Burka Verbot ja oder nein

Wie sind eure Meinungen zu Burka tragen? Soll es ein Burka Verbot in der Schweiz geben oder nicht? Würde mich interessieren wie ihr das seht.

Ich persönlich muss eingestehen, ich bin  noch unschlüssig was ich genau davon halte.  Ich denke,  bis 18 Jahren wäre ein Burkaverbot sinnvoll. Damit Kinder und Jugentliche frei aufwachsen können  und nicht diskriminiert werden in diesem Bezug von zum Beispiel Mitschülern. Ab 18 sollte das jedoch Jede selber entscheiden können. Ich denke, ein generelles Verbot für Burka tragen ist sicher auch gegen die persönliche Freiheit. Denn was ist, wenn eine erwachsene Frau sich selber entscheidet eine Burka zu tragen?? Steht es uns da zu, ihr ein Verbot aufzuerlegen?

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

60 Kommentare

  1. Martha sagt:

    So etwas Abstruses wie eine “freiwillige Burka” gibt es nicht!

  2. tin sagt:

    Soll es jetzt wirklich weitergehen mit der “Symptombekämpfung” wie bei der Minarett-Verbots-Initiative? Ich habe in Schweizer Städten und auf dem Land noch nie eine Burka gesehen.

  3. denali sagt:

    Ich weiss nicht ob man einer Frau, falls sie es wirklich selber tragen will und nicht dazu gezwungen wird (wie soll man das nachweisen), verbieten darf die Burka zu tragen. Die Burka hat nichts mit dem Islam zu tun, er ist einfach in den gleichen Kulturkreisen entstanden und ist in unserem Verständnis ein Symbol und vorallem ein Werkzeug für die Unterdrückung der Frau. Also verbieten?
    Das dumme ist, dass Frauen, welche damit aufgewachsen sind, es halt meist nicht so wahrnehmen und es als Affront sehen würden, ihnen das zu verbieten. Es gehört zu ihrer Kultur, auch wenn diese noch so rückständig ist was gewisse Dinge angeht. Also zur moderne zwingen gegen ihren Willen? Ich sage Ja, aber es ist ein schweres Thema.

    Für ein Burkaverbot zu stimmen fällt mir anch dem Minarettverbot viel schwerer, denn dieses finde ich völlig lächerlich. Ich hätte anstatt dieser Abstimmung lieber die Burkaabstimmung gesehen.

  4. Aletheia sagt:

    @tin
    ?? Dieser Beitrag betrifft NICHT MINARETTE !!
    Ausserdem bekämpfe ich gar NICHTS mit diesem Beitrag, dass sollte klar sein wenn man meinen Text liest …

  5. Carmen sagt:

    Ich fuhr mal mit dem Tram durch Zürich und erschrak furchtbar, als ein weisser Lieferwagen mit einer Frau an mir vorbei fuhr, die eine Burka trug. Das was das erste Mal, dass ich sowas in echt sah und nicht auf Bildern oder im TV. Damals war vor 2 Jahren und ich empfand es als sehr beängstigend. So eine Frau würde ich auf dem Spielplatz niemals ansprechen und wenn sie es täte, mich möglichst rasch zurück ziehen, weil ich ihre Mimik nicht sehen kann. Wenn sich jemand so sehr von mir abgrenzt, dass ich Mühe habe, die Körpersprache zu lesen und es mr unmöglich ist, die Mimik zu erkennen, dann fühlte ich mich im höchsten Masse unwohl. Angst vor dem Unbekannten schwingt sicher auch mit. Wie will man so eine Frau in unserer Gesellschaft integrieren?

  6. denali sagt:

    Ja aber nur wegen einem persönlichen Unwohlsein und Angst vor dem Unbekannten gegen Burkas zu sein, ist nicht fair. Ein wenig Offenheit für anderes muss schon sein.

  7. Aletheia sagt:

    @Tin
    Wusste ich’s doch dass mir dein Name bekannt vorkam!

    Ich komme nicht umhin dich an deinen eigenen Kommentar zu erinnern:
    http://www.frauenblog.ch/2009/11/30/absurde-manipulation/

  8. Carmen sagt:

    @denali
    Ist das nicht ein Widerspruch? OFFEN sein für Burkas? Eine Burka ist alles andere als offen, im Gegenteil, sie grenzt massiv ab. Ich habe nichts gegen fremde Kulturen und bin sehr neugierig darauf. Ich hatte in der Primarschule eine türkische Freundin und in der Teenie Zeit verbrachte ich sehr viel Zeit bei meinen albanischen Nachbarn. Mein ungutes Gefühl und meine intuitive Ablehnung mit “nur” und “unfair” zu bezeichnen, finde ich diskriminierend.
    Ich habe 10 Jahre in einer Beziehung gelebt, in der ich unterdrückt wurde. Mein Ex ist Schweizer, da haben keine fremde Kulturen mitgewirkt. Ich hatte lange Zeit die Kraft nicht, diese Beziehung zu beenden, habe mir selber so einiges eingeredet, damit das ganze erträglich war. Als meine Mutter mir helfen wollte, empfand ich es als Angriff gegen mich. Mit der Burka sehe ich es genau so.Sie unterdrückt wie Frau und wenn eine sagt, sie wolle sie tragen, dann nur, weil die Konsequenz im ersten Moment schlimmer zu ertragen wäre, als das gewohnte Tragen einer Burka. Und das die Burka einer Frau Schutz bieten muss, weil sie ansonsten von saberten Männer belästigt würde, bitte!, dass kann es doch nicht sein, oder?!!!

  9. Martha sagt:

    Wenn eine Burka so was Tolles wäre, dass Frauen sich freiwillig dafür entscheiden würden, dann frage ich mich, weshalb sich Männer keine Burka überstreifen?! – Männer, wenn ihr diesen Gedanken weiterspinnt, dann merkt ihr, dass es keine “freiwillige” Burka geben kann.

  10. denali sagt:

    Offen nicht für Burkas, aber für die Person darunter. Wenn du intuitiv mit Misstrauen und Angst auf die Burkaträgerinnen reagierst, hilft ihr das nicht. Und für sie macht es keinen Unterschied ob du nur wegen ihrer Kleidung so reagierst. Also trotzdem immer schön anlächeln :D

    Du musst mir nicht deine ganze Geschichte erzählen, ich hab dich ja nicht angegriffen, nur gesagt das ich es unfair fände.

    Hast du das Buch “Tausen strahlende Sonnen” Khaled Hosseini gelesen? Sehr gutes Buch über das Schicksal von 2 Frauen in Afghanistan, unteranderem erfährt man auch was über Burkas.

  11. Carmen sagt:

    Ich habe gestern Abend meinen Mann gefragt: “Was denkst du über Burkas?” worauf er antwortete: “Egal wie emanzipiert du auch bist, bin ich nicht einverstanden, dass du eine trägst.” Wir haben dann beide gelacht. Danach habe ich erfahren, dass ich ihn falsch verstanden hatte, er sagte nämlich: “Egal wie emanzipiert du bist, bin ich nicht einverstanden damit, eine zu tragen.”

  12. Martha sagt:

    Und Humor hat er auch noch! Carmen, wo hast Du nur dieses Prachtexemplar aufgetrieben?

  13. Carmen sagt:

    Das war eine ganz romantische Geschichte, liebe Martha, die ich an anderer Stelle gerne erzählen werde ;-)

    @denali:
    Wenn ich gegen die Burka bin, und Mühe mit Frauen habe, die eine tragen, dann bin ich weder diskriminierend noch unfair diesen Frauen gegenüber. Ich habe lange mit mir gerungen und lange über diese Frage nach gedacht, denn einerseits finde ich es falsch, Frauen etwas zu verbieten und andererseits ist die Burka selber diskriminieren. Schlussendlich bin ich zum Punkt gelangt, dass ich lieber die Diskriminierung diskriminiere, als die Diskriminierung, in diesem Fall die Burka, gut zu heissen. Jede Frau, die “freiwillig” eine trägt muss selber erst merken, was mit ihr geschieht. Ich bin aus eigener Erfahrung davon überzeugt, dass es mit Unterdrückung gleich ist wie mit einer Sucht: Beide, der/die Unterdrückte wie auch der/die Süchtige, muss selber erst merken, in was für einem Zustand er/sie sich befindet, bevor Hilfe angenommen werden kann. Geschieht die Hilfestellung vorher, wird sie mit Händen und Füssen von sich gewiesen. Aus diesem Grunde ist in meinen Augen die Aufklärungsarbeit notwendig, damit in den Köpfen betroffener Personen Objektivität und Klarheit eintreten kann, damit sie merken, was Sache ist.

    Ich bin nicht gegen eine Religion, ich bin gegen die Unterdrückung, die von der Religion geschützt wird! Genauso habe ich Mühe mit dem Christentum und anderen Religionen, bei denen die Frau maximal die Kirche putzen darf oder die Kinder betreuen und ansonsten nichts zu melden hat.

  14. Cordula sagt:

    Ich glaube ein Burka-Verbot ist nicht der richtige Weg, um den betroffenen Frauen zur Emanzipation zu verhelfen. Ich denke, dass es wichtig ist, auf diese Frauen zu zu gehen und sie zu unterstützen. Oder man kann emanzipierte muslimische Frauenorganisationen unterstützen. Ich glaube nicht, dass ein Burka-Verbot diesen Frauen zu mehr Rechten verhilft. Und das wäre doch, was wir wollen, nicht?

  15. G sagt:

    @Cordula: Ein Burka-Verbot ist zunächst mal eine grosse Hilfe für all die, die sich einen halben Millimeter in Richtung Emanzipation bewegt haben. Es macht es für finanziell abhängige Töchter und Ehefrauen möglich, sich auf das Verbot zu berufen und dadurch dem Schleierzwang zu entgehen und sich die zur Emanzipation unentberhrliche minimale Unabhängigkeit erst mal aufzubauen.

    Sowas wie eine freiwillige Burka gibt’s übrigens nicht, so lange sich eine einzige Frau dafür rechtfertigen muss, keine zu tragen.

    Eine Burka ist- wie jede Art von Schleier! – ein Statement, eine Meinungsäusserung; ein Schleier ist ein Bedeutungsträger. Wer einen Schleier trägt, sagt “Ich bin eine ehrbare Frau und Besitzstück eines Mannes, und halb soviel Wert wie ein Mann. Du (ohne Schleier) bist dagegen eine Hure, “vogelfrei” und gar nichts wert.”

    Ein Schleier ist deshalb eine ehrverletzende Aussage und könnte (und sollte) daher genauso geahndet werden, wie eine rassistische oder faschistische Äusserung!

  16. Martha sagt:

    Was ist denn eigentlich die offizielle Begründung der Islam-Gelehrten für eine Verschleierung der Frau, Burka, Tschador, Kopftuch, was auch immer? Soviel ich weiss, soll darunter die Frau als sexuelles, für den Mann anziehendes Wesen versteckt werden und so keine (unnötigen?) Begierden wecken.

    Mal abgesehen davon, dass das für mein persönliches Verständnis absurd ist, frage ich mich, weshalb dann die im Westen lebenden Muslime nicht kollektiv über die westlichen Frauen herfallen? Hier können sie sich beherrschen, aber in ihren eigenen Ländern nicht?

    Das hat wohl mehr mit Unterdrückung zu tun und dem Herabsetzen der Frau auf einen niedrigeren sozialen Status als den der Männer.

  17. Cordula sagt:

    @G: Ich glaube der Erfolg wäre mässig. Frauen in der Schweiz, die eine Burka tragen kann man an einer Hand abzählen.

    Ich bin überzeugt, dass Emanzipation von den Frauen selber kommen muss. Das kann nicht durch ein Verbot aufgezwungen werden.
    Auch nervt mich die ganze Diskussion gewaltig, weil die Parteien, die ein Verbot unterstützen würden (SVP, FDP) sich einen Dreck um die Emanzipation der Frauen scheren.

    Und ja, ich finde es auch nicht gut laufen Frauen verschleiert herum. Aber es gefällt mir auch nicht, wenn ich täglich halbnackte Frauen im TV, in Zeitschriften, auf der Strasse sehe. Da sagt auch niemand etwas. Trotzdem lanciere ich keine Initiative, die dies verbietet. Aber würde wohl auch wenig Unterstützung finden, denn Frau als ständiges Sexobjekt in der Öffentlichkeit ist ja in Ordnung…

  18. Martha sagt:

    Der feine Unterschied ist, dass niemand eine Frau zwingt, sich halbnackt in TV, Zeitschriften oder auf der Strasse zu zeigen.

  19. Carmen sagt:

    @Cordula
    Was spielt es für eine Rolle, welche Partei das Anliegen unterstützt? Hauptsache, man kommt damit voran, oder? Ich finde das zweitrangig, echt. Julia Onken war auch dieser Meinung, und hat betreffend der Minarett Initiative mit der SVP zusammen gearbeitet. Es waren zwar verscheidenen Motivationen ausschlaggebend, aber das Resultat war das Selbe, so kamen beide ans Ziel.
    Julia Onken ging es um die Frau und um die Befreiung von Zwängen. Der SVP ging es um die Ausländerpolitik (behaupte ich jetzt einfach mal). Und dennoch konnten sie zusammen arbeiten, ein breites Publikum finden und ihr gemeinsames Ziel erreichen. Es entstand eine Win- Win Situation, was für unsere engstirnige, bürokratische, “bünzli- Schwiz” enorm beeindrucken ist. Da scheinen gewisse Leute doch etwas begriffen zu haben.

  20. Cordula sagt:

    @Carmen: Win-win Situation wäre es gewesen, wenn ein Minarettverbot Frauen was bringen würde. tut es aber nicht. Bürgerliche Parteien haben den Feminismus für ihre Zwecke instrumentalisiert.
    @Martha: “Zwingen” ist immer relativ. Burka tragen entspricht einem religiösen Ideal, halbnackt dem jetzigen Schönheitsideal. Auf beides hat man als Frau leider wenig Einfluss.

  21. Aletheia sagt:

    @Carmen

    Julia Onken war auch dieser Meinung, und hat betreffend der Minarett Initiative mit der SVP zusammen gearbeitet.

    GLAUBE ICH NICHT !!

    Die einzige Gemeinsamkeit die Julia Onken mit der SVP hat, ist wohl, das Sie momentan auch keine Minarette will in der Schweiz!! Glaube kaum das Frau Onken parteiabhängig denkt und handelt !!

  22. susanne sagt:

    Hm, ein schwieriges Thema, das stimmt. Wobei, wenn ich mir die Männer anschaue, die die burkatragenden Frauen begleiten, dann ist die Situation klar. Die tragen westliche Kleidung und keine “kulturelle” Kleidung.
    Wäre die Burka übrigens religiöse Vorschrift, würde ja überall das gleiche getragen, dito beim Kopftuch. Da dem nicht so ist, erachte ich es diese Art der Verhüllung als kulturelle Kleidung bzw. staatlich verodnete Kleidung und nicht als religiöse Vorschrift.
    Hierzulande hat jede kopftuchtragende Frau westlich gekleidete Männer um sich, obwohl in anderen Ländern ja auch diesbezüglich kulturelle Kleidung für Männer existiert.
    Das irritiert mich.

    Religion ist Privatsache und selbstgewählt. Wenn ich beim Beten vor meiner Gottheit mein Haupt bedecke, aus welchen Gründen auch immer, die Bibel hat auch einen diesbezüglichen Passus für die Frauen, ist das meine Sache. Wäre das nicht mehr möglich, dann würde ganz klar meine Religionsfreiheit verletzt.
    Bewege ich mich jedoch in der Öffentlichkeit, ist Religion zweitrangig, die Menschenrechte & das Schweizer Recht gehen dem Religionsrecht in jedem Fall vor.
    Ich muss also nicht durch mein Outfit der ganzen Welt meine Religion preisgeben hierzulande. Zudem lässt sich die Religion mindestens hierzulande problemlos wechseln, genauso wie die Kleidung.
    Deshalb bin ich klar für ein Burkaverbot, weil sie sie das Aushängeschild ist für eine Kultur, in der Menschenrechte keine Gültigkeit haben und es zwei Rechtsverständnisse gibt, eines, das viel Macht den Männern zugesteht und eines, das Frauen sozusagen entrechtet, sie zu Sklavinnen degardiert.

    Für mich als Frau ist deshalb der Anblick einer Burka genauso wie der eines Kopftuches in der Schweiz ein Affront gegen meine Würde und meine Unversehrtheit als Frau, verletzt mein Verständnis für Menschenrechte und Demokratie insbesonders auch im Hinblick auf das Zeichen, das von diesem Kopftuch ausgeht, das die Sittlichkeit der Frau zur Schau stellt.
    Für VerfechterInnen der öffentlich sichtbaren Kopfbedeckung werde ich also zur Nutte degradiert im eigenen Land. Das ist genauso Diskriminierung.
    Das will ich nicht und das brauch ich nicht.

  23. Martha sagt:

    Ach, wie wahr!

    (Diskutieren wir hier in Wirklichkeit nicht über Kopftuch und benutzen “Burka” als Synonym?)

  24. Carmen sagt:

    @Aletheia:
    Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich habe nicht behauptet, dass Frau Onken mit der SVP sympatisiert, sondern dass sie erwachsen genug ist die Dinge differenziert zu betrachten und die Grösse besitzt, mal mit der einen und mal mit der anderen Partei zu arbeiten, je nach dem, wer ihre Interessen auch verfolgt. Ich finde das eine gesunde Haltung, alles andere wäre verkrampft (und schweizerisch). Wie oft sind Menschen in einer Partei, finden zwar nicht alles ok, aber “man gehört halt dazu”…

  25. Carmen sagt:

    Das ist es ja genau: Man hat keine Ahnung, wer sich unter der Burka versteckt! Und selbst wenn ich über meinen Schatten springen würde und mit einer Burka tragenden Frau ne Freundschaft einginge, ich würde ihre Mimik nicht sehen können und für mich ist das so wichtig, dass ich bezweifle, Vertrauen und echte Freundschaft aufbauen zu können.
    @Cordula:
    Könntest du eine Freundschaft mit einer Burka tragenden Frau eingehen?

    Ich habe mit einem Kopftuch bedeutend weniger Probleme, habe selber eine Freundin, die aus Überzeugung eines trägt. Zu Hause läuft sie jedoch auch unverschleiert rum, da ihr Mann sie sehen darf und ich eine Frau bin.

  26. Roger sagt:

    Ich bin bald 60 und habe in der Schweiz erst 2 Mal eine Burkaträgerin gesehen. Beide in einer gemischten Reisegruppe. Ich wohne übrigens in Luzern, einer ausgesprochenen Touristenstadt. Und wir haben auch eine der bekanntesten Multikulti-Strassen der Schweiz, über 100 Nationen sind vertreten. Jeden Tag fahre ich mehrmals durch diese Strasse, eine Burka ist mir da noch nie begegnet. Also, wer hat ein Interesse an solchen Unterstellungen, dass einem in der Schweiz immer mehr “solche Frauen” begegnen würden?

  27. *Frieden* sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich bin per Zufall auf diesen Blog gestossen.

    Sehr interessant was hier alles interpretiert wird.

    Burkaträgerinnen sind normale Frauen wie andere die keine tragen, mit dem kleinen Unterschied, dass sie sich in öffentlichen Orten verschleiern.
    Sie gehen Einkaufen, treffen sich mit Freunden, schminken sich, lesen, essen, schlafen usw. wie alle anderen Menschen auch. Warum ein Schleier überhaupt diskutiert werden muss, verstehe ich nicht. Würde jeder Mensch den anderen so akzeptieren wie er ist, ob mit Schleier oder ohne, würde Frieden herschen auf der Welt. Wegen Menschen, die andere Völker, Kulturen und Reigion nicht akzeptieren, herrscht Krieg und Hass. Liebe Schreiber und Leser, denkt doch mal kurz nach, warum stören uns andere Menschen eigentlich?

    Ich persönlich respektiere und akzeptiere jeden so wie er ist, ob nun eine Nonne mit ihrem Schleier vor mir steht, oder eine Afrikanerin welche sehr froh und farbig angezogen ist, oder einer der seinen Schnurtbart so lange wachsen liess, bis die Leute einen Bogen machen müssen um seinen Bart nicht zu berühren, usw.

    Die Politik zerstört die Welt.

  28. Carmen sagt:

    @ *Frieden*
    Ich war nun total verunsichert, als ich deinen Beitrag las, ob ich mir etwas falsches unter Burka vorstelle, so dass ich gleich mal googlen gegangen bin. Du hast recht, unter einer Bruka stackt eine Frau, die isst und schläft und auch ganz schön sexy sein kann:
    http://patdollard.com/wp-content/uploads/burka-girl.jpg

    Du schreibst:
    “Würde jeder Mensch den anderen so akzeptieren wie er ist, ob mit Schleier oder ohne, würde Frieden herschen auf der Welt.”

    Warum wird den Frauen in dieser Kultur denn vorgeschrieben den Schleier zu tragen? Warum sollen wir diese Unterdrückung tollerieren und unterstützen?

    Ich habe eine 10 jährige Beziehung hinter mir, die ich selber geschützt hatte, weil ich, solange ich darin fest steckte, nicht vollständig erkannt habe, was mir geschieht. Einerseits wollte ich da raus und ein anderer Teil sagte, dass dieser Befreiungskampf mehr Energie aufs mal braucht, als wenn ich bleibe. Es geh hier nicht um meine Geschichte, aber der Mechanismus ist der Selbe. Es geht um Unterdrückung, die ich auch erfahren habe, lediglich in anderer Form. Logisch sagen diese Frauen, dass sie die Burka tragen wollen, sie wollen zu Hause ja nicht unter die Räder kommen.

    Ausserdem, wenn schon alle so nach Religionsfreiheit schreien: Wie sieht es den mit Züchtigung der Frau aus? Wenn es doch im heiligen Koran steht, dass der Mann seine Frau schlagen und einsperren soll, wenn sie nicht so tut wie sie sollte, warum erlabt man das denn nicht? Im Namen der heiligen Schrift und des Glaubens und der Religion? Warum, nur weil wir einen anderen Glauben haben und dies nicht verstehen können, warum sind wir den nicht so tolerant? Das gehört doch auch zur Kultur? Warum sind wir in der Schweiz nur so verbort und kümmern uns nicht um unseren eigenen Kram, anstatt sich um die Menschenrechte unserer ausländischen Nachbarn zu kümmern? Sie haben ja schliesslich das Recht auf ihre eigene Kultur und ihre Religion. Und wenn es in ihrem heiligen Buch steht, dann sollte man es doch erlauben, oder? Man kann ja schliesslich nicht einmal ja und einmal nein sagen, die Unterdrückung per Burka dulden und die Unterdrückung per Schläge verbieten, oder ist die psychische Gewalt weniger schlimm in deinen Augen, mein lieber *Frieden*?

  29. Martha sagt:

    Prinzipiell gebe ich Carmen recht. Ich frage mich nur, weshalb wir im “christlichen Abendland” überall Frauenhäuser haben und brauchen. WEIL AUCH HIER MÄNNER IHRE FRAUEN SCHLAGEN! Und was hat ein frauenprügelnder Mann denn bei uns für Konsequenzen zu fürchten? KEINE!, weil auch unsere von Männern dominierte Welt sowas “eigentlich nicht so schlimm” findet, das aber nicht laut sagt. Schaut Euch doch mal die Gerichtsurteile an: Ein Mann, der seine Frau ermordet, erhält max. 6 – 7 Jahre Gefängnis, und wenn er dann noch dem Richter klar macht, er wäre betrunken und nicht zurechnungsfähig gewesen, gibt’s nochmal “mildernde Umstände”. Dann erklärt er dem Richter noch, wie sie mal wieder genervt habe und wie “dominant” sie gewesen sei. Da hat der “arme” Mann dann einfach Rot gesehen. Kommt auch noch gekränkte Männerehre dazu, weil sie ihn vielleicht “Schlappschwanz” genannt habe, ist der Fall klar. “Verminderte Schuldfähigkeit” heisst das dann – ein gesetzlicher Männerbonus – und nach 2 – 3 Jahren ist er wieder auf freiem Fuss. Steht aber umgekehrt eine Frau wegen Gattenmordes vor Gericht, ist “lebenslänglich” vorprogrammiert. Da nützen dann alle Beteuerungen und Erklärungen, wie er sie jahrelang geschlagen, gedemütigt usw. hat, gar nichts. Eine solche Frau kann nicht auf Gnade hoffen – weder von der Justiz noch von der Gesellschaft.
    Sollten wir also nicht erstmal vor unserer eigenen Tür kehren?

  30. Aletheia sagt:

    @Martha
    Da hast du (leider für uns Frauen!) absolut Recht!! Und oft kommt dann noch hinzu, das Frau noch in Verhören und Verhandlungen gedemütigt wird! Selbst wenn die Frau klar das Opfer ist!

    Und viele Frauen können sich nicht wehren. Weil sie das auch nie gelernt haben, und weil sie manipuliert sind von Sicherheitsdenken. Angst haben, weil sie finanziell angewiesen sind auf ihren Mann, Kinder haben, und falls sie ihren Peiniger verlassen wollen, wird ihnen eingeredet: “… das kannst du doch nicht machen, denk an deine Kinder, er ist der Vater ” … usw.

    Es gibt auch hier in der Schweiz absolut nichts zu beschönigen in Punkto Gewalt und Unterdrückung von Frauen.

  31. Thys Flueler sagt:

    Ich will jetzt mal provozierend fragen. Bitte, bitte, versteht mich nicht falsch, das ist nicht sexistisch gemeint!:

    Wenn die Burka erlaubt würde, wäre da nicht auch FKK zu erlauben?

  32. Aletheia sagt:

    @Thys Flueler
    Die Bridge von diesem Gedanken ist: wenn jede und jeder so rumlaufen kann wie sie/er will, dann soll auch nackt erlaubt sein?

  33. Thys Flueler sagt:

    @aletheia

    Genau! Und die Burka will ja eigentlich genau das konsequent verhüllen. Sie ist das konsequente Gegenteil von Nacktheit!

    Mit der Burka verhüllt, weisst Du ja nicht mehr, wer dahinter steckt. Ist es eine Frau, ist es ein Mann? Die Burka macht geschlechtslos.

    Wieso verlangt eigentlich niemand, dass sich der Mann verhüllt. Und wieso käme es keinem Mann je in den Sinn sich zu verhüllen?

  34. Martha sagt:

    “Wieso verlangt eigentlich niemand, dass sich der Mann verhüllt.”

    Weil Frauen Privateigentum des Mannes sind! Nicht nur im Islam – auch bei uns! Und Frauen sind auch das höchst private und nur EINEM Mann gehörende Sexobjekt! Im weiteren kommt dazu, dass Frauen (auch in unserer Gesellschaft!) nichts zu VERLANGEN, sondern sich unterzudordnen haben! Männer beherrschen und dominieren nach wie vor die Welt – unter einer Burka wäre das wohl ziemlich umständlich. Ausserdem will der Gockel sich ja den vielen Hennen präsentieren. ER versteht sich nämlich nicht als Privateigentum seiner Frau!

    “Wenn die Burka erlaubt würde, wäre da nicht auch FKK zu erlauben?”

    Genau das habe ich mir schon vor langer Zeit überlegt. Seither gehe ich nur noch “oben ohne” an den Strand oder in die “Badi”. Wozu dient ein BH bei einem Bikini? Was für einen Zweck soll er erfüllen? – Er dient einzig und allein der “Verschleierung” und untersteht somit der gleichen Ideologie wie Kopftuch, Tschador oder Burka.
    (Von FKK habe ich bis jetzt abgesehen solange ich mich unter fremden Menschen bewege, weil Männer schliesslich meistens auch mit Badehose bekleidet sind – gleiches Recht für alle!)

  35. Thys Flueler sagt:

    @Martha. Ich stimme Dir vollumfänglich zu. Besuch doch mal meine Website http://www.comeros.net/

  36. Martha sagt:

    Ich hab grad in Deiner Website herumgeschnüffelt. Auch ich habe meine “Gebote” dezimiert, und zwar radikaler. Für mich gibt es nur ein einziges Gebot, und das heisst:

    WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU’, DAS FÜG’ AUCH KEINEM ANDERN ZU!

  37. Thys Flueler sagt:

    @Martha: . . . oder wie Wilhelm Busch zu sagen pflegte: “Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber Intoleranten.”

  38. Thys Flueler sagt:

    Ich bin nicht gegen Kopftücher und auch nicht gegen modische Schleier oder Sonnenbrillen und schon gar nicht gegen die Fasnacht, Töffhelme, oder anderweitigen sicherheitsbedingten Schutz des Gesichtes.

    Anderseits gehört für mich die Mimik des Gesichtes und der Augen, genau so wesentlich zum zwischenmenschlichen Austausch wie die Sprache selbst. Ich bin daher für ein grundsätzliches Vermummungsverbot für alle Menschen, wie dies eigenlich ein absolut selbstverständlicher Grundwert unserer westlichen Gesellschaften darstellt, der bisher nie in Fage gestellt wurde.

    A propos “Selbstbestimmung”:

    Gerade heute ist ein Bundegerichtsurteil veröffenlicht worden, das einen Barbesitzer wegen Menschenhandels bestraft, der eine Brasilianerin zur Prostitution in die Schweiz geholt hat. Dabei hat er sich auf das Selbstbestimmungsrecht dieser Frau berufen: Sie sei vollkommen “freiwillig” zum Anschaffen in die Schweiz gekommen, weil sie sich hier wirtschaftliche Vorteile erhofft habe. Das entspricht genau der “Freiwilligkeit” der Burkaträgerinnen, die selbstverständlich nicht aus ihrem Kulturkreis und ihren Familein ausgestossen werden möchten. Längst haben sie diese Vorschriften innerlich akzeptiert und sind sogar bereit diese zu verteidigen.

    Nichts ist gefährlicher als die modisch gewordene Relativierung der Allgemeinen Menschenrechte die auf der Gleichstellung aller Menschen basieren. Artikel 30 AEMR legt fest: “Keine Bestimmung der vorliegenden Erklärung darf so ausgelegt werden, dass sich daraus für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht ergibt, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung vorzunehmen, welche auf die Vernichtung der in dieser Erklärung angeführten Rechte und Freiheiten abzielen.”

    Es ist das kleinere Übel die Einführung der Vermummung zu verbieten, als die damit grundlegende Persönlichkeiterechte der Frau zu verletzen.

    A propos Relativierung: In den USA wird heute tatsächlich wieder offiziell darüber diskutiert, eine Art Mädchenbeschneidung “light” einzuführen umd damit rückständigen mittelalterlichen kuturellen Riten zu genügen. Siehe dazu: http://www.aolnews.com/health/article/female-circumcision-compromise-allowing-ritual-nick-ignites-debate/19468638?sms_ss=faceboo . Das zeigt erschreckend un deutlich genug, wie gefährlich es ist die Allgemeinen Menschenrechte zu relativieren. Wir alle sollten uns dagegen vehment wehren und nicht leichtsinnig Werte aufs Spiel setzen, die wir über Jahrhunderte mit viel Leid und Schmerz erkämpft haben.

  39. Martha sagt:

    @Thys Flüeler
    Ich unterschreibe jedes einzelne Wort Deines Beitrags, über den ich mich auch noch aus einem anderen Grund freue: Endlich muss ich mich nicht immer als “Männerfeindin” hinstellen (lassen)!

    Zu diesem Thema habe ich mich grad bei “Verbot verspiegelter Sonnenbrillen” geäussert und will mich hier nicht wiederholen.

    P.S.: Bist Du etwa Anwalt? Ich könnte grad einen gebrauchen, der denken kann.

  40. oli sagt:

    hallo zusammen

    Wenn ich auch kurz meinen Senf dazu geben kann. Ich bin erst 20 Jahre alt und habe nur wenig Ahnung vom Islam und dazu bin ich noch ein Mann.

    Aber ich würde nur gerne sagen, dasss dieses ganze Burka-Verbot ein einziger Witz ist.
    Ich finde der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern mehr eine Kultur, eine völlig andere Einstellung und Lebensart. Wir Schweizer können genau gar nichts über die Handhabung von Burkas reden! Weil wir deren Kultur nicht verstehen! Ich denke man muss einfach damit aufwachsen! Doch wir haben die Arroganz darüber eine Initiative zu starten. Wir sind nicht fähig und bereit unser Horizont zu erweitern! Völlig verschlossen und angst vor “unbekannten” Sachen. Diese Initiative zeigt mal wider wie dumm wir eigentlich sind.

  41. Aletheia sagt:

    @oli
    gratuliere zur guten Selbsteinschätzung betreffend SENF dazu geben.

    Wenn Schweizerinnen und Schweizer in einer schweizerischen Schweiz leben wollen hat das nichts mit Angst vor Islam zu tun. Wenn ich das will und nur noch verschleiert rumlaufen will … dann kann ich ja in ein islamistisches Land auswandern!

    Deine Einstellung zeigt nicht Weltoffenheit. Sondern nur die Ausrede Angst und eine oberflächliche Betrachtung. Kurzsichtig. Du siehst anscheinend nur verschleiert oder nicht und keine weiteren Zusammenhänge.

    Ebenfalls weise ich darauf hin, dass in der Schweiz auch Menschen mit islamistischem Glauben leben, die genau daher in der Schweiz sind, weil man auch an den Islam glauben kann und dennoch frei leben kann in unserem Land.

  42. oli sagt:

    Für mich steht fest! Wir können uns nicht in andere Kulturen einmischen! Zudem geht es hier nur um ein Kleidungsstück! Soll doch jede frau tragen können was sie möchte! Wie du gesagt hast aletheia, man kan in unserem Land frei leben.
    Schauen Sie mal die Schweiz an. Unser Verkehrsnetz, sichere Arbeitsplätze, allgemein unser Lebensstil! Ich finde in diesem Land hat man alles was man braucht! Sollten wir dies auch nicht anderen, “nicht Schweizer” teilen? Mit dieser Initiative verbarikadieren wir uns nur noch mehr!
    Das Wort Freiheit gibt es auf dieser Erde nicht mehr!

  43. Aletheia sagt:

    das WORT Freiheit hat für mich Null Koma Nada mit Islam zu tun!

  44. Martha sagt:

    @oli
    “Wir können uns nicht in andere Kulturen einmischen!”

    oli, sag mir doch hier bitte einmal, wer sich hier in diesem Zusammenhang, in wessen Kultur einmischt?

    Das Problem ist nicht, dass “wir Schweizer” unsere Güter und Errungenschaften nicht mit “nicht Schweizern” teilen wollen. Die, wie Du sagst, “nicht Schweizer” verlangen von UNS, in UNSEREM Land, IHRE Werte zu teilen. Das aber sind Werte, die nicht unsere Freiheit unterstützen, sondern sie beschneiden! Wenn irgendwelche Werte neu in unsere Kultur eingebracht werden sollen, die uns VORWÄRTS bringen, bin ich ganz Deiner Meinung. Hier aber geht es um Werte, die uns in mittelalterliche Traditionen ZURÜCKVERSETZEN sollen. Sowas kann doch kein vernünftig denkender Mensch unterstützen!

  45. oli sagt:

    Ich finde es toll solche Diskussione zu führen!
    Wir machen gerne mal aus einer Mücke n Elefanten!
    Nun, ich sehe schon wie verschieden unsere Meinungen sind! Daher belassen es wir lieber und warten einfach ab wie sich das ganze entwickelt.

  46. Martha sagt:

    Und wieder einer, dem die Argumente ausgehen. Immerhin muss frau oli zugute halten, dass er – wie so mancher Andere hier – am Ende nicht auch noch ausfällig geworden ist.

  47. Oli2 sagt:

    Geht es schlussendlich wie Martha da unten sagt, wirklich um irgendwelche Werte? Geht es nicht darum, dass Religionen schlussendlich nichts mehr mit Glaubensfreiheit zu tun haben (und abgeschafft werden müssen um eine wirkliche Glaubensfreiheit zu erlangen)? Geht es nicht auch darum, dass eine Muslimische Burka tragende Frau, dies eben nicht aus freien Stücken tut (unter keinen Umständen), sondern Ihr dies anhand der Religion von Leuten um Sie herum aufgedrängt wird, ob gewollt oder nicht gewollt. Wenn diese Frauen auf natürliche Weise aufwachsen würden, käme denen doch niemals in den Sinn, sich hinter einem grossen Stück Stoff zu verbergen. Wieso auch, gibt ja absolut keinen Grund dazu. Gründe dafür gibt es erst dann, wenn man dies anhand irrationaler Sachlagen versucht zu erklären, wie es bei den Religionen millionenfach vorkommt. Alles was irrational ist, kann man über diverse Religionen begründen. Anstatt dass jeder sich mal mit der Natur und deren Grundsätzen auseinandersetzt und mal wirklich nachdenkt, wie absolut bescheuert diese schweinischen Religionen sind!
    Auch diverse Beiträge von da oben zeugen einfach von Dummheit und absoluter Ferne von jeglicher Realität… Denn wenn die Religionen nicht mehr existieren würden, hätten wir absolut gar keine Probleme mehr Personen von ausserhalb des Landes komplett akzeptieren zu können! Wir würden in einer Welt leben, in welcher jeder jeden akzeptieren könnte. Die AUFKLÄRUNG hat erst begonnen! Denn es geht schlussendlich nicht um die Schweiz oder irgendwelche anderen Grenzen, die es bei einigen anscheinend zu verteidigen gilt = imaginärer Blödsinn. Das ganze ist nicht wirklich so schwer, aber den meisten fehlt anscheinend der Hang zur Realität.
    @Martha: du kannst mit Leuten nicht so herum springen, wie du es teilweise getan hast! Hilf Ihnen doch lieber, vorallem hilf dir mal selbst mit etwas weiterbildung!!! Du schubladisierst da oben sowas von extrem! Kann ja wohl auch nicht das wahre sein… Vorurteile müssen eben auch aus dem Weg geräumt werden ;)

  48. Oli2 sagt:

    was ich damit ebenfalls ausdrücken wollte:
    Ihr diskutiert über irgendeinen Scheiss, wobei Ihr das eigentliche Problem komplett ausser Acht lässt! Aufwachen ist angesagt…

  49. Martha sagt:

    @Oli2:
    Dann klär uns doch mal auf! Was ist denn in Deinen Augen “das eigentliche Problem”? Was sollen wir sehen, wenn wir “aufwachen”?

    Und: Was für eine “Weiterbildung” schlägst Du mir konkret vor?

    “…du kannst mit Leuten nicht so herum springen, wie du es teilweise getan hast!” –

    Sag mir doch genau, worauf Du Dich beziehst und was Du meinst. Dann kann ich auch darauf antworten. Das Gleiche gilt für den Vorwurf des “schubladisierens”. Dermassen allgemein gehaltene Vorwürfe kann ich weder ernst nehmen, noch kann ich darauf eingehen.

    Wenn wir hier so einen “Scheiss” diskutieren, wieso lässt Du Dich dann herab, das überhaupt zu lesen und auch noch mitzureden? Such Dir doch was Vernünftigeres, wo Du Dich nicht mit solchem “Scheiss” herumschlagen musst. Beleidigungen haben wir hier schon genug gehört – in der Regel von Männern.

  50. oli sagt:

    Hier geht es irgendwie gar nicht mehr um die Burka sondern um
    Mann – Frau… Der Faden ist bei der Diskussion völlig verloren gegangen.

  51. Martha sagt:

    Du hast offensichtlich nicht verstanden, dass die Burka die Unterdrückung der Frau durch den Mann bedeutet. Ich kann auch Dir nur Weiterbildung empfehlen.

  52. oli sagt:

    Liebe Martha, diese ganze feminissmus kacke macht dich blind. verstehst du nicht, dass dies nur ein Kleidungsstück ist? Was ist mit den Mädchen die fast halb nackt rumlaufen? Müsste man dann solche Kleider auch nicht verbieten? Hast du vergessen, dass es um vielleicht 15 – 20 Musliminen in der Schweiz geht? Dass so ein Verbot überhaupt keinen Nutzen hat für die Schweiz?! Hast du überhaupt schon mal eine Burka Trägerin gesehen?

  53. Martha sagt:

    Ich gebe endgültig auf. Du kapierst es einfach nicht.

  54. oli sagt:

    Wie gesagt hast martha: “Und wieder einer, dem die Argumente ausgehen”…

  55. Martha sagt:

    “Das Schlimmste ist, sich mit dummen Menschen unterhalten zu müssen.”

    (C.F. von Weidsäcker)

  56. oli sagt:

    Ich glaub du meintest Weizsäcker

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