Lesermeinung zur Minaretverbotsinitiative

Jeder sollte in Ruhe seine Religion leben dürfen, aber den anderen Religionen ebenfalls ihre Würde belassen. Bei der Religionsgemeinschaft der Muslime ist dies in anderen Ländern leider oft nicht der Fall. In der Schweiz jedoch erhielten sie schon lange ihre Gebetsräume und Moscheen zur freien Ausübung ihrer Religion. Jetzt wollen sie aber Forderungen an ihr Gastland stellen. Scheinbar genügen diese Gebetsräume nicht Moscheen plötzlich nicht mehr, es braucht jetzt noch Minerette, sonst fühlen sie sich diskriminiert. Gibt es ein Plakat mit Minaretten auf Schweizerfahne, fühlen sie sich nochmals diskriminiert, obwohl Minarette und Frauen in Burka, (Zeichen der Unterwürfigkeit) der Wirklichkeit entsprechen. Ich möchte jedoch keine Schweiz voller Minarette, wir sind doch ein christliches Land.

Jeder, der hier einreist und hier leben will, weiss das und muss es auch akzeptieren. Wie aber würdigen sie unsere Religion? Die Christkränze müssen aus Schulen und Unis entfernt werden, weil sie Kreuze nicht tolerieren. In Italien sollen Kreuze sogar auf EU-Diktat-Gerichtsbeschluss aus öffentlichen Gebäuden entfernt werden. Etwas ähnliches hatten wir im Deutschen Bundesland Bayern! In zahlreichen Schulen werden auch keine Weihnachtslieder mehr gelehrt und gesungen, oder Schulweihnachten gefeiert. Dies wegen Unvereinbarkeit mit dem muslimischen Glauben. Leider gibt es Lehrer und Amtspersonen, die dem Druck nicht standhalten und nachgeben, man soll ja verständnisvoll sein. In Basel an einem Elternabend fragte die Lehrerin, ob sie mit den Kindern Weihnachtssterne basteln dürfe? Da ganze Quartiere in Basel keine Schweizer mehr wohnen, musste eine Italienische Mutter sich wehren und sagen,dass wir ein christliches Land seien.

Eine Nationalrätin (Gret Haller) meinte sogar im Fernsehen, wir Schweizer müssen alles für den ausländischen Gast machen. Also wir Schweizer müssen uns als Gäste im eigenen Land benehmen! Der Bundesrat entschuldigt sich im Ausland sogar für die Minaretinitiative. Leider wehren sich nicht einmal unsere Kirchen gegen die Abschaffung unserer Werte, sondern bemühen sich auf jede Art und Weise um die muslimischen Einwanderer. Dies mit unserer
Kirchensteuer! Als Christ macht mir das alles Angst,es ist empörend und man fühlt sich allein gelassen.

Quelle: Lesermeinung, eingesendet von einem Schweizer Mann

1 Kommentar

  1. Martha sagt:

    Ich bin auch gegen Minarette in der Schweiz – diese Ansicht teile ich mit Ihnen. Der Rest Ihres Beitrages ist für mich jedoch fragwürdig. Religion sollte in erster Linie als Privatsache betrachtet werden. Genauso wie die muslimische Religion darf auch der christliche Glauben niemandem aufgezwungen werden. Auch unter Schweizern und Schweizerinnen gibt es Leute, die mit dem christlichen Glauben nichts anfangen können. Mich persönlich stört es sehr, wenn unsere Kinder in den Schulen bereits im zarten Alter mit christlichen Glaubensvorstellungen indoktriniert und mit einem Kreuz als Folterinstrument, auf dem ein ausgemergelter Leichnam befestigt ist, konfrontiert werden. Dies ist keineswegs als Provokation gemeint sondern soll zeigen, dass es auch bei uns Menschen gibt, die sich von solch einer Darstellung gestört fühlen. Das hat absolut nichts mit der Unvereinbarkeit des christlichen und muslimischen Glaubens zu tun. Wer am Aufhängen von irgendwelchen Glaubenssymbolen in der Öffentlichkeit festhält, benimmt sich fundamentalistisch. Fundamentalismus gibt es bekannterweise nicht nur im Islam.
    Ihr christlicher Glaube in Ehren – ich will Ihnen diesen keineswegs nehmen. Aber er ist Privatsache und gehört somit auch in die Privatsphäre!

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