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	<title>Kommentare zu: Minarett-Initiative</title>
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	<description>Für Macherinnen und Macher</description>
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		<title>Von: arbeiten im europaeischen ausland</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-1223</link>
		<dc:creator>arbeiten im europaeischen ausland</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 07:12:53 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;arbeiten im europaeischen ausland...&lt;/strong&gt;

Habe bislang nur wenige gute Seiten zu dem Thema gefunden. Zu suchen kann sich aber scheinbar durchaus lohnen. Dann lassen sich sogar noch solch nette Seiten wie diese hier finden. Finde ich echt klasse beschrieben....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>arbeiten im europaeischen ausland&#8230;</strong></p>
<p>Habe bislang nur wenige gute Seiten zu dem Thema gefunden. Zu suchen kann sich aber scheinbar durchaus lohnen. Dann lassen sich sogar noch solch nette Seiten wie diese hier finden. Finde ich echt klasse beschrieben&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martha</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-903</link>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 08:47:30 +0000</pubDate>
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		<description>Insbesondere von dem letzten Absatz fühle ich mich sehr angesprochen. DARÜBER sollte man mal eine Initiative lancieren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Insbesondere von dem letzten Absatz fühle ich mich sehr angesprochen. DARÜBER sollte man mal eine Initiative lancieren!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gabi stockmann</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-899</link>
		<dc:creator>gabi stockmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:18:37 +0000</pubDate>
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		<description>lovey: ich gebe dir recht, wenn nur die attribute einer religion verboten werden, dann ist das sicher eine diskriminierung und daher menschenrechtlich bedenklich, verwerflich, problematisch...

ich plädiere trotzdem dafür, neue religiöse bauten (nicht nur die des islam!) zukünftig stärker unter dem aspekt der bauordnung zu betrachten, sozusagen um eine &quot;vernunftebene&quot; in diese irreale debatte zu bekommen. 
denn da &quot;religiöse symbole/schriften etc.&quot; immer - je nach tendenz - ganz verschieden interpretiert werden können (z.b. minarett als herrschaftssymbol, minarett als gebetsruf-turm, minarett als orientierungszeichen, minarett als dekoration), wird man hier nie auf einen &quot;grünen zweig&quot; kommen, nicht einmal INNERHALB einer religion (ich erinnere an konflikte zwischen katholiken und protestanten)

was nötig wäre: dass sich auch die hier in europa lebenden muslime - und zwar alle: sunniten, schiiten, aleviten etc. - auf einen gemeinsamen kompromiss einigen, wie wichtig ihnen minarette nun sind bzw. wie sie sich GEMEINSAM zum schweizer-minarettverbot stellen. ich bin gespannt, ob es einmal eine GEMEINSAME aussage aller in der schweiz lebenden muslime zu der frage geben wird.

darüber hinaus bin ich - jetzt bewusst ketzerisch - für eine einschränkung der religionsfreiheit: 
1. verbot von wahlwerbung mit religiösen symbolen jeglicher art, 
2. einbindung der örtlichen politik in künftige moschee-projekte, damit die einhaltung unserer gesetzgebung kontrolliert werden kann. ich bin dafür, dass bei moschee-neubauten (ob nun mit oder ohne minarette) oder auch bei anderen neuen &quot;gotteshäusern&quot; kooperationsverträge zwischen den religiösen bauherren und den politisch gewählten volksvertretern vor ort zwingend geschlossen werden müssen. 
3. darf man glaub ich auch nicht vergessen, dass kirchenvertreter (aller kirchen) nur sehr selten demokratisch legitimiert sind, wenn es das überhaupt gibt. die kirchlichen obrigkeiten nehmen sich ihre rechte von einer unbewiesenen höchsten instanz...und das ist mit einer säkularen gesellschaft nur bis zu einem gewissen grad vereinbar.

als atheistin fühle ich mich von der zunehmenden heftigkeit, mit der religiöse debatten geführt werden, ziemlich belästigt. auch ich müsste das menschenrecht haben, religionsFREIheit für mich in anspruch zu nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lovey: ich gebe dir recht, wenn nur die attribute einer religion verboten werden, dann ist das sicher eine diskriminierung und daher menschenrechtlich bedenklich, verwerflich, problematisch&#8230;</p>
<p>ich plädiere trotzdem dafür, neue religiöse bauten (nicht nur die des islam!) zukünftig stärker unter dem aspekt der bauordnung zu betrachten, sozusagen um eine &#8220;vernunftebene&#8221; in diese irreale debatte zu bekommen.<br />
denn da &#8220;religiöse symbole/schriften etc.&#8221; immer &#8211; je nach tendenz &#8211; ganz verschieden interpretiert werden können (z.b. minarett als herrschaftssymbol, minarett als gebetsruf-turm, minarett als orientierungszeichen, minarett als dekoration), wird man hier nie auf einen &#8220;grünen zweig&#8221; kommen, nicht einmal INNERHALB einer religion (ich erinnere an konflikte zwischen katholiken und protestanten)</p>
<p>was nötig wäre: dass sich auch die hier in europa lebenden muslime &#8211; und zwar alle: sunniten, schiiten, aleviten etc. &#8211; auf einen gemeinsamen kompromiss einigen, wie wichtig ihnen minarette nun sind bzw. wie sie sich GEMEINSAM zum schweizer-minarettverbot stellen. ich bin gespannt, ob es einmal eine GEMEINSAME aussage aller in der schweiz lebenden muslime zu der frage geben wird.</p>
<p>darüber hinaus bin ich &#8211; jetzt bewusst ketzerisch &#8211; für eine einschränkung der religionsfreiheit:<br />
1. verbot von wahlwerbung mit religiösen symbolen jeglicher art,<br />
2. einbindung der örtlichen politik in künftige moschee-projekte, damit die einhaltung unserer gesetzgebung kontrolliert werden kann. ich bin dafür, dass bei moschee-neubauten (ob nun mit oder ohne minarette) oder auch bei anderen neuen &#8220;gotteshäusern&#8221; kooperationsverträge zwischen den religiösen bauherren und den politisch gewählten volksvertretern vor ort zwingend geschlossen werden müssen.<br />
3. darf man glaub ich auch nicht vergessen, dass kirchenvertreter (aller kirchen) nur sehr selten demokratisch legitimiert sind, wenn es das überhaupt gibt. die kirchlichen obrigkeiten nehmen sich ihre rechte von einer unbewiesenen höchsten instanz&#8230;und das ist mit einer säkularen gesellschaft nur bis zu einem gewissen grad vereinbar.</p>
<p>als atheistin fühle ich mich von der zunehmenden heftigkeit, mit der religiöse debatten geführt werden, ziemlich belästigt. auch ich müsste das menschenrecht haben, religionsFREIheit für mich in anspruch zu nehmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lovey</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-882</link>
		<dc:creator>Lovey</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 09:17:56 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;es wird weder ein menschenrecht beschädigt, weil keine minarette gebaut werden sollen (im koran steht nichts über minarette).&quot;

Das stimmt so nicht: Wenn in der Schweiz Kirchen mit Türmen gebaut werden dürfen, Synagogen mit Davidsternen, Tamilische Tempel mit entsprechenden Aufbauten und was sonst so an unterschiedlichen Bauten möglich ist, und alle werden einzig und allein daran gemessen, ob sie dem Baurecht entsprechen – und dann gibt es eine einzige Religionsgemeinschaft, die darf kein religionstypisches Attribut erstellen – egal ob es dem Baurecht entsprechen würde oder nicht –, weil es extra für diese Gruppe einen Verfassungsartikel gibt, dann IST  das gegen die Menschenrechte, die Diskriminierung auf Grund von Rasse, Geschlecht und Religion eben ausschliesst. Die Diskussion, welche Bedeutung das Minarett hat - für den Islam, für die Christen, für die Frauen und deren Rechte – mag spannend sein, aber sie geht an der Sache der Initiative vorbei. Und das mit Absicht!  Die Diskussion wurde ständig ausgedehnt auf Gebiete, bei denen sehr wohl Handlungsbedarf bestünde - aber bei denen man keinen Milimeter näher zur Lösung kommt, wenn man keine Minarette mehr baut.  Aber da wäre es natürlich auch schwieriger (und es würde ein massives Engagement erfordern) um eine Änderung zu erzielen. Im Übrigen möchte ich daran erinnern, dass das Christentum sich auch erst wirklich verbreitet hatte, als die Römer die Christen in den Untergrund trieben …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;es wird weder ein menschenrecht beschädigt, weil keine minarette gebaut werden sollen (im koran steht nichts über minarette).&#8221;</p>
<p>Das stimmt so nicht: Wenn in der Schweiz Kirchen mit Türmen gebaut werden dürfen, Synagogen mit Davidsternen, Tamilische Tempel mit entsprechenden Aufbauten und was sonst so an unterschiedlichen Bauten möglich ist, und alle werden einzig und allein daran gemessen, ob sie dem Baurecht entsprechen – und dann gibt es eine einzige Religionsgemeinschaft, die darf kein religionstypisches Attribut erstellen – egal ob es dem Baurecht entsprechen würde oder nicht –, weil es extra für diese Gruppe einen Verfassungsartikel gibt, dann IST  das gegen die Menschenrechte, die Diskriminierung auf Grund von Rasse, Geschlecht und Religion eben ausschliesst. Die Diskussion, welche Bedeutung das Minarett hat &#8211; für den Islam, für die Christen, für die Frauen und deren Rechte – mag spannend sein, aber sie geht an der Sache der Initiative vorbei. Und das mit Absicht!  Die Diskussion wurde ständig ausgedehnt auf Gebiete, bei denen sehr wohl Handlungsbedarf bestünde &#8211; aber bei denen man keinen Milimeter näher zur Lösung kommt, wenn man keine Minarette mehr baut.  Aber da wäre es natürlich auch schwieriger (und es würde ein massives Engagement erfordern) um eine Änderung zu erzielen. Im Übrigen möchte ich daran erinnern, dass das Christentum sich auch erst wirklich verbreitet hatte, als die Römer die Christen in den Untergrund trieben …</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gabi stockmann</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-881</link>
		<dc:creator>gabi stockmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:14:12 +0000</pubDate>
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		<description>es wird weder ein menschenrecht beschädigt, weil keine minarette gebaut werden sollen (im koran steht nichts über minarette). es wird auch kein menschenrecht beschädigt, wenn welche gebaut werden. (es ist einfach eine frage der bauordnung)
der minarett-streit ist also ein streit um gottes bart, letztlich. die einen sagen, sie sind islamistische herrschaftssymbole, andere sagen es sind architektonische details.
ich persönlich kann mit und ohne minarette gut leben. womit ich aber nicht leben kann, ist, dass nach wie vor die ebenfalls dem islam zugerechneten aleviten in der türkei (die keine moscheen und minarette brauchen) von den sunniten unterdrückt und gewaltsam missioniert werden. sogar die eu-kommission hat eingemahnt, dass sich da was ändern muss, wenn die türkei beitrittskandidat werden soll.
allerdings ist es gut, dass durch die abstimmung in der schweiz nun auch in anderen ländern diskutiert wird, denn die latente islam-feindlichkeit verlangt andere antworten als bloß auf die &quot;religionsfreiheit&quot; zu pochen. die betrachtung der religionsfreiheit/religiöser symbolik muss aber fairerweise ALLE religionen einbeziehen!

was ich aber schon auf jeden fall als verstoß gegen die menschenrechte empfinde: dass die schweizerInnen sich nicht gegen waffenexporte ausgesprochen haben. wo man doch weiß, dass in jedem krieg (und viele sind religiös oder kapitalistisch motiviert) menschenrechte mit den füßen getreten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es wird weder ein menschenrecht beschädigt, weil keine minarette gebaut werden sollen (im koran steht nichts über minarette). es wird auch kein menschenrecht beschädigt, wenn welche gebaut werden. (es ist einfach eine frage der bauordnung)<br />
der minarett-streit ist also ein streit um gottes bart, letztlich. die einen sagen, sie sind islamistische herrschaftssymbole, andere sagen es sind architektonische details.<br />
ich persönlich kann mit und ohne minarette gut leben. womit ich aber nicht leben kann, ist, dass nach wie vor die ebenfalls dem islam zugerechneten aleviten in der türkei (die keine moscheen und minarette brauchen) von den sunniten unterdrückt und gewaltsam missioniert werden. sogar die eu-kommission hat eingemahnt, dass sich da was ändern muss, wenn die türkei beitrittskandidat werden soll.<br />
allerdings ist es gut, dass durch die abstimmung in der schweiz nun auch in anderen ländern diskutiert wird, denn die latente islam-feindlichkeit verlangt andere antworten als bloß auf die &#8220;religionsfreiheit&#8221; zu pochen. die betrachtung der religionsfreiheit/religiöser symbolik muss aber fairerweise ALLE religionen einbeziehen!</p>
<p>was ich aber schon auf jeden fall als verstoß gegen die menschenrechte empfinde: dass die schweizerInnen sich nicht gegen waffenexporte ausgesprochen haben. wo man doch weiß, dass in jedem krieg (und viele sind religiös oder kapitalistisch motiviert) menschenrechte mit den füßen getreten werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elenor</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-880</link>
		<dc:creator>Elenor</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 07:10:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-880</guid>
		<description>Frauen und SVP - dass ich nicht lache! Mancher SVP-Wähler wünscht sich insgeheim sehr, dass er seine Frau und andere gemäss Scharia behandeln könnte. Herr Maurer meint ja auch, dass die Kuh dem Kalb schaut und nicht der Stier, höhöhö... Schon mal überlegt, welches komische Menschenbild dahinter steckt? Langsam aber sicher macht mir das Angst, würde mich nicht wundern, wenn ich in ein paar Jahren dann auf dem Scheiterhaufen lande, weil ich eine Frau mit eigener Meinung bin. Uiuiuiui. Sicher helfen mir dann all&#039; die SVP-Männer, da wieder runterzusteigen, jaja.
Leider verstehen die meisten Leute die Unterschiede zwischen Religion, Patriarchat (ja, genau, altmodisch, aber korrekt) und Architektur nicht. Nach der letzten Abstimmung sollte sich in diesem Land niemand mehr über die PISA-Resultate wundern. Sie können lesen, sind aber weit davon entfernt, zu verstehen. Wenn es denn tatsächlich um Werte ginge, sollten wir die leben. Aber das ist halt viel schwieriger und aufwändiger und verlangt sogar Kommunikation und Austausch. Was wiederum nicht dasselbe ist wie die Faust im Sack machen und behaupten, man dürfe die eigene Meinung nicht vertreten. Leute, nur motzen heisst noch lange nicht zuhören und mal eine Frage stellen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen und SVP &#8211; dass ich nicht lache! Mancher SVP-Wähler wünscht sich insgeheim sehr, dass er seine Frau und andere gemäss Scharia behandeln könnte. Herr Maurer meint ja auch, dass die Kuh dem Kalb schaut und nicht der Stier, höhöhö&#8230; Schon mal überlegt, welches komische Menschenbild dahinter steckt? Langsam aber sicher macht mir das Angst, würde mich nicht wundern, wenn ich in ein paar Jahren dann auf dem Scheiterhaufen lande, weil ich eine Frau mit eigener Meinung bin. Uiuiuiui. Sicher helfen mir dann all&#8217; die SVP-Männer, da wieder runterzusteigen, jaja.<br />
Leider verstehen die meisten Leute die Unterschiede zwischen Religion, Patriarchat (ja, genau, altmodisch, aber korrekt) und Architektur nicht. Nach der letzten Abstimmung sollte sich in diesem Land niemand mehr über die PISA-Resultate wundern. Sie können lesen, sind aber weit davon entfernt, zu verstehen. Wenn es denn tatsächlich um Werte ginge, sollten wir die leben. Aber das ist halt viel schwieriger und aufwändiger und verlangt sogar Kommunikation und Austausch. Was wiederum nicht dasselbe ist wie die Faust im Sack machen und behaupten, man dürfe die eigene Meinung nicht vertreten. Leute, nur motzen heisst noch lange nicht zuhören und mal eine Frage stellen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mittelmass</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-815</link>
		<dc:creator>Mittelmass</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 15:04:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Ruedi

Der Frauenanteil ist für mich nicht massgebend sondern wie regiert wird.

Gut, es gibt in allen Parteien gute Leute aber mir fiel einfach auf, dass in den letzten Club und Arena Sendungen oft Frauen von der CVP, FDP, SP und Grüne sehr viel Verständniss für Kopftücher und andere Kulturen haben, dafür umso weniger für unsere Gesetzgebung und die ist eindeutig: Mann und Frau sind gleichberechtigt.

Sie meinen Jasmin Hutter, die jetzt Mutter wird und deswegen zurückgetreten ist.

Nachfolgend ein sehr guter Artikel von Barbara Keller-Inhelder, eben einer von vielen SVP Frauen http://www.keller-inhelder.ch/projekt01/index.php?idcat=1

Der Artikel befindet sich auf der unten angeführten site, auf Nr. 27 vom 13. November anklicken, Der Eifer der Gutmenschen.

http://www.schweizerzeit.ch/frame_archiv.htm

Sonst fiel mir noch Natalie Rickli positiv auf http://www.natalie-rickli.ch/

Aber haben Sie gemerkt, dass nach der Abstimmung zu den Minaretten oft konvertierte CH-Frauen sich exponierten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ruedi</p>
<p>Der Frauenanteil ist für mich nicht massgebend sondern wie regiert wird.</p>
<p>Gut, es gibt in allen Parteien gute Leute aber mir fiel einfach auf, dass in den letzten Club und Arena Sendungen oft Frauen von der CVP, FDP, SP und Grüne sehr viel Verständniss für Kopftücher und andere Kulturen haben, dafür umso weniger für unsere Gesetzgebung und die ist eindeutig: Mann und Frau sind gleichberechtigt.</p>
<p>Sie meinen Jasmin Hutter, die jetzt Mutter wird und deswegen zurückgetreten ist.</p>
<p>Nachfolgend ein sehr guter Artikel von Barbara Keller-Inhelder, eben einer von vielen SVP Frauen <a href="http://www.keller-inhelder.ch/projekt01/index.php?idcat=1" rel="nofollow">http://www.keller-inhelder.ch/projekt01/index.php?idcat=1</a></p>
<p>Der Artikel befindet sich auf der unten angeführten site, auf Nr. 27 vom 13. November anklicken, Der Eifer der Gutmenschen.</p>
<p><a href="http://www.schweizerzeit.ch/frame_archiv.htm" rel="nofollow">http://www.schweizerzeit.ch/frame_archiv.htm</a></p>
<p>Sonst fiel mir noch Natalie Rickli positiv auf <a href="http://www.natalie-rickli.ch/" rel="nofollow">http://www.natalie-rickli.ch/</a></p>
<p>Aber haben Sie gemerkt, dass nach der Abstimmung zu den Minaretten oft konvertierte CH-Frauen sich exponierten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruedi</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-807</link>
		<dc:creator>Ruedi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 23:47:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-807</guid>
		<description>@mittelmass

Der Ansatz Frauen zu mobilisieren im Islam finde ich so gut, dass ich  - falls deine zweite Aussage Hand und Fuss hat - wohl in erster Linie von der SVP erwarten kann, dass entsprechende Massnahmen zur Förderung, Unterstützung und zum Schutz von islamistischen Frauen folgen werden. ?

Allerdings kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, weshalb nur die SVP nicht frauenfeindlich sein soll. Weitere Argumente und Facts verfügbar ?

Selbst beschäftige ich mich nicht gross mit Parteien. Zu SVP und Frauen fällt mir nur ein:

- Der Frauenanteil scheint mir doch sehr klein zu sein, täusche ich mich oder sind da nicht andere Parteien besser dran ? 
Möglicherweise haben ja die Frauen noch gar nicht gemerkt, dass hauptsächlich die SVP ihre Interessen ernst nimmt resp. zumindest nicht frauenfeindlich ist. Dann ist es höchste Zeit gerade auf dieser Plattform gut begründet zu werben!

- Eine mir aufgefallene Frau der SVP ist kürzlich aus dem Nationalrat zurückgetreten, ihr Name war glaub Lutter oder so ähnlich. Sicher kennen andere noch weitere Frauen, die in der SVP eine Funktion haben. ?

Danke für die Bemühungen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mittelmass</p>
<p>Der Ansatz Frauen zu mobilisieren im Islam finde ich so gut, dass ich  &#8211; falls deine zweite Aussage Hand und Fuss hat &#8211; wohl in erster Linie von der SVP erwarten kann, dass entsprechende Massnahmen zur Förderung, Unterstützung und zum Schutz von islamistischen Frauen folgen werden. ?</p>
<p>Allerdings kann ich noch nicht ganz nachvollziehen, weshalb nur die SVP nicht frauenfeindlich sein soll. Weitere Argumente und Facts verfügbar ?</p>
<p>Selbst beschäftige ich mich nicht gross mit Parteien. Zu SVP und Frauen fällt mir nur ein:</p>
<p>- Der Frauenanteil scheint mir doch sehr klein zu sein, täusche ich mich oder sind da nicht andere Parteien besser dran ?<br />
Möglicherweise haben ja die Frauen noch gar nicht gemerkt, dass hauptsächlich die SVP ihre Interessen ernst nimmt resp. zumindest nicht frauenfeindlich ist. Dann ist es höchste Zeit gerade auf dieser Plattform gut begründet zu werben!</p>
<p>- Eine mir aufgefallene Frau der SVP ist kürzlich aus dem Nationalrat zurückgetreten, ihr Name war glaub Lutter oder so ähnlich. Sicher kennen andere noch weitere Frauen, die in der SVP eine Funktion haben. ?</p>
<p>Danke für die Bemühungen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mittelmass</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-802</link>
		<dc:creator>Mittelmass</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:56:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-802</guid>
		<description>@Cordula und alle Andere
Ich (Mann) bin überzeugt, dass beim Islam die Frauen der Schlüssel zur Aufklärung sind. Wenn sie einmal frei entscheiden dürfen, ihr eigenes Geld verdienen dann wird der Islam ein ganz anderes Gesicht bekommen. Davor haben die Bärtigen angst!
Darum bin ich sehr angenehm überrascht, einen Frauenblog zu finden wo Frauen noch nicht vergessen haben, was es heisst fremdbestimmt zu werden.

Im übrigen sind alle Parteien, welche das Kopftuch verteidigen Frauenfeindlich, ausser der SVP. Legen Sie bitte die Scheuklappen beiseite! Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, das bin ich aber bei anderen Parteien noch weniger. Die SVP hat als Einzige begriffen, dass die schleichende Islamisation gestoppt werden muss, also auch die fortschreitende entmündigung der (muslimischen) Frauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Cordula und alle Andere<br />
Ich (Mann) bin überzeugt, dass beim Islam die Frauen der Schlüssel zur Aufklärung sind. Wenn sie einmal frei entscheiden dürfen, ihr eigenes Geld verdienen dann wird der Islam ein ganz anderes Gesicht bekommen. Davor haben die Bärtigen angst!<br />
Darum bin ich sehr angenehm überrascht, einen Frauenblog zu finden wo Frauen noch nicht vergessen haben, was es heisst fremdbestimmt zu werden.</p>
<p>Im übrigen sind alle Parteien, welche das Kopftuch verteidigen Frauenfeindlich, ausser der SVP. Legen Sie bitte die Scheuklappen beiseite! Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, das bin ich aber bei anderen Parteien noch weniger. Die SVP hat als Einzige begriffen, dass die schleichende Islamisation gestoppt werden muss, also auch die fortschreitende entmündigung der (muslimischen) Frauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cordula</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-771</link>
		<dc:creator>Cordula</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 17:46:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-771</guid>
		<description>Verbot von Minaretten hilft keiner Frau. 
Die rechten Parteien (SVP, FDP) setzen sich null fuer Frauenrechte ein, sondern haben die Initiative geschickt genutzt, um der Schweizer Bevoelkerung Angst einzujagen vor allem Fremden. Traurig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verbot von Minaretten hilft keiner Frau.<br />
Die rechten Parteien (SVP, FDP) setzen sich null fuer Frauenrechte ein, sondern haben die Initiative geschickt genutzt, um der Schweizer Bevoelkerung Angst einzujagen vor allem Fremden. Traurig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rubisco</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-764</link>
		<dc:creator>rubisco</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 17:07:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-764</guid>
		<description>Blick: 
&quot;Über die Hälfte der Stimmbürgerinnen von links bis rechts hätten sich für das Minarett-Verbot ausgesprochen, analysiert sagte der Zürcher Politologe Michael Hermann. Ein wichtiger Grund seien feministische Argumente gewesen.&quot;


Stöhlker:
Was keine emanzipierte Frau gerne hört: Es waren mit grösster Sicherheit die Schweizer Frauen, welche der SVP-Anti-Minarett-Initiative zum Durchbruch verholfen haben. Die Schweizer “Manne” waren ohnehin stocksauer über die anmassenden Muslim, die in Gottes eigenem Land, der Schweiz, regieren wollten. Daraus lässt sich schliessen, dass es die vorsorgliche “Rache der Frauen” war, welche die Minarette frühzeitig knickte&quot;

Aha. Über die Hälfte der Frauen bedeuted ja nur, dass sie wie die Männer abgestimmt haben, vielleicht teilweise mit etwas anderen Gründen, Gewichtungen. Aber es wird wohl kaum so gewesen sein, dass die Männer nein stimmten und die Frauen so geballt ein Ja einlegten, dass am Ende 57% Ja-Anteil rauskamen. Stöhlkers Schlussfolgerung die Frauen hätten die Minarette geknickt ist in dem Fall blanker Unsinn, über den er eigentlich selbst hätte stutzig werden sollen. Schreibt er doch selbst, dass die &quot;Manne&quot; ohnehin stocksauer gewesen wären. Wenn also Männer wie Frauen (sehr wahrscheinlich) in der Mehrzahl für die Initiative stimmten, wie kann es dann an den Frauen &quot;liegen&quot;, dass sie angenommen wurde? Hmmmmm. 

Zum Interview mit Michael Hermann muss gesagt werden, dass er nicht &quot;Dummheit&quot; sondern geringere Bildung ins Feld führte. Das sind zwei verschiedene Dinge. Dass gebildetere Menschen tendenziell weltoffener sind finde ich nun nicht an den Haaren herbeigezogen. Ausserdem sagt er selbst, dass das meiste noch Vermutungen seien, gerade auch bzgl. des weiblichen Ja&#039;s - der Titel des Beitrags ist daher etwas irreführen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blick:<br />
&#8220;Über die Hälfte der Stimmbürgerinnen von links bis rechts hätten sich für das Minarett-Verbot ausgesprochen, analysiert sagte der Zürcher Politologe Michael Hermann. Ein wichtiger Grund seien feministische Argumente gewesen.&#8221;</p>
<p>Stöhlker:<br />
Was keine emanzipierte Frau gerne hört: Es waren mit grösster Sicherheit die Schweizer Frauen, welche der SVP-Anti-Minarett-Initiative zum Durchbruch verholfen haben. Die Schweizer “Manne” waren ohnehin stocksauer über die anmassenden Muslim, die in Gottes eigenem Land, der Schweiz, regieren wollten. Daraus lässt sich schliessen, dass es die vorsorgliche “Rache der Frauen” war, welche die Minarette frühzeitig knickte&#8221;</p>
<p>Aha. Über die Hälfte der Frauen bedeuted ja nur, dass sie wie die Männer abgestimmt haben, vielleicht teilweise mit etwas anderen Gründen, Gewichtungen. Aber es wird wohl kaum so gewesen sein, dass die Männer nein stimmten und die Frauen so geballt ein Ja einlegten, dass am Ende 57% Ja-Anteil rauskamen. Stöhlkers Schlussfolgerung die Frauen hätten die Minarette geknickt ist in dem Fall blanker Unsinn, über den er eigentlich selbst hätte stutzig werden sollen. Schreibt er doch selbst, dass die &#8220;Manne&#8221; ohnehin stocksauer gewesen wären. Wenn also Männer wie Frauen (sehr wahrscheinlich) in der Mehrzahl für die Initiative stimmten, wie kann es dann an den Frauen &#8220;liegen&#8221;, dass sie angenommen wurde? Hmmmmm. </p>
<p>Zum Interview mit Michael Hermann muss gesagt werden, dass er nicht &#8220;Dummheit&#8221; sondern geringere Bildung ins Feld führte. Das sind zwei verschiedene Dinge. Dass gebildetere Menschen tendenziell weltoffener sind finde ich nun nicht an den Haaren herbeigezogen. Ausserdem sagt er selbst, dass das meiste noch Vermutungen seien, gerade auch bzgl. des weiblichen Ja&#8217;s &#8211; der Titel des Beitrags ist daher etwas irreführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rubisco</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-762</link>
		<dc:creator>rubisco</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:54:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-762</guid>
		<description>Die Initianten der Initiative (SVP &amp; EDU Kreise) sind bestimmt nicht dem &quot;areligiösen&quot; Lager zuzurechnen. Auch schwang in der ganzen Diskussion immer mit, dass wir uns wieder mehr auf unsere Werte besinnen müssten - gemeint waren jeweils die &quot;christlichen&quot;.

Dass die Religionsfreiheit aber generell in der Bevölkerung der Schweiz an Bedeutung verliert, dem würde ich zustimmen. Vielleicht ist das bei den Muslimen weniger der Fall, aber der Grossteil der &quot;Christen&quot; ist das ja nur noch in Anführungszeichen (meine Wenigkeit mit eingerechnet). Die Kirche ist für viele hauptsächlich noch als &quot;Folklore&quot; interessant.
Die Religionsfreiheit ist zudem auch eines der (nicht zwingenden) Völker/Menschenrechte, welches sich nur beschränkt rational herleiten lässt sondern vielmehr aus einem pragmatischen Gesichtspunkt her zu begründen ist. Rein logisch betrachtet würde sich das Christentum oder der Islam ja nicht von irgendeiner konstruierten Religion (meinetwegen das Verehren der Jedi-Ritter) unterscheiden, ausser durch ihre &quot;Biographie&quot;. Auch ist es nicht unbedingt logisch, weshalb ich einfach aus dem Glauben an irgendwas besondere Ansprüche an die Gesellschaft herleiten kann. 

Trotzdem...auch wenn man der Religionsfreiheit weniger Gewicht einräumen möchte - dann muss das für die freiheit aller Religionen gelten. Das ist die &quot;Crux&quot; an der Minarettinitiative.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initianten der Initiative (SVP &amp; EDU Kreise) sind bestimmt nicht dem &#8220;areligiösen&#8221; Lager zuzurechnen. Auch schwang in der ganzen Diskussion immer mit, dass wir uns wieder mehr auf unsere Werte besinnen müssten &#8211; gemeint waren jeweils die &#8220;christlichen&#8221;.</p>
<p>Dass die Religionsfreiheit aber generell in der Bevölkerung der Schweiz an Bedeutung verliert, dem würde ich zustimmen. Vielleicht ist das bei den Muslimen weniger der Fall, aber der Grossteil der &#8220;Christen&#8221; ist das ja nur noch in Anführungszeichen (meine Wenigkeit mit eingerechnet). Die Kirche ist für viele hauptsächlich noch als &#8220;Folklore&#8221; interessant.<br />
Die Religionsfreiheit ist zudem auch eines der (nicht zwingenden) Völker/Menschenrechte, welches sich nur beschränkt rational herleiten lässt sondern vielmehr aus einem pragmatischen Gesichtspunkt her zu begründen ist. Rein logisch betrachtet würde sich das Christentum oder der Islam ja nicht von irgendeiner konstruierten Religion (meinetwegen das Verehren der Jedi-Ritter) unterscheiden, ausser durch ihre &#8220;Biographie&#8221;. Auch ist es nicht unbedingt logisch, weshalb ich einfach aus dem Glauben an irgendwas besondere Ansprüche an die Gesellschaft herleiten kann. </p>
<p>Trotzdem&#8230;auch wenn man der Religionsfreiheit weniger Gewicht einräumen möchte &#8211; dann muss das für die freiheit aller Religionen gelten. Das ist die &#8220;Crux&#8221; an der Minarettinitiative.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aletheia</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-759</link>
		<dc:creator>Aletheia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:41:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-759</guid>
		<description>@Martha
apropo Politologen, die kommen auf ganz andere Ideen!!


http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/michael_hermann_anti-minarett-initiative_1.4090475.html

http://litart.twoday.net/stories/die-ungebildeten-frauen-legten-ein-ja-ein/

http://www.stoehlker.ch/weblog/2009/12/01/frauen-knickten-die-minarette/

http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/frauen-rechneten-mit-islam-ab-134663</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martha<br />
apropo Politologen, die kommen auf ganz andere Ideen!!</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/michael_hermann_anti-minarett-initiative_1.4090475.html" rel="nofollow">http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/michael_hermann_anti-minarett-initiative_1.4090475.html</a></p>
<p><a href="http://litart.twoday.net/stories/die-ungebildeten-frauen-legten-ein-ja-ein/" rel="nofollow">http://litart.twoday.net/stories/die-ungebildeten-frauen-legten-ein-ja-ein/</a></p>
<p><a href="http://www.stoehlker.ch/weblog/2009/12/01/frauen-knickten-die-minarette/" rel="nofollow">http://www.stoehlker.ch/weblog/2009/12/01/frauen-knickten-die-minarette/</a></p>
<p><a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/frauen-rechneten-mit-islam-ab-134663" rel="nofollow">http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/frauen-rechneten-mit-islam-ab-134663</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martha</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-758</link>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:31:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-758</guid>
		<description>Was ich bemerkenswert finde ist, dass all die Politologen und sonstigen &quot;Experten&quot;, die sich jetzt in den Medien wichtig machen und die Sache hochschaukeln, nicht auf die Idee kommen, dass immer mehr Leute den Religionen den Rücken kehren und sich davon nicht länger bevormunden und beeinflussen lassen wollen. Vernünftige Menschen haben einfach die Nase voll davon und wollen eben nicht mehr &quot;more of the same&quot;. IMO hat dies bei dieser Abstimmung eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Dieser Fakt wird aber überall ausgeklammert. Davon habe ich bis jetzt in den Medien noch nichts gehört.
Vielleicht ist da die Schweizer Bevölkerung allen anderen mal wieder eine Nasenlänge voraus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich bemerkenswert finde ist, dass all die Politologen und sonstigen &#8220;Experten&#8221;, die sich jetzt in den Medien wichtig machen und die Sache hochschaukeln, nicht auf die Idee kommen, dass immer mehr Leute den Religionen den Rücken kehren und sich davon nicht länger bevormunden und beeinflussen lassen wollen. Vernünftige Menschen haben einfach die Nase voll davon und wollen eben nicht mehr &#8220;more of the same&#8221;. IMO hat dies bei dieser Abstimmung eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Dieser Fakt wird aber überall ausgeklammert. Davon habe ich bis jetzt in den Medien noch nichts gehört.<br />
Vielleicht ist da die Schweizer Bevölkerung allen anderen mal wieder eine Nasenlänge voraus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rubisco</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-756</link>
		<dc:creator>rubisco</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:18:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-756</guid>
		<description>Bezüglich der Unumgänglichkeit der Auslieferung an die Mehrheit bin ich etwas anderer Meinung. Folgendes Beispiel:
Angenommen du spielst gerne Saxophon. Nun sind deine Nachbarn aber in der Mehrheit der Meinung, dass Saxophon ein doofes, unangenehmes Instrument sei und beschliessen folglich, dich nicht mehr spielen zu lassen. Nach deiner Argumentation müsstest du das akzeptieren und das Spiel aufgeben oder umziehen. Ich fände das aber nicht richtig. Natürlich kannst/könntest du nicht nach belieben zu jeder Tageszeit spielen...aber es gibt eben gewisse Rechte des Individuums, das es auch gegen die Meinung einer Mehrheit ausüben kann. Du hast eben mehr Rechte als nur das Recht etwas vorzuschlagen. Die gehen natürlich nicht soweit, dass du die Freiheit der anderen damit einschränken darfst. Du kannst nicht erwarten, überall eine kartbahn aufstellen zu dürfen (oder was auch immer), aber du hast das recht dir (wiederum in gewissen schranken) ein gelände zu kaufen/mieten etc und dort deine Bahn zu verwirklichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bezüglich der Unumgänglichkeit der Auslieferung an die Mehrheit bin ich etwas anderer Meinung. Folgendes Beispiel:<br />
Angenommen du spielst gerne Saxophon. Nun sind deine Nachbarn aber in der Mehrheit der Meinung, dass Saxophon ein doofes, unangenehmes Instrument sei und beschliessen folglich, dich nicht mehr spielen zu lassen. Nach deiner Argumentation müsstest du das akzeptieren und das Spiel aufgeben oder umziehen. Ich fände das aber nicht richtig. Natürlich kannst/könntest du nicht nach belieben zu jeder Tageszeit spielen&#8230;aber es gibt eben gewisse Rechte des Individuums, das es auch gegen die Meinung einer Mehrheit ausüben kann. Du hast eben mehr Rechte als nur das Recht etwas vorzuschlagen. Die gehen natürlich nicht soweit, dass du die Freiheit der anderen damit einschränken darfst. Du kannst nicht erwarten, überall eine kartbahn aufstellen zu dürfen (oder was auch immer), aber du hast das recht dir (wiederum in gewissen schranken) ein gelände zu kaufen/mieten etc und dort deine Bahn zu verwirklichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruedi</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-752</link>
		<dc:creator>Ruedi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:23:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-752</guid>
		<description>@rubisco

Kirchen verbieten: Du hast recht, die Geschichte zeigts. Deshalb stellte ich in diesem Zusammenhang auch eine Frage (in 18):

&quot;Offensichtlich brauchten viele Menschen (brauchen sie’s immer noch?) etwas Greif-, Sicht- oder Hörbares, um ihrem Glauben und ihrer Macht Ausdruck geben zu können.&quot;

Und bleibe immer noch in der Hoffnung, die Geschichte müsse nicht zwingend die Zukunft sein, die Menschen würden zunehmend erwachsener und mündiger ...

Hobby (und mehr !): Auslieferung an Mehrheit ist für die Minderheit immer unangenehm, jedoch - falls eine faire Diskussion und Beschlussfassung dahintersteckt - unumgänglich, sobald mehr Menschen als nur ich selbst davon betroffen sind. Ich kann auch nicht den Anspruch haben, dass meine Kartbahn da sein kann, wo ich mir das vorstelle. Mein Recht ist es, dies vorzuschlagen - nicht mehr. Kann durchaus sein, dass ich einen anderen Platz suchen muss und die Diskussion erneut führen muss (darf !) ...

Faire Diskussion = faire Abstimmung ? Nur dann möglich, wenn neue resp. unumgängliche Aspekte fairerweise in eine Abstimmungsvorlage einfliessen können, im vorliegenden Fall wären dies eben z.B. die Kirchtürme gewesen ... 

Des Individuum&#039;s Rechte sind immer an Pflichten gebunden, bis jetzt habe ich noch keine Ausnahme angetroffen. Eine Pflicht ist es allerdings auch, vereinbarte Rechte zu gewähren. 
Auch Glaubensfreiheit, Raumordnung und Baureglemente definieren Grenzen der Rechte und Pflichten. 
Und dass diesselben Grenzen je nach Glauben unterschiedlich gelten sollen, ist und bleibt ein Widerspruch, so wie du das eingängig dargestellt hast (15).

Here Absichten können immer in totalitäre Tendenzen abgleiten, sobald der Blickwinkel zu klein wird, in einer Gesellschaft immer voller von Spezialisten eine grosse Gefahr.-

Danke für dein engagiertes Einmischen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rubisco</p>
<p>Kirchen verbieten: Du hast recht, die Geschichte zeigts. Deshalb stellte ich in diesem Zusammenhang auch eine Frage (in 18):</p>
<p>&#8220;Offensichtlich brauchten viele Menschen (brauchen sie’s immer noch?) etwas Greif-, Sicht- oder Hörbares, um ihrem Glauben und ihrer Macht Ausdruck geben zu können.&#8221;</p>
<p>Und bleibe immer noch in der Hoffnung, die Geschichte müsse nicht zwingend die Zukunft sein, die Menschen würden zunehmend erwachsener und mündiger &#8230;</p>
<p>Hobby (und mehr !): Auslieferung an Mehrheit ist für die Minderheit immer unangenehm, jedoch &#8211; falls eine faire Diskussion und Beschlussfassung dahintersteckt &#8211; unumgänglich, sobald mehr Menschen als nur ich selbst davon betroffen sind. Ich kann auch nicht den Anspruch haben, dass meine Kartbahn da sein kann, wo ich mir das vorstelle. Mein Recht ist es, dies vorzuschlagen &#8211; nicht mehr. Kann durchaus sein, dass ich einen anderen Platz suchen muss und die Diskussion erneut führen muss (darf !) &#8230;</p>
<p>Faire Diskussion = faire Abstimmung ? Nur dann möglich, wenn neue resp. unumgängliche Aspekte fairerweise in eine Abstimmungsvorlage einfliessen können, im vorliegenden Fall wären dies eben z.B. die Kirchtürme gewesen &#8230; </p>
<p>Des Individuum&#8217;s Rechte sind immer an Pflichten gebunden, bis jetzt habe ich noch keine Ausnahme angetroffen. Eine Pflicht ist es allerdings auch, vereinbarte Rechte zu gewähren.<br />
Auch Glaubensfreiheit, Raumordnung und Baureglemente definieren Grenzen der Rechte und Pflichten.<br />
Und dass diesselben Grenzen je nach Glauben unterschiedlich gelten sollen, ist und bleibt ein Widerspruch, so wie du das eingängig dargestellt hast (15).</p>
<p>Here Absichten können immer in totalitäre Tendenzen abgleiten, sobald der Blickwinkel zu klein wird, in einer Gesellschaft immer voller von Spezialisten eine grosse Gefahr.-</p>
<p>Danke für dein engagiertes Einmischen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rubisco</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-750</link>
		<dc:creator>rubisco</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 13:11:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-750</guid>
		<description>@Ruedi
&gt;&gt;Ueber Sinn und Unsinn bestehender religiöser Monumente soll &gt;&gt;diskutiert und über deren Erhaltenswert beschlossen werden.

Ich bin weder religiös noch gläubig, aber ich würde den Bau von religiösen Bauten nicht verbieten wollen, selbst wenn ich es könnte. 
Ich glaube, dass es schon rein aus pragmatischer Sicht unvernünftig wäre, Menschen allenfalls derart in ihrer Religion einzuschränken. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass dies oft gewalttätig endete. Jemand der tief religiös ist würde eben vielleicht auf keinen Fall auf die Kirche verzichten wollen, auch wenn die Mehrheit solche Gebäude nicht mehr für sinnvoll hielten.


&gt;&gt;Solange meine unnützen Hobbys nicht damit verbunden sind...  [...]....den verfügbaren Raum stehle, werden sie kaum von jemandem verboten werden wollen. 

Die Frage ist ob du dich dieser Unsicherheit ausliefern willst...und es gibt eben durchaus Hobbys, die genausoviel Raum beanspruchen oder Lärm verursachen wie eine Kirche. Was ist mit Kartbahnen? Vielleicht etwas exotischen Sportarten? Musikrichtungen usw.

Die Schweiz ist eben mitunter gerade deshalb tolerant und demokratisch, weil sie nicht nur der Gemeinschaft, sondern auch dem Individuum Rechte gibt. 

Übrigens meine ich nicht, dass deine Ansichten &quot;totalitär&quot; sind...einfach dass dein Prinzip unter Umständen von den heren Absichten in besagte Tendenzen abdriften könnte, da der einzelne vermehrt dem Votum der Mehrheit gehorchen müsste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ruedi<br />
&gt;&gt;Ueber Sinn und Unsinn bestehender religiöser Monumente soll &gt;&gt;diskutiert und über deren Erhaltenswert beschlossen werden.</p>
<p>Ich bin weder religiös noch gläubig, aber ich würde den Bau von religiösen Bauten nicht verbieten wollen, selbst wenn ich es könnte.<br />
Ich glaube, dass es schon rein aus pragmatischer Sicht unvernünftig wäre, Menschen allenfalls derart in ihrer Religion einzuschränken. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass dies oft gewalttätig endete. Jemand der tief religiös ist würde eben vielleicht auf keinen Fall auf die Kirche verzichten wollen, auch wenn die Mehrheit solche Gebäude nicht mehr für sinnvoll hielten.</p>
<p>&gt;&gt;Solange meine unnützen Hobbys nicht damit verbunden sind&#8230;  [...]&#8230;.den verfügbaren Raum stehle, werden sie kaum von jemandem verboten werden wollen. </p>
<p>Die Frage ist ob du dich dieser Unsicherheit ausliefern willst&#8230;und es gibt eben durchaus Hobbys, die genausoviel Raum beanspruchen oder Lärm verursachen wie eine Kirche. Was ist mit Kartbahnen? Vielleicht etwas exotischen Sportarten? Musikrichtungen usw.</p>
<p>Die Schweiz ist eben mitunter gerade deshalb tolerant und demokratisch, weil sie nicht nur der Gemeinschaft, sondern auch dem Individuum Rechte gibt. </p>
<p>Übrigens meine ich nicht, dass deine Ansichten &#8220;totalitär&#8221; sind&#8230;einfach dass dein Prinzip unter Umständen von den heren Absichten in besagte Tendenzen abdriften könnte, da der einzelne vermehrt dem Votum der Mehrheit gehorchen müsste.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruedi</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-749</link>
		<dc:creator>Ruedi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 12:34:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-749</guid>
		<description>@rubisco

Wenn du aus meinen Ausführungen letzlich Intoleranz und totalitäre Züge interpertieren kannst, stimmt diese Interpretation für dich. Ebenso dass  nur noch aus einer atheistischen Sichtweise das Nützliche beschlossen werden könnte.

Meine Ansicht geht in andere Richtungen: 

Glaube soll nicht mehr an Material (u.a. Türme ...) gebunden sein, sondern als eigene innere Ueberzeugung und Haltung frei wählbar sein. Diese mit andern zu teilen soll möglich und freiwillig sein.

Ueber Sinn und Unsinn bestehender religiöser Monumente soll diskutiert und über deren Erhaltenswert beschlossen werden.

Neue religiöse Monumente jedwelcher Art sollen nicht mehr erstellt werden (Versammlungsräume und mögliche Treffpunkte hingegen schon, vorzugsweise multikulturell und - religiös nutzbar, möglichst energieschonend gebaut und betrieben, dann müssen wir weniger um den Erhalt unserer Erde beten ...).

Das &quot;wir&quot; sind diejenigen, die bei der Diskussion mitmachen und dann mitbeschliessen (kann je nach Situation eben Familie, Freundeskreis, Interessengruppe, Gemeinde, Staat ... sein, je nach Betroffenheit halt) 

Es ist meine Wahl, ob ich einen Actionfilm ansehen oder ein grosses Bett haben will. Immerhin ist davon nicht eine ganze Häusergruppe und deren Bewohner betroffen !

Solange meine unnützen Hobbys nicht damit verbunden sind, dass ich der Oeffentlichkeit mit meinem von mir für mich gewünschten Kirchturm oder sonst einem störenden Ungetüm oder Verhalten den verfügbaren Raum stehle, werden sie kaum von jemandem verboten werden wollen. 

Ausser ich lebte in eine intoleranten, totalitären Gesellschaft ! Und hier ist doch die tolerante, demokratische Schweiz, oder ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rubisco</p>
<p>Wenn du aus meinen Ausführungen letzlich Intoleranz und totalitäre Züge interpertieren kannst, stimmt diese Interpretation für dich. Ebenso dass  nur noch aus einer atheistischen Sichtweise das Nützliche beschlossen werden könnte.</p>
<p>Meine Ansicht geht in andere Richtungen: </p>
<p>Glaube soll nicht mehr an Material (u.a. Türme &#8230;) gebunden sein, sondern als eigene innere Ueberzeugung und Haltung frei wählbar sein. Diese mit andern zu teilen soll möglich und freiwillig sein.</p>
<p>Ueber Sinn und Unsinn bestehender religiöser Monumente soll diskutiert und über deren Erhaltenswert beschlossen werden.</p>
<p>Neue religiöse Monumente jedwelcher Art sollen nicht mehr erstellt werden (Versammlungsräume und mögliche Treffpunkte hingegen schon, vorzugsweise multikulturell und &#8211; religiös nutzbar, möglichst energieschonend gebaut und betrieben, dann müssen wir weniger um den Erhalt unserer Erde beten &#8230;).</p>
<p>Das &#8220;wir&#8221; sind diejenigen, die bei der Diskussion mitmachen und dann mitbeschliessen (kann je nach Situation eben Familie, Freundeskreis, Interessengruppe, Gemeinde, Staat &#8230; sein, je nach Betroffenheit halt) </p>
<p>Es ist meine Wahl, ob ich einen Actionfilm ansehen oder ein grosses Bett haben will. Immerhin ist davon nicht eine ganze Häusergruppe und deren Bewohner betroffen !</p>
<p>Solange meine unnützen Hobbys nicht damit verbunden sind, dass ich der Oeffentlichkeit mit meinem von mir für mich gewünschten Kirchturm oder sonst einem störenden Ungetüm oder Verhalten den verfügbaren Raum stehle, werden sie kaum von jemandem verboten werden wollen. </p>
<p>Ausser ich lebte in eine intoleranten, totalitären Gesellschaft ! Und hier ist doch die tolerante, demokratische Schweiz, oder ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Schneider</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-746</link>
		<dc:creator>Peter Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:41:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-746</guid>
		<description>Wenn schon den eine Religion aus der Strasse verbannen, dann sollen die anderen Religionen auch weichen! Ich mein, keine Gruppierung soll bevorzugt werden! Die Frage ist also: wie lösen wir das Problem? Vor dem europäischen Gerichtshof? Nein! Wir verbieten einfach jegliche Religionsausübung in der Öffentlichkeit!

http://www.facebook.com/pages/Volksinitiative-gegen-sinnloses-Glockengelaut/188299831303</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schon den eine Religion aus der Strasse verbannen, dann sollen die anderen Religionen auch weichen! Ich mein, keine Gruppierung soll bevorzugt werden! Die Frage ist also: wie lösen wir das Problem? Vor dem europäischen Gerichtshof? Nein! Wir verbieten einfach jegliche Religionsausübung in der Öffentlichkeit!</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Volksinitiative-gegen-sinnloses-Glockengelaut/188299831303" rel="nofollow">http://www.facebook.com/pages/Volksinitiative-gegen-sinnloses-Glockengelaut/188299831303</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rubisco</title>
		<link>http://www.frauenblog.ch/2009/11/15/minarett-initiative/#comment-745</link>
		<dc:creator>rubisco</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:17:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frauenblog.ch/?p=859#comment-745</guid>
		<description>@ruedi

Das läuft letztlich darauf hinaus, dass die Gesellschaft nur noch das (von einem atheistischen Standpunkt aus betrachtet) Nützliche erlauben würde. Von dem Einwand abgesehen, dass eine rationale Sichtweise den Zweifel, die Unsicherheit miteinbeziehen müsste und sich daher nicht komplett sicher sein kann, dass die Religionen ganz falsch liegen, also mehrere &quot;Lebensentwürfe&quot; zulassen sollte...
Von diesem Einwand abgesehen...wer bestimmte, was nützlich ist und erhalten bleiben darf? Sind Actionfilme nützlich, brauchts ein grosses Bett, oder ist das Materialverschwendung? Du sprichst oft vom &quot;Wir&quot;...wer aber ist das? Schlicht die Mehrheit? Dürfte dir die Mehrheit ein ihrer Ansicht nach unnützes Hobby verbieten?

So eine Gesellschaft hätte intolerante, totalitäre Züge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ruedi</p>
<p>Das läuft letztlich darauf hinaus, dass die Gesellschaft nur noch das (von einem atheistischen Standpunkt aus betrachtet) Nützliche erlauben würde. Von dem Einwand abgesehen, dass eine rationale Sichtweise den Zweifel, die Unsicherheit miteinbeziehen müsste und sich daher nicht komplett sicher sein kann, dass die Religionen ganz falsch liegen, also mehrere &#8220;Lebensentwürfe&#8221; zulassen sollte&#8230;<br />
Von diesem Einwand abgesehen&#8230;wer bestimmte, was nützlich ist und erhalten bleiben darf? Sind Actionfilme nützlich, brauchts ein grosses Bett, oder ist das Materialverschwendung? Du sprichst oft vom &#8220;Wir&#8221;&#8230;wer aber ist das? Schlicht die Mehrheit? Dürfte dir die Mehrheit ein ihrer Ansicht nach unnützes Hobby verbieten?</p>
<p>So eine Gesellschaft hätte intolerante, totalitäre Züge.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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