#8220;In allen 28 betroffenen Länder Afrikas gibt es staatliche Bemühungen, FGM einzudämmen, etwa durch gesetzliche Verbote oder nationale Aktionspläne.&#8221; Europa befindet sich im Hintertreffen, was bisherige Maßnahmen gegen FGM betrifft.</p>
<p>&#8220;Meist wird die Diskussion um weibliche Genitalverstümmelung zum Teil der Integrationsdebatte gemacht. Afrikanische Einwanderer müssten in Europa das FGM-Verbot  anerkennen, um sich zu integrieren, so das häufige Argument&#8221;, berichtet die Migrationsexpertin. Eine Fortsetzung der FGM-Praxis sei jedoch kein Zeichen von fehlendem Integrationswillen, sondern von fehlendem Integriert-werden.</p>
<p>&#8220;Je stärker Gruppen in einer Gesellschaft an den Rand gedrängt werden, desto mehr grenzen sie sich auch gegenüber der Mehrheitsbevölkerung im Zielland ab und  konzentrieren sich auf vertraute Traditionen, wozu FGM gehört&#8221;, betont Dedovic. Ohne effektiver Integration der Betroffenen sei jedoch keine Verhaltensänderung denkbar.</p>
<p>Dazu gehört das Anbieten von Alternativen. &#8220;Wenn afrikanische Mädchen die Chance haben, statt dem Schulabbruch aus gesundheitlichen Gründen ihre Ausbildung weiter zu führen, Zugang zum Arbeitsmarkt und damit ein eigenes Einkommen zu erhalten, erleichtert dies den Familien den Entschluss, auf FGM zu verzichten.&#8221; Um zu einer Verhaltensänderung beizutragen, brauchen mit FGM konfrontierte Berufsgruppen großes Feingefühl. &#8220;Sozialarbeiter oder Angestellte im Gesundheitswesen müssen äußerst vorsichtig vorgehen, damit die Betroffenen den Kontakt nicht frühzeitig abbrechen&#8221;, so Dedovic.</p>
<p>Wichtig sei daher die Aufklärung, Information und Kommunikation relevanter Gruppen der Öffentlichkeit. Das ist zugleich auch eine zentrale Strategie FGM-Aktionspläne von 15 europäischen Ländern, die heute, Montag, in Wien auf einer Konferenz zum aktuellen Stand von Behandlung und Prävention von FGM stattfindet. Die Aktionspläne setzen unter anderem auf das gezielte Training von medizinischem Personal, Lehrern, Journalisten, Politikern, religiösen Führern sowie Mitgliedern der afrikanischen Communitys. Veranstalter der Konferenz sind neben der Medizinischen Universität Wien das Frauengesundheitszentrum FEM Süd und das Wiener Programm für Frauengesundheit.</p>
<p>Aussender: pressetext.austria<br />
Ansprechpartner: Johannes Pernsteiner<br />
E-Mail: pernsteiner@pressetext.com<br />
Tel.: +43-1-81140-316<br />
[ Quelle: <a title="http://pressetext.com/news/090629031" href="http://pressetext.com/news/090629031" target="_blank">http://pressetext.com/news/090629031</a>/ ]<br />
<a title="http://www.contentworld.com/authors/profile/795/" href="http://www.contentworld.com/authors/profile/795/" target="_blank">Autor</a></p>
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		<item>
		<title>Gründe für weibliche Genitalverstümmelung</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/06/07/gruende-fuer-weibliche-genitalverstuemmelung/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 15:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[beschneidung]]></category>
		<category><![CDATA[genitalverstümmelung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rechtfertigung des Eingriffs Manche der geschilderten Folgen sind auch den unmittelbar Beteiligten bekannt, werden aber anderen Ursachen zugeschrieben. Es ist sehr erstaunlich, dass sich eine derart grausame Praxis über Jahrtausende halten konnte – man wird dahinter machtvolle Rechtfertigungen vermuten. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rechtfertigung des Eingriffs<br />
Manche der geschilderten Folgen sind auch den unmittelbar Beteiligten bekannt, werden aber anderen Ursachen zugeschrieben. Es ist sehr erstaunlich, dass sich eine derart grausame Praxis über Jahrtausende halten konnte – man wird dahinter machtvolle Rechtfertigungen vermuten.</p>
<p>Die Macht ist allerdings schon durch die Praxis belegt, es fragt sich also, welches die Gründe sind. Auf diese Frage finden sich in den betroffenen Kulturen zahlreiche Antworten, die meist in Kombination auftreten, also pseudowissenschaftliche, pseudohygienische, pseudomedizinische und religiöse oder traditionelle Begründungen. Hier werden nur die wichtigsten Gruppen skizziert.</p>
<p>Der Islam?<br />
Weit verbreitet ist die Auffassung, mit der WGV werde ein Gebot des Islam befolgt. Es finden sich aber Aussagen, welche dieser These überzeugend widersprechen. Wie es sich damit «objektiv» verhält, ist freilich ohne Interesse. Es ist eine Tatsache, dass in gewissen Gegenden auch von islamischen Geistlichen die Meinung vertreten wird, Allah verlange diese «Reinigung». Und es scheint festzustehen, dass Mohammed jedenfalls die Gelegenheit, sich gegen die WGVzu äussern, nicht genutzt hat. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die WGV auch ausserhalb des Einflussbereichs des Islam vorkommt. Es gibt also Zusammenhänge zwischen WGVund Islam, aber es handelt<br />
sich dabei nur um eine von mehreren Begründungen.</p>
<p>Pseudomedizinische Begründungen<br />
Regelmässig werden pseudorationale medizinische Gründe angerufen. So wird die Meinung vertreten, das natürliche weibliche Genital sei unrein, was Infektionen befördere; die Klitoris könne bei der Geburt den Säugling verletzen; die Klitoris sondere giftige Sekrete ab, welche den Mann vergiften oder impotent machen könnten; die Klitoris riskiere so sehr zu wachsen, dass Geschlechtsverkehr unmöglich würde.</p>
<p>Ästhetische Gründe<br />
Es wird die Meinung vertreten, die Vulva sehe hässlich und unordentlich aus, besonders wenn die inneren Labia sichtbar würden. Durch die WGV werde der Körper der Frau ästhetisch akzeptabel, zudem führe der Eingriff zu einem schöneren Gesicht.</p>
<p>Unterdrückung der weiblichen Sexualität<br />
Die WGV wird auch explizit als Massnahme gegen übermässige sexuelle Aktivität der Frau gerechtfertigt. Sie soll von der als schädlich angesehenen Masturbation abhalten und vorehelichem Geschlechtsverkehr vorbeugen, wobei es allerdings auch Gesellschaften gibt, die solchen Erfahrungen gegenüber tolerant sind; dort wird die WGV erst kurz vor der Verheiratung vorgenommen.</p>
<p>Tradition<br />
Wichtigste und stärkste Triebfeder der WGV dürfte die Tradition sein. Aus dem Wissen, dass die Verschneidung seit unvordenklichen Zeiten praktiziert wird, ergibt sich der Schluss, dass es sich dabei um etwas absolut Notwendiges handle, es wirkt also die normative Kraft des Faktischen. Die Vorstellung der Männer wird in der Weise geprägt, dass sie sich von unverstümmelten Frauen abgestossen fühlen, sie als unrein empfinden und nicht bereit sind, sie zu heiraten. Die ganze Gesellschaft ächtet Frauen, an denen keine WGV vorgenommen wurde.</p>
<p>Quelle und weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.unicef.ch/de/index.cfm" target="_blank">http://www.unicef.ch/de/index.cfm</a><br />
<a href="http://assets.unicef.ch/downloads/UNI_Rechtsgutachten_WGV_de.pdf" target="_blank">http://assets.unicef.ch/downloads/UNI_Rechtsgutachten_WGV_de.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stoppt das grauenhafte Verbrechen!</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/06/05/stoppt-das-grauenhafte-verbrechen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 09:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[stop]]></category>
		<category><![CDATA[stoppt]]></category>
		<category><![CDATA[unicef]]></category>
		<category><![CDATA[verbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Einführung eines expliziten Verbots der weiblichen Genitalverstümmelung im Schweizerischen Strafgesetz Bern/Zürich, 18. Februar 2009 &#8211; UNICEF Schweiz begrüsst den Vorschlag der Rechtskommission des Nationalrates, einen spezifischen Straftatbestand der weiblichen Genitalverstümmelung einzuführen, als ein wichtiges Signal zur Überwindung der Mädchenbeschneidung. Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einführung eines expliziten Verbots der weiblichen Genitalverstümmelung im Schweizerischen Strafgesetz</strong></p>
<p>Bern/Zürich, 18. Februar 2009 &#8211; UNICEF Schweiz begrüsst den Vorschlag der Rechtskommission des Nationalrates, einen spezifischen Straftatbestand der weiblichen Genitalverstümmelung einzuführen, als ein wichtiges Signal zur Überwindung der Mädchenbeschneidung. Die Kommission verabschiedete am vergangenen Freitag einstimmig einen Vorentwurf zur Umsetzung der parlamentarischen Initiative von Nationalrätin <span id="more-496"></span> Maria Roth-Bernasconi. UNICEF Schweiz wies bereits anhand von zwei Rechtsgutachten auf die unklare Rechtslage in der Schweiz hin.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Unklare Rechtslage bei Tatbegehung im Ausland</span><br />
Auch bezüglich Auslandstaten herrscht bei der momentanen Rechtslage ein Mangel an Klarheit: Ob in der Schweiz lebende Menschen, die ihre Tochter in ihrem Herkunftsland beschneiden lassen, bestraft werden können, auch wenn die weibliche Genitalverstümmelung dort nicht unter Strafe steht, ist zur Zeit gesetzlich nicht geregelt. Durch die Einführung eines neuen, spezifischen Straftatbestandes wird nun auch eine im Ausland begangene weibliche Genitalverstümmelung in der Schweiz strafbar.</p>
<p>Quelle und weitere Informationen: <a title="UNICEF" href="http://www.unicef.ch/de/information/pressemitteilungen/index.cfm?uNewsID=349" target="_blank">UNICEF</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brutale Folgen der Frauenbeschneidung!</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/06/04/brutale-folgen-der-frauenbeschneidung/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 15:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[stoppt die mädchenbeschneidung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[Sofortige Folgen Zunächst ist der Eingriff, der ohne Betäubung vorgenommen wird, extrem schmerzhaft, eine grausame Tortur, verbunden mit Gefühlen der Ohnmacht, Scham und grösster Enttäuschung über den Verrat, der besonders im Verhalten der Mutter gesehen wird. Die WGV kann relativ ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sofortige Folgen<br />
Zunächst ist der Eingriff, der ohne Betäubung vorgenommen wird, extrem schmerzhaft, eine grausame Tortur, verbunden mit Gefühlen der Ohnmacht, Scham und grösster Enttäuschung über den Verrat, der besonders im Verhalten der Mutter gesehen wird. Die WGV kann relativ problemlos ausheilen, aber dies ist nicht die Regel. Es kommt meist zu einer Infektion der Operationswunde, die tödlich ausgehen kann – es werden Zahlen bis zu 30 Prozent bei Infibulation genannt. Die Enge der verbliebenen Öffnung – offenbar ist sie der Stolz der Ausführenden – hindert den Abfluss von Urin und Menstruationsblut. In der ersten Zeit geht die Miktion nur tropfenweise und ist mit stechendem Schmerz verbunden, was zu Retention führen kann.<span id="more-493"></span>Längerfristige Folgen<br />
Die WGV ist auch mit vielfältigen Gefahren und Unannehmlichkeiten für das spätere Leben der Frau verbunden. Wegen der teils sehr kleinen Öffnung dauert eine Miktion 10 Minuten und länger. Infibulierte Frauen leiden häufig unter Harninkontinenz. Wiederholte Blasen- und Niereninfekte, die zu bleibenden Nierenschäden führen können, sind die Folge von Urinretention. Im Genitalbereich bilden sich vermehrt Hautzysten, die operativ entfernt werden müssen. Lightfoot-Klein berichtet, infibulierte Frauen seien auch beim Gehen beeinträchtigt.  Die Menstruation verläuft äusserst schmerzhaft und dauert bis zu 15 Tage. Das nur langsam austretende Blut hat einen sehr unangenehmen<br />
Geruch, weshalb die Frauen während dieser Zeit die Öffentlichkeit meiden. Auch höher qualifizierte Arbeitnehmerinnen bleiben offenbar während der Menstruation ihrem<br />
Arbeitsplatz fern.</p>
<p>Überdies werden in den meisten Fällen weitere Eingriffe erforderlich. Die enge Öffnung der Scheide lässt keinen Geschlechtsverkehr<br />
zu, es muss gewaltsam eingegriffen werden. Das Öffnen geschieht manchmal durch eine Hebamme oder (mittels des Dolches oder eines anderen Schneidewerkzeugs, natürlich ohne Anästhesie) durch den Ehemann – in der Regel ist sie mit erneuten Qualen verbunden, ebenso zunächst der Geschlechtsverkehr selber. Kommt es zur Geburt, ist eine Defibulation erforderlich, weil das vernarbte Gewebe nicht genügend elastisch ist. Komplikationen sind nicht selten. Zum einen dauert der Austreibungsvorgang wegen der Vernarbung länger. Dann besteht ein erhöhtes Risiko von Dammrissen. Schliesslich wird regelmässig nach der Geburt eine Reinfibulation vorgenommen mit Konsequenzen, die schon für die Infibulation erwähnt worden sind. Dann beginnt der Zirkel wieder: Probleme beim Geschlechtsverkehr, die Defibulation vor der nächsten vor der nächsten Geburt, die Reinfibulation nach der nächsten Geburt &#8230;</p>
<p>Am schwersten wiegt aber die Entfernung der Klitoris, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Fähigkeit, sexuelle Lust zu erfahren, führt.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.unicef.ch/de/index.cfm" target="_blank">http://www.unicef.ch/de/index.cfm</a><br />
<a href="http://assets.unicef.ch/downloads/UNI_Rechtsgutachten_WGV_de.pdf" target="_blank">http://assets.unicef.ch/downloads/UNI_Rechtsgutachten_WGV_de.pdf</a></p>
<p>Frauen für Frauen! <a title="Mach mit! Sag unsere Gruppe weiter: STOPPT die Mädchenbeschneidung!" href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000023347767&amp;ref=name#/group.php?gid=111123346030" target="_blank">STOPPT DIE MÄDCHENBESCHNEIDUNG!</a> Jetzt Solidaritätsmitglied werden in der FrauenBlog Facebook Gruppe!</p>
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		<title>Genitalverstümmelung</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[frauenbeschneidung]]></category>
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		<description><![CDATA[In etwa 30 Ländern werden Genitalverstümmelungen durchgeführt, besonders in Afrika. Weltweit sind 130 Millionen Frauen beschnitten. Und alle 15 Sekunden erleidet ein kleines Mädchen das gleiche Schicksal. Weibliche Genitalverstümmelung ist ein grausames Ritual mit lebenslangen Folgen. Typen des Eingriffs WGV ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In etwa 30 Ländern werden Genitalverstümmelungen  durchgeführt, besonders in Afrika. Weltweit sind <strong>130 Millionen Frauen </strong>beschnitten. Und <strong>alle 15 Sekunden erleidet ein kleines Mädchen das gleiche Schicksal</strong>. <strong>Weibliche Genitalverstümmelung ist ein grausames Ritual mit lebenslangen Folgen.</strong></p>
<p>Typen des Eingriffs<br />
WGV tritt in verschiedenen Varianten auf, die Terminologie ist nicht ganz einheitlich. Im Allgemeinen finden sich jedoch keine wesentlichen Unterschiede.</p>
<p><strong>Die Inzision</strong><br />
Unter Inzision wird der mildeste Eingriff verstanden; er wäre noch mit dem Begriff «Beschneidung» vereinbar. Es geht darum,dass ein Einschnitt in die Vorhaut der Klitoris vorgenommen, allenfalls die ganze Vorhaut entfernt wird. Es scheint, dass diese Variante zwar regelmässig genannt wird, in der Praxisaber kaum anzutreffen ist – es fehlt meist schon an tauglichem Werkzeug. Immerhin berichtet Gruenbaum auch von schonenden Eingriffen – Waschungen, Einstechen. Diese mildesten Varianten sind in der vorliegenden Arbeit nicht gemeint.</p>
<p><strong>Die Exzision, «Sunna»</strong><br />
Bei dieser Variante wird die Klitoris entfernt. Zudem ganz oder teilweise auch die inneren Schamlippen. Der Begriff «Sunna» bezeichnet eigentlich die Variante 1), wird aber, offenbar im Sinne eines Euphemismus, für die Exzision verwendet.</p>
<p>Die Zwischenform, «intermediate»<br />
Hier werden zusätzlich Teile der äusseren Schamlippen entfernt.</p>
<p><strong>Die Infibulation, «Pharaonische Beschneidung»</strong><br />
Die Infibulation bezeichnet den weitestgehenden Eingriff in das weibliche Genital. Bei dieser Variante werden auch die äusseren Schamlippen ausgeschabt oder teilweise weggeschnitten. Anschliessend werden sie so zugenäht, dass nur eine Öffnung in der Grösse eines Stecknadelknopfes, Zündholzes, beziehungsweise  eines Hirsekorns offen bleibt. Die Schilderungen dürften etwas übertreiben – fibula bezeichnet das Schilfrohr und dürfte auch einen Anhaltspunkt für das «Normalmass» abgeben. Die Enge der Öffnung gilt als Qualitätsmerkmal.</p>
<p>Andere<br />
In der Literatur wird zusätzlich auf weitere Varianten hingewiesen, zum Beispiel das Zusammennähen bloss der inneren Schamlippen.</p>
<p>Die Varianten haben verschiedene Verbreitung. Für die rechtliche Beurteilung ist die Einteilung nach unserer Auffassung, abgesehen von der ersten Variante, ohne Bedeutung; es handelt sich um graduelle, letztlich quantitative Unterscheidungen.</p>
<p>Verbreitung<br />
Heute wird angenommen, dass in der Welt ca. 130 Millionen Frauen leben, an denen eine WGV vorgenommen wurde. <strong>Täglich soll der Eingriff an 6000 Mädchen vorgenommen werden.</strong></p>
<p>Geographisch liegt der Schwerpunkt in Afrika, wo WGV in 25 bis 30 Staaten praktiziert wird. Sie kommt aber auch bei australischen Ureinwohnern, in Asien und in Südamerika vor. In neuerer Zeit hat die Migration sie auch in die Gesellschaften Westeuropas und Amerikas gebracht.</p>
<p>Quelle: <a title="UNICEF" href="http://www.unicef.ch" target="_blank">UNICEF</a></p>
<p>Download  <a title="Unicef Rechtsgutachten" href="http://www.frauenblog.ch/wp-content/uploads/2009/06/uni_rechtsgutachten_wgv_de.pdf">Rechtsgutachten </a></p>
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		<title>FGM</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FGM]]></category>
		<category><![CDATA[beschneidung]]></category>
		<category><![CDATA[fgc]]></category>
		<category><![CDATA[weiblicher genitalien]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen machen sich für Frauen stark! Dem Thema Frauenbeschneidung, Mädchenbeschneidung widmen wir ab sofort eine eigene Kategorie! Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein grundsätzliches Menschenrecht. Dagegen verstösst klar die Beschneidung weiblicher Genitalien! Dennoch wird dieses tragische Schicksal das weltweit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen machen sich für Frauen stark! Dem Thema Frauenbeschneidung, Mädchenbeschneidung widmen wir ab sofort eine eigene Kategorie! <strong>Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein grundsätzliches Menschenrecht. Dagegen verstösst klar die Beschneidung weiblicher Genitalien! </strong>Dennoch wird dieses tragische Schicksal das weltweit viele Mädchen und Frauen betrifft,  oftmals als Tabuthema abgetan! <span id="more-485"></span></p>
<p>Ebenfalls werden wir hierzu unter diesem Blogbeitrag laufend weiterführende Links publizieren.</p>
<p><em>Erklärung Abkürzungen:</em></p>
<p>FGC        Female Genital Cutting</p>
<p>FGM      Female  Genital Mutilation</p>
<p>FGM/C  Female Genital Mutilation / Cutting</p>
<p><a title="Beschneidung weiblicher Genitalien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FGM" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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