Jung, dynamisch und erfolglos. Gequält stöhnte Chester in seinem Versteck hinter dem baufälligen Pavillon des Stadtparks auf. Wo waren sie hin, die „guten alten Zeiten“? – Die Zeiten, in denen Vampire noch Vampire waren, und nicht als abgedrehte, freakige Möchtegern-Grufties verhöhnt wurden? Kein Wunder – The „Vampires Way of Life“ hatte sich während der letzten 5 Jahrhunderte dramatisch gewandelt. Vorbei die Zeiten, in denen man keuschen Jungfrauen während ihrer letzten Minuten dieses faszinierende Gefühl abrundtiefen Grauens, Todesangst, gleichzeitiger Hingabe an ein höheres Wesen entlocken und – dies auch noch schmecken konnte. Chester jedenfalls kannte die Umschreibung dieser enervierenden „Blutvolumen-Mangelschock-Agonie“ nur aus den Memoiren seiner ruhmreichen Vorfahren! Persönlich hatte er dieses wunderbar erhabene Gefühl eines „echten“ Blutsaugers noch nie nachempfinden dürfen.
Schon allein der Gedanke daran brachte für einen kurzen Moment ein mordlüsternes Funkeln in seine gelblich – trüben Augen. Verächtlich rümpfte er seine bläulich – graue Nase. Na ja, Graf Dracula, dieser alte Angeber… aber man sollte die Toten ja bekanntlich ruhen lassen, (Friede seiner Asche) – dachte Chester.
Und überhaupt: man stelle sich nur einmal diese riesengroße Sauerei vor, die mit jedem Blutkonsum am lebendem Objekt einherging! Im Film sah alles immer gaaanz easy aus…
Der HELD (Vampir) hielt sein (meist weibliches) Opfer in der tödlichen Umarmung umklammert, weitete seine schrecklich blutunterlaufenen Augen, (der Vampir, NICHT das Opfer)… bleckte sein wundervolles, ebenmäßiges gelbes Raubtiergebiss, um die Eckzähne gezielt in die Arteria Carotis des Opfers zu vergraben, und ihm die Lebensenergie auszusaugen.
Ja vergiss es!! – Heutzutage kam man als redlicher Vampir ja in den meisten Fällen an diese Scheiß Halsschlagader eines möglichen Opfers gar nicht erst ran! Fakt war:
1: Jungfrauen, die theoretisch als Opfer in Frage kämen, traf man nach 21:00 MEZ gar nicht mehr auf der Straße an, weil: 12 jährige Teenies unterlagen der allgemeinen Schulpflicht, und mussten daher früh ins Bett.
2: auch wenn man durchaus gewillt war, im Punkto Jungfräulichkeit des möglichen Opfers Abstriche zu machen: das Bildungssystem machte auch nicht davor halt, 13-16 jährigen, nicht mehr jungfräulichen weiblichen Teenies, in den Schulen die Teilnahme an kostenlosen Kursen in „effektiver Selbstverteidigung“ zu ermöglichen! Schaudernd erinnerte sich Chester an seine erst wenige Tage zurückliegende, schmerzhafte und frustrierende „Begegnung mit der 3. Art“
3: Man stelle sich nur die mit dem Blutkonsum möglicher Weise einhergehende chemische Intoxikation mit diversen
halluzinogenen Substanzen (Heroin, LSD, Crack, Extasy, ja die ganze Palette) vor. – Auch hiermit hatte Chester schon leidvolle Erfahrungen gemacht. Und dann diese schrecklichen Alpträume, die er nach dem Genuss?! Bei so einem „Drogisten“ immer hatte… (stell dir mal vor, du bist Vampir, es dämmert, es wird Tag, und DU kannst deinen SARG NICHT FINDEN)!
Ach was soll´s, dachte Chester. Es regnete, es war kalt, und er musste in 2 Stunden auf der Arbeit sein. Bei diesem Sauwetter und in der Dunkelheit würde eh niemand mehr durch den Stadtpark laufen. Er freute sich schon auf seine Nachtschicht in der Blutbank. Würde er sich eben noch eine Weile mit Konserven begnügen.
Sarkastische Short – Story von Secondface






Dazu möchte ich mit Alice Schwarzer antworten:
HIGHNOON IM GESCHLECHTERKAMPF – Ich habe einen Traum
Ich habe einen Traum. Ich bin eine Frau. Es ist eine laue Sommernacht. Ich schlendere durch die Strassen. Bleibe stehen. Schaue in eine Auslage. Beachte kaum, dass sich jemand neben mich stellt. Gehe weiter. Biege in einen Park ein. Setze mich auf eine Bank. Schaue in die Sterne. Erschrecke nicht, als sich rasche Schritte nähern. Als der Mensch sich neben mich setzt, wende ich mich ihm zu. Auf seinen Gruss antworte ich gelassen. Zu Misstrauen habe ich keinen Grund. Der Mann neben mir ist nicht mein Feind. Vielleicht wird er sogar ein Freund. Ich bin eine Frau. Ich kann überall hingehen. Ohne Angst. Die Welt steht mir offen.
Ich habe einen Traum. Ich bin ein kleines Mädchen. Nachts stört niemand meinen Schlaf. Keiner schiebt sich neben mich. Ich mache nicht in mein Bett und kaue nicht meine Nägel. Wenn ich etwas sage, hören die anderen mir zu. Wenn meine Mutter die Hand hebt, zucke ich nicht zusammen. Wenn mein Vater mich auf seinen Schoss zieht, stockt nicht mein Herz. Wenn mir Gefahr droht, eilen die anderen mir zu Hilfe. Wenn ich teile oder tröste, werde ich dafür gelobt. Wenn ich stolz bin, werde ich darin bestärkt. Wenn ich verwegen bin, werde ich zu mehr ermutigt. Ich bin ein kleines Mädchen. Ich freue mich auf morgen.
Ich habe einen Traum. Ich bin eine junge Frau. Gestern war meine letzte Prüfung. Mein Leben liegt vor mir. Ich bin stolz auf mich und gespannt, was kommen wird. Ich werde einen Beruf ergreifen. Einen, der Sinn und vielleicht sogar Spass macht. Ich habe Freundinnen, denen ich vertraue, und Freunde, die mich ermutigen. Vielleicht verliebe ich mich eines Tages. Dabei werden Ausstrahlung und Persönlichkeit ausschlaggebend sein. Die Liebe wird mein Leben bereichern, aber nicht aus der Bahn werfen. Vielleicht bekomme ich ein Kind. Sollten wir zu zweit sein, werden wir Eltern sein, die alles teilen. Das ist machbar, denn wir leben in einer Gesellschaft, die uns darin unterstützt. Vielleicht aber bleibe ich auch kinderlos. Für mein Selbstverständnis und mein Lebensglück spielt das eine so grosse oder eine so kleine Rolle wie für einen Mann.
Ich habe einen Traum. Ich bin eine Künstlerin. Hinter mir liegt eine stolze Tradition weiblicher Künstler. Aber das spielt keine Rolle mehr. Mein Werk wird an seiner Eigenheit und Qualität gemessen, nicht an meinem Geschlecht. Niemand erwartet von mir, dass ich vor allem “attraktiv” bin. Ich habe auch nicht Jahrzehnte auf meine Entdeckung warten müssen. Ich arbeite. Ich arbeite hart. Manchmal zweifle ich oder verzweifle, ganz wie mein Kollege. Ich bin eine Frau. Und Kreativität hat kein Geschlecht.
Ich habe einen Traum. Ich lebe in einem fernen Land. Ich muss nicht hungern. Ich muss mich nicht prostituieren. Ich werde nicht wie Vieh verkauft, nicht wie eine Sklavin verstossen, nicht wie ein Hund lebendig verscharrt. Ich bin auch nicht der Besitz eines Mannes, der mich im Namen Allahs bis zur Unsichtbarkeit unter den Schleier zwingt. Mir sind nicht die Genitalien mit deinem Rasiermesser verstümmelt, mir ist nicht die Vagina zugenäht worden. Ich spüre nicht Schmerz, sondern Lust. Ich habe mich auch nicht mit Versprechungen oder Drohungen in ein reiches Land verschleppen lassen, Endstation Bordell. Ich bin eine Frau. Und im vollen Besitz meiner Menschenrechte.
Ich habe einen Traum. Ich bin ein Mann. Nachts schlendere ich durch den Park und setze mich neben einen fremden Menschen. Es ist eine Frau. Ich beginne, über mich zu reden. Meine Mutter ist eine unabhängige, stolze Frau und mein Vater ein sensibler, fürsorglicher Mann. Geld und Macht sind für mich keine Ziele an sich, sondern Mittel zum Zweck. Ich hasse es, jemanden zu demütigen – oder gedemütigt zu werden. Ich verachte Gewalt. Nicht Ungleichheit, Gleichheit zieht mich an. Frauen sind mir so vertraut – oder so fremd – wie Männer, je nach Person. Dass ich biologisch männlich bin, ist eigentlich nebensächlich. Denn ich lebe in einer Zeit, in der Menschen nicht nach Männern und Frauen unterschieden werden, so wenig wie nach Schwarzen und Weissen oder Dünnen und Dicken. Ich bin ein Mensch. Ein Mensch mit Gefühl und Verstand, mit Stärken und Schwächen, mit Ängsten und Hoffnungen.
sehr schöner Text!
Zum Glück sind wir schon sehr sehr nahe an dem gezeichneten Bild, wenn man nur die Schweiz anschaut.
Ich fürchte, da bist Du nicht ganz auf dem Laufenden. Schau mal nach unter amnesty.ch “Zahlen und Fakten zu Gewalt gegen Frauen weltweit”. Da gibt es auch Zahlen aus der Schweiz.
In der SCHWEIZ rückt die Polizei mehr als 100 x täglich aus alleine wegen sog. “häuslicher Gewalt”.
Wie und unter was für Umständen, denkst Du, leben all die jungen Frauen aus Russland, Brasilien, Thailand, etc., die in der Schweiz im Sexgewerbe arbeiten? Glaubst Du wirklich, die tun das freiwillig?
Lies mal Carmens http://www.nichtmitmir.ch -Seiten. Glaubst Du, sie ist ein Einzelfall? Sie mag zu den Einzelfällen gehören, aber in einer anderen Kategorie: Sie ist eine der Wenigen, die sich traut, mit ihrer Story an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Dunkelziffer ist riesig – in der SCHWEIZ!
Ich gebe zu nicht ganz den Durchblick zu haben was Gewalt an Frauen in Zahlen angeht. Und ich will auch Frauen wie Carmen, welche schlimme Dinge durchmachen mussten, nicht zu nahe treten und verleugne nicht das es sowas gibt.
Ich kann einfach aus meinem Wissen und Erfahrung sprechen. Meine Generation kennt kein Patriarchat, keine Ungleichheit. Musst mal junge Leute fragen. Ich kenne auch keine Frau die jemals diskriminiert wurde auf Grund ihres Geschlechts ode Opfer von Gewalt ausgehend von Männern wurde. Tut mir leid wenn meine Realität nicht eure ist, deshalb ist sie aber nicht weniger wahr.
@denali
Verräts Du uns dein Alter?
süsse 21 :D
Als ich “süsse 21″ war, wusste ich auch noch nichts von Patriarchat und Ungleichheit. Das Leben lag vor mir – aufregend, toll und spannend. Erst als ich immer wieder angeeckt bin und und mir unerklärliche Hürden in den Weg gelegt wurden, begann ich mich zu fragen, ob mir diese Dinge auch passieren würden, wenn ich ein Mann wäre. Erst da habe ich realisiert, dass es nicht das Gleiche ist, als Mann oder als Frau durchs Leben zu gehen. Ich finde es super, dass Du Dich als junger Mensch hier einbringst und Dich für solche Themen überhaupt interessierst.
Besonders machst Du mir Mut, wenn Du als junger Mann sagst, Du kennst kein Patriarchat, keine Ungleichheit. Vielleicht tut sich da ja doch was bei den jungen Leuten, und unser Kampf war nicht ganz umsonst. Es wär zu schön um wahr zu sein, wenn da tatsächlich irgendwas angekommen wäre!
Zwei Dinge würden mich von Dir vor allem interessieren:
1. Hast Du/machst Du Militärdienst (gemacht)?
2. Könntest Du mal Deine etwa gleichaltrigen FreundINNEN fragen, ob sie sich nach Einbruch der Dunkelheit alleine auf eine Parkbank setzen würden? – Und dann, stell doch bitte auch Deiner Mutter diese Frage.
Die Antworten würden mich brennend interessieren und ich bedanke mich im voraus für Deine Umfrage.
zu 1.
Noch nicht. Bin in der 1.Ausbildung, kommt daher dass ich spät aus dem Gymnasium geworfen wurde. Ich schliesse diese also zuerst ab. Dann darf ich Krieg spielen gehen, während ich viel sinnvolleres mit meinem Leben anfangen könnte wie z.B. an die Fachhochschule zu gehen wie meine weiblichen Kolleginnen. yeah :D
zu 2.
mach ich!
Das hab ich mir gedacht. Wenn ich einen Sohn hätte, ich würde alles daran setzen, ihn von dieser Patriarchats-Schule (sprich: Militär) fernzuhalten. Mit 99,9%iger Sicherheit kann ich voraus sagen, ob ein Mann beim Militär war oder nicht. Mit Männern, die nie diesem Verein angehört haben, habe ich mich immer gut verstanden. Dort passiert irgendwas Erschreckendes. Dort werden sie “zu Männern gemacht” – d.h., dort werden ihnen die Regeln des Patriarchats beigebracht. Dort müssen irgendwelche “Hassprediger” unsere jungen Männer indoktrinieren und umkrempeln. Warum sonst werden in Kriegen alle Frauen vergewaltigt, die den Soldaten über den Weg laufen? Warum zeigen die konservativen Parteien kein grosses Interesse daran, Frauen ins Militär einzubeziehen? – Versteht mich nicht falsch: Nichts liegt mir ferner, als Militärpflicht für Frauen zu fordern. Aber es fällt doch auf, dass in dieser Frage grosse Zurückhaltung herrscht. Sonst wird alles den Frauen abverlangt und aufgebürdet. Seltsamerweise aber bleiben sie vom Militärdienst verschont. Ein merkwürdiger Männerclub, dessen Vorgehensweise dringend genauer analysiert und durchleuchtet werden müsste.
Sitzt den Männern noch immer die Angst vor den Amazonen im Nacken? Was ist los? Seid Ihr alle mit mir einig? – Ich habe Widerspruch erwartet. Diskussionsmüde?
Welche Amazonen?! :P
Ich finde dein Bild vom Militär eher belustigend als diskussionswürdig. :D
Und nicht das Militär macht einen Mann zum Vergewaltiger, schon eher der Krieg selber.
Ich habe ein paar Frauen gefragt, darunter meine Mutter und meine Freundin. Meine Mutter war die einzige die gemeint hat, dass das viel zu gefährlich sei. Sie hätte Angst in so einer Situation. Die andern meinten zuerst, dass sie ja nie in so eine Situation kämen, und wenn doch würde eh nichts passieren. Ein unwohles Gefühl würde aber bleiben.
Mal ne Frage an dich; ist Gleichberechtigung für dich, dass es keine Kriminalität mehr gibt?
So blauäugig zu glauben, dass man Kriminalität als solches jemals auslöschen könne, bin ich nicht. Es geht hier um Gewalt von Männern gegen Frauen. Heute im Blick:
- Mann in Balsthal erschlägt seine Frau
- Bei einem Familiendrama hat ein 34-jähriger Chinese gestern abend 12 Angehörige seiner Familie getötet
Solche Meldungen lesen wir täglich in den Zeitungen. Sie erschüttern uns nicht einmal mehr, weil wir uns schon so an männliche Gewalt gewöhnt haben. Ist Dir klar, dass eine verheiratete Frau ein 4 x grösseres Risiko hat, getötet zu werden, als eine unverheiratete?
Vor wem würde sich denn Deine Mutter nachts auf einer Parkbank fürchten? Vor Frauen etwa?
Woher kommt das “unwohle” Gefühl Deiner Freundinnen?
Auf den Rest komme ich später zurück. Bin grad am Kochen.
gewalt von männern an frauen ist nicht häufiger als gewalt von männer an männern oder mütter an kindern…
wird immer so sein leider, hat nichts mit gleichberechtigung zu tun. sonst müsste man halt einfach alle männern das sexualhormon testosteron wegnehmen, welches der hauptgrund für die grössere gewaltbereitschaft und körperlicher stärke der männer ist. das hört sich jetzt sehr extrem an ich weiss, ich will keine gewalt entschuldigen oder verharmlosen. ich selber kriege brechreiz bei männern die ihre frauen schlagen. aber mann muss gegen das problem ansich was tun, mit gesetzten, law & order, prävention, menschlichkeit. mit gleichberechtigung hat das nichts zu tun.
@denali
Das ist nicht dein Ernst, oder?
Falls ja, dann veröffentliche bitte eine beglaubigte Studie zu dieser Behauptung.
“Opfer von Kindesmisshandlung werden Mädchen und Jungen in etwa gleich häufig. Eltern-Kind-Gewalt als körperliche Gewalt und als Vernachlässigung richtet sich überwiegend gegen Kinder in den ersten Lebensjahren. Säuglinge und Kleinkinder, aber auch unerwünschte, ungeliebte oder “schwierige”, nicht selten behinderte Kinder und solche, die den Erwartungen der Eltern nicht entsprechen, sind besonders gefährdet, misshandelt zu werden.
Die seelischen und körperlichen Schäden aller Formen der Kindesmisshandlung prägen diese Kinder häufig ein Leben lang. Suchtanfälligkeit und Gewaltbereitschaft sind nur zwei mögliche Folgen, die den Bedrängnis- und Gewaltkreislauf von Generation zu Generation fortsetzen können. Zwar erzeugt Gewalt gegen Kinder nicht notwendig wieder Gewalt – aber die Biografien von jungen (und erwachsenen!) Gewalttätern bestätigen den Zusammenhang: Sie haben in ihrer Kindheit Gewalt erfahren.
Bei Kindesmisshandlung treten Frauen und Männer etwa gleich häufig als Täter auf. Sie entstammen allen sozialen Schichten. Oft entsteht die Tat aus einer Überforderungssituation heraus: Auch die Täter und Täterinnen bedürfen dringend der Hilfe von aussen. ”
quelle: http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/gewalt/kindesmisshandlung/
gewalt kennt erst mal kein geschlecht und ist in jeder konstellation gleich schlimm und verabscheuungswürdig…
es gibt auch quellen, wo besagt wird, dass psychische gewalt sogar öfter von müttern ausgeübt wird, hingegen physische auf die geschlechter ausgeglichen verteilt ist. kann man alles schwer kontrollieren. ist auch egal wer das kind misshandelt, es muss einfach besseren schutz für die kinder geben. es muss was gemacht werden!
ach und dass gewalt von männern an männern genau so häufig sit wie von männern an frauen ist wohl klar oder??
gewalt von frauen an männern gibt es genau so, wegen der meist körperlichen überlegenheit der männer zeigt sie sich aber anders. hilfsmittel werden gebraucht, oft ist die gewalt auch psychisch und wird nicht ernst genommen, der man gilt dann nach alt patriarchalischem brauch als schlappschwanz.
Ich bemühe mich ab jetzt um bessere Rechtschreibung, sorry :D
Und um die Wogen ein wenig zu glätten: ich glaube auch dass Gewalt von Frauen an Männern ein eindeutig kleineres Porblem darstellt als Gewalt von Männern an Frauen. Aber man darf es nicht ganz unter den Tisch schieben.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich will hier in keiner Weise etwas schönfärben oder bestreiten in Bezug auf gewaltätige Männer, von welchen es zu viele gibt, und von Frauen die nichts geschützt werden. Es läuft noch vieles falsch. Es gibt allgemein zu viel Gewalt!
@denali
Google mal “Amazonen” – da kannst Du Dich schlau machen.
Wärst Du 10 Jahre älter, würde ich Dich hier in der Luft zerreissen für eine solche Antwort. In Anbetracht Deiner “süssen 21″ aber übe ich mich in Geduld. Ein bisschen Sorge aber bereitet mir Deine Einstellung schon.
Die von Männern ausgehende Gewalt findest Du also völlig in Ordnung und rechtfertigst und entschuldigst diese mit biologischen/angeborenen Gegebenheiten (Testosteron).
Ich hingegen bin der Meinung, dass die männliche Gewaltbereitschaft grösstenteils sozialisationsbedingt/anerzogen ist. Solange Männer im Sandkasten mit Spielzeugpanzern spielen, werden sie das auch später mit echten Panzern im Wüstensand tun.
Zu einem kleinen Teil mag es zutreffen, dass das Aggressionspotential bei Männern höher liegt als bei Frauen. Es ist richtig, dass Gewalt die von Männern bevorzugte Art der Konfliktlösung darstellt. Umso mehr sollte die Welt vor Männern geschützt werden. Deiner Theorie zufolge sind sie äusserst gefährlich für die ganze Menschheit. Weshalb also lassen wir sie die Welt regieren?
Den bereits von Aletheia beanstandeten Satz mag ich nicht auch noch kommentieren. Dafür habe ich nicht einmal in Anbetracht Deiner “süssen 21″ auch nur das geringste Verständnis. Auch mit 21 kann man(n) sein Gehirn einschalten…
Ich habe nicht gesagt, dass ich die von Männern ausgehende Gewalt in irgendeiner Weise in Ordnung finde. Es gibt solche Männer und solche, gewalttätige und friedliche. Zweiteres gibt es zum Glück öfter! :D
Testosteron ist nunmal Tatsache und ein gewaltförderndes Hormon. Es ist aber sicher keine Entschuldigung und Freifahrtskarte. Würde man das Hormon extrahieren, würde es Wirkung zeigen, nur das habe ich gesagt. Ganz neutral. Lies nächstes mal bitte genauer was ich schreibe, bevor du ausholst.
Anerzogen ist es nicht, wer bringt seinem Kind denn schon Gewalt bei, würd ich als eine vernichtend kleine Minderheit abtun, wenn überhaupt…
Aber die Sozialisation ist sicher auch ein Auslöser der Gewalt. Das Umfeld, die ganze kranke Welt begünstigen Gewaltbereitschaft. Es braucht viel um diesen Missstand aufzuheben. Ich werde aber sicher daran arbeiten, z.B. in dem ich meinen Kinder einmal beibringe, was Respekt heisst, wie man Konflikte löst, ihnen ein intaktes Umfeld/Familie schaffe mit einer liebevollen intelligenten Frau an meiner Seite.
Zum letzten Teil: Danke für die Blumen. Auch hier gilt, zuerst ohne Vorurteile genau meinen Text durchlesen, dann konstruktiv antworten oder es ganz sein lassen. :D
Das mit dem Hormon war nur eine Feststellung eines elementaren Unterscheids zwischen den Geschlechtern, welchen man eben auch beachten muss, wenn man Geschlechterfragen angeht. Wie gesagt, es rechtfertigt nichts und ist nur ein Grund unter vielen, dass es zu Gewalt kommt.
Tut mir leid falls du mich falsch verstanden hast/ich mich unklar ausgedrückt habe. :)
Ich habe in letzter Zeit öfters mal über das Hormin Testosteron diskutiert und dabei erfahren, dass man, wenn man es sich zusätzlich spritzt unfruchtbar wird (solange man es einnnimmt), die Muskeln sich schneller bilden und es aggressiv macht. Wenn man es zu schnell absetzt, kann man(n) depressiv werden.
Ich denke schon, dass die Gewaltbereitschaft ein Stück weit anerzogen ist. Wie oft höre ich von Eltern, die ein weinendes Kind vor sich habe: “…so schlag doch zurück, aber so dass es weh tut und der/die andere aufhört.”
Desweiteren behaupte ich, dass Gewaltbereitschaft eine Frage der Inteligenz ist. Als ich in Schwamendingen ZH an der Tramhaltestelle stand, strahlten die Tussis nicht so von Intelligenz, als sie sich erzählten, wem sie alles “die Fresse” einschlagen wollten. Ehrlich gesagt hörte ich NIE so ein Satz, als ich die Kantonsschule besuchte.
@denali
“…indem ich meinen Kindern einmal beibringe, was Respekt heisst…”
Was heisst denn “Respekt”? Kannst Du das mal definieren?
Für mich heisst Respekt vorallem die Achtung aller Mitmenschen und Toleranz gegenüber andersartigen und andersdenkenden. Ich will bis zu einem gewissen Mass ein Vorbild sein. Ich stelle mir vor, mit meiner Frau den Kindern etwas vorzuleben, was sie zu aufgeschlossenen, toleranten und selbstständigen Menschen macht. Gleichberechtigung wird vorgelebt, so wie es meine Eltern bei mir gemacht haben. Aber wenn meine Tochter nur Pink tragen will oder mein Sohn ab und zu an einen anderen Jungen gerät, werde ich das tolerieren. Auch wenn das alte Rollenschemen sind, sind sie nicht schlecht. Wenn meine Tochter ins Kickboxen gehen will oder mein Sohn schwul ist, ist mir das auch egal.