Wenn man in den weiten des www. auf Kontaktseiten in Foren stöbert, findet man unzählige Beiträge darüber, wie sich Männer zu verhalten haben , was sie zu tun und zu lassen haben, und wie sie den Frauen begegnen müsse, sollen.
Eigentlich immer die selben Tips und Tricks, Wünsche der Frauen an die Männer, Forderungen und Verhaltensmassregeln.
Würden man einen Katalog erstellen, WAS FRAUEN WOLLEN wäre der sicher 5 mal so dick wie der Katalog WAS MÄNNER WOLLEN
Viele hier sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der die Rollenbilder klar deklariert waren oder sie wurden von Frauen erzogen, die in dieser Welt aufgewachsen sind.
Männer, „das starke Geschlecht“ gaben den Frauen vor, wie sie zu sein hatte, was sie zu tun und zu lassen hatten. Frauen kontrollierten das Verhalten ihrer Geschlechtsgenossinnen
( okkk, DAS hingegen hat sich nicht geändert ) und je nach verhalten war sie Gesellschaftlich im AUS.
Wir Frauen vo nheute geben uns wild, selbstbewusst, frech unabhängig und leben nach unseren Regeln.
Oder doch nicht ?
In Schubladen gesteckt, katalogisiert, eingeteilt und gestempelt ;-))))..wer kennt das nicht ????
Noch immer sind Reste der alten Rollenbilder vorhanden, und noch immer ist es zB. so : Mann&viele Frauen = Potenter Platzhirsch, wow ! Frau & viele Männer= Schlampe, wähh
Aber………sind es nun wirklich noch die Männer, die uns Frauen vorgeben , wie wir zu sein haben, oder sind es die Frauen, die ihren Geschlechtsgenossinnen versuchen das Verhalten zu diktieren ?
Stutenbissigkeit, Zickenalarm, Neid und Missgunst………..
Den heutigen Frauen sagt man nach, dass sie selbstbewusst ihr Leben meistern, unabhängig und wissend, was sie wollen.
Wissen wir , was wir wollen ? oder rennen wir doch einem Idealbild nach, dem berühmten Prinzen auf dem weissen Pferd ?
Wenn man sich die letzten Jahre anschaut und sich durch die Frauenmagazine stöbert, was finden wir ?
Jede Saison neue Mode, neue Schuhe, neue Frisuren, Farben, Formen……..und fast genau so oft neue Forderungen „ NEUE MÄNNER BRAUCHEN WIR“
Mal ist der Macho angesagt, mal der Softie, mal der wilde, mal der sanfte Mann.
Natürlich sind das Trends, und sie treffen nicht auf jede Frau zu, es geht mir hier auch nicht um einzelne Frauen, sondern um das Rollenbild in der Gesellschaft allgemein.
Trotzdem an was sollen sich die Frauen und die Männer orientieren?
Oder, wie lernen sie es, sich dauernd umzuorientieren, sich unseren Launen anzupassen ?
(LAUNEN, ein doofes Wort, nennen wir es doch lieber „Flexibilität“, *smile* )
Wir Frauen sind in der vorteilhaften Lage, dass wir in der Minderzahl sind. zB. in discos, an Bars…..oder auch auf Kontaktplattformen im www..
Das verleiht uns eine gewisse Macht………… Müssen wir uns bemühen ? nein, nicht wirklich oder ?
Wir haben sozusagen die Narrenfreiheit zu tun, was wir wollen
Eigentlich vollkommen egal, wie wir die Männer anschreiben, ansprechen, oder wie wir uns ihnen gegenüber benehmen Wenn schneller, unkomplizierter Sex winkt, dann spielt das Verhalten der Frau weniger eine Rolle.
Das Ziel winkt, der Weg ist nicht wichtig.
Es gibt immer wieder Frauen, die fordern Respekt, Anstand und wissen selben kaum, wie man das schreibt. Wen störts ? ………..einige Männer sicher, andere sehen gern darüber hinweg.
Frauen können sich vieles erlauben, was man bei Männern als Entgleisung definieren würde——-Männer wehren sich kaum……..
Auch hier möchte ich betonen, dass das keine allgemeingültige Aussage ist, aber eine Tendenz in die Richtung ist auch im ausgang gut beobachtbar.
es ist immer wieder spannend, zu beobachten, dass Männer wie hypnotisiert auf Frauen reagieren, die den Eindruck erwecken, dass sie leicht und unkompliziert zu knacken sind.
Männer scheinen eine gewisse distanzlosigkeit der Frauen doch sehr zu schätzen………………
Männer beklagen sich ja auch häufig, dass sie kaum noch wissen, wie sie an die Frauen ran kommen.
Einige geben sich wirklich Mühe, und man könnte denken, sie haben nun den Nerv der Frauen getroffen dann scheint es doch wieder nicht so zu sein, weil sich nun die Mode wieder geändert hat. und der hoch verehrte Macho leider nun out ist, und der Softie DEEER Prinz aller Damenherzen ( oder umgekehrt )
Wie ist das nun mit den Rollenbildern, liege ich da total daneben, wenn ich sage, Frauen wie Männer haben sich nach dem Wandel der letzten Jahrzehnte noch nicht so ganz gefunden?
Braucht es fixere Rollenbilder, oder bräuchte es einfach eine vermehrter Flexibilität der Geschlechter, sich anzupassen , sich immer wieder neu zu orientieren ?
Was denn wollen Männer von den Frauen ?
Ich möchte gerne mal Einblick in den Männerkatalog haben
also, Männer, schlagt Seite 1 auf, von eurem heimlichen Katalog, und hämmert los :
Was muss Frau sein, wie soll sie sich darstellen, wie muss sie auf euch zukommen, was erwartet ihr und in welcher Rolle seht ihr sie am liebsten ?






Liebe Cyberhexe
du hast einige sehr amüsante und vor allem zutreffende Beobachtungen zusammengestellt, denen ich weitgehend zustimmen kann.
selbstverständlich kann und will ich nicht für alle Männer sprechen, das wäre anmassend. Was ich aber sehr wohl tun kann, aus meiner persönlichen Sicht (und mittlerweile langjähriger Erfahrung, nun auch seit einigen Jahren verheiratet und glücklicher Papi zweier Töchter) einige pointierte Antworten auf Deine Fragenliste liefern die für mich passen.
Ich beginne mit einer negativen Erwartung: der Hitparade der nervtötendsten Eigenschaften von Frauen (mehrfach erlebt)
Viele Frauen können es einfach nicht lassen und wollen die Männer nach ihren Vorstellungen ändern, formen, dressieren, nacherziehen, manipulieren etc.
Es gibt nichts was mich wütender macht als diese Macke, da sie an meiner persönlichen Selbstachtung rüttelt, die für mich (leider) wichtiger ist als eine Beziehung ganz im Interesse einer Frau. Ich will nicht permanent dran erinnert werden was ich noch alles anders tun könnte um der Frau zu gefallen. Schliesslich macht mir meine Frau diesen Gefallen auch nicht und ich drehe ihr daraus keinen Strick.
In diesem Punkt glaube ich denke ich ähnlich wie viele andere Männer auch: Männer sind oft eher Individualisten und lassen andere so leben wie sie sind, auch wenn ihnen nicht alles passt.
Natürlich muss jetzt der kommentar kommen: das ist genetisch, wir waren ja auch während jahrtausenden alleine auf der Jagd und konnten uns nicht um andere kümmern, das hätte die Konzentration auf die aufgabe gestört… ;-)
Also Punkt 1: Lasst die Männer so leben wie sie sind, wenn sie euch nicht passen, sucht einen andern. Wir sind gezwungen das gleiche mit Euch zu tun, denn ich habe noch keine Frau getroffen die bereit gewesen wäre gegen ihre Vorstellungen sich zu ändern nur weil ich das wünschte.
Zweite nervtötende Eigenschaft: Frauen die ständig sich unterdrückt und benachteiligt fühlen nur weil sie Frauen sind und meinen, die Männer hätten es immer besser. Diese Frauen haben schlicht keine Ahnung was es heutzutage heisst, Mann zu sein. Du hast ja einige Anekdoten aufgeschrieben die den Nagel auf den Kopf treffen, es gibt noch viele mehr:
nur ein paar Beispiele:
Wenn ein Mann sich voll für die Karriere interessiert aber Familie hat ist er ein Macker und unterdrückt seine Frau. Macht eine Frau dasselbe, ist sie eine hochgelobte Powerfrau denen andere nacheifern sollen. (was läuft hier falsch?)
Wenn eine Frau aktiv auf einen Mann zugeht, kann sie sich fast jede Frechheit erlauben, ohne dass irgendetwas passiert, die Männer sind so belastbar dass die Schmerzgrenze zur Belästigung wirklich extrem hoch liegt. Warum nützen das die Frauen nicht aus? Das ist mir ein Rätsel.
Hier haben die Frauen einen unbestreitbaren Wettbewerbsvorteil, den sie schlicht nicht nutzen.
Ganz nebenbei meine eigene Erfahrung: ich habe gut 10 Jahre in Zürich gelebt (seit mehr als 10 Jahren bin ich nun weggezogen) und habe in dieser Zeit keine einzige Frau kennengelernt die ich heute noch regelmässig sehen möchte. Was ich mir alles an aggressiven Reaktionen im ausgang gefallen lassen musste, obwohl ich das ganze Spektrum von Annäherungsmethoden ausprobiert habe von zurückhaltend bis frech, ist kaum zu glauben.
Ich bin dann weggezogen auch um Abstand zu gewinnen da ich vermutlich in eine negativspirale hinein geriet. Und siehe da, einen Monat später, in einer Phase wo es mir scheissegal war ob ich bei Frauen Erfolg hatte oder nicht, habe ich meine heutige Frau kennengelernt..
Damit beantworte ich gleich einige Deiner Fragen:
wie soll eine Frau sein? So wie sich selber am liebsten fühlt, ohne Rücksicht auf Erwartungen. Ein Mann hat ein gutes Gespür dafür, ob eine Frau mit sich selbst im Reinen ist oder nicht, und darauf kommt es an.
Wie soll sie sich darstellen? Ebenfalls so wie sie selber am liebsten sich zeigt, je nach Stimmung: von zurückgezogen bis sexy ist alles erlaubt, es muss einfach echt sein. Das ist sehr attraktiv, wenn ein Mann merkt, dass eine Frau sich sexy zeigt, weil es ihr selbst gut geht und nicht weil sie einem Mann gefallen will.
Es kommt also ganz darauf an, mit sich selbst im Reinen zu sein, das ist der Kern der Sache (gilt auch für Männer!)
Wie muss sie auf Männer zukommen? Ich bitte Dich!!! Ich bin in meinem ganzen Leben nicht ein einziges Mal in der öffentlichkeit von einer Frau angesprochen worden, bei einer solchen Zurückhaltung ist jede Methode besser als nichts. Die meisten Männer reagieren positiv wenn sie von einer Frau angesprochen werden, egal wie. Und wenn sie nicht weiter belästigt werden wollen, werden sie dies freundlich aber klar mitteilen, so dass kein Gesichtsverlust befürchtet werden muss. Ihr könnt also tun was Ihr Lust habt, es kommt wirklich überhaupt nicht drauf an.
Was erwarte ich von einer Frau? Dass sie mit sich selbst im reinen ist und das Leben geniesst, und es auch mit jemand anders teilen möchte. Starke individuelle Bedürfnisse hat, diese auch formuliert und nicht beleidigt ist wenn der Mann das auch tut. Dass sie mir meine Macken lässt und es schätzt, wenn ich auch ihre Macken ungerührt toleriere bis die Stimmung wieder aufhellt. Dass sie Freude an Erotik hat ohne sich von den Erwartungen der Männer bedrängt zu fühlen (was durch unterschiedliche Bedürfnisse wohl immer wieder vorkommt und unvermeidlich ist)
In welcher Rolle sehe ich die Frauen am liebsten? Das ist mir vollkommen egal! Ich pfeife auf Rollenbilder, ich bin überzeugter Individualist. Wir hätten wesentlich weniger Probleme wenn alle mehr mit sich selber zufrieden wären als den andern nachzueifern.
Die Beschreibung der Rollenverwirrung von Dir zeigt den Kern des Prolems schon auf: weil viele Menschen heute durch Konkurrenzkampf, Stress und Hektik, etc. selber nicht mehr wissen was sie wollen, wird das ganze über Vergleich mit anderen noch komplizierter gemacht. Alles Blödsinn!
Im Mittelalter hatte man die schöne Möglichkeit unbeliebte Publikationen auf den Index zu setzen. Ich meine es nicht ganz ernst, aber einige Frauenzeitschriften gehören meiner Meinung nach auf den index und zwar weil sie mehr schaden anrichten als nutzen, durch systematisch geschürte Verwirrung und Neid und Missgunst.
Zusammengefasst: Alle müssen erst mit sich selber im Reinen sein bevor sie auf andere zugehen können, auch wenn sie oft bis ans Lebensende brauchen um es zu lernen. Meine persönliche Erfahrung, nach vielen Frustrationen und auch guten Erlebnissen ist: ich spreche am besten auf Menschen (selbstverständlich meine ich vor allem Frauen!) an die mit sich selber zufrieden sind, das entspannt unheimlich und eröffnet in der Beziehung neue gegenseitige Horizonte.
Frauen die die Balance beherrschen, mit sich selber zufrieden zu sein, ohne Rollenbilder zu erfüllen, sich so darzustellen wie sie sich fühlen, ohne Männern gefallen zu wollen, aber gleichzeitig den Mut haben, auch Männer als interessante Menschen anzusehen, solche Frauen sind sehr attraktiv und werden immer Männer finden die sich für sie interessieren.
Brauchen wir Rollenbilder? NEIN!
Müssen wir flexibler werden? JA!
Schon die Bibel hat es richtig formuliert: Liebe deinen nächsten wie dich selbst (mit Betonung auf : dich selbst) das ist eine sehr weise Regel für ein glückliches Leben, zumindest für mich trifft es zu…
alles klar?
jetzt sind meine finger wund vom tippen
Vielen Dank für die Frage. Ich dachte schon, die Frage was Männer wollen würde nie kommen (*lach*) .Weißt Du, ich bin mittlerweile ziemlich müde geworden über die vielen Forderungen mit denen man(n) überhäuft wird und “neue Männer braucht das Land” u.v.a.m.
Wer wünscht sich nicht so angenommen und geliebt zu werden wie man nunmal ist, ohne daß man umerzogen, die Männlichkeit dämonisiert wird, kritisiert u.v.a.m.
Gegenseitige Wertschätzung.
Eine Frau die loyal, stark, gut ausgebildet und ihre klaren Standpunkte hat und Empathie aufbringt und nicht alles auf ihren eigenen Bauch bezieht, Liebe als Geben und Nehmen versteht und nicht als Ausdruck was ER für SIE tuen kann.
Heiraten/Zusammenziehen sind unwichtig. Wichtig ist die Verlässlichkeit der Zusage und aller Vereinbarungen, die Gewißheit daß man zueinander steht, denen anderen Menschen liebt, nicht seine Rolle. Daher ist ein Trauschein vollkommen unwesentlich sondern daß Vertrauen da´ß der andere ohne offizielle Ketten sich gebunden fühlt.
Eine wirklich gleichberechtigte Beziehung habe ich mir früher gewünscht, begegnet ist sie mir leider nicht sondern doch wieder klassische Rollenerwartungen.
Ich denke, ein Mann der o.g. Liebe erlebt ist Treue nicht nur selbstverständlich, sondern als emotionale Konsequenz zu betrachten. Ein „Fremdgehen“ würde vom Mann als Eigen-Vergewaltigung der eigenen Gefühlswelt erlebt. Er will dann keine andere Frau.
Irgendwo las ich mal diese Zusammenfassung von Eigenschaften, die fast von mir sein könnten:
“Die neue Frau”:
Gemeinsam mit Ihrem Partner führen Sie eine gleichberechtigte Partnerschaft und teilen sich die Erziehung des Nachwuchses. Im Falle einer Trennung der Kleingesellschaft sind Sie bereit, faire Lösungen zu finden, die Kinder zu gleichen Zeitteilen (wahlweise wochen- oder monatsweise) dem Vater zu Betreuung zu überlassen, verzichten auf Falschbeschuldigungen und darauf, Kinder als Waffe zu verwenden. Da Vater und Mutter sich auch nach einer Trennung im gleichen Maße um die Betreuung der Kinder kümmern, sehen Sie es als selbstverständlich an, Ihren Lebensunterhalt in vollem Umfang selbst zu bestreiten (Schwedischer Standard).
- Sie sind eine liebevolle, zuverlässige Persönlichkeit, der es selbstverständlich ist, neben inneren Werten auch auf ein gepflegtes Äußeres zu achten. Aussehen und Gewicht spielen eine untergeordnete Rolle, sollten jedoch als Kriterium in die eigenen Vorstellungen vom Aussehen des gewünschten Partner einfließen.
- Sie sind in der Lage, den Partner als gleichberechtigten, erwachsenen Mensch zu betrachten und verzichten deshalb darauf, ihn nach Ihren Vorstellungen umerziehen zu wollen.
- Sie sind bereit, in gleichem Maße auf Ihren Partner Rücksicht zu nehmen und auf seine Bedürfnisse einzugehen, wie Sie es von ihm erwarten (Empatiefähigkeit). Insbesondere verzichten Sie auf regelmäßiges Nörgeln. Die Gestaltung aufwändiger und lautstarker Szenen im häuslichen Bereich ist Ihnen fremd.
- Komplimente und kleine Geschenke erwarten Sie grundsätzlich nur dann, wenn auch Sie Ihrem Partner Aufmerksamkeiten im gleichen Umfang zukommen lassen (Valentinstag, 8.März/3.November, Muttertag/Vatertag, …).
- Die hälftige Bezahlung von Rechnungen bei gemeinsamen Unternehmungen innerhalb der Kennenlernphase ist für Sie selbstverständlich.
- Fragen, deren ehrliche Antwort Sie nicht hören wollen, stellen Sie gar nicht erst, um dem Partner das Lügen zu ersparen.
- Auf Kritik reagieren Sie so, wie Sie es von Ihrem Partner erwarten. Gleiches gilt für Ihre Kompromissbereitschaft.
- Sie betrachten die Aussagen Ihres Partners grundsätzlich als Sachinformationen und äußern Ihre eigenen Meinungen, Wünsche und Ansichten klar und ohne versteckte Andeutungen.
- Mit der Bedienung von Bohrmaschine, Hammer und Radschlüssel sind Sie vertraut und führen Kleinreparaturen selbständig aus.
- Sie verfügen über einen qualifizierten Berufsabschluss und bemühen sich, im gleichen Umfang wie Ihr Partner zum Familieneinkommen beizutragen.
- Bei Ihrer Partnerwahl haben menschliche Werte größere Bedeutung als Sozialprestige; Gehalt und Vermögen des potenziellen Partners spielen für Ihre Entscheidung keine Rolle.
- Sie und Ihr Partner unterstützen sich gegenseitig mit ihren Fähig- und Fertigkeiten, so dass die Partnerschaft menschlich und intellektuell ein Gewinn für beide ist.
- Diskriminierungen von Männern stören Sie ebenso wie Diskriminierungen von Frauen und Sie sind bereit, sich gegen die Benachteiligung männlicher Mitbürger zu engagieren.
- Erfahrungen im Umgang mit Männern und den im Haushalt anfallenden Arbeiten sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Es ist für Sie selbstverständlich, das gleiche Arbeitspensum zu leisten wie Ihr Partner, wobei alle für die Familie anfallenden Arbeiten (incl. Autopflege und Renovierungs- sowie Gartenarbeiten) gleichberechtigt gewertet werden.
Vielen Dank nochmal für die interessierte Nachfrage.
Hallo Thomas
Vielleicht ist dir diese deine perfekte Frau ja mal begegnet … und du hast Sie nur nicht erkannt ;-) … oder sie hatte keine Wand voller Qualifikationen … Ich denke nicht, dass die von
dir geforderten Eigenschaften einer Frau von ihren Diplomen abhängen. Dennoch, Du bist interessant zu lesen. Einerseits bist Du müde von dem Thema und hast die Nase voll vom
*neuen Mann*. Andernseits gehörst du exakt auch zu denen mit den grossen Anforderungen!
Als ich jung war, dachte ich, dass es nicht drauf ankommt ob Mann oder Frau gleich intelligent, gleich gebildet sind wenn sie sich wirklich lieben und eine Beziehung leben. Hauptsache eine/r von beiden ist fähig die geforderten Aufgaben zu erledigen. Ich habe mich vom Leben eines besseren belehren lassen! Dumme oder ungebildete Menschen haben eher ein Problem, auch wenn der andere keinen Vorteil daraus zieht, und von Herzen hilft, und Aufgaben übernimmt, machen sich ungebildete Leute manchmal selber *kleiner* und werfen dem anderen quasi noch vor, dass diese Peron mehr kapiert und mehr Fähigkeiten hat. Wenn es in einer Beziehung dann zum Bruch, oder gar zur Scheidung mit Kinder kommt, dann steht man vor der üblen Situation, dass man einander nicht nachvollziehen kann! Die eine Partei kann nicht hochdenken, weil sie auch Mangels IQ keine Konsequenzen
sehen kann, die andere Partei bekommt Kopfweh vor lauter versuchen auf das andere Niveau runterzudenken!
Ich bin nicht deiner Meinung, dass es auf die Ausbildung ankommt.
Generell. Ich bin aber der Meinung, dass es darauf ankommt, das man ungefähr den gleichen Level hat in einer Beziehung um wirklich miteinander kommunizieren zu können. Insbesondere in einer Krisensituation.
Gleichberechtigung brauch nach meiner Meinung nicht den Inhalt, das Mann und Frau alles auch machen können und schliesst für mich auch traditionelle Rollenverteilung nicht aus! In der Wirtschaftswelt ist es nunmal oftmals so, dass einer verstärkt seinem Beruf nachgeht und der andere mehr für die Kinder da ist. Ich lasse es extra offen, ob Mann oder Frau für welche Aufgabe zuständig sein soll. Wenn ein Mensch über ein natürliches Selbstwertgefühl verfügt, muss sich niemand besser oder schlechter fühlen, wenn zum Beispiel nach ganz *altmodischem Muster* die Frau bügelt und der Mann für’s handwerkliche zuständig ist, und der andere absolut nicht in der Lage ist diese Aufgaben zu erfüllen! Für mich persönlich ist Ausgleich und Ergänzung wichtiger in einer Beziehung als *gleichsein*.
Wenn ein Mann mir ein Bild an die Wand hängt, dann sage ich DANKE. Denn ich bin froh um die erledigte Arbeit weil ich nicht fähig bin ein Bild selber an die Wand zu hängen, das es auch dort hängen bleibt … gerade und ohne ein Kilo Verputz auf dem Boden. :-) Mir ist das aber völlig egal. Ich fühle mich nicht schlechter weil ich mich nicht für Handwerk interessiere und schon gar nicht, weil ich sowas weder kann, noch den Wunsch habe, mir ein eigenes Haus selber zu renovieren. Ich bin fähig das Telefon zu nehmen und einen Handwerker anzurufen. Sehe auch keinen Sinn darin und schon gar nicht die Anforderung das ich alles können muss. Wenn ich einen Mann kennenlerne würde, der zum Beispiel nicht kochen kann: ist mir doch egal. ich kann sehr gut kochen. … Wie schon gesagt, mir persönlich ist Ausgleich und Ergänzung wichtiger als Gleichsein. Ich erwarte keinen MuFuMa (Multi funktionaler Mann) und biete keine multifunktionalen Fähigkeiten und beide haben für mich nichts mit MEHR oder WENIGER WERT als Mensch zu tun!
Wenn man liest, was oftmals erwartet wird, und wie gleich Mann und Frau in einer Beziehung sein sollen … muss man sich echt fragen: … und wie soll Erotik überleben? Ist ein erotisches Leben nicht wichtig? Erotik baut sich genau auf dem ANDERSEIN und der VERSCHIEDENHEIT, auch dem *einander-fremd-sein* zweier Menschen auf! Krass gelebte Emanzipation killt die Erotik und verunsichert die Männer. Nun werden natürlich einige der Männlein und Weiblein an die Decke gehn wenn sie sowas lesen! (für diese eröffne ich grad einen Blog und biete die Gelegenheit darauf die Meinung zu veröffentlichen!) Doch es ist so. Viele Frauen verlieren einen Teil der weiblichen Ausstrahlung weil sie wie Männer auftreten wollen! Was es auch nicht sein kann. Denn für mich kann eine Frau durchaus stark sein, und dennoch weiblich! Wobei ich unter *starke Frau* nicht verstehe, dass sie alles können muss ( wer kann das schon!). Ebensowenig wie ich von einem Mann erwarte, dass ER alles können muss!
Viele diskutierten Themen unter der Kategorie Gleichstellung fallen bei mir rein schon unter die *normalen* Menschenrechte! Sind nicht gebunden an männlich oder weiblich. Sondern an die Rechte eines freien Menschen! Für mich hat Gleichstellung nichts mit der Anforderung zu tun, dass Mann und Frau das gleiche können müssen, sondern das sie die gleichen Möglichkeiten haben, ihre Wünsche und Ziele zu verwirklichen. Und das gleiche Recht haben ihre Bedürfnisse zu äussern und zu leben. Das nicht zum Beispiel eine Frau einen Arbeitstelle nicht bekommt, weil sie kein Mann ist! Oder ein Mann zur Randgruppe gemacht wird weil er Kindergärtner werden will! Selbst wenn eine Frau sagt, sie wolle nicht mehr auswärts arbeiten, sondern nach dem traditionellen alten Muster zu Hause sein, für Kinder und Haushalt zuständig sein, ist dies zu akzeptieren! Diese Frau verliert für mich dadurch weder ihren *Wert*, noch meine Achtung (auch wenn sie dadurch nicht 50% der Familienrechungen mitfinanzieren kann!)
Geschenke erhalten in einer Beziehung:
Wer in einer Beziehung den Level an Liebe an den erhaltenen Geschenken misst, hat wohl eher ein persönliches Problem mit sich selber, als dass er Liebe begreiffen kann. Für mich ist das eine reine Charakterfrage. Wobei man hier grad anmerken kann, dass nicht wenige Männer in der Welt herumlaufen mit der Meinung, man könne eine Frau mit Geschenken bei Laune halten!
Zitat aus deinem Blog: Komplimente und kleine Geschenke erwarten Sie grundsätzlich nur dann, wenn auch Sie Ihrem Partner Aufmerksamkeiten im gleichen Umfang zukommen lassen (Valentinstag, 8.März/3.November, Muttertag/Vatertag, …). Zitat Ende.
öhm! Danke, ich verzichte auf beides! Bitte nur ein Kompliment
oder Geschenk wenn es spontan und insbesondere von Herzen kommt! und an keine Erwartungen gebunden ist !! Alles andere läuft für mich unter Kaufvertrag, Tauschhandel und hat nichts mit Geschenk / Kompliment zu tun und ist NICHT an ein Datum gebunden! Ich würde niemals jemandem ein Geschenk geben aufgrund der Tatsache, das ich ein Geschenk von dieser Person erhalten habe! Für mich ist Geschenk und Tausch etwas anderes!
Im Bezug auf die Kindererziehung, insbesondere in Scheidungen, gehe ich momentan nicht ein. Weil dies zulange dauern würde :-) … einzig was ich Dir hierzu sagen will: Es liegt nicht immer an den Frauen! Ich habe so genug von den ewig jammernden Männer, die Mütter runtermachen, und gleichzeitig nicht mal Alimente bezahlen wollen! Um aus persönlichen Gründen die Exfrau zu bestrafen und nicht kapieren, dass sie IMMER auch die Kinder damit beterffen! Genauso wie auf der *Gegenseite*. Realität ist: Ein ganz kleiner Teil der Eltern ist bei Scheidung fähig die Elternebene von der Paarebene zu trennen! Deshalb sind die Kleinen oftmals die grossen Verlierer! Werde dir zu einem späteren Zeitpunkt hier einen Link senden, auf dem Du meine ganze Meinung zu diesem Thema lesen kannst wen du möchtest.
Ob Mann ob Frau.
Für mich ist stark, wer auch seine Schwächen kennt!
Zu denen stehen kann und damit leben kann!
… und manchmal, wäre es vielleicht erfüllender, einen Menschen kennen zu lernen, ohne Erwartungen, und mit ihm die gemeinsame Zeit die man hat zu leben und erleben, als alleine zu hocken und seine Anforderungsliste an einen möglichen Partner zu erweitern.
Denn wir lernen die Menschen kennen, aus denen wir was zu lernen haben. Dein Partner, ist auch dein Spiegel. Lebenschule.
Grüsse Aletheia
Vielen Dank für die Hinweise. Ich stelle mich gerne meinen eigenen Dämonen.
Ich dachte 2004 schon mal daß ich der „perfekten Frau“ begegnet bin.
Leider ist es eher so, daß mit Anforderungen und Checklisten meist Männer konfrontiert werden. Ist zumindest mein Eindruck, kann mich aber täuschen.
Bestimmte Anforderungen an Frauen werden ebenfalls nicht so gerne gesehen, denke ich. Gehört nicht zu unserem kulturell geprägten Frauen-Männer-Verständnis.
Krass gelebte Emanzipation stößt mich ab. Diese damals eingebrachte Emanzipation hatte auch nicht die weibliche Emanzipation zum Ziel, sondern hatte die Männerverachtung in die Gesellschaft bis in die Schlafzimmer getragen. Die weitere Entwicklung war geprägt von „Neue Männer braucht das Land“ bis „Ich will alles und zwar sofort“. Das stößt in der Tat ab, weil man als Dienst- und Forderungserfüller gesehen und behandelt wird – und nicht als menschliches Wesen.
Bei der Trennung erkennt man dann meist das wahre Gesicht beider Beteiligter.
Ich habe persönlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich habe die Institution Ehe gemieden. Meine Entscheidung war angesichts vieler Ehetragödien, –unglück und –ruin schlüssig und richtig. Darauf kommt es an, Entscheidungen zu treffen hinter denen man steht. Der Hinweis „Nu Vertrau doch“ ist recht dünn und überzeugt nicht – erst recht wenn die Politik immer mehr erweiterte harte Frauenrechte schafft.
Vertrauen und Liebe stellt sich ein – oder eben nicht. Man kann es nicht fordern.
Gelebte Emanzipation? Ich sage immer, einfach Machen anstatt larmoyant lamentieren. Das Frauen-Männer-Thema wurde von Charles Fourier (geb. 1772) im 1800 Jh. erschaffen („Feminismus“) und prägt heute unseren gesellschaftlichen und politischen Zeitgeist.
Ich wäre auch dafür es einfach zu lassen und ich schäme mich nicht wenn ich sage daß ich kein Fußball mag, gerne koche und meinen häuslichen Klimbim problemlos selber erledige.
Jammernde Männer, die keine „Alimente bezahlen wollen“ werden von nicht wenigen Frauen als problematisch wahrgenommen, ich weiß. Ich will auch keine Alimente zahlen. Warum sollte ich?
Mit Geschenken bei Laune halten, das sehe ich genauso wie Du! Es ist ein Geben und Nehmen. Nicht der Preis des Geschenkes ist maßgeblich, sondern der menschliche Wert! Etwas selbst gebasteltes was sie für mich persönlich getan hat ist für mich 1.000 mal mehr wert als ein Geschenk für 1.000,- €, was gar nicht zu mir passt. Meist wird es eher – zumindest in Deutschland – erwartet daß der Mann doch Geschenke und Blumen mitzubringen hat. Einseitigkeit trotz Emanzipation hat auf mich die Wirkung einer „Mogelpackung“. Auch das überzeugt nicht.
Nimmt jemand den anderen Menschen wahr – so wie er ist – mit allen Schwächen und Stärken, mit Verständnis. Das wäre wünschenswert. Seelenverwandtschaft mit intensiver Erot.. – wohl das Höchste was man erleben kann.
Lt. Beate Kricheldorf „Verantwortung – nein danke“ ist der männliche Eroberer ein Mythos sondern es passiert nur das was Frauen zulassen. In dieser weiblichen „Macht“ liegt das Problem der Treue. Die meisten Männer haben m.E. nicht die Frauen die sie wollen, sondern „konnten“ und lassen sich auf „Kompromissfrauen“ ein, obwohl sie eigentlich eine Andere wollten.
Seit 2005 lasse ich mich nicht mehr darauf ein. Entweder ich begegne einer Frau die ich 100% bejahe oder ich lasse die Pfoten davon. Auch wenn andere mich dafür beschimpfen. Hauptsache irgendeine Frau und was fürs Bett ist Betrug an sich selbst – und an der „Kompromiß-Partnerin“, die das spürt.
Ob man heiratet oder nicht ist unwesentlich. Der Trauschein ist nur Papier. Man muß das Gefühl haben dem Wort des anderen bedingungslos vertrauen zu können. Das ist mehr wert als jedes Stück Papier oder Lippenbekenntnisse.
Erfahrungsgemäß wird doch immer noch recht viel Wert auf eine Legitimation der Beziehung gelegt. Und dann beginnt das übliche Spiel „Verheiratet-Es haben sich neue Aspekte ergeben-geschieden-Unterhalt“.
Ich als Mann finde:
Frau sollte mehr Mensch denn Frau sein. Dh. sich von der “traditionellen Rollenvorgabe” trennen. Am besten sollte sie sich nicht mit fremden Federn schmücken. Für mich als Mann, sollte eine Frau sich so geben wie sie wirklich ist und den Mann ebenso, ohne Manipulationsversuche als Mensch und nicht als Mann ansehen. (irgendwie so ähnlich wie wenn der Mann eine sehr gute Freundin wäre)
Männer sind sehr empathische Wesen, genau wie Frauen, weshalb wir sehr gut zusammenpassen. Die perfekte Frau akzeptiert auch Schwächen des Mannes und fühlt sich weder unter- noch überlegen gegenüber den Mannen. Frauen sollten sich selber nicht in ein Schema zwängen und denn Männern mithelfen, das Rollenbild der immer funktionnierenden, dominanten Mann-Maschine endgültig abzuschaffen. Wir Männer (ich zumindest) wollen Frauen, die einfach menschlich und warm sind, die man versucht zu unterstützen wo es geht, und von der man umgekehrt auch immer wieder unterstützt wird. liebe dich selbst ist voraussetzung.