Atomenergie in der Schweiz

Wie steht es mit der Energieversorgung der Schweiz in 20 Jahren? Laufen wir Gefahr in eine Stromlücke zu kommen trotz effizienteren Energiesystemen und trotz Förderung von erneuerbaren Energiequellen? Ist Atomenergie für zukünftige Generationen tragbar? Diese Fragen sind ganz zentral in Bezug auf die Versorgungssicherheit unseres Landes. Falls Sie sich ein ausgewogenes Bild von Chancen und Risiken der Atomenergie in der Schweiz machen wollen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link: Vernunft Schweiz

4 Kommentare

  1. Sophie Clerc sagt:

    Wieso verlangt man nicht systematisch von der Atomindustrie, dass sie die Abfälle bis auf Null wiederverwertet? Die Technologie dazu existiert anno 2009. Sie enthalten noch SEHR viel Energie. Wer verschweigt das, und wieso ?

  2. Stephanie Rohrer sagt:

    Diese Wiederverwertung wurde der “Atomindustrie” per Kernenergiegestz (10-jähriges Wiederaufarbeitungsmoratorium) vom Parlament im Jahr 2003 verboten. Denke, dass das “Verschwiegen” also sicher nicht aus der Ecke der Atomindustrie kommt

  3. Ruedi sagt:

    Ist Energie der Schlüssel zur Macht ? Wenn ja, wer will sie ?

    Ob Wasser, Atomkraft, Solar oder Biomasse: Unsere Art zu leben braucht eben Energie und das kostet.

    Ob dabei unsere Lebensgrundlage – die Erde – zerstört wird oder nicht, so grün die plötzlich in Mode gekommenen “Klimaschützer” sich auch profilieren wollen, letztlich ist nicht Weitblick entscheidend, sondern das Geld.

    Wie an anderer Stelle in diesem Blog schon dargestellt, sind es hauptsächlich die Männer und deren Gesellschaften die darüber verfügen.

    Diese Macht bräuchte weitsichtige Verantwortung, deren Vorhandensein an den Facts zu messen ist:

    - Seit einigen Jahren werden Wärmepumpen für Heizungen gefördert. Finanziell gesehen eine günstige Lösung, kurzfristig eine WinWin Situation: Für die Energiebezüger günstig, für die Energielieferanten die Garantie, dass in einigen Jahren das Niveau des Bandstroms (Konstanter Verbrauch über 24 Stunden) so hoch sein wird, dass ein neues AKW nicht mehr zu umgehen ist. Witz an dieser Geschichte: Dieses Spiel wird baurechtlich eingereiht in “Erneuerbare Energie”!

    - Kollektoren für Warmwasser und Strom werden nur grad soviel gefördert, dass es dazu ausreicht, das Image einer umweltbewussten Politik zu erzeugen. Baureife, an sich subventionsberechtigte Anlagen können nicht kostendeckend gebaut werden, weil dafür zu wenig Geld bereit gestellt werden kann (will ?).

    - Der Bau von Kleinwasserkraftwerken wird von Fischern und Naturschützern immer wieder verunmöglicht, sind es wohl Aktionäre von AKW’s oder sehen sie nur noch ihren Fisch oder ihren Bach ?

    - Holzfeuerungen, die nicht über High Tech Steuerungen und Filter verfügen sind wegen Emission von Feinstaub zu Dreckschleudern deklariert worden, es wird nicht lange gehen und ein Chemineeofen wird nochmals noch deutlich mehr kosten als eine Wärmepumpe …

    - Eine wirksame CO2 abhängige Steuer für das Verbrennen von Oel und Benzin wird soweit es dem Ruf dient gefördert, ansonsten nach möglichkeit behindert. Logisch: wer viel Geld hat, kann mehr brauchen und müsste deshalb auch mehr bezahlen. Und wer schafft es häufigstens in ein Parlament ? Wer Geld hat !
    Im Zweifelsfall wird es zur “sozialen” Frage, aus Rücksicht auf diejenigen die schon so am Existenzminimum nagen, kann man doch nicht … (Superman ! Sozial, umweltbewusst – und das Geld vermehrt sich dort, wo schon viel ist ! – allen recht getan !)

    - Die Bedingungen zum Erhalt von Beiträgen aus dem Klimarappen sind so gestaltet, dass die Subventionen in erster Linie an Grossgrundbesitzer ausgeschüttet werden (Geld zu Geld …).

    usw………

    Diese bösen, bösen … ach wir armen, da kann (will ?) Mann / Frau nichts machen ? Die Frauen sowieso nicht, denn die Männer haben das Geld ?

    Sind wir so ausgeliefert ?

    Die Energiepreise sind tief. Es geht uns materiell (zu ?) gut.

    Ist die Energiefrage deshalb aufschiebbar ?

    Jedenfalls hat das gepostete Thema Atomenergie hier und anderswo noch kein grosses Echo gefunden.

  4. Martha sagt:

    Ich bin keine Spezialistin auf diesem Gebiet. Mein Verdacht aber ist folgender:

    Ich denke, dass das Energieproblem durchaus lösbar wäre, würde es dezentralisiert. Jedes Gebäude könnte doch die in seinem Innern benötigte Energie selbst herstellen (Photovoltaik, Erdwärme, etc.). Für eine solche Anlage oder Umrüstung könnten den Hausbesitzern Subventionsbeiträge vom Staat direkt bezahlt werden.

    Das aber ist für all die diversen Stromanbieter, AKW-Konglomerate usw. nicht besonders lukrativ, weil sie niemandem mehr ihre Energie teuer verkaufen könnten. So ist es denen viel sympatischer, die halbe Wüste mit Sonnenkollektoren zuzupflastern, sich erneut von anderen Ländern abhängig zu machen, die dort gewonnene Energie teuer nach Europa zu transportieren um diese dann hier wieder gewinnbringend und entsprechend teuer den Konsumenten zu verkaufen. Wenn jedes Gebäude, oder vielleicht auch jede Gemeinde, eigenen Strom produzieren könnte, wäre das zweifellos billiger, effizienter und umweltfreundlicher.

    Wieso sollte das nicht machbar sein?

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