@Thys Flueler

Auch ich habe ihr Projekt besucht das sie in einem anderen Blogbeitrag erwähnt haben. Ich möchte folgendes von ihrer Webseite zitieren:
Zu finden unter gesellschaftliche Ziele

Eine Gesellschaft in der Mann und Frau, das weibliche und das männliche Prinzip gleichgestellt und mit gleichem Einfluss vertreten sind.

Zu finden unter Was ist, was will Comeros?
Die Comeros-Bewegung setzt hauptsächlich auf folgende Prinzipien zum Anstreben ihrer politischen Ziele:

Konsequente Bevorzugung und Förderung der Frau und weiblicher Prinzipien

Konsequente Bevorzugung und Förderung der Frau und weiblicher Prinzipien

Ich möchte gerne von Ihnen wissen, was denn genau  konsequente Bevorzugung mit Gleichberechtigung zu tun haben soll. Die ganze Struktur einfach umkehren? Was die Bevorzugung des Mannes gebracht hat, wissen wir alle. Nun soll also die Frau und das weibliche Prinzip bevorzugt werden? Dies würde jedoch mit Sicherheit auch wieder zu einer unausgeglichenen Situation führen. Für mich persönlich hat  Gleichberechtigung nichts mit bevorzugen und/oder unterstellt sein zu tun. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Möchte gerne wissen was genau Sie darunter verstehen.


25 Kommentare

  1. Martha sagt:

    Aletheia, hast Du Dir schon mal Gedanken über unsere “Werte” gemacht? Die Diskussion darüber ist allgegenwärtig, aber niemand kann so genau “unsere Werte” benennen, ausgenommen mal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948. Ich denke aber, dass jeder Kulturkreis und jede Gesellschaft für sich auch noch andere Werte festgelegt hat.
    Die Werte, auf denen unsere Gesellschaft basiert, würde ich wie folgt benennen:

    - Mut und Weisheit
    - Demut und Klugheit
    - Einsicht und Gerechtigkeit
    - Liebe und Friedfertigkeit
    - Geduld und Mässigkeit
    - Güte und Wahrheit
    - Sanftmut und Barmherzigkeit

    Vielleicht fallen Dir ja noch andere Dinge dazu ein. Wenn Du aber die oben genannten betrachtest, hast Du dann das Gefühl, dass das Werte sind, die von Männern gelebt werden? – Sie mögen von Männern proklamiert werden, praktiziert aber werden diese Werte in erster Linie von Frauen.

    Wenn Thys von “weiblichen Prinzipien” spricht, dann hat das mit weiblicher Vorherrschaft auch nicht das Geringste zu tun. So, wie ich ihn verstehe, geht es darum, dass Leben aus Frauen entsteht und von Frauen weiter gegeben wird. Dafür wurden Frauen in alten Zivilisationen verehrt und gewürdigt, und trotzdem haben sie sich nicht als Herrscherinnen über die Männer verstanden. Aber unter solchen Anschauungen wurden sie auch nicht von Männern unterdrückt, sondern haben mit ihnen in egalitärer Gemeinschaft zusammen gelebt, und was wir heute als “weibliche” Werte bezeichnen würden, wurde sowohl von Männlein als auch von Weiblein als Basis des Zusammenlebens vorausgesetzt und akzeptiert.
    Da Du ja gerne liest, besorg Dir doch mal ein Buch über die Grundprinzipien des matriarchalen Zusammenlebens. Heide Göttner-Abendroth hat viele Bücher darüber veröffentlicht. Die Geschichte alter Völker, so wie sie uns gelehrt wurde und wird, wurde von Männern geschrieben und gedeutet. Aber inzwischen gibt es auch Archäologie und Anthropologie aus weiblicher Sicht. Und da sieht die Sache etwas anders aus (z.B. Marja Gimbutas).

  2. Thys Flueler sagt:

    Zunächst möchte ich betonen, dass es sich bei Comeros um ein Projekt handelt, dass veränderbar ist, in das möglichst viele Meinungen mit gleicher Zielsetzung einfliessen sollen.

    Wichtig scheint mir dabei vorallem, dass im Rahmen eines politischen Projekts überhaupt über den Sinn des Seins und des Daseins nachgedacht wird.

    Dabei gehe ich davon aus, dass wir nach wie vor und vorallem ohne, dass wir uns dessen wirklich bewusst sind, in einer von patriarchalen Strukturen geprägten Gesellschaft leben. Ich bin aber durchaus n i c h t der Meinung, dass nun ganz einfach patriarchale durch matriarchale Strukturen ersetzt werden sollten, sondern, dass wir zu einer Synthese von patriarchalen und matristischen Strukturen gelangen sollten.

    Das bedeutet in der Realität in der wir leben zunächst allerdings einen Abbau patriarchaler zu Gunsten matristischer Strukturen, der eben nur über die “konsequente Bevorzugung und Förderung der Frau und weiblicher Prinzipien” erreicht werden kann.

    Ziel ist also also durchaus eine mehr oder weniger gleichgewichtige Situation.

    Häufig wird mir (vor allem von männlicher Seite) vorgeworfen, dass ich mit Stereotypien argumentieren würde, dass es zwischen Männern und Frauen keine gesellschaftlichen Unterschiede mehr gäbe etc., etc. Das mag für das einzelne Individuum durchaus stimmen, aber taxonomisch bzw. statistisch gesehen, gibt es diese Unterschiede sehr wohl.

    Das wohl schlagendste Beispiel hierfür ist die Kriminalstatistik, nach der praktisch unverändert über die Jahre 85% der verurteilten Täter Männer sind und bloss 15% Frauen (Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/03/key/verurteilte.html )

    Gleichstellung sollte daher nicht nur zum Ziel haben, dass die Frauen lohnmässig den Männer gleichgestellt sind, sondern eben so sehr, dass typisch weibliche Kompetenzen z. B. eher Besonnenheit statt Risikobereitschaft, eher Teamfähigkeit statt Dominanz, eher Konfliktbewältigung statt Kampfbereitschaft vermehrt Eingang ins Selbstverständnis der Gesellschaft finden.

    hervorragende Analysen dazu liefert Hannelore Vonier unter http://rette-sich-wer-kann.com/

  3. Martha sagt:

    Gerade habe ich ein Zitat von Bill Clinton gelesen, dass ich meinem Kommentar Nr. 1 anheften möchte:

    “Wir sollten niemals aus den Augen verlieren, dass der Weg zur Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt.”

    Mit genau dieser Methode hat sich das Patriarchat durchgesetzt!

  4. denali sagt:

    Die von Martha genannten Werte werden genau so von Männern gelehrt und vorallem gelebt, im gleichen Masse wie von Frauen, das ist Fakt. Weil Frau und Mann = Mensch. Wir sind gleich. Und wenn du schon so was defarmierendes behauptest, bitte mit wissenschaftlichen Studien, Zahlen, Fakten, Tatsachen beweisen. Ich könnte dir 1000 Mänenr nennen die es leben, lebten, und 100 in meinem Bekanntenkreis welche einige davo leben. :D

    Männer haben mehr Leid über die Gesellschaft gebracht weil sie die Macht dazu hatten, viel mehr Männer haben aber auch gutes geleistet und uns als Menschen voran gebracht. Tatsache.

    Und Patriarchat durch Matriarchat zu ersetzten wäre schlichtweg dumm. Wir wären so weit wie vorhin.
    Dein geliebtes Matriarchat, welches du aus Mythen, Geschichten und Genderforschung kennst, wird einfach schöngeredet.

    Es gibt eine Region in Mexiko wo Matriarchat herrscht. Im Magazin gab es einmal einen Beitrag. Die Männer, welche sooo überglücklich sein sollten, sterben früh, saufen, arbeiten kaum und leiden an Depressionen. Sie sind meist nicht glücklich, genau so wenig wie eine Frau vor 1000 Jahren in Europa. Nur merken sie es nicht, weil es für sie normal ist. Wenn man nichts anderes kennt, lebt man halt. Vielleicht wird man sogar glücklich.

  5. Aletheia sagt:

    @Thys Flueler
    Vorerst mal DANKE das Sie sich die Zeit genommen haben meine Fragen zu beantworten. Die genauere Beschreibung liest sich gut. Ich persönlich bin mehr für Ausgleich von Männlichkeit und Weiblichkeit als für die krasse Bekämpfung der einen Seite. Werde später noch dazu schreiben.

    @Martha
    Hab ich im Sinn die Bücher zu lesen, habe hier eine Martha-Liste mit den Büchern die Du jeweils in deinen Blogs erwähnt hast. Bin interessiert … habe aber momentan beschränkte Lesezeit … weil ich zurzeit noch viel Zeit brauche zum lernen, kommt aber auch wieder anders. Auf jeden Fall DANKE für deine Buchtipps!

    @Denali
    Auch ich kenne solche Männer. Jedoch ist es ein Trugschluss die Situation zu beschönigen. Denn wenn wir mal diejenigen Männer in eine Statistik nehmen (dein Vorschlag) ist das gegenüber den anderen Männern ein verschwindend kleiner Anteil. Viele reden von den schönen Werten, aber nur wenige setzen es in die Realität um.

  6. Martha sagt:

    Schau, schau! Was haben wir denn hier? – Man muss nur lange genug warten, und schon zeigt sich der Wolf im Schafspelz!

    Fang mal damit an, die 1000 Männer zu nennen, die die von mir genannten Werte leben und lebten.

  7. denali sagt:

    Wolf im Schafsplez? Nur weil ich eine andere Meinung habe? Du bist lustig. :D

    @aletheia

    Glaubst du wirklich, dass eine überwältigende Mehrheit der lebenden und verstorbenen Männer, schlecht sind/waren?

    @martha

    du verfügst natürlich über alle diese Eigenschaften. :D
    Ich denke du kennst die Geschichte der Menschheit. Darin werden sich genügend finden lassen, welche viele dieser Eigenschaften gelebt haben. Ein Mensch welcher alle diese Eigenschaften voll ausfüllt, ist ja fast heilig. Keiner hier im Blog ist nur annähernd so…

  8. Aletheia sagt:

    @denali
    nein. ich habe nicht geschrieben und ich “meine”, glaube nicht, dass die Mehrheit der Männer schlecht sind !!

    Aber du hast schon recht dass du fragst, ich hätte deutlicher schreiben sollen: Nehmen wir mal die Werte

    Einsicht und Gerechtigkeit

    Ist es gesellschaftlich zur Mehrheit gerecht wie Frauen behandelt werden oder nicht? Meine Antwort ist: NEIN!

    Das beginnt ja schon alleine in der Sprache. Da werden mehrheitlich Männer angesprochen, und Frauen laufen quasi nebenher und sollen einfach mitgemeint sein.

    Und Frauen und Männer sind nicht gleich Denali. Das ist auch gut so. Es geht auch nicht darum das Männer und Frauen gleich sind, sein sollen, oder werden sollen, sondern dass sie die gleichen Rechte haben …

  9. denali sagt:

    Ich bin z.B. Gerecht. :D

    Die Frauen die ich kenne werden alle gerecht behandelt. Ich lebe vielleicht einfach in einer zu heilen Welt.

    Achja, schau mal in Schulbücher rein, dort wird immer von -innen gesprochen(z.B. Kundinnen), ich reg mich deswegen auch nicht auf. Oder soll ich auf die Barrikaden gehen?

    Nein Männer und Frauen sind nicht gleich, aber in ihrer Art gleich gut oder schlecht,d as wollte ich sagen.

  10. Martha sagt:

    Ich bin völlig einverstanden damit, dass Männer und Frauen nicht gleich sind. Das wäre ja verheerend. UND ICH HABE AUCH NICHTS GEGEN MÄNNER ALS SOLCHE! – Aber ich habe sehr viel dagegen einzuwenden, wie sich Männer ALS KOLLEKTIV verhalten und benehmen! Das ist schlicht und einfach inakzeptabel! – Und wenn es Frauen gibt, die immer wieder glauben, die “armen” Männer in Schutz nehmen zu müssen, dann ist das einfach dumm, denn Frauen sind sich ihres Ausgegrenztseins von der Macht nicht bewusst, wenn sie glauben, an den patriarchalen Strukturen des Mannes mitschuldig zu sein. In Wirklichkeit besassen Frauen keinerlei politische Entscheidungsmacht.

  11. Martha sagt:

    Immer, wenn ich vesuche, etwas einzumitten, verselbständigt sich mein Kommentar und wird gesendet, obwohl ich noch nicht fertig bin.

    …hier also geht’s weiter:

    - Weder bei der Abfassung des Rechts, noch bei der Verteilung von Besitz

    - weder bei der Industrialisierung noch bei der Technologisierung unserer Gesellschaft

    - weder bei der Ausbeutung der Bodenschätze, noch bei der Ausbeutung der dritten Welt

    - weder beim Ausbau des Transportwesens, noch bei Architektur und Wohnungsbau

    - weder bei der gefährlichen Nutzung der Kernenergie, noch bei der verantwortungslosen Entsorgung giftiger Abfälle

    - weder bei der Produktion von Chemikalien, noch bei dem leichtfertigen Umgang damit

    - weder bei der Gentechnologie, noch bei der Ausbeutung der weltweiten natürlichen Ressourcen

    - und schon gar nicht bei der mangelnden – VON MÄNNERN verbotenen Schwangerschaftsverhütung und der daraus resultierenden Überbevölkerung

    wurden Frauen nach ihren Ansichten gefragt!!! – All diese Dinge haben Männer ganz im Alleingang entschieden und durchgesetzt. Aber jetzt, wo wir vor der Katastrophe stehen, werden die Frauen plötzlich in die Verantwortung miteinbezogen! – Zuerst grössenwahnsinnig, und am Ende feige – so sieht’s doch aus! Nur gelernt hat der männliche Teil der Bevölkerung noch immer nichts – der Grössenwahn geht unbeirrt weiter. Sicher gibt es auch Männer, die sich langsam Gedanken machen. Aber wer fährt denn nach wie vor die Protzkisten, und wer die vernünftigen Autos? Wem haben wir denn die globale Finanzkrise zu verdanken? Wer führt und initiiert denn all die über 50 Kriege, die zur Zeit auf der Welt im Gang sind? Immer noch schöner, noch “besser”, noch grösser, noch höher – von wem kommt denn dieses ewige Wettbewerbs- und Konkurrenzdenken? Wer führt denn all die Hierarchie-Pyramiden auf dieser Welt an? – DER GOCKEL AUF DEM SOCKEL!

  12. denali sagt:

    Wie ich gesagt habe, wir (Männer) haben die Welt geschaffen, so wie sie jetzt ist. Im Guten wie im Schlechten. Kann man nicht rückgängig machen. Krieg ist schon männlich, obwohl auch Matriarchalische Völker Krieg betrieben haben (z.B. Indianervölker in Nordamerika oder Indische Völker). Krieg ist was behindertes! Eine hässliche Ironie ist, dass Krieg unsere Wissenschaft angetrieben hat. Es war nicht der einzige, aber ein sehr grosser Antrieb.

    Martha, es ist so wie es ist. Gegen Ungerechtigkeiten muss man zusammen vorgehen! Aber ich hab das Gefühl dass du gegen nichts vorgehst, sondern eher ein Kampf in deinem Kopf führst. Lieg ich falsch?

  13. denali sagt:

    achja und kurz vor dem Untergang stehen wir nicht meine Liebe… :D

  14. Martha sagt:

    Zunächst einmal: “Deine Liebe” bin ich nicht – da gehst Du wohl ein bisschen zu weit und überschätzt Dich masslos. Wie ich schon sagte: Der Grössenwahn der Männer ist grenzenlos…!

    Nein, kurz vor dem Untergang stehen wir nicht. Vor allem, wenn man männlich ist. Für den weiblichen Teil der Menschen aber ist das Leben noch längst nicht so einfach wie für den männlichen, auch wenn Du das in Deiner jugendlichen Naivität (die Dir gegönnt sei), vielleicht noch nicht so ganz mitbekommen hast. Veränderungen beginnen – wie wir alle wissen – in den Köpfen der Menschen. Den Frauen wurde und wird noch immer vorgegaukelt, dass die Situation, so, wie sie ist, “gottgegeben” sei. (Siehe z.B. Organisations-Mythos Adam und Eva.) Erst wenn frau realisiert, dass dem nicht so ist, sondern in der Geschichte auch schon mal anders war, kann sie beginnen, anders zu denken. Aber als 21-jähriger Mann ist das wahrscheinlich nur sehr schwer nachvollziehbar. Männer halten sich eben noch immer für “God’s gift to woman” – wie Tina Turner schon sang und sagte.

    Und, dass wir nicht vor dem Untergang stehen, hat sehr viel mit Frauen zu tun. Schau Dich doch mal um in der Welt und den Ländern, in denen Frauen nicht existent (sprich: verschleiert) sind: Archaisch, unzivilisiert, kriegerisch, unterentwickelt! Es sind die Frauen, die die Männer im Laufe der Geschichte in ihrer Zerstörungswut gebremst haben. Ohne Frauen kann eine Gesellschaft keinen Wohlstand und keinen Fortschritt erreichen! Und wie dankt Mann es Ihnen? Sie werden – auch bei uns – übergangen und marginalisiert. Den Entwicklungsstand eines Volkes erkennt man daran, welchen Status Frauen in der Gesellschaft einnehmen.

  15. Martha sagt:

    @denali

    1. Ich muss nochmal auf Deinen Kommentar 12 zurück kommen.
    Wenn Du Dir die Welt, wie sie heute ist, ansiehst, bist Du dann stolz auf Dich und Deine männlichen Artgenossen? – Die Dinge, die wir heute noch als “gut” empfinden, haben mehr mit Natur als mit männlicher Kreativität zu tun.

    2. Bevor Du Dich hier als Experte für matriarchale Völker ausgibst, informiere Dich etwas genauer und benutze nicht Dein Pseudo-Wissen aus ein paar Zeitungsartikeln als Grundlage für eine “fundierte” Aussage. Matriarchale Völker haben keine Kriege angezettelt, schon gar nicht aus Gewinnsucht, sondern sich immer nur gegen Angriffe des aufsteigenden Patriarchats verteidigt.

  16. Brigitta sagt:

    Wenn wir die Männer schwach haben möchten, wer wird uns dann schützen vor den momentanen grossen Mächten, die unzweifelhaft auf der ganzen Welt am Drücker sind? Liebe Martha, für mich bist Du eine Träumerin.

  17. Martha sagt:

    @Brigitta

    Selbstverständlich hast auch Du das Recht auf eine eigene Meinung.

    Ich will doch nicht die Männer schwach machen – da haben sie nicht auf mich gewartet. Von was für “grossen Mächten” sprichst Du? Wer soll uns vor wem beschützen? – Ich glaube wirklich, ich träume!

  18. denali sagt:

    Wir haben mehr als 3000 jahre patriarchat überstanden, dann werden wir auch in der gleichberechtigten zukunft nicht untergehen. ;)

    Ich will nicht mehr mit dir diskutieren, du bist 1. immer aggresiv und beleidigend, 2. weisst du alles besser, warst ja auch schon vor 5000 jahren auf der welt und konntest das angebliche matriarchat genau studieren, 3. bist du sowieso zu radikal für eine diskussion.

    aber etwas hast du geschaft, ich hab mir mein bild von feministinnen revidiert. egal, meine generation wird sowieso alles besser machen und braucht sowieso keine feministinnen mehr. :P

  19. denali sagt:

    alles gute zusammen, schöne festtage noch und ein frohes neues jahr, ich verdufte aus diesem blogg.

    @carmen

    wünsche dir noch alles gute und dass du auch andern frauen helfen kannst. solche frauen wie dich brauchen wir! (keine pantoffelheldinnen ala martha :D )

  20. Aletheia sagt:

    @denali
    *schieflach
    … was soll denn das nun wieder sein …. kommt mir vor wie ein mieses Movie nach 0815 Schema “guter Bulle böser Bulle” … ich persönlich hatte mich grundsätzlich gefreut, dass Du auch als junger Mann hier mitschreibst!

    Aber was dieser Comment hier nun wieder soll … sieht aus als könntest schlecht mit anderen Meinungen umgehen. für mich macht dein Beitrag hier den Eindruck, als gehen Dir die Argumente aus! Und es ist natürlich einfacher, noch schnell sein Gift zu versprühen vor dem offiziellen Abgang (geht ja nicht still und leise, sonst besteht die Gefahr dass es niemand merkt!) … anstatt zu versuchen eine vernünftige Diskussion zu führen.

    Und sorry, aber das ist eben auch oftmals männlich … auf dem Vorbeiweg noch schnell versuchen die verschiedenen Frauen gegeneinander auszuspielen … und zu deklarieren: gutes Mädchen — böses Mädchen !!

    Aber bitte vergiss nie: Gute Mädchen kommen in den Himmel — Böse Mädchen kommen überall hin!

    Auch ich wünsche Dir ein gutes Neues Jahr, mit ganz vielen guten Erkenntnissen! ;-)

    ACH JA: ein fettes PS muss noch sein:
    Gerade DEINE Generation hat noch viel mehr Unterstützung nötig als Feministinnen!!

  21. Brigitta sagt:

    Ich melde mich nochmal, weil ich angefragt wurde, welche Mächte ich gemeint hätte. Selbstverständlich die herrschenden patriarchalen Mächte im Islam, in China usw. Die möchten sich ausbreiten, das kann man täglich in den Nachrichten mitbekommen. Ich bin dafür, dass jeder Mensch seine eigenen Talente fördern kann (Frau wie Mann) und das diese gegenseitig anerkannt werden. Nur so sind die demokratischen Völker stark und haben die Chance glücklich zu sein. Niemanden bevorzugen, niemanden unterdrücken. z.B. so wie in der Schweiz. Die direkte Demokratie ist die beste Art des Zusammenlebens. Oder anders gesagt: Von allen schlechten die beste. Wir machen uns selber Hölle oder Paradies. Mit etwas Bescheidenheit und Freude daran, dass wir überhaupt leben dürfen, könnte das evtl. gelingen. Allen ein gesundes und glückliches neues Jahr!

  22. Martha sagt:

    @Brigitta

    Du möchtest also “die herrschenden patriarchalen Mächte im Islam, in China usw.” durch Stärkung des patriarchalen Bewusstseins in den westlichen Ländern bekämpfen? Versteh’ ich da etwas falsch, oder wie sonst soll ich mir Deinen Kommentar Nr. 16 mit Nr. 21 zusammen reimen?

    Nach all den Diskussionen, die wir hier schon geführt haben, kannst Du doch nicht im Ernst behaupten, dass wir hier in der Schweiz in einem Märchenland leben, in dem niemand unterdrückt, niemand bevorzugt und – demzufolge – auch niemand benachteiligt wird!? Was für eine heile Scheinwelt hast Du Dir da zusammen gebastelt? In was für einer Wunschvorstellung lebst Du? Das hat mit unserer Realität auch nicht das Geringste zu tun!

  23. Martha sagt:

    @denali
    “Pantoffelheldin”???

  24. Martha sagt:

    @ Aletheia
    Danke! – ich kann Unterstützung gebrauchen!

    Was Du (und unfreiwilligerweise wohl auch Denali) sehr gut auf den Punkt gebracht hast, ist die Tatsache, dass wir noch immer in einer Kultur leben, in der Männer – auch wenn sie offensichtlich noch so jung sind – sich anmassen, noch immer über die Definitionsmacht zu verfügen:
    Sie bestimmen, was gut und böse, was richtig, was falsch, was sinnvoll, was sinnlos ist. Sie definieren was Schuld ist – und das für die Frauen gleich mit! – Dieser Mechanismus zieht sich durch die ganze Patriarchatsgeschichte.

  25. Martha sagt:

    @denali
    Auch Dir wünsche ich einen guten Rutsch. Nimm’s nicht so tragisch im neuen Jahr.

    Wer wird denn weinen, wenn man auseinander geht, wenn an der nächsten Ecke schon ein andrer steht…

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