War es nicht ein Fortschritt, den Euro einzuführen, ein Fortschritt, dass die Mehrzahl der europäischen Länder sich der Währung des Euro anschlossen?
Vielleicht war es nie ein Fortschritt, zumindest noch nicht. Die Einführung des Euro bedeutete einfach, allen diesen Ländern ein gemeinsames Zahlungsmittel zu geben. Es bedeutete jedoch nicht, dass alle diese Länder ein zumindest vergleichbares wirtschaftliches Niveau hätten.
Die Einführung eines Zahlungsmittels kann ein Hilfsmittel sein, die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes anzukurbeln bzw. die Entwicklung von Ländern mit verschiedenem wirtschaftlichem Niveau auf ein Level zu bringen. Wenn jedoch eine wirtschaftliche Entwicklung dieser Staaten nicht getragen wird von einem arbeitsteiligen Zusammenwirken, sondern wenn sich diese Staaten im Gegenteil eher auseinander dividieren und teilweise sogar in ihrer Entwicklung stagnieren, so kann auch eine gemeinsame Währung nichts retten! Im Gegenteil, die Erklärung der Länder der Euro – Zone, sich gegenseitig aus dem Schuldenloch heraus zu holen ist unproduktiv und nicht dazu geeignet, wirkliche Entwicklung zu fördern.
Deshalb ist es sehr in Frage zu stelllen, nun darin eine Lösung sehen zu wollen, dass Deutschland und andere Staaten der europäischen Union Griechenland aus den Schulden heraus helfen. Welchers Land ist dann als nächstes dran?
Wäre es nicht eher besser, jedes Land in die eigne Verantwortung zurück gehen zu lassen und sich mit einer eigenen Währung aus dem Schuldentief zu helfen. Ein einzelnes Land kann auch seine Währung abwerten, um zum Beispiel schnell einen Teil der Schulden abbauen zu können. Selbsttätiges, selbstbestimmtes Handeln eines Landes ist aber nicht möglich, so lange ein Land nicht mehr die Souveränität über seine Währung hat.
Demokratie und Selbstbestimmtheit eines Landes sind sehr in Frage gestellt, solange der Euro als künstliches Konstrukt weiterhin aufrecht erhalten wird. Die Lösung könnte zunächst erst einmal sein, wieder zurück zur D-Mark zu kehren, um auf einer völlig neuen Basis wirtschaftlicher, politischer und kultureller Zusammenarbeit ein neues Europa wachsen zu lassen.






Was ist der Unterschied zwischen Amerika und Euroland?
Amerika hat Johnny Cash, Bob Hope und Stevie Wonder.
Euroland hat No Cash, No Hope – No Wonder! (den Männern in den Banken sei’s “gedankt”.)
Warum führt Ihr nicht den Schweizer Franken ein? – Hat sich bewährt!
Der Euro war eigentlich nicht für solche Länder wie Griechenland nicht geeignet. Es sollte eine Währungsunion und eine politische Union geben. Leider wurde der Grundgedanke irgendwann ad absurdum geführt. Zum neuen, vereinten Europa gehörte schon bald nur der, der in der Währungsunion drin war. Und dann wurde auch Griechenland und einige andere aufgenommen. Und das Drama begann. Es ist vollkommen richtig, für eine Währungsunion braucht man Länder, die wirtschaftlich auf einem Level spielen. Ansonsten geht es schief.
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