Häusliche Gewalt ist leider sehr oft an der Tagesordnung. Häusliche Gewalt umfasst im Allgemeinen die Gewalt in ihren vielfältigen Erscheinungsformen, insbesondere als physische, psychische und sexualisierte Gewalt zwischen erwachsenen Personen und gegenüber Kindern und Jugendlichen – die in persönlicher, insbesondere familiärer Beziehung zum Gewaltanwender stehen oder gestanden haben. Traurig aber wahr. Noch nicht einmal vor Kindern macht Gewalt halt.
Diese Form der Gewaltausübung findet nicht nur im innerfamiliären Bereich, sondern auch in anderen Lebensbereichen statt. Strafrechtlich betrachtet ist häusliche Gewalt als eine Vielzahl unterschiedlicher Straftaten mit verschiedenen Opferkonstellationen zu sehen. Durch die Ausübung häuslicher Gewalt werden regelmäßig Straftaten verübt, die von Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Bedrohung und Nötigung, Freiheitsberaubung und Erpressung über Sexualstraftaten bis hin zu versuchten und vollendeten Tötungsdelikten reichen.
In erster Linie dominieren die Körperverletzungsdelikte. Für die Polizei bedeutet das, alle Hände voll zu tun zu haben. Schwerpunkt waren 2008 Körperverletzungen. Es wurden mehrere tausend Opfer von Straftaten im häuslichen Umfeld erfasst, in der Mehrzahl weibliche Personen. Diese mussten unter alkoholisierten Ehemännern genauso leiden wie unter nicht alkoholisierten. Neun von zehn Opfern bei Straftaten “häuslicher Gewalt” waren Erwachsene. Etwa jedes zweite Opfer trug Verletzungen nach den Gewaltanwendungen davon.
Die Täter waren Familienmitglieder oder nahe Angehörige, in der Mehrzahl der Fälle Ehepartner, Lebensgefährten oder Eltern. Unabhängig von der Anzahl der von ihnen begangenen Straftaten der häuslichen Gewalt handelten ebenfalls über tausend Tatverdächtige, davon ca. 90 Prozent männliche und 10 Prozent weibliche Personen. Und mit Sicherheit ist die Tendenz nicht fallend. Traurig aber wahr.





Wie ich schon mal mitgeteilt habe, regt mich der Begriff “häusliche” Gewalt masslos auf. Es handelt sich hierbei um MÄNNLICHE oder WEIBLICHE Gewalt. Warum kann man das nicht auch so benennen? Ein Haus hat noch niemandem Gewalt angetan! Wenn man allerdings das Verhältnis 9:1 ansieht, weiss jede(r), warum es nicht “männliche” oder “weibliche” Gewalt genannt wird!
http://www.mann-als-opfer.com/
Gleiche Rechte!
Bei häuslicher Gewalt gegen Männer handelt es sich nicht nur um Einzelfälle, jedoch Politiker negieren dieses Problem und die Beamten tun nichts dagegen. Das Verhalten der Fachleute und Machthaber ist sehr verlogen!
Es ist überaus wichtig, dass betroffene Männer endlich das Schweigen brechen! Wir haben nämlich auch unsere Rechte und sollten diese bedingungslos einfordern.
- Frauenhausgründerin Erin Pizzey stellt im Bericht “Gewalt von Frauen” fest, dass von den ersten 100 Frauen, die bei ihr Zuflucht suchten, 62 mindestens so gewalttätig waren wie ihre Partner.
- Augrund der Opferberichte von betroffenen Männern die angetragen wurden kann man sagen, dass etwa 40% selbst beschuldigt wurden häusliche Gewalt ausgeübt zu haben. Diese treten in den Statistiken als Täter statt als Opfer in Erscheinung und dienen dadurch als Argument gegen Gewalt an Frauen! Pervers, oder etwa nicht?
Liebe Marta, Männer wollen kein Mitleid, wir wollen Unterstützung und unsere Rechte!
File: Info.pdf
Ich finde auch, dass wir inzwischen genug weit sein müssten, um Probleme denen Männer ausgesetzt sind, genau so ernsthaft anzugehen und öffentlich zu machen, wie wir es bei Frauenfragen tun.
Ich will z.B. teilzeit arbeiten können, mit gutem Lohn und ohne gleich abgeschrieben zu werden, ich will von Frauen nicht als Versorger angesehen werden, ich will dass es meine Söhne in der Schule besser haben, ich will nicht ins Militär und nicht dafür zahlen, ich will in jeden Club rein können als Mann, ich will nicht früher sterben als Frauen und nicht weiter ansehen müssen, dass die Suizidrate bei Männern 10mal höher ist, ich will mein Kind bei der Scheidung nicht verlieren nur weil die Frau es so will usw….. :D
Thjaa…, da hättest Du wohl als Frau geboren werden müssen. Wir stehen nämlich auf zwei soliden X-Chromosomen. Deshalb leben wir auch bei viel grösserer Belastung länger und sind psychisch bei weitem belastbarer. Soviel zu den biologischen Fakten, die nicht veränderbar sind.
Der Rest sind soziale Faktoren. Da hätten wir Frauen auch noch viele Wünsche anzubringen.
Die genannten Angaben über die Geschlechtsverteilung der “Täter” (90 Prozent männliche, 10 Prozent weibliche Personen) basieren auf dem sogenannten Hellfeld, d.h. den von der polizeilichen Statistik erfassten Fällen.
Eine Vielzahl seriöser wissenschaftlicher Untersuchungen der nicht polizeilich bekannt gewordenen Fälle (sog. Dunkelfeld) besagt indes eindeutig, dass häusliche Gewalt unter Erwachsenen zu beiden Teilen von Männern wie von Frauen ausgeht.
Die Diskrepanz zwischen Hell- und Dunkelfeld ist so zu erklären, dass Männer sich weit seltener als Frauen trauen zuzugeben, dass sie Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. Auf einen Mann, der zur Polizei geht und Anzeige erstattet, kommen neun Frauen!
Über diese wichtigen Hintergründe sollte selbst ein “FrauenBlog” seine Leser informieren.
Männer unterdrücken Frauen
Frauen schämen sich, unterdrückt zu werden.
Männer demütigen Frauen
Frauen schämen sich, gedemütigt zu werden.
Männer schlagen Frauen
Frauen schämen sich, geschlagen zu werden.
Männer vergewaltigen Frauen
Frauen schämen sich, vergewaltigt zu werden.
Wann beginnen Männer, sich zu schämen???
Ich bin der Meinung, dass wir vom Kurs abkommen. Es ist IMMER vollkommen daneben, wenn Gewalt ausgeübt wird, egal ob gegen Mann oder Frau. Es sollte hier auch nicht in einem Wetstreit enden, wer denn schlimmer drann ist. Wir sollten etwas tun. Ich war auch Opfer von häuslicher Gewalt und ich finde den Begriff treffend, denn die Gewalt wurde meistens zu Hause ausgeübt. Ich hatte es jahrelang nicht angezeigt, weil es mir nicht bewusst war, dass es sich um Gewalt handelt und ich davor beschützt werden könnte. Ich suchte nach einer Lösung und fand keine. Alle “Freunde” meinten, dass ich halt nochmals mit ihm reden soll. Eine langjährige Beziehung wirft man schliesslich nicht einfach weg, es gibt immer in jeder Beziehung mal ein Problem.
Ich bin der Meinung, dass jeder etwas dazu beitragen kann, in dem er/sie darüber spricht. Und zwar nicht, ob Frau oder Mann mehr unter die Räder kommt, sondern wer, wie und wo was für Hilfe anbietet. Hierzu habe ich das Projekt “Nicht Mit Mir!!!” gestartet, was im Blog auch schon heiss disskutiert wurde: http://www.frauenblog.ch/2009/12/15/meinungen-zu-nicht-mit-mir/
http://www.frauenblog.ch/2009/11/21/nicht-mit-mir/
Bin nicht sicher, ob das hier der richtige Thread ist dafür – aber ich frage mich, ob ich die einzige bin, die sich über die Berichterstattung im Falle der toten Frau am Comersee aufregt? Da wird zuerst eine Verbindung zu Clooney hergestellt, nur weil der in der Nähe wohnt, dann genüsslich verbreitetet, dass sie offenbar beim Sex fast enthauptet worden sei; schnell kommt ihr Mann als möglicher Täter ins Spiel, er soll sie getötet haben, als der 7-jährige Sohn im Zimmer daneben schlief. Als Begründung wird angegeben, die Frau habe sich von ihm scheiden lassen wollen, weil er ihr untreu gewesen sei. Und die Presse ergänzt dann: Offenbar sei es aber trotzdem an diesem Abend zu Sex gekommen. Und keine/r hinterfragt: Wieso stellte man die Frau von Anfang an als Nutte dar? Wieso sollte es ein Grund sein, seine Frau zu töten, wenn sie die Untreue des Mannes nicht länger hinnimmt? Wieso wird explizit erwähnt, dass sie zwar die Scheidung wollte – aber offenbar dennoch Sex mit ihm hatte – ohne zu hinterfragen, ob der freiwillig oder erzwungen war, ob er ihr eine Versöhnung vorgeschaukelt hat etc.? Für mich kommt hier zu der häuslichen Gewalt noch die Gewalt – um nicht zu schreiben: die Vergewaltigung – der Presse dazu.
Ich kenne diese Tragödie nicht. Aber das klingt ja wieder einmal ganz grauenvoll. Sämtliche involvierten Männer sind selbstverständlich völlig unschuldig. Die Frau, das Opfer, ist womöglich hier auch noch selbst die Täterin. Perverser geht’s wohl nicht mehr! Eine typisch patriarchale Medienstory, in der mal wieder die Männer die Unschldigen und die Frau die Böse ist. Es ist nicht zum Aushalten!!!
Was ich auch kaum zum Aushalten finde ist, dass der grösste Teil der Menschen sich auch noch derart für blöd verkaufen lässt und solche Geschichten nicht nur hinnimmt sondern auch noch glaubt. So arbeitet das Patriarchat Tag für Tag, manipuliert die Menschen, und alle lassen sich das gefallen. Die Leute werden immer dümmer (gemacht)!
Allem Blabla über X-Chromosomen, Natur und Belastbarkeit zum Trotz gibt es weibliche Gewalt ebenso häufig und nicht harmloser als männliche. Das können Frauen nicht aus der Welt reden.
Hier wird ja auch nur über weibliche Gewalt gegenüber erwachsenen Männern diskutiert. Da argumentieren die Frauen gerne mit dem gehätschelten Begriff “Vergewaltigung”.
Jedoch:
Wer schützt Männer vor Vergewaltigung?
Wer schützt eigentlich Kinder vor pädophilen Frauen?
Wer schützt uns vor Raserinnen?
Ich kann mich noch an meine frühe Kindheit erinnern, wo ich einfach meine Augen oder Ohren zu hielt, wenn ich etwas nicht sehen oder hören wollte.
Bruno: Meinst Du das ernst, oder sind das irgendwelche Burnout-Symptome? Midlife-Crisis? Entschuldige, aber Dein Kommentar ist ja zum Totlachen!