Ottmar Hitzfeld ist einer der erfolgreichsten Fussball-Klubtrainer der Welt. Er ist nach Ernst Happel (Feyenoord Rotterdam [1970], Hamburger SV [1983]) erst der zweite Trainer, dem es gelang mit zwei Vereinen die Champions-League (bzw. den Europapokal der Landesmeister) zu gewinnen (Borussia Dortmund und Bayern München). Doch andrerseits wird Hitzfeld diesen Januar 59-jährig!
Ist er somit als Nachfolger von Köbi Kuhn der Richtige? Hat er noch den Biss und Hunger, aus der (zu) selbstsicheren Schweizer Nationalmannschaft ein Team zu formen, welches trotz des materiellen Überflusses eines jeden Spielers, bereit ist, über sich hinaus zu wachsen?
Haben wir mit Kuhn nicht schon einen Trainer gehabt, der mit seinem väterlichen Stil nicht das Optimale aus dem fussballerischen Potential der Spieler geholt hat?
Hätten wir mit Hitzfeld nicht die gefährliche Situation: Ein materiell völlig abgesicherter Trainer und finanziell verwöhnte Spieler?




