Ostern – die Invasion der Schokohasen. Die letzten Schokoweihnachtsmänner sind gerade verspeist, da taucht schon der nächste Schokoladengeselle in den einheimischen Supermärkten auf. Gemeinsam mit knallbunten Ostereiern erinnert er schon Wochen im Voraus an das nächste festliche Grossereignis: Ostern: Osterhase, Ostereier, Osternest (welches bitte kleine oder grössere Geschenke beherbergen darf) – war sonst noch was? Ja richtig – das Osterfest beendet die alljährlich am Aschermittwoch beginnende Fastenzeit. Es ist nach Weihnachten eines der wichtigsten und zugleich ältesten Feste der Christen, bei dem der Auferstehung Jesu Christi gedacht wird. Das kann angesichts der schokoladigen Osterhaseninvasion jedoch schon einmal in Vergessenheit geraten.
Ein Fest im Zeichen des Hasen
Ein Osterhase, der Eier versteckt? Dieser Brauch lässt sich dem Nachwuchs kaum glaubwürdig vermitteln, dennoch hält er sich seit dem 17.Jahrhundert äusserst hartnäckig. Genau genommen war es ein Heidelberger Arzt, der dem Hasen zum Ei verholfen hat. Besagter Arzt soll den Osterhasen nämlich erstmalig erwähnt haben. Wie er gerade auf den Hasen kam? Das lässt sich leider nicht mehr genau nachvollziehen. Erzählungen zufolge könnte missratene Backkunst dahinter stecken. Ein traditionell zum Fest gebackenes Osterlamm soll einst so misslungen sein, dass es eher einem Hasen glich. Wieder andere berichten von merkwürdig zutraulichen Hasen, die sich um die Osterzeit plötzlich in Menschennähe aufhielten – natürlich, um die bunten Ostereier zu verstecken.
Wer die Legende nicht zerstören möchte, behält da besser für sich, dass die Zutraulichkeit der Hasen wohl eher profane Gründe hatte. Hunger, beispielsweise. Der dürfte, nach dem kargen Winterspeiseplan, durchaus gross gewesen sein und die scheuen Tiere dorthin getrieben haben, wo Nahrung zu vermuten war. Nichts desto trotz ist es erstaunlich, wie das Tierreich seit jeher herhalten muss, wenn es darum geht, dem Nachwuchs die Anwesenheit der Ostereier zu erklären. Mal war es der Osterhase, mal Fuchs, Hahn oder Storch. Gewiss ist wohl vor allem eines: Wenn die Ausbeute stimmt, ist es auch dem neugierigsten Ostereiersammler herzlich egal, wem er die reiche Ausbeute zu verdanken hat.
Am Anfang war das Ei
Hase hin oder her – am Anfang der bunten Osterlegenden steht das Ei. In vielen Mythologien kommt dem Ei seit jeher eine besondere Bedeutung zu und so soll es verschiedene Götter oder gar die ganze Welt hervorgebracht haben. Tatsächlich galt das Ei schon bei den alten Ägyptern oder Germanen als besonderes Fruchtbarkeitssymbol und die Chinesen schreiben ihm gar magische Wirkung zu. Ein rotes Ei soll, wenn es einem werdenden Vater geschenkt wird, zu einem Sohn verhelfen.
Osterbräuche von nah und fern
Zwar wird Ostern fast überall gefeiert, doch unterscheiden sich die Osterbräuche von Land zu Land. Die Spanier besinnen sich landesweit auf die Wurzeln des Osterfestes. Im Rahmen grosser Osterprozessionen tragen sie hölzerne Heiligenfiguren durch die Strassen, mit denen dem Leid Christis gedacht werden soll. In stillem Gedenken verbringen auch die Franzosen das Osterfest. In der Zeit von Gründonnerstag bis zum Ostersamstag verstummen alle Glocken und erst am Ostersonntag erinnert stürmisches Glockengeläut an die Auferstehung Jesu Christis. In Schweden treiben Osterhexen ihr Unwesen, die sich erst durch ein Feuerwerksspektakel vertreiben lassen. Ostereier gibt es auch, doch werden diese vom Osterküken versteckt – der Osterhase hat hier nichts zu suchen. Wer in Finnland Ostern feiert, muss damit rechnen, einen Schlag mit einer Birkenrute abzubekommen. Das erfolgt allerdings nicht aus Bosheit, sondern soll dem Glück auf die Sprünge helfen. Wie auch immer also das Osterfest gefeiert wird: Es muss nicht nur der Schokoladenhase im Vordergrund stehen.






ALLE christlichen Feste wurden von den gejagten und scharenweise zwangsbekehrten oder ermordeten Heiden übernommen als die Christen damals invasiv und mit grosser Gewalt und Brutalität in unsere Länder einfielen.
Bald wird alles islamisch sein, wartets nur ab! Und ihr Deppen rennt dann brav in die Moschee anstatt in die Kirche. Bloss nie echte Geschichtsforschung betreiben. Immer schön den aktuellen Wahrheitsverdrehern folgen.
Oder glaubt wirklich irgendjemand, dass das Jesulein an Weihnachten geboren wäre? Die Wahrheit ist, dass die herrschsüchtigen und kindergeilen Christen dieses Fest über den wichtigsten heidnischen Feiertag – die alljährliche Wiedergeburt der Sonne – gestülpt haben.
Nein ernsthaft. Es gibt nichts Christliches, was wirklich Christlich wäre. Noch nicht mal das Kinderficken ist eine Erfindung der Christen. Das haben Männer schon getan, als Menschen noch Affen waren (siehe Bonobos!)
Ach, Elli, da hab’ ich ja eine Schwester im Geiste! Wie gut das tut, hier endlich nicht mehr allein auf weiter Flur kämpfen zu müssen.
Für die, die’s noch nicht mitgekriegt haben, ich bin zwar Schweizerin, bin aber “ausgestiegen” und lebe seit 5 Jahren auf einer griechischen Insel. Hier hat sich der alte heidnische Osterbrauch bewahrt. Zwar gibt es auch Ostereier, aber nur rote. Das geht auf die vorchristliche Zeit zurück. Die roten Eier sollen die Morgenröte symbolisieren und das Licht, das durch die länger werdenden Tage wieder zurückkehrt (rot), genauso wie das wieder erwachende Leben (deshalb Eier). Vom dekadenten Osterhasen hat man hier noch nie was gehört, genauso wenig wie von bunten Eiern. Man geht herum und schenkt sich gegenseitig rote Eier.
@ Ellie
Bist du sicher, dass es Bonobos waren? Nicht eher Schimpansen?
Habt ihr gwusst, dass Bonobos im Matriarchat und Schimpansen im Patriarchat leben? :D natürlich sehr einfach ausgedrückt
Bonobos haben doch eindeutig mehr Fun!
Schau mal bei den Schimpansen: Die Kerle spielen oder verhauen sich gegenseitig. Die Weibchen sind für die Aufzucht der Kleinen oder für die Fellpflege zuständig. Spricht für Matriarchat.
Ja Bonobos haben eindeutig ein aktiveres Sexualleben! (meine simple Theorie dazu: Wenn die Frau das sagen hat, ist Sex jeder mit jedem erlaubt, denn Sie weiss immer, von wem ihr Kind kommt, kann es auch lenken, und das ist ja schon wichtig. Ausserdem, kommt das Baby von einem in der Rangordnung weit unten stehenden Männchen, ist es egal, sie kann sich dan trotzdem mit dem stärksten, attraktivsten zusammentun und es Ihm als seines verkaufen. Wenn Männer das Sagen haben, wollen Sie, weil Sie sichergehen wollen das IHRE Gene weitergehen, die Sexualität kontrollieren. Das heisst, das Weibchen schläft nur mit Ihnen, Konkurrenten werden nicht rangelassen.) :D
Genau darum gibt es bei den Bonobos weniger Gewalt, wie wir es nennen würden.
Dafür sind die Schimpansen erfolgreicher als Spezies, die haben einen viel grösseren und vielfältigeren Lebensraum erobert. Hab sogar gelesen, dass ihr Genpool gesünder ist(was Krankheiten angeht), weil eben die stärksten Männchen Babys machen.
PS: Ich würde es eben eigentlich nicht Matriarchat nennen, was die Bonobos betreiben, genau so wie gewisse Völker auf der Erde. Es ist keine Herrschaft eines Geschlechts. Der Begriff Matriarchat ist für mich nichts erstrebenswertes, genau so wie Patriarchat.
Aus dem Magazin:
“Man muss an dieser Stelle vielleicht den Begriff des Matriarchats theoretisch definieren, um Juchitán praktisch zu verstehen. Matriarchat bedeutet – feministische Wissenschaftlerinnen wie die Deutsche Heide Göttner-Abendroth werden nicht müde, das zu betonen – nicht die Herrschaft der Frauen über die Männer, sondern eine Gesellschaftsform, die uns zeigen kann, «wie das menschliche Zusammenleben bedürfnisorientiert, friedlicher und gewaltfreier, das heisst schlicht humaner, organisiert werden kann.» So zeichnen sich matriarchale Gesellschaften durch das Streben nach Gleichberechtigung aus, durch eine Politik der Freigebigkeit und Gegenseitigkeit, die ökonomisches Gefälle und Hierarchien verhindern soll.”
Wieso nennt man es dann Matriarchat? Es ist ein falsch gewählter Begriff! Wenn man das anpassen würde, würdet ihr auch mehr Männer für eure Sache gewinnen. Den bei Matriarchat stellt es den meisten und auch genau den Männern ab, die eigentlich auf eurer Seite währen, weil sie ja auch den den Begriff Patriarchat und das was dahintersteht, verabscheuen.
Nenn es Gleichberechtigung, Humanismus oder so :D
Ich glaub auf der Welt gab es selten oder noch nie ein echtes Matriarchat, also Frauschaft der Frauen über die Männer. Was denkt ihr?
Ich glaub das geht allein wegen der physischen Überlegenheit der Männer gar nicht, auch wenn sich Macht natürlich nicht nur über Physis definieren muss.
Was ein Matriarchat ist, wissen wohl die meisten Frauen hier, weil sie sich – im Gegensatz zu den Männern, die darauf allergisch reagieren – INFORMIEREN! Ist es zuviel verlangt, wenn Männer auch mal was dazu lernten, statt sich nur dümmlich zu mokieren? Die Begriffe “Matriarchat” und “Patriarchat” wurden nicht von uns erfunden. Erst durch das ideologisch belastete Patriarchat kam auch das Matriarchat in Verruf. Matriarchat hatte nichts mit Macht oder Herrschaft über andere zu tun. Es war eine Art Bezeichnung von Gemeinschaften, sowas wie “Demokratie” oder “Republik”. Schuld an diesem Missverständnis sind aber auch und vor allem die ArchäologEN, die ihre Ausgrabungen ausschliesslich männlich geprägt und männlich orientiert interpretieren. Seit Marija Gimbutas hat sich da zwar was getan, aber die ArchäologEN halten meist hartnäckig an ihrer Version fest, auch wenn sie sich dabei noch so sehr widersprechen. Hierarchie, Herrschaft, Macht, Besitz und Zwangsmoral sind eindeutig Kinder des Patriarchats! Dass Du ausgesprochen patriarchal denkst, verrät Dein letzter Satz: “…wenn sich Macht natürlich nicht nur über Physis definieren muss.” MACHT war im Matriarchat kein Kriterium (!) sondern unbekannt, ungeduldet und als lächerlich angesehen.
Wenn bei Ausgrabungen keine Hinweise auf Prunkbauten und Herrschaftsstrukturen zu finden sind, lässt das auf matriarchale Lebensweise schliessen.
Wer sich auch nur ein kleines bisschen mit dem Thema beschäftigt weiss schon bald, dass es sowas wie FrauenHERRschaft nie gegeben hat, nie gegeben haben kann. Aber frühere Zivilisationen waren eben klüger als wir. Sie wussten, dass physische Gewalt nur zu Krieg, Elend und Verderben führt. Deshalb haben sie das Schicksal ihrer Völker in Frauenhände gelegt, und alles deutet darauf hin, dass sie ein friedlicheres, fröhlicheres und unbeschwerteres Leben führten.
Unter anderem hat auch die patriarchale Institution der Ehe den Frauen nichts als Verderben gebracht, weil sie fortan als Ware angesehen wurden und in den Besitz der Männer gelangten – vom Besitz des Vaters in den Besitz des Ehemannes. In matriarchalen Verhältnissen waren Frauen frei und gehörten keinem Mann. Aber zusätzlich zu der Frau wollte der Mann auch seine Kinder be-sitzen. Folglich wurden Frauen eingesperrt und unterjocht. Bei egalitär (matriarchal) lebenden Zivilisationen hat deshalb der biologische Vater auch keine Rolle gespielt. Die männliche Rolle wurde vom Bruder (den Brüdern) der Frau übernommen, und der “biologische Vater” seinerseits war mit den Kindern seiner Schwester verbunden. Das funktioniert noch heute bei matriarchal lebenden Völkern. Ich hab grad vor einigen Tagen einen Dokumentarfilm über die in China lebenden Mosuo gesehen, worin dies thematisiert wurde.
Männer definierten und definieren sich auch heute noch ausschliesslich über ihren Besitz – übrigens ein sehr aussagekräftiges Wort “be-sitzen”. Kannst Du Dich noch an der Werbespot erinnern: “Mein Haus, mein Schiff, mein Auto!”? Die Frau kam darin nicht einmal vor – nicht etwa, weil sie nicht zum Besitz des Mannes gehören würde – sondern weil sie weit hinter Haus, Schiff und Auto rangiert.
Ich denke überhaupt nicht patriarchal. Patriarchat und Matriarchat, als BEGRIFF, sind analog. Beides ist schlecht in meinen Augen. Wenn die Mutter herrscht, indem sie Haus und Güter besitzt, ist das Macht, die sie bei Bedarf ausspielen kann.
Schonmal was von sexueller Macht gehört? Die kommt noch dazu…
Darum würde ich es nicht Matriarchat nennen, wie gesagt, sondern diese Völker leben Humanistischer, Gleichberechtigter, es ist alles schön im Gleichgewicht. Lass mir diesen Knochen doch! :D
Das ist meine Sicht :D
Ich fürchte, Dir ist nicht zu helfen. Da kann ich mir noch soviel Mühe geben. Aber Deinen ignoranten Knochen werde ich Dir auch in Zukunft nicht lassen – darauf kannst du Dich VERlassen!
Wieso Knochen lassen? Er hat doch sowieso schon einen Knochen weniger (wenn´s nach dem Christentum geht) :-) Da kommt´s doch auf einen mehr oder weniger nicht an, oder?
Im Ernst: Wenn Diskussionen sich ewig im Kreis drehen, klinke ich mich aus. Ich habe keine Zeit, Kraft und Energie zu verschwenden. Da gibt´s nun wirklich wichtigere Projekte, die umgesetzt werden wollen … :-)
Patriarchale Männer können sich eine Existenz ohne Macht ganz einfach nicht vorstellen! Aber:
PATRIARCHALE MÄNNER SIND ZU ALLEM FÄHIG, ABER ZU NICHTS ZU GEBRAUCHEN!
@ Piratenweib
Weise Worte, ich klink mich hier auch mal aus, aus dem gleichen Grund. Wird mir zu blöd.