30 Franken reichen, um 30 Kinder vor den tödlichen Folgen der Malaria zu retten.
52 Franken reichen, um 100 Kinder in Entwicklungsländern mit Schulheften auszustatten.
92 Franken reichen zum Kauf von so viel oralem Rehydrationssalz, um 1000 Kinder vor lebensgefährlicher Austrocknung bei Durchfall zu schützen.
168 Franken reichen, um 10 Familien in Krisengebieten mit Wassercontainern, Entkeimungstabletten und Seife zu versorgen.
688 Franken reichen, um Kindern und Jugendlichen im Krisenfall 1 Tonne Porridge aus Mais und Soja zuzubereiten.
Quelle: UNICEF






Und da werden Milliarden in marode Banken gepumpt, um unser kapitalistisches Wirtschaftssystem zu stützen! Da spielt Geld offensichtlich und urplötzlich keine Rolle mehr. Hunger, Armut und Krankheit in den Entwicklungsländern ist leider GEWOLLT. Ich fürchte, dass sich daran nichts ändern wird, auch wenn wir noch so spendenwillig sind. Sind wir noch zu retten?
Nein sind wir nicht. Menschen sind einfach egoistisch, triebgesteuert, dumm und oft auch bösartig…
(ausser meine Freundin, die ist ein Engel :D )
Wieviel Geld brauchts, für die Bildung von Frauen und die Gesellschaft, damit sie (uneingeschränkten) Zugang haben zu Verhütungsmitteln, damit Frauen in ärmeren Ländern anstelle von fünf bis über zehn knapp durchgefütterten Kindern mit minimaler schulischer Bildung, die kaum für die Buben finanzierbar ist, drei oder vier einigermassen gut ernährten Kinder aufziehen kann, die auch alle die Möglichkeit eines Schulbesuchs haben, die eine Perspektive haben?
Und aus diesem Grund auch selbst weniger hungern muss, gesünder ist, gesündere Kinder auf die Welt bring…
Ich fürchte, dass diese Sache viel zu ausgeklügelt und perfide ist, als dass man da mit Geld irgendwas bewirken oder ändern könnte. Mit dem angeblich nicht vorhandenen Geld hat das herzlich wenig zu tun, sondern mit der gezielten Absicht, diese Völker – und die Frauen – in Abhängigkeit und damit in Schach zu halten. Geld ist nur ein Vorwand, eine Ausrede, hinter der man sich versteckt. Es hört sich besser an zu sagen “Wir würden ja gerne, aber wir haben leider kein Geld..”, als zuzugeben “Wir sind die Herren und ihr die Sklaven, und dabei bleibts!”. Wo wir auch hinschauen, welches Thema wir auch immer diskutieren, auf welcher Ebene das auch immer abläuft, am Ende kommt es immer auf das Selbe heraus: MACHT UND HERRSCHAFT! Solange es der Menschheit nicht gelingt, diesbezüglich umzudenken, wird sich nichts ändern.