Heute im “Blick”. Da lache ich mich wirklich schief!
Ich will ja nicht behaupten, dass auch eine Frau gelegentlich ausrasten kann. Führen wir uns aber vor Augen, was Frauen seit Jahrtausenden an männlicher Gewalt über sich ergehen lassen mussten, kann frau über soviel Weinerlichkeit der Männer nur den Kopf schütteln. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang von “häuslicher” Gewalt geredet. Ein Haus aber hat noch niemandem Gewalt angetan. Es handelt sich hier in erster Linie um MÄNNLICHE Gewalt! Aber das darf man ja nicht laut sagen, sowas muss fein säuberlich umschrieben werden. Genauso wie “Jugendgewalt” – es sind nicht die jungen Mädchen, die auf der Strasse randalieren oder sogar ältere Menschen zusammenschlagen – es sind die jungen MÄNNER! Gemäss einer vom Europarat zitierten Statistik ist “häusliche” (sprich: männliche!) Gewalt die Hauptursache für den Tod oder die Gesundheitsschädigung bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit noch VOR KREBS ODER VERKEHRSUNFÄLLEN!
- Jede 5. Frau in der Schweiz zwischen 20 und 60 Jahren ist mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer oder sexueller Gewalt durch ihren Partner geworden.
- Fast 70% der weiblichen MORDOPFER weltweit werden von ihren männlichen Partnern ermordet!
Wieviele Männer wurden wohl schon von ihren Frauen vergewaltigt?
Wieviele Frauen sind schon Amok gelaufen und haben ihren Mann und die gemeinsamen Kinder umgebracht?
Wieviele Frauen haben ihre Männer schon spitalreif geschlagen?
Wieviele Männer seht Ihr täglich auf den Strassen, die Sonnenbrillen tragen um ihre von Frauen blau geschlagenen Augen zu verbergen?
Von wievielen Männern habt Ihr gehört, die von ihren Frauen in der Wohnung eingesperrt werden?
Wieviele Männer wurden von ihren Frauen “im Namen der Ehre” ermordet?
Wieviele Männer werden von Frauen zur Prostitution gezwungen?
Wieviele Männer werden von MenschenhändlerINNEN wie Waren verkauft?
Wieviele Männer werden in Kriegen vergewaltigt?
Wieviele männliche Föten fallen weltweit geschlechtsselektiven Abtreibungen zum Opfer?
Wieviele männliche Babys werden aus dem gleichen Grund ermordet?
Frauenhandel ist weltweit verbreitet. Wer hat denn schon mal von “Männerhandel” gehört?
Also: Lassen wir die Kirche im Dorf! Diese Mitleidhascherei der Männer ist einfach nur armselig!






Hm, find ich jetzt ein bisschen gefährlich. Manches mag ja stimmen aber die Gewalt bei und unter Mädchen nimmt rasant zu und leider ist es immer noch ein grosses Tabu, wenn Männer von Frauen misshandelt werden.
Ich mag Gewalt egal von wem ausgeführt so oder so nicht.
ich finde es absolut richtig das Hilfe auch für männliche Opfer geboten wird! Gleichberechtigung! Ein Opfer ist in erster Linie ein Mensch. Und es kann ja nicht sozial vereinbar sein wenn man sagt: Frau bekommt Hilfe. Mann bekommt keine Hilfe.
Das Thema kann ich nicht lustig finden. Auch ein Mann kann ein Opfer sein. Und ich denke, ein männliches Opfer hat seine zusätzlichen Probleme. Weil oftmals immer noch ein Klischee herrscht … gar sogar belächelt wird, wenn ein Mann gesteht vergewaltigt worden zu sein!
Es gibt männliche Opfer. Die sich nicht alleine wehren können. Die sollen Unterstützung bekommen, genau wie Frauen in der selben misslichen Lage.
Hallo
Ich kenne jemanden, der von seiner Ex Freundin massiv angegriffen wurde. Zuerst mit Worten, dann mit Messer und am Schluss sogar mit einem Beil. Er versuchte sie zuerst zu besänftigen und als das nichts nutzte, wollte er gehen, doch sie lies ihn nicht und versperrte die Tür. Ihm blieb nichts anderes übrig, als sich zu wehren, wobei eine Ohrfeige da nicht reichte. Sie ging immer wieder auf ihn los, bis er schliesslich heftig reagierte und ihr den Arm brach. Sein Leben hing davon ab, was sollte er sonst tun? Gehen konnte er nicht… Auf jeden Fall wurde er von ihr angezeigt wegen Körperverletzung und er wurde bestraft. Ich kenne beide und weis, dass es stimmt.
Egal ob Mann oder Frau; wenn jemand Hilfe braucht, soll er sie bekommen!
@Carmen:
Das klingt ja unglaublich, aber ich gehe davon aus, dass Du weisst, was Du hier berichtest. Erzähl’ uns doch mal, weswegen diese Frau dermassen in Rage geraten konnte.
@Aletheia:
Wieviele männliche Vergewaltigungsopfer kennst Du? – Ich meine nicht “Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, dessen Freund eine Freundin hat und deren Freund vergewaltigt wurde.”
Es tut wir echt leid, aber von Frauen misshandelte Männer sind für mich wie Einhörner – jeder redet davon, aber noch keiner hat eines gesehen.
Vielleicht aber melden sich ja hier ein paar Männer, die uns hieb- und stichfest über die von ihnen erlebte frauliche Gewalt erzählen können. Wenn ja, bitte von Anfang an mit dazugehörenden Motiven.
Aufschrei und Feedback der von Frauen misshandelten oder gar vergewaltigten Männer scheinen sich in Grenzen zu halten.
Was es mit der Eröffnung dieser sog. “Männerhäuser” meiner Meinung nach auf sich hat, ist nichts weiter als Manipulation. Damit soll lediglich gesagt werden “Nicht nur die Männer sind die Bösen – IHR FRAUEN AUCH!” – Und es scheint zu funktionieren: Schon fühlen sich die Frauen wieder schuldig. Auf Schuldgefühle sind wir ja inzwischen bestens trainiert. Da impft man uns alle 5 Minuten wieder neue ein. An was Frauen und Mütter nicht alles (mit-)schuldig sein sollen – eigentlich am ganzen Elend dieser Welt. Das fängt bei Adam und Eva an, geht über die Büchse der Pandora, und hört bei den heutigen Müttern auf, die ja angeblich an der Erziehung ihrer Söhne schon wieder schuld sein sollen. ES REICHT! – Diesen ganzen Unsinn dürfen sich Frauen einfach nicht mehr länger gefallen lassen.
Liebe Martha
Ich glaube leider, dass du nicht ganz Unrecht hast. Ich war selber Opfer von häuslicher Gewalt und floh mit meinen zwei Kindern im August 2007 ins Frauenhaus. Nach einem halben Jahr Traumatherapie schaffte ich es, meinen Ex Freund anzuzeigen und in der zwischenzeit läuft ein grosses Strafverfahren gegen ihn. Er versucht aber immer wieder den Spiess umzudrehen und zeigt mich immer wieder an; wegen Körperverletzung, Entziehung von Unmündigen, Persönlichkeitsrechtverletzung, Verleumdung, etc. Die Klagen wurden immer wieder abgewiesen, aber er macht dennoch auf Opfer, weil ich so böse war ihn zu verlassen. Warum auch? War er doch so gut zu mir, machte den Haushalt und ging arbeiten, damit ich für die Kinder da sein konnte und in der Nacht “beglückte” er mich auch, ob ich wollte oder nicht. Mein Ex wäre sicher auch ein Kandidat, der eine sollche Institution ausnutzen würde, wenn er ihrgendwie könnte. Er wat Meister darin, mir ein schlechtes Gewissen einzuimpfen um zu bekommen, was er wollte und immer war ich an allem Schuld. Wenn mir z.B. was runter fiel, bekam ich ein riesen Geschrei, weil ich so ungeschickt wäre. Wenn ihm was runter fiel war auch ich schuld, weil ich es dumm platzert habe. So oder so, ich war immer schuld.
Aber dennoch, ich kenne so ein Einhorn. Er hatte mit ihr Schluss gemacht und wollte nichts mehr von ihr wissen, aber sie wollte ihn nicht gehen lassen. Sie verfolgte ihn monatelang, bis es schlussendlich eskalierte wie oben beschrieben. Er versuchte bei der Polizei Hilfe zu bekommen, aber die belächelten ihn nur: “Sie werden doch wohl noch mit einer Frau fertig werden?!” Sie demolierte sein Auto und stahl seine Sachen und er wurde nur belächelt und bekam keine Hilfe. Ich kenne diese Ohnmacht, weil es mir genauso ging. Als ich das erste Mal Anzeige erstatten wollte, hiess es nach ca.3 Stunden: “Wir nehmen jetzt keine Anzeige entgegen, sie wollen ihren Ex doch nicht unnötig provozieren, oder? Halten sie den Ball flach und machen sie mal gar nichts.” Diese Haltung hatte dann auch mein Anwalt, als ich nach einem Jahr der Meinung war, dass nichts geschehe. Ich soll Joga machen und mich entspannen und nicht übereifrig sein. Ich soll mich dem Gesetz beugen und meine Kinder zu ihrem pädophilen Vater geben. Ich habe nicht gehorcht, habe den Anwalt gewechselt und eine Homepage gegründet: http://www.nichtmitmir.ch.
Inzwischen habe ich mit vielen Frauen geredet und geschrieben, die auch Gewalt in der Beziehung erlebt haben. Männer können so Scheisse sein! Ich habe aber auch schon mit Männer geredet, die Frauen hatten wie mein Ex, die gewalttätig waren bis zumäussersten. Und dann giebt es noch die guten Männer, die die Frauen anständig behandeln. Ich habe das Glück, sollch ein Mann gefunden zu haben. Er unterstützt mich mit Rat und Tat in meinem Projekt und auch sonst. Er kämpft mit mir für die Rechte der Frau. Es sind nicht alle Männer Scheisse, ich kenne beide Seiten.
Glücklicherweise gibt es offenbar auch noch ein paar vernünftige Männer. Aber: Wir reden hier nicht von den Ausnahmen, sondern von der Regel. Ich möchte hier auch nicht als “Männerhasserin” auftreten. Ich habe nichts gegen Männer als Individuen, wenn sie sich anständig benehmen. Ich spreche hier von der Systematik im gesellschaftlichen System – von den patriarchalen Strukturen. Diese gilt es zu bekämpfen. Und Männer sind nun mal schuld an dem patriarchalen System, weil sie
- eigenverantwortlich dieses System in Gang gesetzt haben und dieses bis heute aufrecht erhalten
- in diesem System vorrangig ihre eigenen Interessen ausleben auf Kosten der Frauen und Kinder, Tiere und Pflanzen
- von allem zusammen die primären Nutzniesser sind und sich Macht angeeignet haben, die ihnen nicht zusteht.
Wie Frauen klein gehalten und “für nicht ganz dicht” erklärt werden, geht aus Deinen Schilderungen überdeutlich hervor. – “Halten Sie den Ball flach und entspannen Sie sich mit Yoga!” – Da geht mir die Galle hoch!
Hab mich zufällig hierher verirrt. Und will doch noch kurz eine männliche Sicht reinbringen:
>>Ich habe nichts gegen Männer als Individuen, wenn sie sich >>anständig benehmen.
Hübscher Satz. Hört man häufig auch im Zusammenhang mit Ausländern.
Zur Gewalt an Männern: Es gibt wahrscheinlich mehr Männer, die gewaltfrei leben, als frau denken könnte. Diese sind halt – da gewaltfrei – kaum sichtbar. Die würden sich auch nie gegen eine Frau wehren. Meinereiner gehört da auch dazu. Mein prägendes Gewalterlebnis war, als ich in der ersten Klasse von einem Mädchen verprügelt wurde… Das ist auch schon 35 Jahre her…
Zu den patriarchalischen Strukturen: Ich erlebe halt immer wieder, dass ein gewaltfreier, “sanfter” Mann nicht als aufregend genug wahrgenommen wird. Ihm fehlen die Insignien der Macht, der Machtausübung, die erotisch wirkt, solange sie an anderen ausgeübt wird. Anders gesagt: Weder die Männer noch die Frauen sind an den herrschenden Strukturen Schuld.
Vielmehr trägt das vorherrschende, geschlechtertrennende Denken daran Schuld, das sowohl Männer wie Frauen gerne pflegen. Das eine bedingt eben das andere: Solange Frauen zu “mächtigen Männern” aufsehen, werden Männer zu ihnen hinabsehen, solange werden sich niemals neue Gesellschaftsstrukturen bilden.
Wenn Frauen und Männer es schaffen, unabhängig und frei zu denken und zu leben, ohne sich auf das andere Geschlecht zu fixieren, auf sich selbst zu hören, dann wird sich die Gesellschaft verändern. Langsam zwar, aber sie wird sich ändern.
Es ist eine Wechselwirkung, das macht es auch schwierig, als Frau oder als Mann einen neutralen Standpunkt einzunehmen. Feministische Kampfparolen helfen auf keinen Fall weiter, denn sie zementieren die Machtverhältnisse bloss, sind ein Vorwand für die Männer, sich nicht vom Fleck rühren zu müssen.
Ich freue mich über den Beitrag eines Mannes. Danke, Bruno, für Ihre Meinung.
“…, wenn sie sich anständig benehmen.” – Ich glaube Ihnen sofort, dass Sie dieser Satz stört. Die Crux dabei ist, dass Männer leider keine Ahnung haben können, wie respektlos Frauen von Männern im Alltag behandelt werden. Frau kann Mann das nicht einmal vorführen, denn sobald Frau mit Mann unterwegs ist, ändert sich das Verhalten der Männer schlagartig.
Die Geschichte mit dem prügelnden kleinen Mädchen in der ersten Schulklasse gefällt mir. Nicht, weil ich Gewalt gut fände. Wenn sich kleine Jungs auf dem Schulhof prügeln, kräht kein Hahn danach. Das gehört zu kleinen Jungs. Die sollen ja schliesslich lernen, sich durchzusetzen. Mädchen hingegen dürfen das eigentlich nicht. Die sollen brav und artig sein, sich unterordnen und auf keinen Fall laut werden, denn das gehört sich nicht für kleine Mädchen. Dass das Mädchen in Ihrem Fall schon vor 35 Jahren einen solchen Tabubruch begangen hat, das bleibt in ewiger Erinnerung! Würden Sie sich nach 35 Jahren auch noch an diese Prügelei erinnern, wenn das damals ein Junge gewesen wäre?
Bei den “patriarchalen Strukturen” muss ich vehement widersprechen. Glauben Sie mir, die meisten Frauen finden gewaltfreie Männer super-sexy. Auch gewaltfreie Männer können Profil zeigen und sich auf gleicher Augenhöhe bewegen. Was Frauen hingegen nicht besonders erotisch finden sind Männer, die keine eigene Meinung vertreten, keine Ecken und Kanten haben, sich devot verhalten. Deshalb aber braucht es noch lange keine Machtausübung. Frauen, die “zu mächtigen Männern aufsehen” sind genauso patriarchal sozialisiert, wie diese “mächtigen” Männer selbst. “MACHT” als solche kann nur in patriarchalen Verhältnissen existieren. Macht, Herrschaft und Zwangsmoral sind die Insignien des patriarchalen Paradigmas. Diese werden von Frauen genauso wie von Männern ausgeübt. Aber es ist nun mal so, dass das Patriarchat (engl.= The White Male System “WMS”) von Männern aufrecht erhalten wird. Dabei machen Männer sich Frauen durch Erpressung zu Gehilfinnen, denn in diesem System können Frauen nur weiterkommen, wenn sie sich dem System unterwerfen.
Deshalb funktioniert die Masche mit den Schuldgefühlen bei den Frauen auch immer wieder, denn das Konstrukt einer weiblichen Schuldgeschichte soll Macht vortäuschen, wo keine war, weil die Geschichte weiblicher Ohnmacht von den Frauen nicht ertragen wird.
>>Ich freue mich über den Beitrag eines Mannes. Danke, Bruno, für >>Ihre Meinung.
Gern. Der Übersicht halber quote ich Teile Ihrer Antwort.
>>“…, wenn sie sich anständig benehmen.” – Ich glaube Ihnen sofort, >>dass Sie dieser Satz stört. Die Crux dabei ist, dass Männer leider >>keine Ahnung haben können, wie respektlos Frauen von Männern >>im Alltag behandelt werden. Frau kann Mann das nicht einmal >>vorführen, denn sobald Frau mit Mann unterwegs ist, ändert sich >>das Verhalten der Männer schlagartig.
Das stimmt. Ich kenne das, war ja jahrelang in einem Fussballclub. Ich staune aber auch immer wieder, wieviele Frauen sich dessen gerade bewusst sind und es trotzdem mit sich machen lassen.
>>Die Geschichte mit dem prügelnden kleinen Mädchen in der ersten >>Schulklasse gefällt mir.
Klar. Sie war prägend, nicht wegen der Tatsache, dass es sich um ein Mädchen handelte, sondern dass es ein unvermittelter Gewaltausbrauch im ganzen Klassenzimmer war. Wie ein Gewitter. Später konnte ich solchen Situationen gut aus dem Weg gehen.
>>Mädchen hingegen dürfen das eigentlich nicht. Die sollen brav und >>artig sein, sich unterordnen und auf keinen Fall laut werden, denn >>das gehört sich nicht für kleine Mädchen.
Solche Klischees gilt es zu überwinden und wie selbstverständlich sollten Frauen auch laut, unartig sein und sich nicht unterordnen. Leider wird das Verhalten sogar in den Schulbüchern zementiert. Hab heute in einem Aufklärungsbuch für Kinder geblättert. Jungs sind so, Mädchen sind so. Ich halte diese Einteilung für veraltet und geeignet, die herrschenden Strukturen zu zementieren. Von biologischen Unterschieden auf seelische Strukturen zu schliessen, ist zwar menschlich, aber nicht sinnvoll, wenn man das System ändern will. Ein neues Geschlecht muss wohl her ;-D
>>Bei den “patriarchalen Strukturen” muss ich vehement >>widersprechen. Glauben Sie mir, die meisten Frauen finden >>gewaltfreie Männer super-sexy.
Da müsste man “gewaltfrei” definieren. Für mich ist bereits das eingangs erwähnte Verhalten gewaltorientiert. Meine Erfahrungen sind leider so: Frauen nutzen “sanfte Männer”, um sich über ihre Männer auszuweinen, die sie krampfhaft “lieben”. Um sich nachher wieder den Kick zu holen. Originalzitat einer intelligenten und selbstbewussten Frau aus meinem Bekanntenkreis: “Ach, weisst du. Du bist ja ganz lieb. Aber mein Freund: Mit dem habe ich 3 Wochen Streit und eine Woche extrem intensive Gefühle.”
So ist das.
>>Auch gewaltfreie Männer können Profil zeigen und sich auf gleicher >>Augenhöhe bewegen. Was Frauen hingegen nicht besonders >>erotisch finden sind Männer, die keine eigene Meinung vertreten, >>keine Ecken und Kanten haben, sich devot verhalten.
Full ack.
>>Deshalb aber braucht es noch lange keine Machtausübung. >>Frauen, die “zu mächtigen Männern aufsehen” sind genauso >>patriarchal sozialisiert, wie diese “mächtigen” Männer selbst.
Exakt. Das ist aber weder die Schuld “der Männer” noch “der Frauen”. Ist ein System, das sich im Massenverband entwickelt hat. Quasi die Arbeitsteilung eines grösseren, anonymeren Körpers, der als Gesamtheit einen eigenen Charakter aufweist. Dieser kann nicht durch individuelle “Wut” verändert werden. Sondern nur durch ein grundlegend neues Denken, das im Kleinen beginnt und sich über Generationen weiter vererben muss. Wer gegen das andere Geschlecht als Ganzes kämpft, zementiert damit letztlich nur die alte Struktur, weil sich Männer und Frauen gegenseitig ihres “Naturzustandes” versichern und sich nicht die Mühe machen müssen, weiter zu denken.
>>“MACHT” als solche kann nur in patriarchalen Verhältnissen >>existieren. Macht, Herrschaft und Zwangsmoral sind die Insignien >>des patriarchalen Paradigmas. Diese werden von Frauen genauso >>wie von Männern ausgeübt.
Yep. Mit Sicherheit gabs auch Frauen in der Geschichte, die blutrünstige Herrscherinnen waren.
>>Aber es ist nun mal so, dass das Patriarchat (engl.= The White >>Male System “WMS”) von Männern aufrecht erhalten wird. Dabei >>machen Männer sich Frauen durch Erpressung zu Gehilfinnen, denn >>in diesem System können Frauen nur weiterkommen, wenn sie sich >>dem System unterwerfen.
Die Argumentation deutet auf eine “Verschwörungstheorie” hin. Kann ich nicht unterstützen. “Die Männer” als solche erpressen gar nichts. Es ist das über die Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsene System, das den Geschlechtern unterschiedliche Funktionen zugewiesen hat. Es ist heutzutage überholt, archaisch, unnütz und für das Weiterkommen der Gesellschaft überflüssig und hinderlich.
>>Deshalb funktioniert die Masche mit den Schuldgefühlen bei den >>Frauen auch immer wieder, denn das Konstrukt einer weiblichen >>Schuldgeschichte soll Macht vortäuschen, wo keine war, weil die >>Geschichte weiblicher Ohnmacht von den Frauen nicht ertragen >>wird.
Ja, die Sache mit den Schuldgefühlen. Ist zwar nicht das gleich, geht aber in dieselbe Richtung: Ich habe fast ausschliesslich Frauen in meinem Bekanntenkreis und mache immer wieder mal für ein Essen ab. Ich bitte meist sie, das Restaurant auszusuchen, weil mir das Restaurant und die Speisekarte eigentlich ziemlich egal sind. Mit einem interessanten Menschen kann man auch in einer Würstchenbude essen, und es ist trotzdem spannend. In 90% aller Fälle muss ich das Lokal bestimmen…. Und fühle mich dann schuldig, wenn das Essen nicht schmeckt…
Ein System bekämpft man nicht, indem man es offen angreift, sondern man infiltriert es mit neuem, eigenen Gedankengut.
BTW: Normalerweise duzt man sich im Internet in den Foren. Ich habe mich nun automatisch an das “Sie” angepasst. Mach ich gerne. Allerdings kann man dieses Detail heranziehen, um die Kernproblematik eines Systems zu illustrieren. Es handelt sich um eine Anpassung an eine gesellschaftliche Norm, die wiederum die Norm weiter zementiert. Lassen Sie uns das Siezen abschaffen, durch eine andere Form des Umgangs miteinander, dem multivernetzten globalen Internet angepasst, das Grenzen niederreisst, anstatt neue aufzubauen. Lässt sich auch auf Männer vs. Frauen anwenden ;-D
Das Verrückte ist, dass vor dem Patriachat das Matriachat herrschte. Wenn man zurück geht in der Geschichte, dann ist es Mutter Natur, die zuoberst steht, da gab es die Uhrgöttin, die die anderen Götter gebar, Orakel und weise Frauen. Wer hat denn den Wandel hervor gerufen? War das nicht die Kirche? Und war es nicht so, dass die Kirche nicht alles nehmen konnte und daher die heilige Maria im Spiel lies? Wer hat denn das Patriachat aufgestellt? Und schlauerweise steht die Hölle und ewige Verdammnis auf dem Plan, sollte man es wagen, sich dagegen aufzulehnen. In der Urbibel stand nichts davon drinn, dass sich die Frau zu unterwerfen hätte. Und soweit ich weis, steht das auch in sonst keiner Religion. Es ist lediglich interpretationssache. Vieles wurde falsch interpretiert und dann für Wahr verkauft, genauso wie Maria Magdalena eine Hure gewesen sein sollte. Das stimmt auch nicht. Oder das Reichtum ein Hindernis wäre um in den Himmel zu kommen.
Ich persönlich glaube an die Dualität. Es braucht immer ein Gegengewicht und weder Mann noch Frau sollte die Herrschaft (HERRschaft) haben. Ich glaube, dass wir nur miteinander ans Ziel kommen und dass keine Seite die andere unterdrücken soll.
Ich habe allerdings schon von vielen intriganten Frauen gehört, wie sie ihre Männer unter Druck setzen: Sie verweigern von jetzt auf sofort den Sex, und zwar so lange, bis sie bekommen was sie wollen, drohen mit Selbstmord, oder sie setzen ihn psychisch unter Druck, in dem sie einen Wutanfall bekommen bei nicht Erfüllung ihrer Wünsche, vergleichbar mit einem Kleinkind im Migros vor dem Schokoladen- Regal. Um Sich vor sollch peinlichen Momenten zu schützen, macht Mann so einiges.
Ich kenne die Situation umgekehrt. Ich habe mit vielen Männern und Frauen über meine Beziehung zu meinem Ex Freund geredet und alle waren der Meinung, dass er sich wie eine Obertusse verhalte.
Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen, den uns die ganze Zeit angetan wurde. Wir sollten nicht die Augen vor dem Unrecht gegenüber den Männern verschliessen und von einer Minderheit reden. Woher wollen wir wissen, wie gross die Dunkelziffer ist? Ich würde mich als Mann vielleicht doppelt dafür schämen von einer Frau verprügelt worden zu sein. Vom “schwachen Geschlecht” misshandelt, was ist das in der Öffentlichkeit für ein Armutszeugnis? Wir sollten nicht zwischen Frau und Mann unterscheiden, sondern zwischen Opfern und Tätern!
@Carmen:
Nein, die Kirche war es nicht, die den Wandel herbeigeführt hat. Wär’ ja auch schlecht möglich. Eine Religion mit einem alten Mann mit weissem Bart als Gott an der Spitze hätte zu matriarchalen Zeiten keine Existenzberechtigung gehabt und somit auch keinen Wandel herbeiführen können. Es waren die bereits patriarchal organisierten alten Ägypter, konkret der Pharao Echnaton, der den ersten monotheistischen Glauben eingeführt hat. Der Uebergang von matriarchalen zu patriarchalen Gesellschaftssystemen hat Jahrhunderte gedauert, genau genommen dauert er noch immer an, denn es gibt nach wie vor matriarchal lebende Gesellschaften, die aber leider kaum mehr grosse Überlebenschancen haben. Während die Menschen früher in erster Linie an GöttINNEN glaubten, wurden sie mit zunehmender Patriarchalisierung gezwungen, nur noch an EINEN, noch dazu männlichen Gott zu glauben. Damit konnten die Menschen nur schwer umgehen. Um ihnen den Übertritt zu den “modernen” Religionen schmackhafter zu machen, hat man ihnen dann z.B. im Christentum Maria dazu gegeben, die sie weiter anbeten konnten. Als Frau durfte und darf Maria aber keinesfalls mit dem grossen männlichen Gott auf der gleichen Stufe stehen. Deshalb wird sie auch nicht als Göttin verehrt, sondern lediglich als die Mutter Gottes. Der gleiche Organisations-Mythos findet sich bei Adam und Eva. Im Islam wird diese Rolle – wenn ich richtig informiert bin – von Fatima übernommen.
Den Menschen, die von Kindesbeinen an mit Religion aufwachsen, ist ein solches Rollenverständnis zwischen Mann und Frau somit in die Wiege gelegt. Wie soll sich denn da jemals eine Gleichberechtigung der Geschlechter durchsetzen können? – Daran haben die Religionen auch gar kein Interesse. Warum also gibt es keine Päpstinnen, keine “Imaminnen”, keine weiblichen Rabbies? – weil alle Religionen männliche Machtzentren sind. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern, denn Männer werden freiwillig niemals auf ihre Macht verzichten. Frauen werden lediglich in dienender Funktion geduldet.
Das genau gleiche System wird von der Wirtschaft kopiert.
@Bruno:
Ich antworte morgen – ist etwas spät geworden.
@Bruno:
Dass ich Dich mit der Höflichkeitsform und somit “per Sie” angeredet habe, hat – wie der Name schon sagt – mit Höflichkeit und keineswegs mit Abgrenzung zu tun. Diese Erfahrung ist für mich nicht neu: Höflichkeit von Frauen wird leider oft fälschlicherweise für Arroganz oder sogar Dummheit gehalten. Vielleicht bin ich schlicht auch nur “altmodisch”. Ich gehe aber gerne zum “Du” über.
Ganz sicher gehöre ich nicht zu den Frauen, die sich respektlos behandeln lassen. Aber es gibt Situationen, in denen auch ich noch so in meinem alten, mir antrainierten Rollenverständnis verhaftet bin, dass ich erst zu spät merke, dass ich mich hätte wehren sollen. Passiert mir aber immer seltener – ich arbeite daran. “Man wird nicht als Frau geboren, man wird zur Frau gemacht.” Dieser Satz stammt von Simone de Beauvoire. Dass sie damit voll in Schwarze getroffen hat, und dass dieser Satz nach wie vor gültig ist, zeigen die von Dir erwähnten Schulbücher. Hier herrscht in der Tat dringender Reformbedarf. Schau mal auf die Körpersprache der Menschen in den TV-Talk-Shows: Während Männer breitbeinig und -schultrig dasitzen und damit Präsenz demonstrieren sehen wir Frauen mit züchtig übereinander geschlagenen Beinen und eingezogenen Schulterblättern. Sie machen sich schon optisch klein und versuchen unbewusst, unaufdringlich zu wirken. Sie erhalten von den ModeratorInnen meistens auf nur einen Drittel von den den Männern zugestandenen Redezeiten. Die in jungen Jahren eingetrichterten Verhaltensmassregeln kommen in allen Lebensbereichen eben noch immer voll zum Tragen. Dennoch finde ich nicht, dass wir ein neues Geschlecht brauchen. Aber wir brauchen ein neues (Selbst-)Verständnis für den Umgang zwischen den Geschlechtern.
Haben wir uns beim Thema “Macht” missverstanden? Damit wollte ich eigentlich auf den täglichen “Machtkampf” Bezug nehmen und habe dabei weniger an Katharina die Grosse gedacht. Bezeichnend finde ich allerdings, dass wir alle Mühe haben, bedeutende Frauen aus Geschicht, Politik und Wissenschaften zu benennen. Die Namen der “grossen” Männer werden uns in den Schulen eingetrichtert und bleiben uns ein Leben lang geläufig. Aber wer kennt denn schon Madame Curie oder – aus jüngerer Geschichte – Frau Bandaraneike? Für das Selbst- und Rollenverständnis der Frauen ist es aber wichtig zu wissen, dass auch Frauen in der Vergangenheit Grosses geleistet haben.
Beim Thema “Schuldgefühle” muss ich etwas schmunzeln über Deinen Kommentar. Frauen haben da mit ganz anderen Dimensionen zu kämpfen! (Kann ich gerne ausführlich erklären, möchte aber hier nicht zu langatmig werden.)
Nächster Punkt: “Verschwörungstheorie”. Hier fürchte ich, dass Du Dir nicht bewusst bist, wie sehr Frauen vor allem im Berufsleben um Anerkennung kämpfen müssen. Bist Du ideologisch nicht auf (patriarchalem) Kurs, hast Du keine Chance. Beispiel die Nicht-Wahl von Christiane Brunner – soo lange ist das nun auch nicht her, als dass dieses Beispiel an den Haaren herbeigezogen wäre. Es gibt noch immer 100’000e ähnlicher Fälle, wenn auch weniger prominent.
Bleibt noch Deine Erfahrung mit Frauen. Könnte es sein, dass Du Dir die falschen aussuchst? Peilst Du vielleicht (unbewusst) immer genau die schon erwähnten “patriarchal sozialisierten” Frauen an? Überdenk’
mal Deine Kriterien, die Du bei der Auswahl anwendest.
P.S.: Was heisst “Full ack”?
Beim nochmaligen Durchlesen Deines Beitrags fällt mir noch etwas auf, auf das ich noch eingehen möchte.
Zitat:”"Die Männer” als solche erpressen gar nichts. Es ist das über die Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsene System, das den Geschlechtern unterschiedliche Funktionen zugewiesen hat.”
“Das ist aber weder die Schuld “der Männer” noch der Frauen”. Ist ein System, das sich im Massenverband entwickelt hat.”
WER HÄT’S ERFUNDE???
Ja, die Kirche. Ein guter Punkt. Aber auch hier: Die Kirche hat nur aufgenommen und zementiert, was schon vorhanden gewesen sein muss: Der Hang, eine Art von \göttlicher Ordnung\ hiernieden zu schaffen. Der betrifft eben Frauen wie Männer. Sein Schicksal in fremde Hände zu legen – dem erliegen vielleicht Frauen mehr als Männer. Das könnte der einzige und gravierendste Unterschied sein.
Das Siezen habe ich nur als Beispiel benutzt, wie rasch man sich in eine gedachte Struktur einpasst, ohne darüber nachzudenken, ob sie überhaupt zum Medium passt. Das lässt sich auf andere Bereiche übertragen, u.a. auf das Selbstverständnis des eigenen Geschlechts. Arrogant oder dumm ist das nicht – sondern wie gesagt nur ein Reflex.
Ich denke, wir müssen vom Frau-Mann-Schema wegkommen. Es geht um Selbstbewusstsein, darum Dinge aus einem inneren Antrieb heraus zu tun und nicht aussengesteuert zu leben.
Ein neues Selbstverständnis – ja. Dazu müssen wir aber zuerst aufhören, gegenseitig mit den Fingern auf uns zu zeigen. Sondern uns überlegen, wie man das System jenseits vom Geschlechterkampf ändern kann. Vieles beginnt im Elternhaus. Und wenn 80 Prozent aller Single-Frauen in Dating-Shows und auf Internet-Plattformen sich einen \südlandischen Typ\ wünschen, dann ist das doch ein Indikator für den wahren Zustand der Gesellschaft.
Grosse Frauen: Ja, Frauen leisten Grosses. Sie tun es oft und gerne im Verborgenen. Im Römischen Reich etwa waren Frauen sehr mächtig. Im Hintergrund eben. Christiane Brunner: Demnach sind die meisten der gewählten Frauen auf patriarchalem Kurs? Kann ich nicht glauben. Sie sind in ein System eingebunden, das ihnen keine Gestaltungsfreiheit lässt, ja. Frauen werden seit längerem massiv gefördert – wobei, ich gebs zu, dieser Umstand auch nur als Feigenblatt für die Zementierung der aktuellen Struktur dienen könnte.
Schuldgefühle: Kann ich mir gut vorstellen.
Meine Erfahrung: Ich suche mir keine Frauen aus. Das wäre doch ein sehr patriarchales Verhalten… Würde voraussetzen, dass ich aktiv bin und die Frau passiv.
Ich wende keine Kriterien an. Das führt allerdings dazu, dass ich mein Leben lang Single geblieben bin. Wollte ich das ändern, müsste ich mich nach alten Mustern verhalten. Aber das ist ein ganz anderes (spannendes) Thema und möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausbreiten.
Full ack: Volle Zustimmung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abkürzungen_(Netzjargon)
Die Schweizer? ;-D
Im Ernst. Soziale Systeme entwickeln sich wie ähnlich wie ein Flash-Mob. Nur vieeel langsamer…
In puncto Kirche bin ich nicht einverstanden. Wenn die abrahamitischen Religionen etwas aufgenommen und zementiert haben sollten, was schon vorhanden gewesen sein muss, dann kann es sich nur um die patriarchale Ideologie handeln. Die haben sie ganz bestimmt zementiert und dabei nicht gekleckert sondern mit Zement geklotzt! Eine “göttliche Ordnung” hienieden zu schaffen ist eine durch und durch patriarchale Idee und wäre matriarchal organisierten Gesellschaften (die wir u.a. als “Heiden” bezeichnen und tragischer weise während Jahrtausenden missioniert haben) niemals in den Sinn gekommen. Um mich aber wirklich verständlich zu machen müsste ich erstmal versuchen zu erklären, was “matriarchal” bedeutet. Keinesfalls lässt sich der Begriff “matriarchal” mit “FrauenPower” erklären. Damit hat das nichts – oder nur SEHR WENIG – zu tun. Ich möchte hier aber auch nicht “oberlehrinnenhaft” auftreten. Interessiert Dich (oder Andere, die hier mitlesen) das überhaupt?
Ich bin grad etwas in Zeitnot und kann auf den Rest Deines Beitrags leider erst morgen eingehen. Wollte mich aber noch kurz melden.
Auch wenn hier Funkstille herrscht, will ich doch Brunos Beitrag noch zu Ende kommentieren.
“Sein Schicksal in fremde Hände zu legen – dem erliegen vielleicht Frauen mehr als Männer.”
Bruno, da irrst Du Dich gewaltig! Schau Dich nur mal in diesem Blog um. Da liest Du von Frauen, die Morddrohungen und Psychoterror ausgesetzt sind und trotzdem mutig alleine ihren Weg gehen. Sie kämpfen sich durch, nehmen Armut und Vereinsamung in Kauf um sich und ihre Kinder durch zubringen. Männer sind sich einfach nicht bewusst, wie schwierig das Leben der Frauen ist, weil sie von sich und ihrem männlichen Leben ausgehen und dabei als selbstverständlich annehmen, dass das Leben der Frauen genauso “easy” ist wie ihr eigenes. (Zugegeben, auch Männer haben’s nicht immer leicht, aber verglichen mit den Frauen…). Gerade in der Schweiz haben es Frauen besonders schwer, denn dieses Land wurde von Männern für Männer geschaffen.
“…nicht aussengesteuert zu leben.” – Denk’ mal darüber nach, WIE ferngesteuert und manipuliert wir alle leben (müssen).
Wenn es zutrifft, dass 80% der Frauen sich einen “südländischen Typ” als Partner wünschen, dann kann das nur mit dem Ausshen, aber keinesfalls mit der Mentalität zu tun haben. Da verwechselst Du was. Natürlich sollte das Aussehen nicht die primäre Rolle spielen, aber wie viele Männer wünschen sich denn blonde, schlanke, langbeinige, vollbusige, (dümmliche), mit Schmollmund und mit Stilettos bewaffnete Frauen? Da dürfte sogar die 80% Marke überschritten werden! Spürst Du, wie es sich anfühlt, auf sein Äusseres reduziert zu werden?
Frauen leisten also Deiner Meinung nach Grosses nur im Hintergrund? Besser könnte man nicht beweisen, wie sehr Frauen in den Hintergrund GEDRÄNGT WERDEN! Buchtipp: “Ohne Frauen ist keine Staat zu machen – 100 Politikerinnen” von Luise F. Pusch.
Du sprichst dauernd von einem “System”. Das ist purer Euphemismus. Dieses “System” hat einen Namen: Es heisst PATRIARCHAT!
Ob Du es glaubst oder nicht: Frauen, die sich dem patriarchalen System nicht unterwerfen, haben nach wie vor keine Karrierechancen.
Wenn sich die globale Wirtschaft weiter talwärts bewegt, wird es mit der Frauenförderung bald ein jähes Ende nehmen. Frauen werden nur so lange gefördert, wie die Wirtschaft sie braucht. In Zeiten von Arbeitslosigkeit werden Frauen ruckzuck wieder in die Küchen eingesperrt. (Siehe “Jede Mutter, die arbeitet, nimmt einem Arbeitslosen den Arbeitsplatz weg.”)
Sich einer Frau anzunähern soll patriarchales Verhalten sein? – Bruno, da müssen wir aber die Begriffe “patriarchal” und “matriarchal” dringend klären!
Vielen Dank für Deinen Kommentar. Dazu muss ich doch noch abschliessende Bemerkungen machen:
Schicksal in fremde Hände: Ich bezog mich auf die erste, glückliche Phase zwischen Mann und Frau. Wenn es anschliessend Psychoterror und Morddrohungen gibt, hatten diese Männer bereits beim Kennenlernen einen psychischen Defekt. Meine Erfahrung als Mann ist halt: Wer normal ist, wird von den meisten Frauen nicht als anziehend wahrgenommen. Das müssen wir hier nicht weiter diskutieren, das würde den Rahmen sprengen.
Manipuliert: Stimme Dir zu. Allerdings glaube ich nicht an den “grossen Manipulator”.
Aussehen: Ich glaube, das ist für beide Geschlechter gleich wichtig. Und “südländisch” bezeichnet automatisch die Mentalität, da sich diese Männer doch ziemlich unterscheiden in ihrem Auftreten gegenüber Frauen.
Frauen im Hintergrund: Full ack.
System: Nö. Ich nutze den Begriff als übergeordnet. Wir sind ja von verschiedensten Systemen umgeben, die sich auch überlappen.
Karrierechancen: In der Politik jedenfalls sind die Karrierechancen sehr intakt… In der Wirtschaft scheitern Frauen häufiger, das geb ich zu. Punkto Arbeitslosigkeit stehen mehr die Ausländer als die Frauen im Fokus.
Annäherung: Diese Diskussion können wir hier nicht weiterführen. Um mein Argument zu verstehen, müsstest Du mich kennen.
Anyway: Danke fürs Gespräch und alles Gute.
Bruno
Ich kann hier mit beiden Seiten (so empfinde ich hier Bruno und Martha) mit fühlen, da ich als 15 jährige in eine psychische Abhängigkeit geriet und von einem 22 Jahre älteren Mann vergewaltigt, genötigt und misshandelt wurde. Diese Beziehung dauerte 10 Jahre und endete erst, als er unsere zwei Kinder zu atakieren begann. Ich verstehe inzwischen die Mechanismen, in die ich geraten war, verstehe wie armselig dieser Mann ist und dass er im Prinzip ein Opfer von sich selber ist, weil er zu schwach ist sich selber zu reflektieren und an sich zu arbeiten. Das ist das Eine, aber wie danach mit mir umgegangen wurde, finde ich die absolute Frechheit: Als ich nach zwei Monaten Frauenhaus mit meinen 2 Kindern eine eigene Wohnung bezog, bedrängte mich mein Ex wieder weiter. Ich war zu der Zeit noch recht labil und liess mir viel zu viel gefallen, wie z.B. dass er mich zur Vormundschaftsbehörde abholte um dort die Besuchsregelung fest zu legen und danach wieder nach Hause brachte. Ich willigte in das Maximum ein, wellches er bekommen konnte und war total benebelt von der ganzen Atmosphäre. Mir wurde erst nach einiger Zeit bewusst, was da geschehen war, aber da war alles schon gelaufen. Danach interessierte es niemanden mehr, dass er mich mit 15 vergewaltigte und ich dafür Beweise hatte (war damals beim Frauenarzt). Auch dass der Kinderarzt Verdacht auf Kindmissbrauch geäussert hatte, weil mein Sohn Wund war am Po war nicht von Belang und der psychische Zustand der Kinder schon gar nicht.
Kurz: Es laufen diverse Strafverfahren gegen meinen Ex (Vergewaltigung, Nötigung, Sachbeschädigung, Stalking, Pädopfili, Kinderpornografie, Stalking,…) und dafür wurde ich mehrfach von der Vormundschaftsbehörde angezeigt wegen Ungehorsam gegen amtliche Verfügung, weil ich meine Kinder nicht mehr raus rückte. Am Anfang war ich noch beeindruckt, als die Polizei kam und die Kinder holte. Danach als mir die Beiständin vom Jugendsekretariat drohte, dass sie mir die Kinder weg nehme und fremdplatziere, wenn ich sie nicht dem Vater aushändige. Aber als die Kinder im Dezember 2008 von einem Besuch nicht mehr nach Hause kamen und mir drei Tage lang niemand half, NOCH NICHT MAL DIE POLIZEI!!! seit da beeindruckt mich nichts mehr. Ich glaube, es waren bereits vier Klagen von der Vormundschaftsbehörde und einige von meinem Ex gegen mich (Betreibungen, Körperverletzung, Entziehung von Unmündigen,…) und die wurden bisher ALLE abgewiesen oder zurück gezogen, als ich es vor Gericht weiter zog. Es ging eine lange Zeit und brauchte eine lange Entwicklung, aber jetzt stehe ich hier und kämpfe und bin dankbar um so Frauen wie Martha! Bitte mach den Mund weiterhin auf und hau in die Tasten, ich danke dir!
Andererseits bin ich nun endlich mit meinem Seelenverwanten zusammen. Wir sind verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn, neben den zwei Grossen. Er hat auch so einiges erlebt und Frauen gehabt, die so Psychos sind wie mein Ex. Vieles, was Bruno erzählt hat, habe ich auch von meinem Mann gehört. Den meisten Frauen scheint ein lieber Mann wirklich zu langweilig zu sein. Ich habe immer wieder von Männern zu hören bekommen, dass ich “keine normale Frau” sei. Ich funktioniere eher wie ein Mann; rational, mit Verstand und trotzdem mit Herz. Ich glaube nicht, dass man von einem typisch männlichen Verhalten oder einem typisch weiblichen Verhalten reden kann. Ich behaupte, es ist eine Frage der Entwicklung! Mein Ex ist eine Obertusse: Er droht mit Selbstmord und fängt an zu schreien und zu keifen wenn im was nicht passt und ist super pingelig im Haushalt. Ehrlich gesagt habe ich praktisch gar nichts im Haushalt gemacht, weil sowieso nie etwas gut genug war.
Was ich eigentlich sagen wollte:
Danke Martha, dass du hier so grossartig für die Rechte der Frauen gerade stehst. Ich bin erst seit kurzem hier im Blog dabei und konnte bereits schon einiges von dir lernen.
Danke Bruno, dass du dich hier so mutig “in die Höle des Löwen” gewagt hast. Obwohl hier auch Männer willkommen sind, heisst es doch FRAUENblog. Ich bin dankbar für deine Ausführungen und teilweise voll deiner Meinung, denn ohne Pro und Kontrag gäbe es keine Disskusion. Es geht in meinen Augen auch nicht um richtig oder falsch, sondern darum, dass miteinander geredet wird. Ich persönlich würde mich sehr darüber freuen, wenn du auch weiterhin hier im Blog schreibst. Ich werde auch meinen Mann dazu ermuntern, hier ab und an was zu schreiben.
Auf jeden Fall an alle ein Danke, für mich ist es sehr lehrreich hier zu lesen! ;-)
Thja…es passiert mir immer wieder, dass ein Mann sich aus einer Diskussion vorzeitig verabschiedet. Bis zur letzten Konsequenz halten sie das nie durch, denn das würde dann bedeuten, dass sich Männer zur Unterdrückung der Frauen bekennen müssten. Sobald ein Mann das spürt, ist er immer ganz schnell weg…
@Martha: Find ich jetzt ziemlich unfair, mich im Subtext als Feigling zu bezeichnen, der einer Diskussion aus dem Weg geht. Umso mehr, da Du mich gar nicht kennst. Ich muss mich zu gar nichts bekennen, da ich für die Unterdrückung der Frauen nicht verantwortlich bin. Deine Avversion gegen “das Männliche” drückt im Posting 23 ziemlich durch…
@Carmen: Das ist eine harte Geschichte! Zum Glück hast Du Deinen Seelenverwandten gefunden. Halt Dein Glück fest!
Generell bin ich je länger je mehr der Meinung, dass “eine Beziehung führen” zu stark im Mittelpunkt vieler Leben steht. Erst sollten Mann und Frau lernen, eine Beziehung mit sich selbst zu führen. Klingt zwar etwas abgedroschen, ist aber deswegen nicht weniger wahr. Zu diskutieren wäre auch noch der Einfluss der Massenmedien (z.B. Hollywood) auf das eigene Bild innerhalb und ausserhalb von Beziehungen. Werden im Alltag Beziehungen nicht romantisch überhöht und “aufregend” gestaltet, weil man seine Beziehung und seinen Partner unbewusst nach Hollywood-Vorbild gestalten will? Ein ähnliches Phänomen gibts ja im Bereich Schönheitskult schon.
Etwas mehr Normalität (und “Langeweile”) schadet nicht.
Liebe Grüsse
Bruno
Hallo Bruno
Welcome back! Schön, dass Du wieder auf Sendung bist. Wenn ich Dich beleidigt haben sollte, dann tut mir das leid und ich entschuldige mich. Aber es ist nun mal so – und diese Erfahrung teilen wohl die meisten Frauen mit mir – dass Männer aus Diskussionen davonlaufen, sobald es heikel wird. Natürlich bist Du nicht für die Unterdrückung der Frauen persönlich verantwortlich – wer sagt denn sowas! Du bist sogar ein recht angenehmer Zeitgenosse. Aber ich warte auf den Tag, an dem ein Mann den Mut aufbringt zuzugeben, dass Frauen nun mal allein aufgrund ihres Geschlechts als Menschen 2. Klasse behandelt werden und dafür einsteht, dass hier Vieles geändert werden muss.
Warum startest Du nicht ein neues Posting unter dem Thema “Wieviel Beziehung braucht der Mensch?” oder so ähnlich. Unter dem Titel “Männerhäuser”
- ups – da hat sich was verselbständigt -
… ist das schlecht zu diskutieren. Ich freu’ mich schon auf das neue Thema. Da kann ich mitreden. Ich lebe allein (mit 2 grossen Hunden), war nie verheiratet und habe es auch nicht vor, geniesse meine “Langeweile” oder besser gesagt den Luxus, über meine Zeit selbst verfügen zu können, und diskutiere und philosophiere gerne. Bin auch gespannt, was Carmen, Aletheia und all die anderen Frauen dazu sagen. Ist eine solche Lebensform egoistisch? – Was meint Ihr?
Ich stimme mit dir überein Bruno. Ich glaube, dass viele Menschen mit sich selber nicht im reinen sind und im Partner etwas suchen, dass ihr Defizit ausgleicht. Sie finden sich z.B. unatraktiv und suchen Bestätigung, oder fühlen sich minderwertig und brauchen jemanden, der sie braucht, damit sie sich selber einen Wert geben können. Meine Kindergartenlehrerin sagte zu uns mal auf einem Ausflug, dass wir erst uns selber lieben müssen, bevor wir eine Beziehung eingehen können. Als 5jährige fragte ich mich oft, wie ich mich denn selber lieben könnte. Ich brauchte 20 Jahre, bis ich das auf die Reihe brachte.
Ich habe viel gelesen, um mich in dem Punkt weiter zu bilden und Kurt Tepperweins Bücher waren in den letzten Jahren immer wieder mein Begleiter. Das erste Buch trug den Titel “Du machst mich krank” und da ich genau so über meinen Ex dachte, kaufte ich es sofort. Als ich dann jedoch anfing darin zu lesen, standen da keine Anschuldigungen drinn, warum “ER” mich krank machte, sondern dass ich an allem selber “schuld” sei, was mir wiederfährt. Es sind meine Gefühle und ich mache die. Also liegt es an mir, wenn ich mich schlecht fühlte. Ich könnte die Beziehung ja beenden, wenn ich wollte. Ich müsste einfach nur gehen. Nur war ich in einem Muster gefangen. Jetzt weis ich, dass allein das Bewustsein, das Wissen über die Mechanismen dieser Beziehung und das Anerkennen des Geschehenen mir dieses Gefängnis geöffnet hatte. Das Tor war schon so lange verschlossen, dass es regelrecht eingerostet war und es mich viel Anstrengung und Zeit gekostet hat. Daher möchte ich auch Aufklärungsarbeit leisten, damit diese als “Entroster” dienen kann. Es gibt aber auch Männer, die in so einer Beziehung stecken. Vor knapp zwei Wochen habe ich eine Familie kennen gelernt, dessen Vater zuvor eine Frau aus Exjugoslavien hatte. Sie war genauso wie mein Exfreund, nur anstelle von Vergewaltigung, wurde er von ihr geschlagen.
Was mich noch interessieren würde: Was ist denn eine “normale” Beziehung? Für was soll sie den gut sein? Ich bin mit meinem Mann zusammen, weil ich nicht anders kann. Jede Faser meines Seins zieht mich zu ihm hin. Ich habe die grösste Bewunderung für ihn, bin sein grösster Fan und Kritiker. Er ist alles für mich: Mein bester Freund, mit dem ich oft stundenlang unter der Bettdecke kuschele und rede, anstelle zu schlafen, er ist ein toller Liebhaber, ein liebevoller Vater und mein bester Kumpel, mit dem ich Abenteuer erleben kann. Er steht 100% zu mir in allem was ich tue, sei es in der Erziehung, im juristischen Streit gegen meinen Ex oder aber auch in meiner Kampagne für Opfer von häuslicher Gewalt, in der ich potentielle Opfer schützen will Opfer zu werden und betroffenen Frauen aufzeigen möchte, wo es was für Hilfe gibt.
Wer mehr von mir und meiner Geschichte wissen möchte: http://www.nichtmitmir.ch
Liebe Martha und Carmen,
denkt ihr nicht wir sollten für das Thema Beziehungen einen neuen Blogbeitrag eröffnen? ich finde wir verzetteln uns hier zu sehr.
Werde auch zu den Kommentaren hier noch meinen Senf dazu geben. Sobald meine Jungmannschaft wieder gesund ist und ich ein bisschen mehr Zeit finde!
Ich werde jetzt einen neuen Beitrag eröffnen mit dem Titel LEBENSFORMEN und hier den Link als Kommentar posten. Okay?
@Bruno
Würde mich auch sehr interessieren was du zum Thema Liebe und Beziehungen mitzuteilen hast!
Hier der weiterführende Link
http://www.frauenblog.ch/2009/11/26/lebensformen/
Bin mega gespannt auf Eure Geschichten und Meinungen. über mich und meine Lebensform gibts dann morgen mehr zu lesen
Von Gleichberechtigung schon mal was gehört?
Männer die Hilfe brauchen sind also:
1. nicht vorhanden
2. wenn es sie gäbe, weinerliche schlappschwänze
3. wenn es sie gäbe, selberschuld an allem
am schluss ist wieder die frau das opfer, scheidung, kinder zur mutter, vater kann zahlen, alle sind glücklich :D
Ich hab schon auf der Seite des tagesanzeiger lange über das Thema disskutiert, habe jetzt keine lust mehr, musste aber loswerden wie sehr ich frauen wie dich verabscheue… :D
geht nur an die, welche den blog gemacht hat…
@myself
dein beitrag klingt für mich als erwachsene frau in etwas so … als wenn man einem kleinkind den schnuller wegnimmt! solange du auf diese art und weise versuchst zu kommunizieren, läuft das für mich nicht unter diskussion …
aber schön für dich, wenn du ein bisschen von deinem frust loswerden konntest! scheinst ja unter fortgeschrittenem Frauen und Mütterhass zu leiden .. und ich glaube kaum, dass du hier etwas positives für deine Anliegen bewirken kannst mit diesem Auftritt …
nein, ich liebe meine mutter, meine schwester und meine freundin.
ich liebe frauen. :P
aber ich kann mit personen nichts anfangen, welche nicht offen für neues sind und verbittert. wie die svp etwa.
und ich kann nichts mit leuten anfangen die komplexe haben gegenüber frauen oder männern, und darum in die gleiche feministen-bresche schlagen, welche vor einigen jahren sehr wohl gut war, jetzt aber an der eigentlichen welt vorbei geht.
darum meine harsche reaktion
ahja mit welt meinte ich nur dei schweiz! :D ich lebe nicht hinter dem mond, natürlich gibt es orte wo kämpferinnen für die rechte der frau immernoch dringen gebraucht werden.
martha könnte ja nach iran oder sudan gehen, wo es noch keine gleichberechtigung gibt. :P
so ich geh mal wieder raus, wird euch sicehr nicht gross stören! hehe :D
das mit dem verabscheuen nehme ich zurück, ich hab überreagiert, aber deine einstellung finde ich trotzdem von gestern und etwas problematisch. wenn wir die ungerechtigkeiten welche frauen und männer betreffen in diesem land, wegfegen wollen, braucht es zusammenarbeit und eine etwas intelligentere. aktualisierte einstellung als steinzeitfeminismus.
ich hoffe irgendwan schliesst du mit dir und den männern frieden.
cüüüüüs
Ich bin auch der Meinung, dass man Männer als Opfer genauso ernst nehmen muss, wie die Frauen. Ich wiederhole mich damit zwar, aber dennoch: Wir dürfen nicht den gleichen Fehler machen, der uns angetan wurde, wir müssen das Opfer als Opfer sehen und dementsprechend helfen, egal ob Mann oder Frau!
martha:
>> Heute im “Blick”. Da lache ich mich wirklich schief!
>>Ich will ja nicht behaupten, dass auch eine Frau gelegentlich >>ausrasten kann. Führen wir uns aber vor Augen, was Frauen seit >>Jahrtausenden an männlicher Gewalt über sich ergehen lassen >>mussten, kann frau über soviel Weinerlichkeit der Männer nur den >>Kopf schütteln.
Kopfschütteln kann man vielmehr nur über solche Aussagen. In der Schweiz wird Polizeistatistiken zufolge ca. 10-20% der häuslichen Gewalt von Frauen verübt. In Deutschland und z.B. den USA kommen Untersuchungen zum Schluss, dass die Verhältnisse sogar annähernd bei 50/50 liegen. Physische Gewalt von Frauen in einer Beziehung ist also durchaus existent. Ich würde zwar auch annehmen, dass die Mehrheit der Fälle doch von den Männern ausgeht, und insofern hat die Gewalt in diesem Falle noch eine potentiell bedrohlichere Komponente, als es für die Frau viel eher um existenzielle Bedrohungen gehen kann, während ein mann im umgekehrten falle normalerweise nicht um sein Leben fürchten muss, da er Notfalls (im allgemeinen) körperlich überlegen ist. Aber auch dies relativiert sich, sobald Waffen, Gegenstände im Spiel sind. Dass mehrheitlich Frauen von häuslicher Gewalt betroffen sind, sollte doch keineswegs nach sich ziehen, dass deswegen die betroffenen Männer unbeachtet, ja gar mit Häme überzogen oder der Lächerlichkeit preisgegeben werden, wie es in ihrem Kommentar zum Ausdruck kommt. Vielleicht sollten sie sich mal fragen, ob ihnen wirklich der Sinn nach Gleichberechtigung steht, oder sie die (früheren) Verhältnisse einfach umkehren wollen.
>>Also: Lassen wir die Kirche im Dorf! Diese Mitleidhascherei der Männer >>ist einfach nur armselig!
Armselig ist bloss ihr (hoffentlich unbedachter) Beitrag. Es gibt den Begriff der “Empathie”, vielleicht sollten sie den wieder mal nachschlagen.
>>Glücklicherweise gibt es offenbar auch noch ein paar vernünftige >>Männer. Aber: Wir reden hier nicht von den Ausnahmen, sondern von >>der Regel. Ich möchte hier auch nicht als “Männerhasserin” auftreten.
Schwer sich ob solcher Aussagen nicht schief zu lachen. Die “vernünftigen” Männer sind also die Ausnahme? Ich empfehle da nur mal ein kleines Rechenbeispiel als Anregung:
>>Jede 5. Frau in der Schweiz zwischen 20 und 60 Jahren ist >>mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer oder >>sexueller Gewalt durch ihren Partner geworden
Hmm…müssten dann diese Zahlen nicht wesentlich anders aussehen?
Verstehen sie mich nicht falsch, jede 5. Frau ist eine hohe Zahl und jede Frau, jeder Mann, jeder Mensch der ein Opfer von physischer oder sexueller Gewalt wird, ist einer zuviel…aber ihr Männerbild scheint mir schon etwas seltsam zu sein (“der bösewicht” ist bei ihnen der normalzustand).
Bei Gewalt ist der Gender- Blick in gewissen Bereichen bestimmt sinnvoll – z.B. wenn diese geschlechtsspezifische Ursachen hat (z.T. bei häuslicher Gewalt, wo ein entsprechendes patriarchales Frauenbild dahintersteht). Es gibt aber auch viele Fälle von Gewalt, wo die fokussierung auf das Geschlecht den Blick verstellt. So sind z.B. auch die meisten Opfer von männlicher Gewalt ebenfalls Männer. Wenn auf der Strasse ein Mann krankenhausreif geschlagen wurde, ist das dann weniger schlimm, als wenn es eine Frau erwischt hätte? Männer sind eben oft auch Opfer von (meist männlicher, manchmal eben auch weiblicher) Gewalt. Haben sie deswegen – schlicht weil sie Männer sind – weniger Mitleid verdient?
Finde den spöttischen Beitrag ziemlich befremdlich. Ein Tipp: stellen sie sich mal vor, sie wären als Mann geboren worden und dann lesen sie ihren Text noch einmal durch.
Ja, ja…ich weiss: DIE ARMEN MÄNNER! Die gewalttätige Fraktion der Menschheit ist nun mal mit Männern besetzt – jedenfalls seit den vergangenen 6000 Jahren. Wenn Frauen sich gelegentlich zur Wehr setzen und den Männern mal etwas von deren eigener Medizin verabreichen, geht das grosse Wolfsgeheule los. Versteh’ mich nicht falsch: Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt – von welcher Seite auch immer – weil sie nicht nur unerträglich, sondern ganz einfach ein lächerliches Armutszeugnis ist. Aber einmal mehr:
WER HÄT’S ERFUNDE? – (…und wer leidet in erster Linie darunter? – Wie ich schon sagte: …schon mal was von “Männerhandel” etc. gehört?)
…im Unterschied zu dir “schlage” ich mich einfach nicht auf eine Seite. Ich bin nicht “für die Männer”, “gegen die Frauen”. Ich finde, dass man hier nicht Partei ergreifen sollte wie bei einem Fussballspiel.
Ein Resultat aus so einer Parteinahme ist dann z.B. dein Argument der “vergangenen 6000 Jahren” und der “eigenen Medizin”.
Es dürfte ja ziemlich einleuchtend sein, dass es ungerecht ist, Individuen eines Geschlechts für Dinge bestrafen zu wollen, die von ihren Vorgängern verübt wurden oder aber heutzutage von anderen Individuen verübt werden. Damit schafft man nur neue Ungerechtigkeiten. Wir kennen aus denselben Gründen übrigens auch keine Sippenhaft. Bist du da ernsthaft anderer Meinung?? Plädierst du für eine “Geschlechterhaft”?
Die “eigene Medizin” schlägt in die gleiche Kerbe. Du trennst die Menschen einfach nach ihrem Geschlecht und lädst dem einzelnen eine kollektive Verantwortung und auch Haftung für seine Geschlechtsgenossen auf. Wenn irgendwo ein Mann eine Frau schlägt, berechtigt das wiederum irgendeine Frau dazu einen Mann zu schlagen?
Wenn du wirklich grundsätzlich gegen Gewalt bist, würdest du dich nicht über die “armen Männer” lustig machen, die Opfer von Gewalt wurden.
Dass die Mehrheit der Gewalt von Männern ausgeht, stimmt. Die Frage, wer in erster Linie darunter leidet ist aber nicht so leicht zu beantworten (meiner meinung nach eben auch nicht so wichtig).
Wenn du mal die Schweiz nimmst: Die meisten Opfer von Gewalt sind männlich. In Ländern wo Krieg herrscht sind die meisten Toten, Verletzten wohl auch männlich (auch in der Vergangenheit, 1./2. Weltkrieg z.b). Sklavenartige Zustände gibts zudem sowohl für Männer als auch für Frauen.
Andererseits werden mehrheitlich Frauen Opfer von Vergewaltigungen, sind in vielen Ländern im gesellschaftlichen u. wirtschaftlichen Leben stark benachteiligt von einer von männern dominierten Gesellschaft.
Ich sähe keinen Sinn darin nun beiden Geschlechtern Punkte zu verteilen und danach die einen als “gute Opfer” die Mitgefühl verdienen zu bezeichnen und die anderen als “böse Täter”, die sich untereinander doch ruhig selbst die Köpfe einschlagen sollen, zu klassieren
Männer und Frauen sind in erster Linie einmal Menschen. Menschen mit dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Und sie können miteinander durchaus mehr gemein haben, als z.b. mit Geschlechtsgenossen/Genossinnen.
Eine Frau und ein Mann, die gewalt als Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen ablehnen haben in dem Punkt wohl mehr miteinander gemeinsam, als jener Mann mit einem gewalttätigen Typen oder jene Frau mit einer “handgreiflichen” Kollegin. Viele der Männer, die auf den Schlachtfeldern starben haben sich die Kriege nicht selbst ausgesucht, sondern wurden dazu gezwungen. usw.
Ich glaube die Welt ist etwas zu komplex um sie in erster Linie durch den Raster des Geschlechts zu betrachten.
PS: Was das “und wer leidet in erster Linie darunter?” angeht:
In Ländern wie Saudiarabien, Afghanistan etc leiden wohl die Frauen in grösserem Masse darunter. Aber es gibt auch dort Männer, die unter Gewalt zu leiden haben (im besonderen Homosexuelle).
“Dass die Mehrheit der Gewalt von Männern ausgeht, stimmt. Die Frage, wer in erster Linie darunter leidet ist aber nicht so leicht zu beantworten (meiner Meinung nach eben auch nicht so wichtig).” Interessant!
STELL DIR VOR, ES IST KRIEG UND KEINER GEHT HIN. – Könnt Ihr Euch daran noch erinnern?
Wer zieht denn in den Krieg? Wer greift denn zu den Waffen? Wer will unter allen Umständen sein Maschinengewehr zuhause im Schrank aufbewahren? – und: da hab ich doch irgendwo mal was gehört von “im Sinne der Gleichberechtigung sollten auch Frauen Militärdienst machen”. Dieser Schwachsinn ist einfach schon fast nicht mehr auszuhalten!
Da fehlen noch Fragen, Martha:
Wer kümmert sich um die heranwachsende Männerbrut ?
Wer hilft ihr, die beklagte Art zu lernen?
Was haben diejenigen, die sich kümmern, auf diese Art zu gewinnen ?
Sind die Gewinne es wert, nichts zu ändern ?
Oder ändert sich was ?
Oder können die männlichen Zöglinge nicht anders werden ? unveränderbar genetisch programmiert ?
@Martha
Das hatte Brecht etwas vor meiner Zeit gesagt. Ich brauche dir ja wohl nicht zu sagen, was früher passierte wenn man sich weigerte/desertierte. Denkst du wirklich es war so einfach?
Natürlich trafen Männer die Entscheidung Krieg zu führen, das waren vergleichsweise aber wenige. Folgen mussten ihnen dann viele. Ein solches System bedingte natürlich eine einigermassen breit abgestützte Ideologie, die ebenfalls von Männern entworfen war. Aber stell dir vor, nicht nur Männer verfielen ihr. Auch war es jenen, die schon immer oder irgendwann nicht mehr einverstanden war nicht einfach möglich sich zu verweigern.
>>Wer will unter allen Umständen sein Maschinengewehr zuhause im >>Schrank aufbewahren?– und: da hab ich doch irgendwo mal was >>gehört von “im Sinne der Gleichberechtigung sollten auch Frauen >>Militärdienst machen”.
Es gibt viele Männer die Gewehr nicht mit nach Hause nehmen wollen. Und ja, im Sinne der Gleichberechtigung müssten die Frauen tatsächlich auch zum Militärdienst verpflichtet werden (oder bei verweigerung wenigstens auch ersatzsteuern zahlen). Schliesslich wird der Entscheid über die Armee von der ganzen Bevölkerung getragen. Gleiche Rechte bedingt eben auch gleiche Pflichten.
Ich persönlich bin für eine Abschaffung oder rigide Verkleinerung der Armee. Da das aber im Moment nicht mehrheitsfähig scheint müsste zumindest eine Angleichung der Pflichten von Männer und Frauen erfolgen.
Ich vermute dein Kommentar darauf wird sein, dass Frauen mit der kriegstreiberei und Gewalt der Männer nichts am Hut hätten. Nur…wenn dem so wäre, dann gäbe es die Armee in der Form bereits nicht mehr. Gab es doch die zwei Abschaffungsinitiativen die klar verworfen wurden (1989: 35.6% und 2001 23,2%) . Das heisst, dass eben auch eine Mehrheit der Frauen die Armee beibehalten wollte…dabei aber bequem auf alle damit einhergehenden Lasten zu verzichten, lässt sich doch nur schwer mit der “Gleichberechtigung” vereinbaren. Eine allgemeine Dienstpflicht für beide Geschlechter wäre nicht praktikabel, da daraus eine viel zu grosse Armee entstände, aber eine art freiwilligen armee, wo die ihr fernbleibenden einfach eine “strafsteuer” zahlen..das ginge durchaus und wäre viel gerechter als die heutige regelung.
In deinen Postings scheinst du aus allen Frauen und Männern jeweils eine Person zu formen, die dann bestimmte Eigenschaften trägt…welche sich deiner Meinung nach in jedem Mann/jeder Frau finden lassen.
Das scheint mir ein reichlich undifferenziertes Weltbild
@Ruedi
Da wirfst Du ein paar sehr gute Fragen auf. Die zu beantworten, bzw. die Konsequenzen zu erklären, würde aber den Rahmen dieses Blogs sprengen. Dazu gibt es ein ausgezeichnetes Buch von Gunnar Heinsohn “Söhne und Weltmacht – Terror im Aufstieg und Fall der Nationen” erschienen im Orell Füssli-Verlag.
@Martha
Gute Fragen ? ein Buch dazu ? von einem Mann geschrieben ?
Vermutlich gibt es zu allen Themen die auf dieser Plattform jemals angeschnitten wurden und werden gute Bücher … beschränken wir uns inkünftig also auf Buchtipps, vergessen wir den Gedankenaustausch.
Insbesondere sehr gute Fragen würden also eh den Rahmen sprengen. Und würden wahrscheinlich unangenehme Ueberlegungen erzwingen. Wenn schon Austausch, nehmen wir doch besser die weniger guten, einfacheren Fragen in Angriff.
Zudem geht es bei diesem Thema (sh Anfang) eigentlich nur um “WIEVIEL” und nicht ums “WARUM”, darum sind die Fragen zwar immer noch (sogar sehr !?) gut, aber hier fehl am Platz. War wohl zu wenig Aufmersamkeit meinerseits.
Alles klar.
Möglicherweise will ich es nicht anders machen als bisher.-
gebts auf jungs, martha kann flammende, einseitige und verbitterte beiträge verfassen, doch ihren extreme standpunkt vertreten ist ihr wohl zu anstrengend.
man kann einem taliban nichts von gleichberechtigung erzählen, genau so wenig einer feministin dieser sorte :D
Ruedi sagte:
“Wer kümmert sich um die heranwachsende Männerbrut ?
Wer hilft ihr, die beklagte Art zu lernen?
Was haben diejenigen, die sich kümmern, auf diese Art zu gewinnen ?
Sind die Gewinne es wert, nichts zu ändern ?
Oder ändert sich was ?”
Zu Frage eins und zwei: Logisch, wir Frauen und evtl. wir Opfer. Die interessantere Frage wäre hier jedoch nicht wer, sondern WARUM? Ich kann hier aus dem Nähkästchen plaudern, da ich erstens Opfer von häuslicher Gewalt wurde und zweitens einen Sohn daraus grossziehe. Das Problem hierbei ist, dass man in eine Rolle hinein rutscht, in einen Mechanismus, auf den man programmiert wurde. Ich wurde über Jahre als Opfer programmiert und habe es endlich geschaft, die Beziehung zu meinem Ex zu beenden. Aber mein Programm umzuschreiben ist nun der zweite Schritt, den viele Opfer zu vergessen scheinen. Solange ich auf Opfer programmiert bin, verhalte ich mich meinem Sohn gegenüber genauso, als ein Opfer. Ich bin mich ja gewohnt, dass meine Grenzen nicht wahr genommen werden, also fordere ich die Einhaltung schon gar nicht erst ein. Und wenn, dann nicht konsequent. Das Ergebniss hiervon ist, dass ich einen kleinen Tyrann gross ziehe, der das selbe Arschloch wird, wie sein Vater.
In meinem Fall ist es zum Glück nicht ganz so. Zu Beginn nach der Trennung schon, aber glücklicherweise habe ich eine Traumatherapie gemacht um mich um zu programmieren und mein Mann hält mich immer wieder auf Kurs und macht mich darauf aufmerksam, wenn ich wieder in Mechanismen falle. Ich kenne beides: Mann das riesen Arsch und Mann der Held.
Da Frau nicht bewusst so handelt, sollte auch klar sein, dass sie nichts daraus gewinnt, womit Frage drei und vier sich erübrigt.
@martha (aus nr 13)
“Thja…es passiert mir immer wieder, dass ein Mann sich aus einer Diskussion vorzeitig verabschiedet. Bis zur letzten Konsequenz halten sie das nie durch, denn das würde dann bedeuten, dass sich Männer zur Unterdrückung der Frauen bekennen müssten. Sobald ein Mann das spürt, ist er immer ganz schnell weg…”
Es geht auch andern ganz ähnlich: sh Nr 43
Bis jetzt habe ich es eigentlich noch nicht ganz so schlimm gesehen, aber ich fürchte, das hat doch was mit einem genetischen Defekt zu tun!
Und damit sich Männer wie macho:p noch mal so richtig reinsteigern können:
Wisst Ihr, dass alle Embryonen bis zur 7. Schwangerschaftswoche weiblich sind? Erst dann stirbt bei dem einen X-Chromosom ein Bein ab und wird zu Y. Haben wir das alles etwa nur einem verkrüppelten Chromosom zu verdanken?
Und da behauptet doch die Kirche auch noch, Adam wäre zuerst da gewesen!
@martha (48)
Möglich, dass da ein genetischer Defekt in Erwägung zu ziehen ist.
Auch möglich, dass einen genetischen Defekt anzunehmen an und für sich wieder auf einen Defekt hinweisen könnte.
Möglicherweise ist auf dieser Basis tatsächlich eine weitere Diskussion nicht sinnvoll, das würde den Rahmen ganz sicher sprengen.
Ich empfehle dazu das Buch von Wilfriede Diethelm “Mit Selbst gegen verlorene Worte” aus der Reihe FSJ (FrauSeinJetzt). Schon etwas älter, aber immer noch aktuell.
Männerhäuser sind schon länger überfällig und von Nöten, wenn man eine neue Generation Väter den Rücken stärken will. Ein Zeichen dass man sie als gleichwertiges Elternteil sieht und ein Ort für Männer mit Problemen, z.B. wenn einem der Verlust des Kindes droht.
Hallo zusammen
Es erschreckt mich einwenig, wie wenig Mann von Frau und Frau von Mann weiss. Und ob irgend etwas von der Kirche geändert wurde, vor Urzeiten Standart war, interessiert glaub im Zeitpunkt einer Lösungsfindung nicht.
Ich z.B. bin ein Mann. Der permanent unter dem Druck seiner Frau steht. Warum das nicht bekannt wird? Hmmmm
1. Weil es kaum Stellen gibt, die mir glauben, dass ich psychisch an die Grenzen getrieben werde.
2. Weil ich halt ebe – von Urzeiten her ein Mann ist ein Indianer und kennt keinen Schmerz
3. Ich das ganze soweit versuche zu umspielen, damit die Kinder wenigstens ein vernünftiges Familienleben haben. Darum gebe ich meistens einfach nach oder bin ein Pantoffelheld.
Dass meine Frau an Dorderline erkrankt ist, will keiner wahrhaben. Dass ich vom Ältesten schon verprügelt wurde hat die Polizei nicht interessiert. Habe ehrlich gesagt, auch nicht darauf gepocht. Will Ihm das Leben nicht versauen, weil er ausrastet so wie sein Mami Ihn das gelernt hat.
Dass ich mich im Internet nun etwas oute, ist nur das Anonüme. Die Möglichkeit das zu sagen, was mich bedrückt. Meine Leiden die ich erfahren habe anzubringen. Bei Aemter? Neeee….. Da erfährt es meine Frau und ich habe wieder die Hölle zu Hause. die Kinder leiden und was bringt das. Stoppen? Wie stoppen, wen interessierts? Niemanden. War beim Hausarzt,,,, hat den Psychater bei dem meine Frau war angefaxt,,,, dieser hat kurz mit mir telefoniert und gemeint, “Ich kenne die Problematik, habe Ihrer Frau das auch gesagt, dass Sie krank ist. Wenn sie aber nicht will?” “Die einzige Möglichkeit die sie haben ist ausziehen” – Hat wohl einen Knall dieser Mensch. Die Kinder im Stich lassen? Die begreifen ja noch nicht mal was Borderline ist. Sie sehen nur, dass Mami wegen Scheisse ausrastet – mit primitivstem Wortschatz versuch einem zu beleidigen. Mich bestraft mit “kein Essen” – “meine Händyrechnung nicht bezahlt” (mein Geld verwaltet sie, wenn ich das nicht täte Terror pur)
Und da lese ich diese Votings?
Tja, dass es sicherlich Männer hat, die Gewalt ausüben weiss ich – verabscheue ich auch. Ich hätte meine Frau noch nie tätlich angegriffen. Ich jedoch bin schon mehrmals in eine Ecke geflogen (ps Sie ist kein Panzer knapp 65 kg). Warum? Weil ich mich nicht wehre gegen Gewalt. Das bringt nicht, ergo fliege ich halt in die Ecke….. Daher braucht es nicht Panzer-Frauen um Männer tätlich anzugreifen.
Sorry – ich verstehe nicht, warum man hier schimpfen und lästern kann – warum hilft man denn nicht als Mensch die Gesetze so anzupassen, damit man auch einen “Kranken” Menschen dazu zwingen kann sich behandeln zu lassen? Wie soll ein Mensch mit Borderline erkennen, dass er komplett neben der Realität lebt?
Nein sorry das verstehe ich nicht – Nur Taten (ohne Gewalt) könnten etwas bewirken. Kein Frauenhaus, Kein Männerhaus. Es ist Gewalt ob und wer mehr betoffen ist ist doch eigentlich scheissegal.
Übrigens: Musste mich sogar im Forum verstecken – Eine Suchmaschine hat per Zufall einen Eintrag von mir gefunden und da Borderline eine absolute Kontrolle über den Mensch ist, hat sie diesen gefunden und das hat mir wieder “3 Tage kein Essen eingebracht”
Und nun zum Schluss: Warum lasse ich mir das gefallen? Vielleicht hat jeder hier vergessen, dass es Menschen gibt, die ein extremes Verantwortungsgefühl haben, einen Menschen lieben können mit seinen Fehlern, nicht einfach immer davonlaufen wenn Probleme auftreten. Ja verdammt nochmal bin ich denn jetzt Krank weil ich Zuverlässig bin, die Kinder nicht im Stich lasse? Eine Frau nicht einfach hängen lasse?
Ach ja das ist noch unter gegangen….
Warum kein Essen? Tja man kocht für alle und den Rest wird zelebriert den Hunden verfuttert. Könnte ins Restaurant gehen, bringt auch nichts, dann wird genau Buch geführt über den Betrag und über Monate vorgehalten. Lautstark den Kindern erzählt, dass ich das Geld verschleudern würde.
Egal wie man sich dreht oder wendet.
@Dahn
Sorry. Aber du bist bereit ein Opfer zu sein! Es ist wohl einfach Ermessenssache, für die Einen ist es Verantwortungsgefühl. Für die Anderen ist es Angst und / oder Feigheit sich zu wehren oder sich Hilfe zu holen wenn man alleine nicht mehr zu seinem Recht kommt!
Wenn du denkst, für eine Frau in einer solchen Situation ist der Gang zur Behörde einfacher, irrst du dich gewaltig! Es ist ein Gerücht, das Frauen mehr geglaubt werden soll als Männern!
Eure Kinder spüren auf einer anderen Ebene GANZ GENAU das etwas nicht stimmt! Kinder sind sehr feinfühlig. Und wenn es dir beschissen geht, und du nach aussen hin (vor und für deine Kinder) die Fassade wahrst, hilfst du ihnen nicht wirklich! Denn auf der Gefühlsebene spüren die Kinder, dass es nicht ECHT ist. So werden sie in der eigenen Gefühlswelt verwirrt, weil sie etwas anderes fühlen und spüren, als das, was ihnen ihre Eltern *vorspielen*.
Bist du Therapeut oder Psychiater? ich meine, weil du hier eine Diagnose machst über deine Partnerin betreffend BORDERLINE. Ich sage nun nicht, das du nicht auch recht haben kannst, JEDOCH: ist BORDERLINE genau ein gern genommener Begriff für Männer die ihre Frauen anschwärzen wollen!
Wenn ich dich hier richtig verstehe, sagst du, dein Kind verübt Gewalt dir gegenüber und du sagst nichts?? Das kann keine Hilfe sein für dein Kind! Echt nicht! Ich finde das wirklich erschütternd, auch dein Verhalten gegenüber deinen Kindern!! DU HAST AUCH VERANTWORTUNG! und die lebst du ganz sicher nicht mit deiner Opferhaltung, denn sonst würdest du schleunigst alle Hebel in Bewegung setzen um deinen Kindern den (anscheinend dringend notwendigen) Schutz und Support zu geben und ihnen helfen ihre Gewaltbereitschaft in den Griff zu bekommen! Wegsehen ist keine Lösung. Denn wenn dein Kind das nicht in den Griff bekommt, und das gleiche mit Drittpersonen macht, wird früher oder später mal Jemand Anzeige erstatten. Und dann?
… ein Indianer kennt keine Schmerzen … ein Junge weint nicht … und all das überholte Zeugs … kann auch nicht als Ausrede dienen. Du hast mein Mitgefühl für deine misserable Situation. Aber Mitleid kann ich nicht bieten. Viele von uns Frauen müssen für ihr eigenes Recht und das Recht ihrer Kinder kämpfen! Dann werden wir oftmals (ungerecht) als die +Bösen+ hingestellt. Aber auch für uns Frauen gilt: entweder wehren wir uns oder wir lassen uns miese Behandlungen weiterhin bieten! Für mich persönlich, hat das aber nichts mit “jemanden hängenlassen” oder “Verantwortung” zu tun.
Ach ja? Frauen die “Bösen”?
Naja eben Ansichtssache. Ich erlebe das leider zwar anders. Aber ist eigentlich auch nicht so wichtig. Wichtiger wäre, dass jene die definieren Gut oder Böse den Menschen definieren und nicht das Geschlecht. Daher finde ich in diesem Fall gut, dass die Statistiken nicht mehr aussondern ob Mann oder Frau.
Und ich danke Dir für Deine ausführliche Schilderung, was zu tun wäre wenn….. Ob das ein Gerücht sei vom mehr glauben oder nicht muss und will ich eigentlich nicht wissen. Tatsache ist, dass es hunderte von Hilfsseiten für die Frau gibt und nur wenige oder gar keine für den Mann. Hunderte von Frauenhäuser und wenn dann ein Männerhaus entsteht, entstehen gleich auch diese Votings wie hier am Anfang geschrieben. Wie war das “lächerlich”? Wenn ich da falsch liegen sollte mit den möglichen Hilfs-Seiten und Angeboten, freue ich mich wenn Du mir Dir bekannten Hilfen bekannt geben könntest.
Ich würde mir auch nicht erlauben zu definieren, ob meine Frau den einfacheren Part hätte bei den Behörden. Tatsache ist, dass scheinbar keine helfen will oder kann. Weil indirekt hilft man nicht mir, sondern Menschen, einer Familie. Dies zeigt mir ja auch Deine Aussage, dass auch Frau nicht auf offene Türen stösst. Ich stelle hier lediglich Fakten in den Raum, die Realität sind und nicht vom hören sagen. Und wenn ich für mich definiere, dass ich mich wie ein Pantoffelhelden benehme, könnte aber aus dem Voting auch gelesen werden, dass ich leider auch an Grenzen stosse mit der angeblichen Hilfe die geboten wird.
Und wie würdest Du Dich als Mutter fühlen, wenn Dein Partner einfach mittels Aemter versucht die Kinder gegen Dich zu stellen? Glaubst Du das sei in Ordnung? Auch da wäre halt mal eine effektive Hilfe fällig. Wie kann ich Helfen, dass die Kinder nicht unter Druck geraten, sich entscheiden zu müssen Mama oder ich. Oder denkst Du wenn ich den offenen Kampf auslöse, das wäre zu vermeiden? Wohl kaum.
Wenn Du denkst, dass ich nicht kämpfe, dann irrst Du Dich gewaltig. Ich habe in keinem Wort gesagt, dass ich bereit bin, dieses so zu belassen oder weiter so zu tolerieren. Doch wenn Dir ja bekannt ist, was zu tun ist, dann wäre es vielleicht besser statt zu “podern” zu sagen wo und wer hilft. Ich habe noch keine Behörde, kein Amt oder keinen sonsigen Fachmann(Frau) gefunden, der gegen den Willen einer Person etwas unternehmen darf oder tut.
Und beleidigen lasse ich mich bitte auch nicht mit ironischen Bemerkungen ob ich Psychiater sei. Es war ein Psychiater und weitere Psychologen die diese Diagnose gestellt haben. Gebe den Puck gerne zurück von wegen Psychiater. Nein ich bin kein Opfer, bin kein Feigling. Ich bin nur intelligent genug um zu Wissen, ob ein offener “Kampf” einen Sinn ergibt oder jemanden noch mehr in Bedrängnis bringt, indem man Ihn mittels übereilten Reaktionen in die Enge treibt.
Jesses müssen die Männer (verallgemeinert) miese Menschen sein, dass sie ihre Frauen anschwärzen wollen. Ich dachte eigentlich, dass wir Menschen sind. Vielleicht stellt sich hier die Frage, ob man sich vielleicht falsch verhält, dass man die falschen Männer anzieht, die dann solchen tun mit einem? Mir ist es eigentlich egal, ob es Mann oder Frau ist, der irgendwer anschwärzt oder nicht. Wenn das Sozialverhalten des Menschen heute nicht mehr einem “normalen” Menschen entspricht, dann sollten wir nicht Männlein gegen Fräulein sein. Wir sollten als Menschen dafür kämpfen, dass wir eine bessere Welt haben können. Aber mit polarisierung von gehörtem oder persönlich erlebtem wird man kaum ein vernünftiges Bild erreichen.
Und geht davon aus, dass ich nicht ein Schauspiel den Kindern gegenüber mache. Sie werden und sind von mir klar informiert, was wie wann und wo zur Zeit läuft. Ich bin und war den Kindern gegenüber immer ehrlich und bleibe das auch. Sie wissen, dass sie sich immer auf mich verlassen können, und das tun sie auch. Aber ich werde auf keinen Fall Deine Variante wählen und die Kinder auch noch in die Enge treiben mit einer erzwungenen Entscheidung ob sie für mich oder gegen mich seien. Kinder sind sehr wohl in der Lage zu entscheiden und für die Zukunft zu lernen. Wenn sie sehen, was sein kann oder ist, nicht sein sollte. Gut und wohlbehütete Kinder, die keiner Problematik ausgesetzt sind, sind kaum die besseren oder freieren Menschen im späteren Leben. Und den sog. “Knacks” den man haben könnte später. Ohje, wieviele dieser “Knacks” müsste ich dann haben? Im Gegenteil. Dank diesem mir Erlebten habe ich meine Stärke und Willenskraft entwickeln können. Weiss wie man sich fühlt, wenn etwas passiert was nicht sein sollte.
Auch die Verallgemeinerung von “wenn er das Drittpersonen antut”. Ja um himmelswillen. Wird denn jeder, der mal einen Ausrutscher hat, zu einem Verbrecher? Hat nicht jeder eine Chance verdient? Ich bin auch der Meinung, dass man Unrechtes nicht einfach so stehen lassen soll. Einen Jugendlichen jedoch gleich zu Kriminalisieren kann ja auch nicht der richtige Weg sein.
Und danke für Dein Verständnis – Ich erwarte übrigens auch kein Mitleid von irgend wem. Höchstens Hilfe für Menschen die ich Liebe und verehre, auch wenn sie Fehler habe und nicht so reagieren wie ich oder andere sich das vielleicht erwünschen.
PS: Dass der männliche Mensch anders reagiert, liegt vielleicht daran, dass der frauliche Mensch ein sehr spitzes Mundwerk besitzt und sich dann wundert, wenn eine Reaktion darauf erfolgt. Doch wie sagt man so schön “kitzle nie den Teufel an der Nase, und sonst wundere Dich nicht, wenn er niesst” – das war die männliche Mensch version.
auch die männliche Menschvariante muss lernen nicht zu niessen, wenn er gekitzelt wird.
alles klar? Ok dann war’s das für mich – Ich hoffe für all jene die das lesen, dass sie sich die Mensch-Variante zu “Bruste” nehmen. Dem Menschen zur Seite steht, auch wenn er nicht so ist wie das Schema X das sagt. Sonst stelle ich sofort in den Raum….. Verlasst Ihr Euren Mann, wenn er plötzlich gelämt ist? Werde ich dann auch zum Opfer weil ich diesen Menschen nicht verlasse? Nein sorry, das ist für mich keine Diskussionsbasis.
Vielleicht sollte man nicht gleich beleidigt reagieren,wenn man lesen darf, dass es auch Frauen gibt, die aufgrund einer Krankheit falsch reagieren. Sich schwer tun mit dem Gedanken sich helfen zu lassen.
Und übrigens soooo lange ist das Borderline noch nicht im Volksmund, dass dummer Mann dies dauernd zum anschwärzen nutzen kann. Dies wäre aber auch bekannt, wenn man sich mit Borderline auskennen würde.
Dies gehört halt auch in die Gruppe vom hören sagen…
Ich verstehe halt leider auch nicht, wie man hier über Männer schimpfen kann. Auf Männerseiten über Frauen schimpfen würde, wenn’s die Seiten gäbe. Geht doch mal aufeinander zu versucht Verständnis für eine andere Meinung zu haben und ihr werden erschrecken wie nahe die Meinungen beieinander sind.
Nachgeben, Verständnis haben und dergleichen ist nicht Schwäche. Rumtoben und Poldern jedoch..
@Aletheia
Da muss ich Dir voll und ganz Recht geben. Wer die sozialen Privilegien eines Mannes geniesst hat einfach keine Ahnung davon, wie schwierig und beschwerlich ein Frauenleben in den meisten Fällen ist. Hier haben wir ein typisches Beispiel dafür, wie Männer reagieren bzw. resignieren sobald sie sich auch nur ansatzweise mit Problemen konfrontiert sehen, die für viele Frauen Alltag sind.
So ein Quatsch Martha
Schon wieder das Opfer? Diesen geschriebenen Satz kann auch ein männlicher Mensch schreiben. Wie kann man so ein Quatsch schreiben. Daraus kann man sehen, dass man keine Ahnung hat, was Borderline bedeutet.
Dauernd für alle im Hintergrund die Problem lösen, die der Borderliner nicht lösen will oder kann. Dauernd Termine die verschoben werden neu zu mischeln, damit diese trotzdem eingehalten werden können. Ein Borderliner erwartet dies. Lösunge aller Probleme die er/sie mit den Stimmungsschwankungen produziert.
Naja, es liegt mir fern, jemandem zu versuchen die Tatsachen zu erklären. Das “Normale” – nicht die wenigen Einzelfälle die bekannt sind oder bekannt werden, weil sie das Problem eben nicht lösen können. Daher danke ich Euch für das Gespräch und werde mit meinem verschmitzen Lächeln weiterhin die Probleme in den Griff bekommen die mein gelieber Mensch, meine Familie hat und produziert, weil man nicht so denkt wie Ihr glaubt, dass man denken müsste, wenn man “normal” ist.
Und zu dein Satz, der kann von beiden geschrieben werden (von männlichen und weiblichen Menschen:
Wer die sozialen Privilegien einer Frau geniesst hat einfach keine Ahnung davon, wie schwer und beschwerlich es für einen Mann ist in den meisten Fällen. Hier haben wir das typische Beispiel dafür, wie Frau reagiert, wenn man nur ansatzweise mit Problemen konfrontier wird, die für den Mann Alltag sind.
Ich wünsche allen einen schönen Tag und werde meine Zeit jetzt nutzen um prioritäte Probleme zu lösen. So unsinniges polarisieren und einseitiges Wundenlecken bringt überhaupt nichts. Lernt gegenseitig euch zu verstehen, zu vergeben und zu helfen, damit die Probleme die Ihr hier schildert gar nicht entstehen können.
Vorschlag:
Geht mal auf http://www.depri.ch und lest! Denkt darüber nach und seid glücklich, dass Ihr “nur” angeschwärzt” werdet. Dann seht ihr mit was Mensch tatsächlich zu kämpfen hat in der heutigen Zeit.
Er schüttet euch sein Herz aus, und ihr zeigt ihm die kalte Schulter. Geht nicht mal auf ihn ein. Sozialkompetenz hoch 10 ist das, dabei sagt man ja immer, Frauen wären so gut darin… :D
Die “sozialen Privilegien” des Mannes existieren in deinem Kopf, in der Realität müsstest du genauer hinschauen und dich nicht immer als Opfer sehen, dann würdest du noch das eine oder andere entdecken, was im Widerspruch zu deinem Weltbild steht.
Es gibt Männer mit Privilegien, und Männer die nie die Chance hatten auf ein anständiges Leben. Bei den Frauen ists genau gleich.
Ich bin viel zu jung und unerfahren, um Dahn irgendwelche Tipps zu geben. Aber ich dachte ihr als erfahrene, intelligente Frauen würdet das gerne tun. So irrt man sich…
@denali und @dahn
Wir befinden uns hier auf http://www.frauenblog.ch. Also auf einem Blog, auf dem Autorinnen und Autoren ihre persönlichen Ansichten schreiben können. Das hier eine absolute Kuschelzone herrscht, habe ich nirgendwo gelesen. Wenn ihr also ein Problem habt, wenn eine Person anderer Meinung ist, dann sperrt doch bitte in eurem Blogbeitrag die Kommentarfunktion. Dann könnt ihr Euch hier ausheulen soviel ihr wollt, und müsst Euch nie mit einer anderen Meinung auseinandersetzen. Oder ihr schreibt einfach unten einen Vermerk: “bitte keine Meinung von @Aletheia”
About me:
Ich bin behinderte und bekinderte Mutter von 2 Buben. Seit diese gut zwei- und dreijährig sind bin ich alleinerziehend. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! 7 Tage die Woche an 24 Stunden! Ich habe 7 (sieben!) verdammte Jahre unseres Lebens gekämpft für das Wohl und die Sicherheit meiner Kinder. (Details erspare ich euch aus Persönlichkeitschutz meinen Söhnen gegenüber und weil ich die Privatsphäre meiner Kinder hochhalte!) Ich habe erlebt, wie Schweizer Gesetze wie Gummi sind, das es scheint, das man Kinder erst schützen kann wenn es zu spät ist, ich habe die Machtlosigkeitsgefühle erlebt wenn man genau weiss was los ist, berechtige Angst um die eigenen Kinder haben muss, und niemand der einschreiten könnte einem glauben will und wieviel Zeit vergeht, bis mal jemand einschreitet, wie lange Entscheidungen von Gerichten und Behörden gehen. Ich habe Diskriminierungen erlebt in mehrfacher Form: als Frau, als Mutter, als Behinderte. Ich habe für das Wohl meiner Kinder alle meine Kraft und Energie gegeben. Ich gebe seit vielen Jahren sehr viel Zeit und Kraft für zusätzliches Coaching für meine Kinder. Damit sie das erlebte verarbeiten können. Und nicht ihre schwere Hypothek aus ihrer Kindheit im erwachsenen Alter bewältigen müssen! Ich habe Behördenwillkür, Behördenfehler und das ganze üble Program mit allen Folgen selber erlebt! (Um Missverständnisse zu vermeiden: ich habe auch hilfreiche Behörden erlebt!) Dennoch bin ich trotz allen Widerwärtigkeiten meinen Weg gegangen, und habe mich nicht einschüchtern oder manipulieren lassen!
Heute sind wir frei, meine Kinder und ich. Wir haben die schweren Jahre gemeinsam überstanden. Sie sind in Sicherheit, haben die schlimmen Geschehnisse in ihrer frühen Kindheit verarbeitet, ihren Platz gefunden und entwickeln sich prächtig! Ich habe für den Kampf für meine Kinder einen *hohen Preis* bezahlt: seelisch und gesundheitlich. Doch ich habe ihnen IMMER einen geraden Weg vorgelebt und ich hätte nie auf irgendeine Weise akzeptiert, dass sie Situationen ausgesetzt sind, die ihnen schaden wenn ich das im Voraus schon weiss. Das Leben ist wie es ist. Was wir jedoch aus den jeweiligen Situation machen, entscheiden wir, wie auch immer, immer selber!
Also, meine Herren! Ich NEHME mir das Recht hier, und auch an jedem anderen Ort, meine Meinung zu vertreten! Mich kann man(n) nicht einschüchtern. Ich bin wer ich bin und ich schreibe was ich denke. @Dahn hat nirgendwo um Hilfe gebeten! Sein erster Beitrag liest sich wie “ich bin ein Armer, ich habe aber Verantwortungsgefühl also halte ich es aus, bitte leckt mir meine Wunden”. Das ist jedem sein Recht über sich selber zu entscheiden. Wenn @Dahn Hilfe will, dann kann er das schreiben. Jedoch in seinem ersten Beitrag schreibt er nur über sein Elend und warum er das aushält. Er rechtfertigt sein Erdulden. Das ist seine Sache. Hat aber für mich nichts mit Hilfesuche zu tun! Wenn er die Situation ändern will, dann kann er sich zum Beispiel an den Sozialdienst seiner Gemeinde wenden, oder er kann sich auch bei Familienorganisationen Adressen geben lassen, ebenfalls gibt es Väterorganisationen die Adressen geben können! Aber den ersten Schritt MACHEN muss man selber! Egal, ob Frau oder Mann. Denn man kann nur jemandem helfen, der sich helfen lässt.
@Dahn beklagt sich, das man in der Schweiz niemanden gegen seinen Willen einliefern kann. (1. ist das auch gut so! 2. Stimmt diese Aussage nur beschränkt!) Auch erwähnt er Entscheidungen für die Kinder: MAMA oder VATER. Das ist keine Basis. Nur ein Zeichen, das es drum geht: einer verliert, einer gewinnt! Wenn man eine Lösung finden will zum WOHL DER KINDER! Dann würde die Basisfrage heissen: Wie kann ich eine Lösung finden die für UNSERE Kinder gut ist und sie, wie auch immer, dennoch Vater und Mutter haben! Man muss lernen, die Paarebene von der Elternebene zu trennen! Und dafür gibt es sehr gute Mediatorinnen und Mediatoren! Natürllich kann das nur helfen wenn bei Parteien gewillt sind mitzumachen, das weiss ich selber. Aber einen Versuch sollte es Wert sein. Aber von Machtkämpfen muss man sich lösen können … und man müsste lernen, seine eigenen Fragen mit ICH zu beginnen: nicht das und das macht mein Partner falsch, das und das sollte er/ sie … sondern konkrekt: was kann ICH ändern um die Situation zu verbessern …
@denali
Mir ist es völlig egal auf welchen Level du meine “Sozialkompetenz” einschätzt. Grundsätzlich kann ich dir jedoch aus Lebenserfahrung sagen: Arschleckerei und Mitleid haben noch nie jemandem wirklich geholfen Probleme zu lösen oder andere Wege aufgezeichnet zu bekommen.
Danke Denali
Eigentlich wollte ich nicht mein Herz ausschütten, sondern Denkanstösse geben, damit man vielleicht mal in die Welt rausgeht und schaut wo die Probleme tatsächlich sind. Egal…. Es wird ja klar definiert, dass man hier auf einem Blog ist, der nur dazu da ist um zu lästern. Nicht um vielleicht mal genau zu lesen und zu denken.
Tatsächlich ist es meine Meinung, dass man nicht hier palavern sollte. Alle die nicht gleicher Meinung sind in Grund und Boden stampfen zu wollen. Sondern lesen, lernen, Erfahrungen sammeln und denken.
@ Aletheia
Wo Du Machtkämpfe siehst, weiss ich nicht. Borderline ist kein Machtkampf in der Person Mensch. Und entscheiden solltest Du Dich bitte auch. Entweder ist es Arschleckerei oder Machtkampf – Was jetzt? Und ich wiederhole mich hier gerne nocheinmal – Ich brauche Dein Mitleid nicht und von niemandem andern auch nicht. Gefällt Dir der Satz jetzt so mit Ich?
Es geht nicht um Arschleckerei, es geht nicht darum, dass du deine Meinung nicht sagen darfst. Weder sagte ich, dass du seine Wunden lecken musst, noch sagte ich, dass deine Meinung nicht gefragt ist. Genauer lesen das nächste mal. Ich sagte: Etwas mehr Verständnis und konstruktive Vorschlläge hätte ich ertwartet. Vorallem da du auch schwere Zeiten durchmachen musstest und dein Partner dier das Leben auch schwergemacht hat. Es sind ähnliche Situationen. Deshalb war ich verwundert über die Schroffheit von dir. Vielleicht wärs anders gewesen, wenn anstatt dahn eine Frau eine ähnliche Situation geschildert hätte.
Aber vielleicht tu ich dir auch untrecht.
Egal, nimms locker
@denali
Es spielt für mich keine Rolle ob es sich bei dieser Situation um eine Frau oder einen Mann handelt! WENN es eine Frau geschrieben hätte, wäre mit grosser Wahrscheinlichkeit höchstens die Reaktion auf mein Feedback anders gekommen! Das erlebe ich zumindest in Realität so wenn ich mit Müttern in schlimmen familiären Verhältnissen diskutiere!
Das ist das Problem aller Narzissten: Sie sehen sich immer in der Opferrolle und weigern sich stur, auch nur annähernd zuzugeben, dass der Fehler vielleicht auch mal bei Ihnen liegen könnte.
Aussage von DAHN in Kommentar 55: __ das man die falschen Männer anzieht, die dann solchen tun mit einem? __ UND HAT GLEICHZEITIG SELBER SO EINE FRAU DAHEIM!! Ein Mann der sich öffentlich bejammert mit er bekommt kein essen weil seine Frau nur für die anderen und die Hunde kochen tue ! Anstatt sich selber in die Küche zu stelle und sich was zum essen zu machen ! Vielleicht muss er halt lerne mit dem Schwänzli zu wedeln, dann gibts vieleicht Fressi Fressi
@frida
1. habe ich nicht gejammert, sondern geschildert oder berichtet, dass es auch männliche Wesen gibt, die Dinge erleben, die nicht unbedingt “normal” sind. Hier vermerkt, es ist keine Definition, was normal ist und was nicht.
Gejammert wäre, wenn man nichts für eine Veränderung tut. Dies habe ich nicht definiert, ob ich das tue oder nicht.
2. Auch da stimmt scheinbar das heutige Familienbild in diesem Forum nicht mehr. Wenn ich zu Hause bin, koche, staubsauge, räume ich auf, gehe einkaufen und was so in einem 6 Personen-Haushalt anfällt, und wo liegt da das Problem? Ist das bei Euch nicht so? (Um gleich die mir bekannten ironischen Bemerkungen vorweg zu nehmen. Ich brauche nicht viel Schlaf und bin tagsüber mehr zu Hause als meine Frau, da meist Nachts arbeite.)
3. Mit dem Satz, “man jene anzieht”, hab ich auch nicht gesagt, dass das bei mir anders sei. Vielleicht mit dem Unterschied, dass ich nicht hier lospoldere, provokative, ironische Aussagen erstelle, sondern versuche meinem Partner in einer Zeit zu helfen, wo der Partner Hilfe benötigen würde. (Es wäre glaube ich, an der Zeit sich mal über Borderline zu informieren, wenn man urteilen möchte)
@aletheia
WENN es eine frauliche Person gewesen wäre, hättest Du sie vielleicht auch nicht in dieser Weise angegriffen, oder Dich angegriffen gefühlt.
Ich habe auch in keinster Weise gesagt, dass Du ein einfaches Leben hinter Dir hättest. Es steht Dir sicherlich frei, mir dieses hier zu erklären, was Deiner Meinung nach falsch gelaufen ist. Und wenn dann Dein Gegenüber nicht gleich Lospoldert, gibt es sicher auch die Möglichkeit darüber zu schreiben, was und wie man die Zukunft verbessern könnte. Wie man das Vergangene bereinigen kann, sofern das möglich ist.
Ich habe trotz allem gelernt, mit den Sitationen umzugehen. Die regelmässig neu produzierte Probleme zu lösen. Warum? Man wird älter und weiser. Irgendwann sieht man ein, dass man nur ändern kann was man ändern will. Zu welcher Zeit dass das sein wird oder ist, muss und kann nur jeder für sich entscheiden. Aber Ironie und Aggression blockiert nur jegliche Möglichkeit des freien Denkens, verhindert eine vernünftige Problemlösung.
@dahn
ich fühle mich in keiner Weise angegriffen. Hierzu müsste mir ein virtuelles Gegenüber schreiben das ich ernst nehmen kann. Du bist unglaubwürdig, seit du ein Feedback bekommen hast, das du wahrscheinlich nicht erwartet hast, beschönigst du alles.
WENN dein erster Beitrag der Wahrheit entspricht, dann hast du nur gelernt mit Situationen umzugehen, indem du kuscht, schweigst und erduldest und Misstände akzeptierst. Das ist deine Sache! ABER die Kinder erleben es tag täglich mit und werden vom Verhalten der Eltern geprägt!!
Ich hoffe nun einfach, das deine Kinder schon ein gewisses Alter haben und das nicht noch lange so weitergeht. Denn die sind nämlich echt arm dran wenn das bei euch zuhause so läuft. Vonwegen, damit die Kinder sich nicht entscheiden müssen MAMA oder PAPA! Wenn Eltern jetzt schon den anderen Elternteil bei Ihnen anschwärzen stehen sie bereits zwischen *den Fronten* !!
Hier mal ein paar Aussagen von Dir: Stell die doch bitte mal dem Thema Kindswohl gegenüber:
aber du machst das ja alles nur aus Verantwortungsgefühl heraus,
Naja. Ist mir eigentlich egal, ob Du mich ernst nimmst oder nicht. Sorry. Und wenn Du all Deine Kommentare im vollen Zusammenhang lässt. Würdest Du sehen, wie schlimm es ist, mit einem Borderliner als Mutter zusammenzuleben.
Nach Dir (im Gegensatz sämtlicher Fachleute die ich konsultiert habe) müsste ich einfach gehen? Sonst bin ich ja ein Kuscher und was auch immer. Ist mir eigentlich auch Egal. Die logische Überlegung – was erwartet die Kinder ohne mich? Denkst Du sie wären besser dran, ohne jemand, der Ihnen zeigt, dass man eine saubere und faire Haltung haben kann?
Was ist nun besser? Kinder die mit dem Lernfaktor – gut nicht so gut – aufwachsen, oder mit dem Faktor nur noch Schitt? Ojeh… ok ich schlage das mal dem Fachberater vor.
Dass man dieses Verantwortungsgefühl nicht nachvollziehen kann, kann ich verstehen. Wie schon einmal – dies sind dann jene Menschen, die ihren Partner verlassen, weil er plötzlich Querschnittgelämt ist nach einem Unfall oder so. Wenn ich nicht die Fachberatung hätte, die mich regelmässig bittet nicht aufzugeben, hätte ich diesen “Fehler” vielleicht auch schon lange gemacht.
Über Menschen zu urteilen und ihn als Kuscher zu betiteln wenn man seit erstem Voting schon sich in ein Bild versteift hat?? Wiederhole mich gerne nocheinmal. Erstes Voting war eine Schilderung der Sachlage und nicht die Ausführung über alles was man tut um es zu bessern oder verändern.
Und trotzdem – Egal wie Du das siehst – Die Kinder und ich sind stolz, dass wir nicht einfach aufgeben. Versuchen einem Menschen zu helfen, der sonst verloren wäre mit 4 Kindern alleine. Oder sollte sie sich einfach einen neuen Partner suchen? Übrigens – dies hat sie schon versucht als wir 2 Monate getrennt waren….. Tja jeder merkt halt erst wenn er es nicht mehr hat was er verloren hat. Und die einen vergessen halt schnell.
Aber ich glaube auch nicht, dass es einen Sinn ergibt hier mich dauernd gegen ironische Bemerkungen wehren zu müssen. Es ginge eigentlich auch ohne.
Und das noch als Denkanstoss – vielleicht halt etwas direkt – Auch meine Frau gibt nicht zu, dass sie völlig die Realität verloren hat (müsste man halt alles wissen und nicht urteilen aufgrund kleiner Details), dass sie Hilfe annehmen müsste, weil sie es meistens gar nicht mehr merkt, wie unsachlich, unlogisch die Handlungen sind. Handlungen die jeder der es mitbekommt nur noch den Kopf schüttelt.
Wie ich jedoch sicher jetzt hören darf, ist das das übliche was Mann so von sich lässt. Ok – Kenn all die Sprüche schon. Ich werde jedoch desswegen nicht ironisch giftig.
@Dahn
Ich habe nirgendwo und auch nichtmal im Ansatz jemals gesagt dass du deine Frau verlassen sollst! (Schreib von mir aus noch hundertmal die Nummer mit dem gelähmten Partner nicht verlassen … das macht dich nicht besser als andere. Denn jemanden nicht zu verlassen, heisst noch lange nicht, dass man ihm dann auch wirklich hilft zurecht zu kommen!)
1. WENN du bei *Fachpersonen* bist, dann können (würden die auch!) die eine Gefährdungsmeldung machen wenn sie wirklich Handlungsbedarf sehen.
2. Alle Eltern, Mutter und Vater (!) können JEDERZEIT den SPD (=Schulpsychologischer Dienst) beauftragen ihr Kind / ihre Kinder abzuklären! Die Schule kann sogar einige Stunden Therapie für die Kinder finanzieren!
3. Jeder Erwachsene, Eltern und auch Drittpersonen (!) können eine Kindschutzabklärung beim KJPD (= Kinder und Jugend Psychologischer Dienst) verlangen!
4. Desweiteren gibt es Familienberatungen und auch die Sozialen Dienste deiner Gemeinden können helfen bei familiären Problemen die sich nicht lösen lassen! Insbesondere wenn die Folgen auch Kinder betreffen!!)
Und das ALLES, hat REIN GAR NICHTS mit “jemanden hängen lassen” oder “jemanden sitzen lassen” oder *Keine Verantwortung* zu tun!
GANZ IM GEGENTEIL !
Selbstverständlich kannst du meine Kommentare deinem “Fachberater” vorschlagen. Wäre sogar ein guter Schritt!
Ebenfalls wäre es extrem interessant, hier mal die Sichtweise deiner Frau zu lesen!
Denn viele die hintenrum (oder wie hier anonym) mit Borderline bezichtigt werden von ihrem Partner, haben schlichtweg und einfach, nur eine völlig andere Realität die ihr Ehepartner nicht nachvollziehen will und/oder kann.
Was NICHT heisst, dass es so sein muss bei deiner Frau, aber ich bin auch nicht ganz doof und deine widersprüchlichen Aussagen müssen einem vorsichtig machen! Ich habe das schon sehr oft erlebt, dass wenn Vater oder Mutter einzeln chlönen, dass ganz anders klingt, als wenn BEIDE Parteien an “einem Tisch” gegenseitig mit den Aussagen des anderen konfrontiert wären! Egal, ob die Vorwürfe von der Frau oder dem Mann kommen!
Fassen wir doch mal zusammen:
Mann: narzisstische Persönlichkeitsstörung
Frau : Borderline-Syndrom
Sind wir hier (gratis)-PsychiaterInnen?
Vielen dank für all Deine Erklärungen und gut gemeinten Ratschläge, wer wann wo wie helfen könnte.
1. Nur möglich bei Selbstmordgefärdung oder akuter Lebensgefahr
2. SPD – ok waren wir – was wollen sie machen, wenn Mutter nein sagt? Nichts – Dürfen nicht
3. KJPD – ok waren wir – was wollen sie machen, wenn Mutter nein sagt? Nichts – Dürfen nicht
4. Gemeinde SD – Wenn Punkt 1 eintrifft – Punkt 2 oder 3 ok gibt oder die Familie ein Sozialfall würde – dann dürften sie. Vorher dürfen sie erst, wenn die Mutter ja sagt.
Jetzt klar? Das Gesetz besagt. Solange jemand Handlungsfähig ist, muss und darf er selbst entscheiden, ob er will oder nicht. Solange die Kinder minderjährig sind wird von der Mutter entschieden. Ich als Stiefvater habe dank “feministischen” Gesetzen die “Schnauze” zu halten. In etwa so hat mir das der Herr auf dem KJPD z.B. erklärt (ja ok nicht in diesem Wortlaut, aber er selbst war sauer, dass das Gesetz so ist)
Einziger Ausweg für einer dieser Punkte wenn ich oder sonst jemand meine Frau als unzurechnungsfähig erklären lassen würde. Ist das die Lösung? (übrigens in unserem Fall wär das sogar möglich) Hab ich einen Knall oder was? Wem soll das helfen?
Und bitte ziehe künftig nicht immer Vergleiche von erlebtem. Es kann ein Diskussionsfaktor sein, aber einen effektiven Vergleich zu ziehen ist unkorrekt und sehr gefährlich. Es könnte mal jemand auf die Idee kommen und auch die aggressivität vergleichen die in den Texte zu hören ist. Jeder Mensch ist eine eigene Persönlichkeit. Diese ist bitte zu respektieren.
@Martha
Und das wären somit die “blöden Sprüche” die überflüssig wären. Dienen nur um zu beleidigen und helfen niemandem weiter. Finden vielleicht im “Blick” als Boulvarpresse super Anklang (wenn man mir den Vergleich mit Martha aus Blick gestattet). Aber bei Menschen die in Not sind mit Problemen haben absolut fehl am Platz.
Also herzlichen Dank. Mir reichts. Und gleich vorweg, auch die Sprüche kenn ich…. Jetzt wird’s ihm zuviel…. blablabla… dann geht man.
Nein ich gehe grundsätzlich dann, wenn ich keinen Sinn mehr in einer Sache oder Dsikussion sehe (oder zuviele blöden Sprüche kommen). Und es tut mir leid, aber ich habe den Glauben hier verloren, dass ich etwas hören könnte, was nützen könnte.
Ich werde mich demzufolge ausschliesslich an die Vorschläge und Empfehlungen der Fachleute halten, die ohne “dumme Zwischenrufe” erklären, was man tun könnte oder noch versuchen kann.
Aber ich danke Euch herzlichst, für dieses Unterhaltsamen Text.
Aber trotzdem – Gleichberechtigung zu fordern bedeutet gleichberechtigt. Soviele Frauenhäuser es gibt – ist es legitim auch gleichviel Männerhäuser zu haben, wenn der Bedarf da ist. Und er ist da.
Nur dass das Voting-Thema wieder da ist. :-)
Sorry – aber den muss ich noch zum schmunzeln loswerden.
Narzissen sind übrigens schön….
ich bin tatsächlich eine Persönlichkeit
und gestrört fühle ich auch durch solche Sprüche
Und jetzt würd ich sagen, lacht trotzdem mal wieder.
@Dahn
Meine Kommentare haben nichts mit vergleichen von Erlebtem zu tun. Meine Ausgangssituation war eine komplett andere! Sondern sind konkrete Massnahmen, für die jede Person das Recht hat Hilfe zu beanspruchen und sich unterstützen zu lassen, wenn sie in Not ist und gar eine Kindsgefährung besteht. Wie auch immer sich die Not zusammenstellt!
Es stimmt nicht, das du nur Hilfe bekommst wenn du finanziell abhängig bist. Es gibt verschiedene Stellen die helfen können wenn man sich wirklich helfen lassen will!
Desweiteren kann man Verfügungen anfechten wenn man glaubt die Entscheide sind nicht zu akzeptieren.
Ich lese immer wieder meine Frau nicht will, ich will, ich nicht will. Es geht gar nicht darum! Es ginge darum, das Kindswohl in den Mittelpunkt zu stellen. Was ist das beste für unsere Kinder? Und die Kinder abzuklären. Bei Abklärungen vom KJPD wird die ganze Familie in verschiedenen Konstellationen aufgeboten. Auch die Eltern.
Du schreibst in einem Beitrag
Hier muss man sich einfach die Frage stellen: SIND die Kinder stolz, oder werden sie stolz *gemacht*? Denn wenn die Kinder nicht schon ein gewisses Alter haben, können sie die Situation gar nicht von sich aus derart bewerten, dass sie von sich aus sagen können: Ich bin stolz das wir nicht aufgeben … ausser natürlich man trichtert es ihnen ein. Dann geht das auch schon von klein an …
Du drehst und wendest nun alles als wäre ich gegen dich. Derweil ich hier einfach einen andere Sichtweise habe und ausserdem aufgrund meiner eigenen Geschichte die Möglichkeiten kenne die man (egal ob Frau oder Mann) beanspruchen kann. Denkst du das ist mir angeboren?? Nein! Auch ich als Mutter musste mich in den vergangenen Jahren mit vielen verschiedenen Sichtweisen auseinandersetzen und viel lernen. Doch ich bin froh um all die Menschen und auch Fachpersonen die mir Fragen gestellt haben und mir andere Möglichkeiten und Gegenfragen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt haben. Denn genau dadurch habe ich gelernt wie ich meine Kinder stabilisieren kann und ich habe gelernt auch mit extrem Situationen umzugehen und Lösungen zu finden.
Wenn Kinder gewalttätig werden sind sie deswegen nicht schlecht. Das können eben auch wenige Menschen, die Situationen sehen wie sie sind, und zwar in der Tiefe, nicht nur an der Oberfläche! Wenn ein Kind gewaltätig ist gegen seine Eltern, dann geht es sicher nicht darum —”böses Kind – liebes Kind”. (Das ist sowieso bescheuert. Ein Kind ist nicht böse oder lieb, höchsten sein Verhalten!) Wenn du das Kindswohl in den Mittelpunkt stellst, geht es auch nicht darum: steckst du die Schläge ein oder nicht! sondern es ginge darum:
- WARUM ist mein Kind gewalttätig?
- WESHALB braucht es dieses Ventil um Agressionen loszuwerden
- WAS kann der Grund sein? Hass? Wut?
- WIE und aufgrund welcher Situation kam es zu diesem Resultat? Was war das Schlüsselerlebnis
- WIE kann ich meinem Kind helfen ein anderes Ventil zu finden seine angestauten Energien loszuwerden
- WIE kann ich meinem Kind vorleben Probleme ohne Fäuste zu lösen
- WAS kann ich für mein Kind tun um mehr Support zu erhalten: Therapie, Coaching,
Es ginge nicht darum Schuldzuweisungen zu machen wie “es ist weil meine Frau … ” … etc. Sondern es ginge um die Grundsatzfrage: wie kann ich die Kinder stärken das sie kindgerecht lernen mit der Situation umzugehen und keine negativen Prägungen davon tragen und nicht an seelisch unverarbeitetem zu leiden haben! (oft auch nachträglich im erwachsenen Alter!) Wenn du deine Frau einfach gewähren lässt und ihre ganzen Verhalten erduldest, fühlt sie sich logischerweise bestärkt. Wie soll sie denn merken das ihr Verhalten negativ ist wenn keiner sich entgegensetzt? Und sich wehren, heisst nicht reinschlagen! Es gibt auch andere Möglichkeiten!
Weitere Fragen die sich ergeben: du bist der Stiefvater. Wo ist der Vater? Falls dieser noch lebt, was sagt zum Beispiel der leibliche Vater dazu? usw. …
@denali
Nun siehst du mal konkret was passiert wenn man Jemandem Möglichkeiten als Hilfestellung aufzeigt. Damit wir uns richtig verstehen, das heisst nicht, das alle Personen so reagieren! In diesem Falle ist es einfach so, das ich bereits im ersten Beitrag aus der Wortwahl ersehen habe, das hier nicht wirklich Hilfe erwartet wird, und, das es nichts bringen wird wenn man hier eine Liste von Links, Fachstellen und anderen Sichtweisen präsentieren würde. Denn wenn ein Mensch wirklich Hilfe und Sichtweisen von anderen Personen möchte, würde sich der Einstiegsbeitrag ganz anders lesen.
So ist es übrigens auch bei Schleiereule. Auch dort kannst du im Einstiegsbeitrag keine wahre Diskussionsbasis erlesen, sondern nur Gift, Angriff, Vorurteile und Hässigkeit … und genau wie ich erwartet habe, hat Schleiereule bis heute noch keine Antwort geschrieben auf die Frage VOLL KONKRETE Frage von Martha! http://www.frauenblog.ch/2009/11/17/koran-frauen/
@Dahn
Langsam denke ich auch, dass es einen ernsthaften Bedarf an Männerhäusern gibt. In Zürich gibt es eine Institution, die nennt sich “Burghölzli”. Fragt doch mal dort nach. Die könnten vielleicht eine Unterabteilung “Männerhäuser” aufmachen.
@Martha
jadu, ich persönlich kann nur noch hoffen, dass DAHN in dem Sinne nicht repräsentativ ist für die wahren männlichen Opfer die Zuflucht suchen in einem Männerhaus! Denn grundsätzlich bin ich nach wie vor dafür, das es auch für Männer diese Möglichkeit als Anlaufstelle geben soll.
@Martha: Der Spruch geht zu weit! Voll in die Weichteile.
Ich denke, Du hast das Originalposting missverstanden. Mir ist es beim Lesen eures Streits vorgekommen, als würde ein Esel den anderen Langohr schimpfen.
Ich kann die innere Zerrissenheit von Dahn nachvollziehen, die ein Symptom seiner Lebens- und Beziehungskrise darstellt.
Eine Lösung findet er nur selbst. In solchen Situationen gibts keine Ratschläge, sondern nur Fragen. Viele Fragen. Diese helfen, den richtigen Weg zu finden.
Zum Thema Borderline: Halte ich für eine Diagnose, mit denen die Psychiater ihren Patienten nur das Geld aus der Tasche ziehen. Der Mensch ist an und für sich eine grenzwertige Spezies.
Das Originalposting stammt von mir! Was sollte ich da missverstanden haben?
@Bruno
( … oh salue. bist auch wieder da … meine frage an dich in Lebensformen würde auch noch warten … ;-)
http://www.frauenblog.ch/2009/11/26/lebensformen/ )
genau deshalb wird es auch oftmals missbraucht! weil es schwer beweisbar ist … in welche Richtung auch immer!
@Martha
Ach, Du weisst schon, was ich meine. Ich beziehe mich ja nur auf den gehässigen Streit – ich meine das OP von Dahn.
Für den ziemlich aggressiven Spruch wäre eine Entschuldigung fällig.
@Aletheia
Ok. Ist untergegangen.
Uuuuh, Bruno! Aletheia vergisst nie! Hat sie Dich da etwa erwischt?
Lass Dich aber nicht gleich wieder vergraulen. Bleib da!
@Bruno
Wie Du aus Erfahrung weisst, bin ich gerne bereit, mich zu entschuldigen, wenn ich es für angebracht halte. In diesem Fall aber nicht. Ich meine, was ich da sage.
Hab ich auch nicht erwartet.
Ich ordne Dein Posting 77 der Kategorie verbaler Gewalt zu. Damit belegst Du geradezu den Mechanismus der selbsterfüllenden Prophezeiung.
Wer sich permanent in der Opferrolle sieht, zieht verbale Gewalt geradezu an, was die Opferrolle nur weiter bestätigt.
Ja ich weiss :-) und er kanns nicht lassen. Nein kann ich dann nicht, wenn ich vernünftige und sinnvolle Votings lesen kann. Dies nicht weil sie mir gefallen, sondern weil sie Sachlich auf das Problem zeigen und nicht den Zweck haben Menschen zu beleidigen.
Danke Bruno
so ist es. Sämtliches was man hier dankenderweise versucht hat zu erklären hat man schon versucht. Und wegen Martha mach Dir keine Sorgen Bruno. Mit solch ironisch giftiger Schreibweise die nur zur Provokation führen soll nervt man mich nicht.
Es dürfte glaub bekannt sein, dass man sich nur über etwas nervt, was einem wichtig ist, oder was man ernst nimmt. Aber solche Sprüche disqualifizieren die Person als solches selbst.
Und Bruno: Auch ich war Anfangs eher skeptisch mit der Aussage Borderline. Wenn es nur 1 oder 2 Fachleute so gesagt hätten, würde ich das auch nicht sagen. Doch wir sprechen da auch noch von sämtlichen Stellen wie sie Aletheia beschrieben hat. Alle kennen das Problem. Alle sehen das Problem. Alle wollen oder würden helfen, gaben oder geben Hilfestellung. Tatsache ist doch, dass jemand mit solchen (sagen wir Krankheiten) immer erst an einen Punkt kommen muss, wo er einsieht, dass er am “Ende” ist und Hilfe annehmen will. Wenn jedoch immer wieder jemand da ist, der unwissentlich hilft das Problem zu umgehen, wird der Punkt nicht erreicht, und es muss erst zum Eklat kommen, dass man so “tief” fällt es einzusehen.
So wie damals als ich für 2 Monate das Feld geräumt habe. Da gings plötzlich als man schnell am Ende war. Als man aber wieder feststellte, dass man sich sicher fühlen könne, war alles vergessen. Aus diesem Grund ist heute die Sitation, dass wir diesen Druck in Mithilfe der Fachleute langsam soweit erhöhen, bis der Punkt wieder erreicht ist. Die Familie jedoch nicht wieder voll in den Abgrund fällt wie sie es damals gefallen war. (Wohnung verloren, Job verloren, Zahlungsunfähigkeit und vieles mehr, und das in nur 2 Monaten).
Daher scheint Aletheia vielleicht aufgrund Heutigem anzunehmen, man wolle nicht reagieren oder man sei ein Kuscher oder ähnliches. Dies ist nicht so. Es bringt jedoch nichts, wenn man über Jahre etwas entstehen lässt, weil Fehler begangen werden, und dies glaubt man nun binnen wenigen Monaten beheben zu können (und auch ich bin sicher zu einem Teil bei diesen Fehlern verantwortlich. Selbst der Vater der kinder wird heute in die Runde miteinbezogen und er erkennt, welche Fehler er gemacht hat). Dass dies nun ein gemischtes Bild abgibt, von nichts tun und dessen Gegenteil kann ich auch nachvollziehen. Unsere Familie ist ja auch zur Zeit in einer sehr heiklen Phase. Kippt es oder Kippt es nicht.
Und sobald man weiss auf welche Seite es nun kippt entscheidet man, wie und auf welche Weise man vorfahren will oder kann. Dies ist zur Zeit wie ein Schachspiel hat man mir erklärt. Einen Zug tun, Reaktion abwarten, nächster Zug aufgrund der Reaktion usw.
Auch wenn sich das jetzt wie ein Machtspiel anhört, ist es keines. Man versucht lediglich ohne brutale “Gewalt” einen guten und vernünftigen Level zu erreichen, damit alle gemeinsam inkl. jenem der es nicht einsehen will (oder nicht kann), gemeinsam am Tisch die Lösung erarbeiten kann. (nicht kann? Wenn man das ganze Borderline kennt, weiss man, dass der Betroffene gerne würde, hilferingend erbetteln würde, doch er kann nicht, sein Denkverhalten lässt das nicht zu. Man schneidet, schnibbel und kratzt lieber als man diesen Druck behebt in gemeinsamer Hilfe)
@Altheia
Nein nicht ich will nicht………
logisch wären die Kinder auch froh, wenn man täte. Was kann ich mehr als tun, versuchen, hilfe erbeten, Fachleute aufsuchen, beraten der Möglichkeiten? Und nein ich bin in keinster Weise sauer, oder beleidigt. Sämtliche Deine Vorschläge habe ich gerne zur Kenntnis genommen. Leider ist es so, dass es bei vielen Dingen genau so ist wie Dein Voting unten vom November beschreibt. In unserem Fall scheinen wir zwischen diesen Rastern hindurchfallen.
Man ist bisher immer davon ausgegangen, dass Mann angeblich diese Hilfe nicht braucht. Dass dies so ist, ist er auch selbst Schuld. Hat über Jahrzehnte das Leitbild wie ich oben erwähnt habe, entwickelt und hat danach gelebt, weil es uncool war “schwach” zu sein. Probleme zu haben und diese sogar noch zuzugeben.
Auch ich bin froh, dass sich dieses Bild langsam ändert und auch Mann dieses outing lernt. Vielleicht dürfen wir dann als positiven Effekt erleben, dass männliches Wesen seinen psychischen Druck zugibt und nicht “Ausrastet” damit endlich die Übergriffe auf andere Menschen aufhört.
—————————————–
Aletheia sagt:
20. November 2009 um 11:50
ich finde es absolut richtig das Hilfe auch für männliche Opfer geboten wird! Gleichberechtigung! Ein Opfer ist in erster Linie ein Mensch. Und es kann ja nicht sozial vereinbar sein wenn man sagt: Frau bekommt Hilfe. Mann bekommt keine Hilfe.
Das Thema kann ich nicht lustig finden. Auch ein Mann kann ein Opfer sein. Und ich denke, ein männliches Opfer hat seine zusätzlichen Probleme. Weil oftmals immer noch ein Klischee herrscht … gar sogar belächelt wird, wenn ein Mann gesteht vergewaltigt worden zu sein!
Es gibt männliche Opfer. Die sich nicht alleine wehren können. Die sollen Unterstützung bekommen, genau wie Frauen in der selben misslichen Lage.”
———————————
Ja und wenn es jetzt so tönt wie man ja helfen würde. Logo hilft man – komischerweise aber auch erst wenn man zwingt. Jeder Schritt ist eine Qual um wieder den nächsten machen zu können. Jeder gibt schnell einen Rat, glaubt damit sein Arbeit getan zu haben und schon fängt die gleiche Scheisse wieder von vorne, damit die gleichen Leute weitermachen….
@dahn
Vom „52-67“ war unklar, ob fiktive oder reale Definitionen von Dir aufgelistet wurden, es waren so viele Widersprüche. Du schreibst, du wärest kein Opfer? Kein Feigling? Dein Essen kriegen Eure Hunde? Du wirst von Deinem (? -, welches Alter?) Kind geschlagen? – Und Du nennst Dich intelligent.
In „63“ wünscht sich @denali
Dazu mein damaliger erster Gedanke; „@Dahn, dann kauf‘ Dir doch ein Hundehalsband – erlerne das Bellen – dann ist Dein Futternapf zukünftig gefüllt – vielleicht kriegst Du sogar noch ein paar Streicheleinheiten – doch vor allem – - das Flugticket in die Ecke bleibt dir dadurch erspart, hoffentlich!
Deine Worte in „67 + 69“
Was mir auffällt, die nicht „unsere“ Kinder sind stolz – warum schlagen sie dann Dich?
Deine letzten Beiträge (vorausgesetzt sie entsprechen der Wahrheit und der Realität) geben den traurigen Einblick in ein unbeschreibliches Lebens Chaos voller Widersprüche!
Und DAS Alles nennst Du summa summarum ein „vernünftiges Familienleben“. Erschütternd!
Veränderungen wären DRINGEND notwendig… Schon der Kinder wegen…
Es ist wohl gar nicht möglich, Dein Problem im Rahmen eines solchen Forums richtig zu erfassen. Das können Aussenstehende gar nicht. Da verlangst Du vielleicht etwas gar viel.
Letztlich gehts wohl darum, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen. Die Antwort kennt man oft – nur die Fragestellung fehlt.
Es ist wie eine Endlosschleife. Wie ein Gedankenrad, das sich ewig dreht. Wie ein Künstler, der sein Bild nie fertig malt, weil er nach Perfektion strebt. In Tat und Wahrheit alles doppelt: Zwei Schleifen, zwei Gedankenräder, zwei Bilder, vier Augen, zwei Gehirne, die die Wahrnehmung in ein gemeinsames, virtuelles Ich übertragen wollen.
Das Resultat ist – aus der Sicht der Unendlichkeit – der Stillstand.
Manchmal muss man sich bewegen. Gedanklich. Und daraus entsteht Veränderung, die zu neuen Sicht- und Denkweisen führt.
Dein Beitrag zeigt – er ist aus meiner Sicht nicht undifferenziert – wie schwierig das Beziehungsgeflecht in der heutigen Welt geworden ist. Wie unumgehbar manchmal die Fallstricke der menschlichen Seele, die überfordert ist, in dieser komplexen Welt. Aussenstehende, die einen Einblick in solche Vorgänge erhalten, sind erst recht überfordert.
Wahrnehmungen in Einklang zu bringen, ist wohl eine der grössten Künste überhaupt. Wenn das nicht klappt, muss man eine Zwischenschicht der Wahrnehmung bilden, die von beiden Seiten akzeptiert wird.
Alles neu denken. Ungewöhnliche Lösungen finden. Ausbrechen aus dem Gedankenrad.
Wünsch Dir viel Kraft dazu.
Höchst bedenklich! 1. Da ist also auch noch ein Vater der nicht einschreitet! (oder gibt es am Ende doch keinen Grund dazu??) 2. Ich frage mich nun definitiv ob da wirklich Fachpersonen involviert sind! Erneut nur Schuldzuweisungen! Das geht doch nicht darum was der leibliche Vater für Fehler gemacht hat!!! Sondern darum, WAS ihr ALLE gemeinsam tun könnt für das Wohl eurer Kinder! Und zwar im JETZT!!
Ich gebe nun tatsächlich auf hier zu versuchen @Dahn eine andere Sichtweise anzubieten. Echt. Ich muss mich da persönlich selber schützen. Es gibt soviele Kinder die nicht kindgerecht und nicht altersadäquat aufwachsen. Hilflos ausgeliefert in ihrer natürlichen Abhängigkeit ihrer Eltern gegenüber. Soviele traurige Kinderseelen die hinter Pseudofamiliären Fassaden leiden. Da wird mir manchmal afang echt schlecht. Ich habe jedoch in diesem Bezug gelernt in im meinem Leben, wo Engergie verwenden angebracht ist und wo nicht und kann klar unterscheiden zwischen Hilfesuchenden und Energievampiren.
Ich möchte zum Schluss zwei Zitate als Gedankenimput zu diesen Beiträgen von @DAHN hinterlassen. Sie stammen von Henry Ward Beecher:
und
das gilt für leibliche Väter, wie auch für Personen, die die Vaterrolle übernommen haben!
@Speedy
Du hast mit Deiner Frage nicht ganz unrecht, warum schlagen sie Dich. Warum? Die Kinder sind zwischen 12 und 19. Und was erwarten wir von einem 19 jährigen, der glernt hat aufzustehen, alles schön vorbereiitet von der Mama. Hüstelt man, kommt man mit Hustensirup gesprungen. Vergisst sein Pausenbrot, wird ihm nachgetragen. Will in den Ausgang wird gefahren. Dies absichtliche Abhängigkeit, die die Mutter produziert um nicht loslassen zu müssen setzt diesen jungen Mann in eine Sitation, die er massivst in Bedrängnis kommt. Wenn irgend etwas nur im kleinsten gegen sein Allestu-Mensch entstehen könnte hat er auch Angst, Angst zu verlieren, was er nicht anders gelernt hat. Hat nie seine Meinung entwickelt, sich nie lösen können von der Mama. Plappert alles das nach, mit den genau gleichen Worten wie die Mama. Und was passiert, wenn Aussenstehende definieren, dass er nicht mit mir ein Problem hätte, sondern mit seiner Mama? Man verstuscht das ganze indem man diese Menschen niedermacht, ignoriert oder erst gar nicht mehr besucht obwohl man ihnen das empfohlen hat. Geht zur Mama, fragt ob er gehen soll und schon haben wir den Kreis geschlossen. Sie will nicht loslassen, sieht Gefahr darin und empfiehlt nicht zu gehen. Sämtliche Stellen wie KJPD, KPD usw haben empfohlen zu gehen. Warum geht man wohl nicht?
ein Teufelskreis. In einer solchen Lage kann und werde ich keinen jungen Mann verurteilen, der aus einer Panik reagiert hat. Wir sind schuld daran, dass er so geworden ist. Ich, weil ich zugelassen habe, dass Mama ihm alle Verantwortungsgefühle abgenommen hat. Mama, weil sie nicht eingesehen hat, dass man mit 19 vielleicht Verantwortung haben sollte.
Zum guten Glück ist der nächst Folgende mit 16 Verantwortungsbewusster und übernimmt seine Verantwortung. Will nicht bemuttert werden. Will lernen kämpfen für das was er einsteht.
Und ja – irgendwann sieht man ein, dass man nur verändern kann was man will. Worte und Sätze nicht aus dem ganzen gerissen, kann man sicherlich auch daraus lesen, dass ich nun soweit bin, zu sehen, dass man will und muss. (Und eines kann ich Dir garantieren. Egal wie man das sehen will. Zur Zeit spielt es keine Rolle wer wann was falsch gemacht hat). Ich gehöre zu jenen Menschen, die bei einem Unfall erst Retten und dann darüber Diskutieren, was man besser hätte machen müssen, oder was kann man ändern, damit es nicht mehr passiert).
Es kann nicht der Sinn und Zweck sein im Leben immer erst zu Lamentieren warum und der Verunfallte verblutet. Und mit immer grösseren Sicherheitsmassnahmen zu entwickeln, damit nichts passieren könnte ist vermutlich eher unrealistisch. Jeder muss in seinem Leben (inkl. unserm 19 jährigen) lernen Verantwortung für sich und seine Umwelt zu tragen. Immer mit der nötigen Verantwortung, dass wir anderen keinen Schaden zufügen aufgrund Nachlässigkeiten. Dass dies nicht immer gelingt steht ausser Frage. Doch das Ziel ist der Weg und nicht das Wunschdenken und die permanenten Verbote. Auch das Nachtragen von Znünibrötli stellt ein Teil von Verantwortungsgefühl dar. Nicht andere dafür Verantwortlich machen (meist aus Faulheit), dass man für sie sämtliche Verantwortung übernimmt.
Dass dies heute kein vernünftiges Familienleben ist, hat niemand behauptet. Es gibt verschiedene Varianten von Vernünftig. Den Kopf in den Sand setzen und zusehen, wie es untergeht (einfachste). Kämpfen dafür, dass das Vernünftig noch vernünftiger wird, wenn man überhaupt definieren kann, was vernünftig sein soll. Wer kann das? (härtere Variante). Dazwischen liegt die Grauzone, was wo ist jetzt besser?
Zeigen, dass Aufgeben, das Ziel ist? Lernen, dass man mit Aufgeben kurzfristig Ruhe hat? Ok…. auch eine Lebenseinstellung.
@Bruno
jep – keiner kann sagen, ob und welcher Weg der richtige ist. Doch was hier abgeht, das siehst Du richtig, kann kaum einer beschreiben oder begreifen. Nur wer drin lebt. Das ewige auf und ab einer Mutter mitzuerleben. Scheidung – nein geh nicht. Arschloch, dumme Sau – bitte tu das für mich, Hau ab und verzieh Dich – aber ich verstecke Dir Deine Dinge, damit Du nicht gehen kannst.
Dass man da noch einigermassen durchblicken kann, musste auch ich mir mal erst Hilfe holen. Das war eigentlich noch nicht mal schwer, denn ich wusste was ich will….. eine Veränderung. Als das klar war, gings los mit …. ups….. sorry ich kann ihnen nicht helfen, aber der vielleicht….. oder der? Auch da musst ich erst lernen mit durchzusetzen und zu fordern. Was heute einigermassen funktioniert, wenn ich jenen die Helfen müssten das Messer an die Brust setze – aber leider eben erst dann. Das kostet mich nur viel Kraft, die ich an anderer Stelle benötigen würde.
Und glaube mir – Kraft und Energie (auch mit Rückschlägen) das habe ich heute. Vielleicht dank dem, dass man etwas abgestumpfter wird gegenüber Dingen die früher für mich wichtig waren. Einer hat mal mich so beschrieben – absoluter Chaot – totale Zuverlässigkeit – ein eingefleischter Kapitän, der seine Energie dort abzieht wo nicht benötigt um die Energie dort zu benützen, dass er retten kann was zu retten ist und dies bis zum Untergang.
Und das wird nun auch so versucht – Retten was man retten kann – Die Kinder retten die noch zu retten sind. Jene die eigentlich nicht mehr zu retten wären, können miterleben, dass man mit Kämpfen sein Ziel erreicht und nicht mit Probleme von sich weisen, damit man Ruhe hat. Und immer ein Auge darauf, ob sie doch noch Hilfe benötigen.
so in etwa – wer nicht schwimmen gelernt hat weil er zu faul war um sich anzustrengen – der fällt ins Wasser und lernt das entweder schnell, oder man kann ihm immer noch helfen, bevors zu spät ist.
Prioritäten setzen nennt man das. Den Verwundeten erste Hilfe leisten und sofort das Problem anpacken, damit nicht noch mehr Verwundete verpflegt werden müssen.
sicherlich nicht einfach und auch nicht einfach, wie Bruno das sagt, zu beschreiben. Und nein – ich will keinen Dank dafür. Zu sehen, dass man geholfen hat. Zu sehen, dass geholfen werden konnte ist Dank genug. Jene denen man geholfen hat, werden es einem irgendwann verdanken auf eine andere Weise.
Mal auf das Thema hier zurückkommend. Die Fragen basieren alle auf körperlicher Gewalt. Wir leben hier in einer “zivilisierten” Welt und kennen nicht nur die körperliche Gewalt.
Wieviele Männer wurden wohl schon von ihren Frauen vergewaltigt?
- Wieviele Männer wurden von den Frauen mit den ironischen Sprüchen (wie von Martha) in die enge getrieben?
Wieviele Frauen sind schon Amok gelaufen und haben ihren Mann und die gemeinsamen Kinder umgebracht?
- Wieviele Männer hätten nicht Amok laufen müssen, wenn man sie nicht verbal zerstört hätte?
Wieviele Frauen haben ihre Männer schon spitalreif geschlagen?
- Ups…. davon kenn ich ein paar
Wieviele Männer seht Ihr täglich auf den Strassen, die Sonnenbrillen tragen um ihre von Frauen blau geschlagenen Augen zu verbergen?
- Nein sie bleiben dann zu Hause um sich nicht zu blamieren. Und meist sind die “blauen Stellen” an anderen Orten
Von wievielen Männern habt Ihr gehört, die von ihren Frauen in der Wohnung eingesperrt werden?
- Wieviele Männer wurden von Ihren Frauen ausgesperrt?
Wieviele Männer wurden von ihren Frauen “im Namen der Ehre” ermordet?
- Im Namen der Ehre? In welchem Land leben wir?
Wieviele Männer werden von Frauen zur Prostitution gezwungen?
- Sorry und wieviele sind froh, dass sie in ihrem gewählten Beruf einen Schutzpatron haben?
Wieviele Männer werden von MenschenhändlerINNEN wie Waren verkauft?
- Hier haben wir uns auch im Land verirrt?
Wieviele Männer werden in Kriegen vergewaltigt?
- Vielleicht wäre es umgekehrt, wenn sich die Frau zu solchen Dummheiten wie Krieg hinreissen lassen würde. Übrigens 99% aller Kriege sind Glaubenskiege.
Wieviele männliche Föten fallen weltweit geschlechtsselektiven Abtreibungen zum Opfer?
- gibts dafür eine Zahl? Frage, warum? Ist ein selektieren von weiblichen Föten uninteressant? Ist ja schlimm für die Frau, dass man männliche Föten selektieren lässt.
Wieviele männliche Babys werden aus dem gleichen Grund ermordet?
- auch hier, was beklagt sich da eine Frau? Hier müsste der Mann sich beklagen, dass man ihn aufgrund irgendwelcher Kriterien ermordet.
Frauenhandel ist weltweit verbreitet. Wer hat denn schon mal von “Männerhandel” gehört?
- Wenn das Verantwortungsbewusstsein des Schweizers (nicht Weltweit) so hoch ist, dass er gesehenes meldet und hilft aufzudecken, statt feige wegzusehen, hätten wir wohl ein Land, dass in der Lage wäre gegen diesen Missbrauch anzugehen.
Also: Lassen wir die Kirche im Dorf! Diese Mitleidhascherei der Männer ist einfach nur armselig!
- Armseelig? Es gibt hunderte von Frauenhäuser, sind die auch armseelig?
@Dahn: Sorry, aber das ist jetzt einfach nur unverständlich. Tank etwas frische Luft. Der Computer lässt die Gedanken erst recht endlos kreisen, bis man sich verrennt.
Einfach alles umzudrehen – Provokation und Polemik – ist einer Diskussion nicht förderlich. So wird man schnell als Troll angesehen.
Nur ein Punkt: Mann und Frau prostituiert sich im Job immer noch freiwillig. Bzw. hat es in der Hand, seine Einstellung zur Erwerbsarbeit zu ändern.
ohje Aletheia
Irgendwie scheint alles falsch zu sein, was Andere tun. Ja und sicher bezieht man den leiblichen Vater mit ein…. und nein – er tut ja was.
Kennst Du das halbvolle Glas und das halbleere? Irgendwie habe ich das Gefühl Du siehst das halbleere, auch wenn Du denkst es sei nicht so.. Aber sei mal ehrlich. Hast Du auf irgend ein text einmal ein gutes Wort gefunden?
Und aufgrund Deines Schlusstextes denkst Du also, dass die Mutter alleine für die Kinder da ist. Der Vater nur die Mutter zu lieben hat? OK…. kann auch eine Variante sein, um zu verhindern, dass ein Vater einen Bezug zu den Kindern erhält. Es ist dann auch einfacher zu sagen, dass man als Papa sich nie um die Kinder gekümmert hätte.
Päng – das war nun auch das halbleere Glas
Und übrigens – Danke, dass Du versucht hast mir Deine Meinung solange zu erklären, bis ich diese dann vielleicht angenommen hätte. Nun aber merkst, dass nicht alle Meinungen übereinstimmen müssen. Und manchmal – aber wirklich nur manchmal – wird man auch klüger und ändert seine Meinung. Aber kaum mit Überredungskünsten.
Wenn Du es nicht gemerkt haben solltest. Ich habe nie Dir Deine Meinung abgesprochen. Ich habe sie zur Kenntnis genommen. Argumente für oder gegen geäussert. Es steht auch niemandem zu “Ich gebe nun tatsächlich auf hier zu versuchen @Dahn eine andere Sichtweise anzubieten.”
Anbieten ok warum nicht. Aber wegen eines in gewissen Punkten abgelenten Angebotes sich zu Schützen?
Nun auch ich mal beende hier. Doch auch ich sage den Schlusssatz.
Faktum: Mann ist sachlich und Frau emotial. Daher lässt sich Mann auch dauernd von Frau auf emotioneller Basis angreifen. Bis zum Punkt wo beide lernen, dass die Kombination in Beidem die Lösung wäre.
In einem Emil Steinbergerstück hat er es mal gut ausgedrückt….
Wir kommen sehr gut aus miteinander………… DU musst Dich nur anpassen. Ist das die Lösung?
Danke Bruno
Ich weiss und möcht mich hiermit auch entschuldigen. Eigentlich hätte es nur aufzeigen sollen, dass sämtliche Fragen rein Provokation sind. Dies ist mir leider in die “Hose”. Ich bin absolut Deiner Meinung, dass vorallem die ironische Provokation eine sachliche Diskussion zerstört.
Danke Dir für den Einwand.
@Bruno
Ohne das alles gelesen sondern nur die Quantität wahrgenommen zu haben gratuliere ich Dir zu Deiner Nervenstärke und Engelsgeduld. Was bist Du von Beruf?
es ist wie bruno gesagt hat, “als würde ein Esel den anderen Langohr schimpfen.” oder 3 Blinde streiten darüber wie blau aussieht. :D
nicht böse gemeint, aber als beobachter siehts halt so aus. viel aggresivität hier drin. wie sieht eigentlich der admin das niveau hier im blog?
Mami Mami … man hat mir den Kaugummi weggenommen …
Admin Admin … da schreiben Frauen etwas das einigen Männer nicht in den Kram passt …
@Aletheia: Es ist spät. Zeit zum Schlafen. Dein Posting 98 ist weit unter Deinem Niveau.
@Martha: Heikle Frage. Ich sags mal so: Nicht Psychologe, nicht Psychiater, nicht Sozialarbeiter.
@Dahn: Ok. Kann vorkommen.
Und ja, Ironie in Foren ist eigentlich immer unverständlich.
Du zeigst Grösse.
Gefällt mir.
Ist doch eine gesunde Basis, um Dein Problem irgendwann in den Griff zu bekommen. Dafür alles Gute.
@Aletheia
Lass Dich nicht einschüchtern! Diese psychologische Kickboxerei ist auch nicht grad das Gelbe vom Ei!
@Bruno
Schade! Ich hatte schon gehofft, Dahn könnte in Deine Praxis kommen statt uns hier unseren Blog weiter voll zu jammern.
@Daniel
Was soll das? Schreist Du hier nach Zensur? Dies ist kein iranischer Blog!
@Bruno
Du hattest Recht. Luft tut gut. Sehe, dass ich mich hinreissen habe lassen. Über mich und unsere Sitation hier zu äussern.
Eine Sitation, die es gilt mit logik anzugehen und nicht mit Agression, Ironie und dummen Sprüchen. Dies nur, weil man eine andere Sichtweise hier einbringen wollte. Hier scheint sie verbissen und gefestigt zu sein. Ob die sinnvollen Aeusserungen eine Veränderung bringen könnten, wird sich zeigen. Werde mit sachlich logisch denkenen Personen besprechen.
Wenn ich diese Agressivität, Ironie und unsachlichen Bemerkungen lese finde ich es auch nicht lächerlich, dass man Männerhäuser um ein vielfaches vermehren müsste.
Verbale, seelische Zermürbung mittels permaneter Ironie, Agression ist viel schlimmer ist als die körperliche Gewalt. Und wird heute in Kriegen angewandt, wenn der Gegner sich mit den richtigen Argumenten und Waffen zur Wehr setzt.
Und der vergleich bei 103 ist noch nicht mal weit verfehlt. In diesen Gefängnissen, wird auch nicht körperlich gefoltert, sondern seelisch.
Dieser Blogbeitrag entwickelt sich wirklich zu einem Paradebeispiel wie sich einige Männer sofort solidarisieren müssen wenn eine Frau eine Meinung vertritt die einem nicht in seinen Kram passt.
Da kommen gar *Beobachter* und fühlen sich umgehend veranlasst den Versuch zu unternehmen, dieses Blog in ein negatives Licht zu rücken und gar an die Administration zu appellieren.
Männliche Beiträge werden soweit verdreht und zurechtgebogen, das der eigentliche Sinn plötzlich ein ganz anderer gewesen sein soll. Und die Meinungen der Frauen die dem Mann nicht passen, werden sugsessive aufgebauscht mit Betonung auf Aggression … oh man findet gar noch man muss jetzt noch Krieg ins Spiel bringen …
derweil. Wenn wir das mal ganz konkret betrachten und “das Kind beim Namen” nennen: es sich hier um eine Familie handelt, in der 4 Kinder einer misslichen Situation ausgesetzt sind, geprägt von körperlicher und verbaler Gewalt. Geprägt von einem Dasein, indem sich Stiefvater und Mutter schlagen, psychischem Terror aussetzen und sich mit Kontrollzwang und Essenentzug bestrafen. Kinder die lernen: Hund kommt vor Mann. Aber das ist natürlich ganz in Ordnung. Denn es ist ja ein Mann der das akzeptiert! Und die bösen Frauen, die hier im Blog direkt ihre ehrliche Meinung schreiben … sind selbstverständlich aggressiv, sinnlos, seelische Terroristinnen und Kriegerinnen …
Bedenklich.
@Bruno
ja. Hast irgendwie schon recht.
dennoch, ich würds wieder schreiben. Weil es mir genau so kindisch vorkommt wenn ich @daniel lese …
Muss man denn immer gleicher Meinung sein? Die hier definierte Solidarisierung dürfte vermutlich im eigentlich sinnvollen Verhalten liegen, dass männliche Menschen eher den gleichen Denkcharakter haben (logisches Denken) und frauliche Menschen eher den Emotionellen (Emotionsdenken).
Sinnvoll daher: Wenn Frau und Mann zusammentrifft, sich kombiniert entsteht eine intelligent Verbindung und ein ausgewogener Mix. Mir scheint in der heutigen Zeit mit der “Gleichberechtigung” versucht jeder gleich zu sein, statt dass er ein Mensch ist, wie er ist und dies auch so lebt und akzeptiert. Noch schlimmer, dass man versucht Andere Gleich zu machen.
Und für meinen “Ausrutscher” dass ich mich hier persönlich geäussert habe, steht die Entschuldigung weiter oben. Die Diskussion wurde insofern verdreht, dass man ein Beispiel eingebracht hat, dass sofort Aufruhr gegeben hat. Angriffe auf eine persönliche Sitation und derweilen sogar unqualifizierte Sprüche, waren die Folge. Das Thema ist grob gesagt, Männerhaus lächerlich oder nicht und nicht Persönlichkeitsbildung.
Ob und in welcher Form, Andern oder mir etwa in den “Kram” passen sollte, spielt eigentlich keine Rolle. Wie bereits erwähnt ist eine Diskussion oder ein Gesprächsthema um sich Auszutauschen gedacht. Nicht um irgendwelchen “Kram” von Andern zu übernehmen, weil man nicht in der Lage ist, Nützliches aus der Diskussion zu ziehen und es für den vorgesehene Zweck zu werten.
Mit welcher Textzeile habe ich erwähnt, dass ich es akzeptiere? Es wurde lediglich ein kurzer Abschnitt einer Lebensphase geschildert (wie ein Standfoto). Dies eigentlich mit der Absicht aufzuzeigen, dass Männerhäuser nicht lächerlich sind, sondern dringlich.
Dringlich insofern, dass Mann lernt nicht mehr alles zu überspielen, was bis zum heutigen Tag immer unter die “Decke” gekehrt wurde. Ob diese “Neuerung” eine gute Veränderung ist wage ich zwar zu bezweifeln, aber ist kein Bestandteil dieses Blogs.
Dass dieses “Aufmüpfige” Denken nicht zu Freudensprüngen führt, ist auch verständlich, wenn ich an die “Freudensprünge” von damals denke, als das erste Frauenhaus aufgemacht wurde. Auch “Mann” hat dies damals nicht verstanden. Unsachlich argumentiert, statt klug zu denken und versucht so zu Handeln und Lösungen zu finden, damit ein solches heute sinnvolles Haus nicht nötig wäre.
Dieses Beispiel zeigt uns, dass nicht alle Menschen nach Lösungen für ein Problem suchen und erarbeiten, sondern permanent versucht sind Verwundete zu verbinden, statt den Krieg zu beenden.
Eine vielleicht provokative Anmerkung möchte ich noch bringen: Kriege sind hauptsächlich Glaubens- oder Geldkriege. Der Glaube hat sehr viel mit Emotionen zu tun und nicht mit Logik. Daraus könnten wir sehen, dass man vielleicht mit etwas mehr Logik Streit, Frauen- Männerhäuser und all die Dinge nicht benötigen würde.
Doch solange man Geld verdient mit Emotionen schüren, werden wir keinen logischen Frieden erziehen.
Aletheia – locker, locker! Wieso lässt Du Dich hier auch immer wieder provozieren? Vergiss das Ganze einfach. Nichts wirkt nachhaltiger als keine Antwort.
@Martha
Genau das ist es…… Permanent dem Gedanken nachjagen, was wirkt nachhaltiger.
Überlasse es doch jedem einzelnen, welche Gedanken und Texte er mitnimmt auf den weiteren Weg. Ein Anstreben an Gleichberechtigung heisst nicht, gleich zu sein und das nachhaltiger in den Kopf des Andern zu pressen.
@daniel
Deine neuen Kommentare werden nicht publiziert.
Wir wollen ja nicht, dass das Niveau von Frauenblog unter den tragbaren Rahmen fällt.
Admina
@Martha
Zu Deinem “Beitrag 102″: Deinen Zynismus kannst Du für Dich behalten. Dein Einwurf ist nur beleidigend.
Zu Deinem “Beitrag 103″: Wie Du von Daniels Beitrag zu “Zensur” und “Iran” kommst ist mir sehr schleierhaft. Du solltest Dir auch wieder mal etwas Strandzeit gönnen.
@Aletheia
daniels Beitrag war überhaupt nicht kindisch. Er hat eine berechtigte Frage gestellt. Diese wird mit weiterem Spott und verbalen Aggressionen quittiert.
@Admina (Aletheia, vermute ich):
Schliess den Thread. Dass ja keiner mehr auf den Gedanken kommt, nachzutreten.
Generell: Was hier in diesem Thread abgegangen ist, ist einfach nur traurig. Da wird jemand, der seine Not hier schildert, anstatt mit ihm zu diskutieren, ungefragt mit Ratschlägen, Vorwürfen und haltlosen Unterstellungen eingedeckt. Das scheint System zu haben. Ich habe hier auch mindestens einen anderen Beitrag (Stefan) gesehen, bei dem er für seine zugegeben etwas seltsame Frage nur Spott und Hohn erntet.
Shame on you!
@Dahn
Wunderbar, ein logisch denkender Mann! Endlich, das liebe ich!
Somit kannst Du sicherlich locker folgende Quizfrage beantworten:
“Worin liegt der Unterschied zwischen einem Esel und/oder einem Kalb?”
Kleiner Gratistipp – NUR logisch denken, die Lösung ist ganz einfach!
Jetzt warte ich gespannt auf Deine/Eure Antwort/en…
1. Alle an diesem Blogbeitrag beteiligten werden aufgefordert Bezug auf das Eingangsthema zu nehmen
2. Alle an diesem Blog beteiligten werden aufgefordert zur Kenntnis zu nehmen, dass http://www.frauenblog.ch ein OPEN MINDED BLOG ist. Wie hier klar deklariert ist: http://www.frauenblog.ch/wir/
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3. Jede Autorin und jeder Autor die/der keine anderen Meinungen lesen will, hat die Option kostenlos einen eigenen Beitrag zu eröffnen und die Kommentarfunktion zu sperren. Wie hier klar deklariert ist: http://www.frauenblog.ch/info/faq/ Die Artikel im FrauenBlog geben die persönliche Meinung der jeweiligen Autorinnen und Autoren und von den Kommentatorinnen und Kommentaroren wieder und sind keine offiziellen Statements vom Weblog http://www.frauenblog.ch
4. Klarstellung die 3 Kommentare von @daniel die heute nicht veröffentlicht wurden enthielten Beleidigungen gegen Blogteilnehmende, inklusive Autor @Dahn
5. Die Administration und die Macherin von FrauenBlog nimmt keine Befehle entgegen
Danke für euer Verständnis!
und nun zurück zum Thema: Männerhäuser – für geschlagene Männer
Also Bruno, ich bin wirklich enttäuscht. Auch in einem Frauenblog ist es üblich, das Gehirn einzuschalten. Das darf man hier wohl auch von Männern erwarten.
Shame on who???
@Martha:
Natürlich on the patriarchat.
@Thema
Was soll nun an einem Männerhaus wirklich lächerlich sein? Wenn dies so wäre, wären ja die Frauenhäuser auch lächerlich. Das Wort Gleichberechtig und das scheinen einige nicht zu begreifen, heist nicht gleich sein, sondern gleiche Berechtigung haben. Ob es mit solchen Diskussionen tatsächlich um Gleichberechtigung handelt ist fraglich. Denn wenn ich lesen, dass Frau das Kinderzimmer des Kindes ist und Mann nur die Frau zu lieben hat?
Darf Mann das Kind nicht lieben? In welcher Zeit lebt ihr denn? Steinzeit? Ich lebe im 20. Jahrhundert und erwarte eigentlich bei der Gleichberechtigung, dass Beide das Kinderzimmer sind.
Sonst wundert es mich, dass Frau sich beklagt, wenn die Liebe nicht mehr da ist, Mann geht und sie sich dann beklagt, dass Mann sich nicht um Kind kümmert. Warum sollte er? Sie ist das Kinderzimmer. Aber vermutlich ist es auch da so, dass Mann zu wenig bezahlt und sich daher nicht darum kümmert?
Solch Sätze sind nicht Gleichberechtigung sondern Egoistisch. Und genauso egoistisch kommt es mir vor wird nun das Männerhaus lächerlich gemacht. Und da wundert sich Frau, wenn Mann die Gleichberechtigung nicht so richtig ernst nimmt, wenn es nur darum geht mehr fordern zu können, aber etwas dazu tun? Oder Geben und nehmen zu begreifen, das scheint da nicht der Fall zu sein.
Solong
Danke für die Kommentare von letzter Nacht! Es werden nur Kommentare publiziert die sich inhaltlich auf die Thematik Männerhäuser – für geschlagene Männer beziehen.
Für persönliche Fragen & Kommentare wendet euch bitte an macherin@frauenblog.ch
Besten Dank
@Bruno
Brav gelernt!
@Speedy
Danke für Quitz. Verzichte, ist auch nur Fangfrage mit ersichtlichem Grund.
@Thema
Eigentlich ist es benklich, wie man in gewissen Köpfen die Gleichberechtigung verwendet um sich nur zu beklagen über eine Sitation, die kaum irgendwie vernünftig und sinnvoll gelöst werden kann.
Ob es ein Frauen- oder Männerhaus habe muss oder wird, dürfte vermutlich aus der Reaktion von vielen Faktoren die aus vorausgegangener Zeit entstanden sein. Und der Grundfaktor Anathomie dürfte dabei ein sehr grossen Einfluss haben auf den Werdegang der Geschehnisse, die danach folgen müssen.
Mann kann keine Kinder auf die Welt bringen.
… und hat somit nie Zwangspausen in der Arbeitswelt. Wenn ich aber genau darüber nachdenke, und mal den Faktor Geld auf die Seite lege. Dann müsste ich sagen, dass Mann sich darüber beklagen sollte.
Beklagen, dass er viel Zeit ausser Haus verbringen muss und nicht miterleben darf wie seine Kinder aufwachsen. Keine Möglcihkeit hat sich uns sein Wesen in die Kinder einzubringen. Die Kinder kaum oder nur wenig Zeit erhalten um die Charakterzüge vom Vater zu erhalten. Viel Zeit verliert, das Sozialleben mit der Familie zu erleben. Warum muss in der Gleichberechtigung ein Kind nur oder so stark von der Mutter geprägt werden?
Müsste man dies mit Geld aufwerten, wie dies versucht wird mit der Diskussion Gleichberechtigung, hätte wir das auch das Problem der Definition. Wie wird Mann entschädigt, für dieses Manko? Ein Verlust, der für mich nicht zu beziffern ist.
Wir werden uns aber mit diesem Gedanken immer mehr auseinander setzen müssen. Wenn man beobachtet, dass immer mehr Personen ohne Kinder durch die Welt gehen (warum ist eine anderes Thema). Bei solchen Partnerschaften ist dann auch meistens auch keine Einschränkung von Mann und Frau zu sehen. Beide haben die gleiche Chance Ihre “Karriere” zu gestalten.
Ob dies aufzuwerten ist gegenüber dem “Verlust” Kinder mit auf unseren Weg in die Zukunft zu nehmen wage ich hier zu bezweifeln.
Und all diese Faktoren, die aus diesem einen “Unterschied” entstehen, sind massgeblich für die Weiterentwicklung aller Geschehnisse. Und mit allen Reaktion und heute zwangsmässig erwirkten Gleichstellungen, muss oder sollte es auch beide Häuser geben. Die Differenz zwischen Mann und Frau wird immer kleiner. Ich persönlich finde aber (mal abgesehen von Geld) diesen Gedanken absolut scheusslich.
Nur ein kleines Beispiel: Mann verliert den Gentleman (was leider schon weit fortgeschritten ist)? Frau muss diesen neu auch zur Hälfte ausführen! Nein Danke. War es denn nicht das Wissen der Ungleichheit, der uns den Charme des Lebens geboten hat? Das auskosten der Suche wie ist sie/er, das erkunden von Möglichkeiten aus dieser Ungleicheit und vieles mehr..
Wie können wir alleine schon beim Gedanken der Begegnung wissen, wer nur beginnt mit dem Kennenlernen? Ist es Mann, der wie früher um die Gunst seiner Geliebten wirbt? Oder ist er jener der sich Umwerben lässt? Sollen wir uns für dies ein Schild umhängen damit unser Gegenüber weiss, in welchem der 50% Phasen wir uns befinden? Verlieren wir nicht den Reiz einer Partnerschaft, diese Ungleichheit zu Leben zu erkunden, damit zu arbeiten, mit Ihr zu wachsen, sie zu entwickeln?
Gleichstellung bedeutet Gleichheit – ergo Wissen wir aufgrund unseres Verhaltens was unserem Partner zusteht, was er zu denken hat, wo und wann er welche Reaktion zu zeigen hat. Dies wird das Endresultat der Gleichheit sein…
Dass man jedoch die ges. Grundlagen auf den Mensch abstützt- dafür stehe ich auch ein. Doch Gefühle und Empfindungen die wir erleben oder nicht (teileweise in Vergessenheit geraten) können wir mit Geld nicht werten.
Ich entschuldige mich, falls ich jemandem hier auf die Füsse getreten bin. Ich werde in Zukunft nicht mehr so aufbrausend sein und hoffe, das der Admin nochmal ein Auge zudrückt. :D
Zum Thema:
Könnte es sein, dass es für Männer eine grössere Überwindung braucht, sich Hilfe zu holen, in ein Männerhaus zu gehen? Ich kann es mir gut vorstellen. Wenn man die Pfanne an den Kopf kriegt, will man das ja nicht der ganzen Welt mitteilen. Grund ist wohl der Anspruch der Männer und vorallem der Gesellschaft nach männlicher Stärke und Gefühlslosigkeit. Doch es ist eine Illusion, harte Schale weicher Kern. Lasst uns die Männer auch mal Menschen sein.
@d.fernandez
ja. Das glaube ich, für einen Mann ist es ein grösseres Tabu sich zu melden wenn er nicht mehr zurecht kommt, sich nicht aus eigener Kraft zur Wehr sezten kann. Weil er dann wohl vom Grossteil der Gesellschaft als Schwächling abgestempelt wird oder gar belächelt.
Deshalb finde ich es auch ok. wenn Männer eine Anlaufstelle haben. Denn egal, wer ein Opfer ist, Frau oder Mann, wenn man sich in einem Teufelskreis befindet, braucht es viel Kraft um wieder raus zu kommen. Diese Kraft kann nicht jeder Mensch alleine finden, besonders nicht, wenn missliche Umstände schon zu lange andauern, und die Person “ausgelaugt” ist.
Es gibt hier einen Punkt, denn ich komentieren will, und zwar zum Beitrag Nr. 119: Gleichberechtigung bedeutet nicht gleich sein! Es bedeutet die gleichen Grundvoraussetzungen zu haben, die gleichen Rechte. Dahn, du beschreibst eine Situation, die ich genau GEGENTEILIG empfinde. Du schreibst, dass auf Grund der Gleichberechtigung die Rollen vorgeschrieben werden, dass sie gleich sein müssen. Wenn Mann und Frau aber die gleichen Rechte haben und den gleichen Stellenwert, so ist doch alles offen! Wenn der Mann aber Gentelman sein MUSS und die Frau sich gefügig verhalten MUSS, der Mann den ersten Schritt machen MUSS und die Frau sich all den Situationen unterordnen MUSS, wie kannst du da von einer freien Entfaltung und Wachstum schreiben? Es ist doch genau anders rum! Du scheinst einen wichtigen Aspekt zu verleugnen: JEDER Mensch hat sowohl männliche, wie auch weibliche Aspekte in sich und das Ziel ist es, diese ins Gleichgewicht zu bringen.
Ein Beispiel: Mein Mann kann sehr emotional sein, ist liebevoll, zärtlich und verschmusst. Gleichzeitig geht er arbeiten und ernährt unsere 5-köpfige Familie alleine. Er ist der starke Beschützer der Familie, auf den wir alle bauen können. Er sagt mir immer wieder, dass ich für eine Frau enorm rational denke, ich wechsle Sommer- und Winterreifen gerne selber, wasche mein Auto, sage, hämmere und bohre bei uns zu Hause. Als wir umgezogen sind, habe ich sämtliche Kästen aufgebaut. Alleine! Ich liebe es gleichzeitig aber auch, Highheels und Reizwäsche anzuziehen und meinen Mann zu verführen, koche, putze und nähe und sorge für die Kinder. Wir machen beide alles, was notwendig ist und darüber hinaus. Wir akzeptieren beide sowohl die männlichen, wie auch die weiblichen Aspekte des Partners und genau DAS ist Gleichberechtigung. Zwing dir nicht ein neues Diktat auf, nur weil du von einem alten befreit wurdest!!!
@Carmen
Eigentlich war es nicht meine Meinung der Gesellschaft das Tun und Lassen zu verbieten. Zu unterbinden im Tun und Handeln. Ginge auch nicht darum ob ich mir hier ein Diktat auferlege. Altes Denken übernehmen wolle. Keine Gleichberechtigung zulassen wolle. Es ginge nur darum, dass das Grunddenken des Menschen mit der Gleichberechtigung sich wird verändern. Und viele unserer verlorenen reizvollen Grundstrukturen müssen mit produziertem “reizen” wieder hergestellt werden. Und alles was der Mensch grundsätzlich produziert hat immer so ein faalen Nachgeschmack…
Doch so leid es mir tut. Ich habe keine Lust zu erklären, wie es genauer gemeint war.
Es wird nicht gerne gesehen, wenn man aufzeigt, dass in vorherigen Votings das Gegenteil ausgesagt wurde. Du siehst, es fängt schon an, ich dürfte aufgrund der Gleichberechtigung. Habe jedoch keine Lust mehr weil das Differenzpotential nicht vorhanden ist.
Stelle mir vor, wenn ich nun hier eine gewagte These aufstelle, wird dies massivst Aufruhr geben. Sie existiert jedoch und hat Berechtigungsdasein im Grunddenken:
Wir rufen nach Gleichberechtigung! Wollen Sicherheit, Gebrogenheit und Rechte auf die wir uns verlassen können. Zeigt es uns nicht das Weltbild der Politik, dass dieser Mix, egal welcher nicht funktionieren kann, egal welcher Mix?
Das Diktat mit dem Patriarchen an der Spitze hat und ist eine sehr kluge und intelligente Voraussetzung für die klaren Formen und Handlungen in unserer Gesellschaft. Dass dieser Patriarch jedoch dann seine Macht missbraucht um Eigennutz zu produzieren ist falsch.
Oder denkt man unser Parlament in Bern sei besser? Freier? Mitspracherecht und all das Zeugs? Ja sicher. Man palavert solange bis sich alles tod gelaufen hat und überflüssig wird, weil es schon lange nicht mehr existiert. Und nimmt man diese Politiker wirklich noch ernst? Ich in der heutigen Form nicht.
Hier sehen wir, dass beides nicht gut ist. Einen Zwischenmix hat man in der Welt noch nicht gefunden der funktioniert.
Es ist grundsätzlich immer der Mensch der das System zerstört. Ein System das klare und wichtige Grundvoraussetzungen darstellt. Uns Sicherheit gibt und die nötigen Richtlinien, die für ein solziales Netzwerk vorhanden sein müssen.
Wir Menschen werden nie in der Lage sein, ein System zu entwickeln, das für uns funktioniert. Lange Bestand hatten nur jene Systeme, die von jemandem definiert wurden. Aber leider eben auch von einem Mensch…… Durch dauerndes MAchtgehabe und dessen Denken wird jedes System zerstört. Auch die Gleichberechtigung.
@Carmen
Schau Dich mal um und sei glücklich, dass Du und Dein Partner euch so ideal getroffen habt. Doch bedenke, dass Hunderttausende die sich treffen demzufolge nicht zueinander passen. Irgendwann entsteht ein Machpotenzial in einer Seite und nur wenige Menschen sind in der Lage vernünftig genug zu denken, dass man sich dies selbst “abgewöhnen” muss und das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Stellst Du Dir vor, dass die Mehrheit in der Lage ist sich selbst solche Einschränkungen aufzuerlegen? Ich nicht. Ich bin Realist. Und einfach zu versuchen die Gleichheit wieder ins Lot zu bringen, indem man sein Machtpotential erhöht? Ok. geht auch. Doch dann haben wir schon das klassische Machtspiel das entsteht.
Obwohl auch dieses Machtspiel seine Berechtigung hat. Es treibt uns an, git uns den nötigen Biss vorwärts kommen zu wollen.
Daher glaube ich nicht, dass es ein System gibt, dass wir hier Diskutieren können, das wirklich funktioniert und für den grössten Teil der Menschen zutrifft.
Ich glaube ich lese wohl nicht richtig…ich als Mann finde es sehr “seltsam”, wenn Frauen behaupten, dass sie in Deutschland gesetzlich! diskrimminiert werden.
Wenn man sich mal die Lebenserwartung ansieht, muss man zu einem anderen Schluss kommen…Frauen schonen sich eher hier bei uns und lassen die Drecksarbeit den Männern, die dafür 7 Jahre früher ins Gras beißen. Von so Dingen wie Wehrpflicht, Schlechterstellung bei Gericht, Sorgerrecht usw. gar nicht zu reden. Frauen die bahupten ihnen gehe es in Deutschland schlechter als den Männern kann ich nicht mehr ernstnehmen. Das war vielleicht vor 50 Jahren mal so.
Und natürlich sollte es auch Männerhäuser geben für solche Männer, die sich nicht gegen ihre Frauen wehren wollen/können. Widerlich sich über Opfer von Gewalt lustig zu machen und ihnen jegliche Hilfe abzusprechen.
Ich kenne das ganze Spiel: Meine Ex hat mich früher auch andauernd geschlagen, das hat keineN aus unserer Clique interessiert…erst als ich einmal! zurückgeschlagen! habe…seitdem bin ich ein “Frauenschläger”
@ Martha
“STELL DIR VOR, ES IST KRIEG UND KEINER GEHT HIN. – Könnt Ihr Euch daran noch erinnern?”
Typisch…leicht gesagt von einer Frau. Die muss ja auch nicht in den Krieg ziehen. Als Mann hast du die Wahl entweder Krieg, oder du wirst an die Wand gestellt bzw. kommst ins KZ. Es ist leicht, von jemand anderen irgend ein Verhalten zu verlangen, dass für ihn selbst keine Konsequnzen hat.
Ausserdem geht das Zitat noch weiter, allerdings kennen die Meisten nur den Anfang.