Demokratie ist ein alt griechisches Begriff für Volksherrschaft. Es bedeutet , dass das Volk sich selbst regiert. Die Regierung ist vom Vertrauen des Volkes oder seiner Vertreter abhängig. UND DENSELBEN GESETZEN UNTERWORFEN WIE DAS VOLK . Niemand herrscht im Staate, der nicht vom Volk berufen ist. Alle Bürger sind gleichberechtigt . Die Demokratie setzt freie Menschen voraus, die sich als Minderheit im Interesse des Ganzen dem Willen der Mehrheit unterordnen und als Mehrheit tolerant genug sind, um Minderheiten nicht zu unterdrücken.
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Eike: Ahoi, ich bin mal so frei und poste mal was auf der Seite. Sieht schic...
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Malte: Gefaellt mir gut der Blog. Schone Themenwahl....
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Martha: @Jaymaker: And it's so funny, funny what you say honey, honey......
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benny: auch von männern, die wissbegierig sind ;-)...
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Wer obige Erklärung für “Demokratie” aufmerksam durchliest, der bekommt schon mal eine Ahnung davon, was die alten Griechen unter “Demokratie” verstanden haben. “…seiner VertretER”, “…”DER nicht vom Volk berufen ist”. “Alle BürgER sind gleichberechtigt”, und unter “freie Menschen” waren ausschliesslich “freie MÄNNER” gemeint.
Das hat nichts mit unserer patriarchalen Sprache zu tun, sondern war EFFEKTIV so! BÜRGER konnten im antiken Athen nur Männer werden. BürgerINNEN gab es nicht und waren auch nicht vorgesehen.
Ich lebe während 6 – 8 Monaten im Jahr in Griechenland (ich schreibe übrigens auch jetzt von Griechenland aus). Die Griechen sind ja heute noch sooooo stolz darauf, dass sie die Demokratie erfunden hätten. Ich frage dann immer, was für eine Art von Demokratie das denn gewesen sei, in der Frauen nichts zu sagen hatten. Da werden die Männer dann immer ganz ruhig und wünschen sich wohl insgeheim wieder in die “guten” alten Zeiten des antiken Griechenlands zurück.
Aber Spass beiseite. Persönlich bin ich mir nicht so sicher, ob Demokratie wirklich der Weisheit letzter Schluss sein kann. Vorläufig aber haben wir nichts Besseres. Demokratie ist bis jetzt nichts weiter als eine “Mehrheitsherrschaft” – bei diesem Gedanken kräuseln sich meine Nackenhaare, denn die Mehrheit hat nicht automatisch die Weisheit für sich gepachtet. Nicht immer hat die Mehrheit recht oder führt uns auf den richtigen Weg. Zudem gibt es ja nicht nur eine Art von Demokratie. Während wir in der Schweiz die direkte Demokratie haben gibt es in den meisten anderen demokratischen Ländern “nur” die parlamentarische Demokratie. Persönlich bin ich froh einem Land mit direkter Demokratie anzugehören (das hat aber mit Nationalstolz, den ich ablehne, nichts zu tun!). Trotzdem denke ich, dass es in Sachen Regierungsform noch viel Veränderungspotential gäbe. So gehört zu einer Demokratie nach westlichem Verständnis wohl auch automatisch ein kapitalistisches Wirtschaftssystem. Was dabei für Auswüchse entstehen, haben wir alle ja gerade miterlebt, und viele wollen daran etwas ändern. Was aber würde das für eine Demokratie bedeuten? Wenn wir über Kapitalismus reden, ist es nur ein kleiner Sprung zum Patriarchat, denn ohne Patriarchat kein Kapitalismus, ohne Kapitalismus kein Patriarchat. Die Katze beisst sich in den Schwanz. Für grundlegende Veränderungen ist die Zeit wohl noch nicht reif – jedenfalls nicht in den nächsten 50 – 100 Jahren.
Ich bin’s nochmal. Da ist mir eben ein gravierender Fehler aufgefallen.
4.letzte Zeile sollte heissen: “…ohne Patriarchat kein Kapitalismus. (Punkt!) Der Rest meines Satzes ist Schwachsinn, denn natürlich könnte es, rein theoretisch, Patriarchat auch ohne Kapitalismus geben.
und noch ein 3. Mal:
Patriarchat ohne Kapitalismus = frühere Ostblockstaaten, Nordkorea, Iran,etc. Aber eigentlich bin ich ja von demokratischen Staaten ausgegangen.
Ich werde mir angewöhnen, meine Beiträge gründlicher durchzulesen bevor ich sie absende. SORRY!