Information ist die Währung der Demokratie

“Information ist die Währung der Demokratie…” (Thomas Jefferson)

Steuern sind zuallererst mal eines: Eine legalisierte Enteignung, bestenfalls eine freiwillige Abgabe, schlechtestenfalls staatlich legitimierter Diebstahl und Zwangsverschuldung.

Neben der Inflationssteuer, diversen Verbrauchssteuern und der Besteuerung der Güter und Verbrauchssteuern mit hohen Mehrwertsteuern, wird im EU Raum auch bei der Einkommenssteuer ganz kräftig zugelangt. Oft sogar im Voraus, als zwangsweise Vorauszahlung für Selbstständige unabhängig vom Geschäftsgang. Das ist nicht selten ruinös wenn die Auftragslage instabil ist. Deutschland verlangt z.B. von seinen “Steuerbürgern” eine Vorauszahlung in Höhe der letzten Steuererklärung für das laufende Kalenderjahr. Wohlgemerkt nicht fakultativ und mitunter noch nicht mal in der Frage einer Teilzahlung verhandelbar.

Wer nicht pariert, sich mitunter nicht für die Vorauszahlung verschuldet oder verschulden kann und in Ungnade fällt, bekommt vom deutschen Finanzamt z.B. keine “Freistellungsbescheinigung”.

Das hat zur Folge, dass der gewerbliche Auftraggeber eines Handwerkers bei Bauleistungen für dessen Steuern quasi mithaftet. Dies kann er nur vermeiden, wenn er 15% des Rechnungsbetrages einbehält und an das Finanzamt abführt. Praktisch ist dieses Massnahme ein teilweisees Berufsverbot, da bei Ausschreibungen in der Regel diese Freistellungsbescheinigung verlangt wird und sogar eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oft weitere Voraussetzung ist.

Die Folge ist eine zunehmende Verschuldung und grenzüberschreitende Tätigkeit insbesondere notleidender Mittelständler, da in Nachbarstaaten andere Regeln gelten und ein “Inlandsmanko” im Ausland nicht existent ist.

Eine Insolvenz aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Finanzamt führt oft zu Einschränkungen der Erwarbsfähigkeit. Lohnpfändungen bei einem zukünftigen Arbeitgeber machen auch die Stellensuche eines gescheiterten Selbstständigen unendlich schwer. Oft bleibt nur der Gang zum Sozialamt oder die Option der Auswanderung und eines Neubeginns.

Doch wie ohne Geld?

Das also der eine oder andere MITTELSTÄNDLER auch privat einen Weg sucht sein Überleben zu sichern ist nur vernünftigt, und für jeden der sich in die Lage des anderen versetzen kann, auch nachvollziehbar. Man kann von derart geschundenen Steuerbürgern mit Verstand nur erwarten, dass sie sich auf einen Worst Case Fall vorbereiten und wappnen.

Immerhin ist noch nicht jeder in Staaten wie Deutschland und Frankreich transferleistungsabhängig oder Staatsangestellter und somit wird auch nicht jedem das Denken abgenommen. Gerade der Mittelstand kämpft mangels eigener Rechtsabteilung mit Bürokratie, Behörden, Auflagen, Banken und dem Steueramt. Und gerade der persönlich haftende Mittelstand ist darauf angewiesen eigene Rücklagen zu bilden für den Fall des Falles. Einnahmen werden so gerne am eigenen Fiskus über ausländische Konten oder durch Barzahlung vorbeigelenkt. Steuerhinterziehung wird somit oft auch Notwehr gegen mittelalterliche Steuersysteme mit denen die einzigen Nichtmonarchien der Welt, die USA und die Schweiz früher nichts zu tun hatten und für die wir auch kein Verständnis aufbringen müssen.

Es wird Zeit für die Schweiz sich auf ihre Traditionen zu besinnen, auf ihr Bankgeheimnis und ihre Herkunft.
Wir sollten auf die urpsrünglich direkte Vermögenssteuer der Kantone zurückzukehren, auf Einkommenssteuern und Verbrauchssteuern zu verzichten, Bundessteuern (früher Wehrsteuer) und Mehrwertsteuern (ursprünglich Warenumsatzssteuer) wie vor 1941 abschaffen und die heute privatisierte Inflationssteuer (Geldschöpfung der Banken durch ständige expantdierende Kreditvergabe) dem Staat zuzuführen.

Die Schweiz hat sich bereits zu viel angepasst und die Mehrwertsteuern sind auch bei uns viel zu hoch. 1918 hatte man in Deutschland gerade mal 0.5 % Mehrwertsteuern, wir haben lange Jahre gar keine Umsatzssteuern auf Bundesebene gehabt. 8% oder 25 % (wie demnächst nach der Wahl in Deutschland) sind inakzeptabel. Wer mit bereits versteuertem Geld noch mal Steuern bezahlen muss, wird mehrfach betrogen.

Wir alle könnten in Freiheit mit viel weniger Steuern und ohne grosse behördliche Steuereintreibungsapparate leben. Kehren wir endlich zurück zu den republikanischen Wurzeln unserer Verfassung und lassen wir uns nicht von monarchistischen Ausplünderungsmodellen dess alten monarchisten Europas in den Sumpf ziehen.

Quelle: http://www.geistige-landesverteidigung.ch

Geben Sie einen Kommentar ab

Dateien hochladen

Du kannst Bilder oder Dateien in deinen Kommentar einbetten, indem du diese unten auswählst. Wenn du eine Datei hochgeladen hast wird ein Link an deinen Kommentar angefügt. Du kannst so viele Bilder oder Dateien hinzufügen wie du willst und alle werden deinem Kommentar hinzugefügt.

FrauenBlog Schweiz - sponsored by Frauenvorsorge and Primadonna