Hallo miteinander
Meine Tochter,15, hat eine Blutkrankheit. Als sie letzte Woche vom Arbeiten nach Hause kam, hat sie nach Rauch gestunken. Ich habe sie sofort drauf angesprochen und sie verleugnete auch nichts. Sie sprach offen mit meinem Mann und mir darüber aber ich habe keine Abneigung gegen das Rauchen gespürt. Ich habe ihr ihre Krankheit nochmals erklärt und genauestens beschrieben was alles passieren könnte.
Sie sagte zwar das sie aufhören werde aber ich merke nicht, dass sie es wirklich will. Sie hat uns mitgeteilt, dass sie etwa seit 5 Monaten 8 Zigaretten am Tag raucht.
Soll ich sie zu einem Psychater schicken, wenn sie es nicht schafft?
Kennt ihr dieses Problem?
Grüsse
Cosmopolitan






1. ich bin kein vater und keine frau ^^
aber trotzdem warum willst du sie zum psychiater schicken nur weil sie raucht? ich höre oft von leuten das sie aufhören wollen zu rauchen es aber trotzdem weiter tun – darum sagen kann man vieles nur tun muss man auch dafür was.
ich bezweifle das nen besuch beim psychiater da was bringt ausser nem loch im portemonaie
@cosmopolitan
Ich denke eine Therapie ist ein sehr guter Weg! Deine Tochter muss allerdings mitmachen wollen. Ansonsten bringt es nichts … man kann niemandem helfen der sich nicht helfen lässt …
Ich vermute mal, dass du negatives Feedback von deiner Tochter bekommst wenn du sie in Therapie schicken willst wegen dem rauchen? Ich persönlich würde ihr eine Therapie empfehlen wegen ihrer Krankheit. Begleitend zum Verkraften und Verarbeiten der Diagnose. Krankheiten hinterlassen immer ihre Spuren auf der Seele. Manchmal merkt man erst viel später, dass man alleine nicht damit fertig wird.
Rauchen wird halt bedauerlicher Weise oftmals als Sucht runtergespielt. Doch schlussendlich bedeutet SUCHT, das man auf der Suche ist. Nach was auch immer. Das man eine Ersatzbefriedigung braucht. Auch in dem Bezug kann ein Psychiater sicher weiterhelfen auf den wahren Grund der Probleme zu kommen.
Wenn man gerne raucht und süchtig ist, lässt man sich selten im Moment abschrecken mit negativen körperlichen Folgen die man morgen bekommen kann. Gehört leider zum Wesen der Sucht.
Ich hoffe du findest einen Weg dass deine Tochter mitmacht. Auf jeden Fall wünsch ich dir viel Kraft, ich weiss dass es schwer ist als Mutter “zuzuschauen” wenn Kinder sich selber schaden :-(
@annubis: … auch rauchen kostet Geld! und nicht wenig!
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, weshalb ein Psychiater hilfreich sein soll – bei allen anderen Rauchern funktionierts ja auch nicht. Wenn du deine Tochter von dir entfremden und ihr das gefühl geben willst, krank zu sein, dann schick sie zum Psychiater. Wenn du aber selbst für sie da sein willst, dann rede weiterhin offen über das Thema wie du das ja schon gemacht hast.
Und im Ernst, rauchen ist keine Krankheit, die man heilen kann – es ist einfach eine sauschlechte Angewohnheit. Aber wie es so geht im Leben, muss jede Fehler selbst begehen um daraus lernen zu können. Und vergiss nicht: Mit 15 wird deine Tochter vor allem gerne das machen was ihr verboten wird…
Zum Psychiater wegen Zigaretten??? – Auch wenn diesbezüglich zur Zeit eine echte Hysterie in unserer Gesellschaft ausgebrochen ist, sollte man doch auf dem Teppich bleiben. Es gibt viel Schlimmeres und Krank-machenderes, das als selbstverständlich akzeptiert wird. Ich denke z.B. an den täglichen Stress am Arbeitsplatz; an die sog. “häusliche” Gewalt, der Frauen tagtäglich ausgesetzt sind; an all die krankmachenden Lebensmittel, die uns vorgesetzt werden; etc., etc. Diese Gefahren sind weit grösser und reeller als der Konsum von 8 oder 10 Zigaretten pro Tag, auch wenn meine Meinung nicht als “politically correct” angesehen wird. Aber: Selber denken macht schlau!
Verstehe nicht, was ein Psychater etwas ändern soll. Sie muß es einsehen, es verstehen, es liegt an der Darlegung, der Eltern. Vielleicht geht ihr einmal zum Psychater, denn wenn die Tochter schon fünf Monate raucht, ohne eine Aufmerksamkeit der Eltern zu erfahren, hier ist Klärungsbedarf. Mehr dazu schreibe ich lieber nicht.