Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?
Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Geldbetrag, der jeder Mensch bedingungslos erhält – unabhängig davon, ob man arm oder reich ist, Mannoder Frau, arbeitslos oder erwerbstätig, Vater, Mutter oder Kind. Es ist ein Einkommen, das lebenslang gezahlt wird.
Warum ist ein bedingungsloses Grundeinkommen notwendig?
Es ist ein logischer und ökologischer Impuls für die Schweiz. Unser Sozialsystem hat seine Grenzen längst überschritten. Die Kosten werden immer grösser und die Leistungen immer geringer. Aber ein Einkommen braucht jeder, unabhängig davon, was er leistet und ob er arbeitet oder nicht.
Warum ist ein bedingungsloses Grundeinkommen möglich?
Weil wir in einer Zeit Leben, wo wir es uns leisten können. Gerade weil die Generationen vor uns menschlichen Fleiss und Intelligenz in den technologischen Fortschritt investiert haben, erleben wir eine Explosion
des Wissens und der Produktivität. Das bedingungslose Grundeinkommen zeigt einen Weg auf, wie wir dieses Potential sinnvoll nutzen können.
Was bringt uns ein bedingungsloses Grundeinkommen?
Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen können alle denjenigen Tätigkeiten nachgehen, die für sie sinnvoll sind. Manche werden dann weniger als 40 Stunden pro Woche arbeiten, um sich der Familie zu widmen, sich kulturell zu engagieren oder politisch aktiv zu sein. Das verteilt die Erwerbsarbeitsplätze besser und bringt mehr Lebensqualität für alle.
Wie hoch soll das bedingungslose Grundeinkommen sein?
Die Höhe des Grundeinkommens soll zu einem bescheidenen Leben auf kulturtauglichem Niveau reichen, falls man keiner zusätzlichen Erwerbsarbeit nachgehen würde. In der Schweiz bewegt sich diese Zahl um CHF 2300 monatlich.
Wie kann das bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden?
Das Grundeinkommen wächst in die bestehenden Einkommen hinein und kommt nicht obendrauf. Deshalb ist das Grundeinkommen aller, die ihren Lohn vom Staat beziehen, heute bereits finanziert. Die bestehenden Sozialleistungen würden in das Grundeinkommen eingehen. Das zusätzlich notwendige Geld kann zum Beispiel über Konsum- oder Öko-Steuern transferiert werden.
Wer setzt sich fürs bedingungslose Grundeinkommen ein?
In der Schweiz sind es bis jetzt vor allem einzelne Exponenten, die sich für diese Idee aussprechen, wie zum Beispiel der Sozialethiker Hans Ruh, der emeritierte Wirtschaftsethikprofessor Peter Ulrich, der ehemalige UBSChefökonom Klaus Wellershoff sowie die Kulturunternehmer Daniel Häni und Enno Schmidt von der Basler «Initiative Grundeinkommen».






Bei Diskussionen zu diesem Thema fällt mir immer wieder auf, dass vor allem nicht mehr ganz junge Leute einfach dagegen sind, ohne dafür stichhalte Gründe zu nennen. Der Gedanke dahinter ist wohl “Uns hat auch keiner was geschenkt – wir mussten uns alles hart erarbeiten”. Offen zugeben aber will das niemand. Und das sind meist die gleichen Leute, die immer sagten “Unseren Kindern soll es einmal besser gehen”. Aber, geht es uns wirklich besser?
Wir werden mittelfristig nicht um eine solche Lösung herum kommen. Vollbeschäftigung wird es nicht mehr geben. Dieser Traum ist endgültig ausgeträumt. Wir werden uns mit einer immer grösser werdenden Sockelarbeitslosigkeit abfinden müssen. Wenn sich also die Schere zwischen arm und reich immer weiter auftut, und wir statt in unsere Bevölkerung lieber in einen immer grösser werdenden Beamtenapparat investieren, wird einfach ein grosser Teil der Menschen eines Tages nicht mehr in der Lage sein, die Produkte der Industrie zu kaufen. Wenn die Menschen kein Geld mehr haben, das sie ausgeben können, nützt es dann auch nichts mehr, wenn diese Produkte dank zunehmender Automatisierung immer billiger werden. Es muss also im Interesse unserer sogenannten “Elite” (dieses Wort wird nur noch über Geld definiert) sein, den anderen etwas abzugeben. Sonst wird sich über kurz oder lang diese Elite selbst eliminieren.
ähm grundeinkommen ist sozialistisches traumdenken und gar nicht realitätskonform.
ihr wollt das jeder ein grundeinkommen ohne leistung erhält. was ist mit leuten die reich sind – die bekommen zu ihrer million noch 2300 stutz?
du sagst was von in den lohn hinein. also jemand der 8000 stutz verdient der bekommt gar nichts aber der der gar nicht arbeitet bekommt die 2300 stutz? wo bleibt den hier die gerechtigkeit? wer nicht arbeiten will wird hier belohnt? warum soll dann der mit 8k arbeiten gehen wenn er eh nix erhält er aber dafür jemand anderes quersubentioniert?
nein ich bin dagegen – wens nach mir geht könnte man auch die leistungen noch mehr kürzen. ich sehe täglich hunderte von jungen leuten auf den strassen rumkiffen und sich weigern was tun. die bekommen ihr geld vom sozi und meher interessiert die nicht.
achja schaut mal nach deutschland – dort seht ihr wie kiffende saufende daueralkis mehr geld vom staat bekommen als jemand der arbeitet. ihr wollt sowas wirklich auch in der schweiz?
typisch linkes gutmenschengeblabber – sry echt *kopfschüttelt*
@Annubis
Wie wär’s denn, wenn Du Dich erst einmal schlau machst und Dir z.B. den Film von Daniel Häni ansiehst (unter “Bedingungsloses Grundeinkommen” findest Du einen Link), bevor Du hier so unqualifiziert daher schwafelst? Aus Deinem Kommentar geht eindeutig hervor, dass Du keine Ahnung hast, wozu Du Dich hier überhaupt äusserst. Bevor ich mit jemandem diskutiere setze ich voraus, dass mein Gegenüber weiss, wovon er/sie redet. Also: Erst Hirn einschalten und dann Mundwerk in Betrieb setzen bzw. in die Tasten hauen!
schade das hier bei diesem Thema nicht mehr Leute ihre Meinung abgeben.
Das finde ich auch. Könnte es daran liegen, dass die Menschen schlicht zu faul sind, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen um sich eine Meinung zu bilden? Sind das die selben Menschen, die sich dann über die Ungerechtigkeiten auf der Welt beklagen?
Es lohnt sich wirklich, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Das ist ein äusserst spannendes Projekt und keineswegs nur Traumtänzerei. Zudem ist es endlich eine Chance, ausnahmsweise mal eine Umverteilung von oben nach unten statt – wie üblicherweise – von unten nach oben vorzunehmen. Leider wird es von den Medien kaum unterstützt und publik gemacht, denn die herrschende Klasse hat daran kein Interesse. Sucht doch mal in diesem Blog den Beitrag “Bedingungsloses Grundeinkommen” und dann klickt auf den Link von Daniel Häni. Wenn Euch der Film zu lang oder zu langweilig sein sollte (was ich kaum glaube), dann könnt Ihr ja jederzeit wieder abschalten. Einen Versuch wäre es aber bestimmt wert und kosten tut es auch nichts. Ihr werdet staunen!
Um es Euch einfacher zu machen, hier nochmal den Link, auf dem Ihr Euch den Film ansehen könnt:
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
Schaut doch mal rein!