Ich hab mir grad eben die Wiederholung auf SFinfo der gestrigen Arena-Sendung angesehen. Das Thema war “Machtkampf” im Sinne der politischen Parteien. Bezeichnenderweise war das mal wieder eine reine Männerdiskussion. Waren Frauen nicht eingeladen, weil man(n) ihnen à priori keine Macht zugesteht, oder sind Frauen am Thema “Macht” schlicht und ergreifend einfach nicht interessiert? – Ich denke, dass Beides zutrifft. Wie seht Ihr das Verhältnis der Frauen zu Macht?
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Malte: Gefaellt mir gut der Blog. Schone Themenwahl....
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benny: auch von männern, die wissbegierig sind ;-)...
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Ich habe die Arena abgeschaltet. Wenn die Leute im Publikum besser reden als die Eingeladenen in der Zentralrunde … kan man sich fragen. Klar sind Frauen nicht vertreten! Frauen bekommen immer grad soviel Macht von Männern, das es nach aussen den Anschein macht sie hätten mitzureden, aber sicher nicht soviel um den Machtanteil von Männer zu übertreffen.
Oftmals kommt es mir vor, das Frauen mit zugesprochener Macht schlussendlich nur als Marionetten für die Machtansprüche der Männer agieren.
Von “Machtanteil der Männer übertreffen” will ich gar nicht reden. Ich wäre schon mit der gerechten hälftigen Teilung zufrieden. Dabei fällt mir wieder das von Carmen einst so treffend formulierte Wort der “weiblichen Männer” ein.
Braucht es überhaupt Macht? Statt die Hälfte der Macht zu erhalten wäre ich eher dafür, sie gänzlich abzuschaffen. Macht ist eine männliche, patriarchale Erfindung. In egalitären Gesellschaften, wie sie in vorpatriarchalen Zeiten üblich waren, war Macht kein Thema sondern wurde geächtet. Frauen und Männer sorgten dafür, dass sich niemand Macht aneignen konnte. Nur in einer machtorientierten Gesellschaft kann es zu solchen Auswüchsen kommen, wie z.B. die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftssituation, die nach wie vor bestehende Unterdrückung von Frauen, Kindern und Natur, etc..
Was die Marionetten anbelangt, stimme ich Dir völlig zu.