Absurde Manipulation

Seit dem Resultat der Minarett-Initiative machen Begriffe im Bezug auf NAZIS Schlagzeilen! Sogar gängige Farbkombinationen sollen nun NAZIS symbolisieren! Zum Teil werden über die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer als NAZIS deklariert!

Rot Schwarz Weiss. Gängige Kombinationen für Firmenlogos, Plakate, und vieles mehr. Ich finde es eine absolute Frechheit wie gewisse Medien uns Schweizerinnen und Schweizer hinstellen. Das Plakat kann auch rot weiss als Symbolik für Stopp / Verbot gewählt haben. (Und alle die das zu vergessen scheinen: Schweiz – Fahne – Rot/Weiss) Und in Punkto Wirkung und Effekt liegt dann wohl schwarz auf der Hand!

Jede Person die  irgendwo mit Werbung zu tun hat, oder Aufmerksamkeit erreichen will mit Plakaten und Logos weiss, dass die Kombination rot-weiss auch in Verbindung mit schwarz von den Leuten gut wahrgenommen wird. Aber eben … NAZI rumschreien bringt mehr Leser!

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer will keine Minarette. Das ist das Abstimmungsresultat und dies gilt es zu akzeptieren! Nun den Leuten vorzuwerfen sie seien NAZIS finde ich ein Armutszeugnis sondergleichen.

Es wird gar am Volk (und dessen Intelligenz!) gezweifelt:

Das Ergebnis der Abstimmung sei eine Katastrophe für alle Verfechter der direkten Demokratie: «Denn Volksentscheide bergen offensichtlich Risiken, die der einzelne Abstimmende nicht einschätzen kann.»

Ja klar bergen Volksentscheide Risiken!! Die Frage ist nur für WEN!! Genau dank Volksentscheid können nicht einfach einige Leute entscheiden und das Volk soll dann stillschweigend und entmündigt einfach alles erdulden und damit leben im eigenen Land!!

Für mich sind derartige Manipulationsversuche gegen uns Schweizerinnen und Schweizer verachtenswert! Und wenn ich das Ganze so mitverfolge … auch die ganzen verbalen Verdrehungen … Keine Minarette = keine Religionsfreiheit = keine Moslime, dass anscheinend Niemand fähig sein will differenziert zu denken … kann ich nur noch den Kopf schütteln. Weder die Religionsfreiheit noch Moscheen wurden verboten. Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer will keine Minarette. Das wäre die Kernaussage. Alles andere, kommt gewissen Medien einmal mehr grad Recht … um zu versuchen die Schweiz zu manipulieren  …

Denn, wer keinen schlechten Ruf bekommt, muss sich auch nicht wieder um *Wiedergutmachung* sorgen.

Nicht wahr? Genau so funktionieren Sekten! Es braucht einen den man als Guru aufbauen kann. Dann macht man den Leuten ein schlechtes Gewissen. Und dann präsentiert man denen eine Lösung — damit sie ihr (frembestimmtes) schlechtes Gewissen wieder beruhigen können … ist ja ekelhaft!

Gelese auf 20Min:

Nazi-Farben rot, schwarz und weiss

…. dort gibts übrigens auch schon mehr als 1000 Kommentare dazu!

15 Kommentare

  1. Martha sagt:

    Ach, die Wogen werden sich schon wieder glätten. Da wird jetzt was künstlich hochgeschaukelt. In zwei Wochen redet darüber kein Mensch mehr. “Ruhe bewahren” heisst jetzt die Devise!

  2. tin sagt:

    Eben nicht. Es wird immer wieder gesagt, dass diese Initiative den Startpunkt gegeben hätte, sich wirklich nun im Detail und ausgiebig mit dem Islam in unserer Gesellschaft zu widmen und nicht einfach nur Schlagworte und Angstmacherei zu bemühen. Nur “Ruhe zu bewahren” führt also auch nirgends hin.

  3. Annubis sagt:

    danke für den guten artikel !

    es ist in der tat so, dass bereits mechanismen in gang gesetzt werden um diesen volkswillen möglichst schnell zu umgehen. so zb mit dem gang ans menschenrechtsgerichtshof. was passiert wenn die diesen entscheid als widerrechtlich bezeichnen? wetten dann is der BR froh darüber und der entscheid wird nicht umgesetzt. den unsere regierung und die meisten gutmenschen wollen das nicht. also wirds auch nicht so passieren.

    aber eben gegen uns hetzen is einfacher als sich an der nase nehmen und zu überlegen. denken tut halt bei manchen weh darum tun sie es nie bis sehr selten

  4. Ruedi sagt:

    Ich befürchte, dass sich weder die Wogen glätten noch intensive konstruktive Auseinandersetzungen mit dem Islam erfolgen werden.

    Zweifellos wurde die Kampagne in teils hetzerischer und verletzender Art geführt. Nur Extremisten tun das, und deren haben wir nun wirklich hüben und drüben nicht genung sondern bereits zu viel. Etliche davon fühlen sich sicher im Bereich “braun” zuhause.

    Auch auf Verliererseite ! Entäuscht ballern sie zurück mit z.B. “sind alle Nazis”.

    Damit ist die Schlammschlacht eröffnet, ein kriegsähnlicher Zustand.

    Im Fussball hat sich die Methode der Separierung durchgesetzt … ob das wirklich ein Lösungsansatz ist ?

    Ich glaube es war Martha, die an anderer Stelle eingebracht hat (Wortlaut ungefähr):
    “Behandle andere wie du selbst behandelt werden möchtest.” Scheint mir auszureichen, um ein neues Buch herauszugeben mit nur diesem Satz auf einer einzigen Seite … weitere Gebote braucht es nicht mehr.

    Allerdings steht es mir frei, diesen kofessionsfreien Glaubenssatz zu durchbrechen (falls ich grad die Kraft dazu habe …), und grad extra nicht in erwarteter Weise zu reagieren, nicht zurückzuschiessen und damit Aufmerksamkeit verweigern. Reagieren ist trotzdem sinnvoll und nötig, aber wie ?

    Grundsätzliche Fragen geistern dazu durch meinen Kopf: Was bräuchten in extreme Haltungen abgerutschte Menschen, um ihre Balance wieder zu finden ? Was steckt dahinter ? Wut, Frust, Enttäuschungen, Ueberforderung ? Was brauchen sie ?

  5. Martha sagt:

    Ich denke, solche Menschen brauchen hauptsächlich eines: Anerkennung! Natürlich nicht für ihre extreme Haltung, sondern die Anerkennung, dass sie als Menschen wahrgenommen werden. Zuhören täte wohl auch ganz gut.

  6. Ruedi sagt:

    Martha, ich glaube du solltest zurück kommen ! Es bräuchte dich wohl hier !

  7. Aletheia sagt:

    @Ruedi
    Selbstwertgefühl und SelbstBEWUSSTsein, Glaube an sich selber (dann müssten sie sich weniger am Aussen orientieren) eine grosse Portion emotionale Intelligenz und Liebe und wie @Martha sagt: Anerkennung.

  8. Ruedi sagt:

    Aletheia, zum Glück bist du noch da !

  9. Martha sagt:

    Habe gerade an zwei neuen Themen herumlaboriert. Was ist los?

  10. Carmen sagt:

    Ich habe gerade ein Hörbuch gehört, dass an dieser Stelle sehr empfelenswert ist: Gewaltfreie Kommunikation von Marshal B. Rosenberg. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Islamisten nicht verstanden fühlen und dass die Bevölkerung sich verängstigt und bedrängt fühlen. Ich glaube, dass beide Seiten jemanden brauchen, der ihnen empathisch zuhört und das Gefühl vermittelt, verstanden zu werden. Eine Armee Momos wär jetzt gut.

  11. Ruedi sagt:

    Super ! Jezt sind wir schon vier !

  12. Peter Gebel sagt:

    wenn man doch nur den moslemen glauen könnte. ich kann es leider nicht. schon wieder steht in der zeitung, daß ein türke, ein schwarzer und ein deutscher zwei jugendliche bedroht haben, einen festhielten, damit der andere Geld abheben konnte und dann mit dem Geld abgehauen sind. immer wieder wird man in der stadt von diesen gewaltbereiten rotzlöffeln angepöblet. wenn denen irgendwas nicht passt, dann werden sofort alle anderen als “Nazis” und “Ausländerhasser” beschimpft. leider klappt das ohne weitere Probleme, alle kuschen.

    Moscheen in Berlin/Hamburg wurden wesentlich größer und höher gebaut, als beantrag und genehmigt. SWer jetzt glaubt, daß diese wieder abgerissen werden müssen, irrt sich gewaltig. “Die” machen doch bereits heute was sie wollen.

    Also: wehret denA nfängen.

  13. Peter Gebel sagt:

    zum Thema Islam: da kann ich jeden nur die Bücher von Udo Ulffkotte empfehlen. Darin wird klar: die Executive weis längst was es geschlagen hat. Wurde sie doch jahrelang von den Sozis ausgebremst!

    Bitte bestellen, bevor diese Bücher wieder mal verboten werden!!!!!

  14. Ruedi sagt:

    Glaube mir nichts, solange kein Tatbeweis da ist !

    (Allerdings müsstest du dich – falls wichtig genug – bemühen, ihn sehen zu wollen … )

    Lieber Peter

    Du hast recht, Taten sind entscheidend. Und Untaten schrecken ab, machen Angst. Je fanantischer die Ursachen, desto ängster.

    So kann es geschehen, dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensgruppe eine (Vor-) Verurteilung bedeutet.

    Immer wieder begegne ich z.B. Christen, die zwar fleissig beten und um Vergebung bitten, dann aber auf Teufel komm raus andere ausnützen und mit Offroadern herum fahren – Jesus wirds verstehen und Gott richten, solange nur das Fischli dabei ist.

    Deshalb alle Christen verachten ?

    Du bringst ein Beispiel dazu, wie Islamisten sich über geltende Vorschriften ungestraft hinwegsetzen. Sind deshalb alle schlecht ?

    Vom Türken, Deutschen und Schwarzen kennen wir nur den Tatbeweis: sie handeln beängstigend verwerflich. Ob es deshalb Islamisten sind ?

    Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Tönt schön, ist aber nur dann möglich, wenn mir jemand überhaupt nah kommen kann. Das ist wiederum mein Entscheid. Und meine Aufgabe zu prüfen, wen ich warum in meiner Nähe haben will.

    Ich habe eine offene Türe, ich mag es wenn jemand kommt. Und ich erwarte, dass Menschen kommen, die darauf Rücksicht nehmen, dass

    “My home ist my castle” !

    Sonst endet der Annäherungsversuch mit Wegweisung, unabhängig von jedem Glauben.

    Und genau so meine ich: Unser Land ist unser Land, wer kommt soll sich aufführen wie ein Gast, sich unseren Verhältnissen und Bedürfnissen anpassen oder wieder gehen.

    Wer kommt, kann vieleicht wertvoll sein. Den Anfängen wehren könnte auch heissen, dass niemand mehr eine Chance hat, sich bei uns einzubringen. Vieleicht nur deshalb weil er ein Muslim ist ?

    Fast nur mit Ausnützung und Korruption ist es möglich, dass es sehr arm und sehr reich geben kann. Und wenn ich Wasser brauche gehe ich eben dorthin wo’s hat. Fatal wenn der Weg dorthin gesperrt ist. Dann komme ich nur mit Tricks dorthin.

    Und je gesperrter desto Trick ! Ev sogar Schmiergeld, Erpressung, Bedrohung, je nach Durst alles möglich – und so kommt es, dass viele unserer “Gäste” eher von durchtrieben schlauer, möglicherweise fauler und korrupter (was wiederum zu “uns” passen würde …) Art sind. Alle ? Wie unterscheiden ? Schwierig, also Grenze zu – den Anfängen wehren, dann brauchen wir keine Angst mehr zu haben ?

  15. rubisco sagt:

    Wie in den “bösen medien” ja schon einige Male ausgeführt, geht es nicht darum, dass einfach ein Volksentscheid wie jeder andere von den Verlieren der Abstimmung nicht aktzeptiert werden will. Niemand käme auf die Idee die anderen beiden Abstimmungen anzufechten, wenn sie nicht nach seinem Gusto verliefen.

    Die Besonderheit bei der Anti-Minarettinitiative liegt darin, dass sie gegen Völkerrecht verstösst, zu dem die Schweiz sich verpflichtet hat.
    Und zwar gegen das Diskriminierungsverbot (im Zusammenspiel mit der Religionsfreiheit). Die Diskriminierung liegt darin, dass eben nur die Turmbauten des Islams verboten werden, während die anderer Religionen weiterhin errichtet werden dürfen. Einen triftigen, sachlichen Grund gibt es dafür nicht.

    Nun kann man eben nicht beides haben – sich nicht einerseits Völkerrechtlich verpflichten und bei gewissen Themen diese Rechtsgrundsätze einfach nach belieben ausschalten. Die Abstimmung ist insofern inkonsequent, als sich nun die befürworter weigern, auch die Konsequenzen der Wahl zu tragen. Da die Schweiz leider keinen Mechanismus hat, der Rechtskonflikte in ihrer Verfassung ausräumen kann, muss das wohl der europ. Gerichtshof für Menschenrechte übernehmen. Sollte dieser zum Schluss kommen, dass die Schweiz gegen die eingegangenen Verträge verstösst, müsste das Volk eben erneut entscheiden – diesmal in Berücksichtigung der Folgen – ob es die Verträge künden und das Verbot beibehalten, oder die Minarette eben doch zulassen möchte.

    Fände es eigentlich besser, wenn diese Prüfung schon durch die Schweiz vorgenommen werden könnte…aber an sich ist das keine Missachtung eines demokratischen Rechtsstaates. Eine Demokratie ist eben nicht nur die “Herrschaft des Volkes”, Mechanismen, welche die eigene Macht begrenzen gehören zum Wesen eines Rechtsstaates.
    Sonderbar ist eher die Haltung, dass der Volkswille in jedem Falle sakrosankt sei.

    Anstelle der “Anmassung” der eliten und fremden “Länder”/”Gerichte”, bin ich eher über die geringe Bedeutung befremdet, die ein Rechtsstaat für viele zu haben scheint… so leichtfertig wie dieser für ein paar Türmchen geritzt wurde. (dabei wollte man doch angeblich gerade die westlichen, säkularen werte stärken, oder?).

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