FDP Mission SuperWeiber?

Ist es nicht bedenklich wie wir Frauen vermarktet und bemarktet werden von politischen Parteien. Beim Movie der FDP wird mir in erster Linie erstmal einfach nur komisch in der Magengegend! Als Zweites staune ich wie wir gefangen werden sollen. Wir Schweizer Frauen. Schön. Selbstbewusst. jaja. Ich habe die Message verstanden: schön selbstbewusst. Dennoch setzt sich schön selbstbewusst durch die Worte schön UND selbstbewusst zusammen! Das ganze Medienklischee wie *die Frau von Heute* sein soll, wird mit diesem Slogan voll getroffen. Wir Frauen sollen ja alles sein, beruflich voll was drauf haben. Kinder bekommen und erziehen. Eine glückliche Partnerschaft und Familie leben. Und klar: DAS! Muss eine Frau heute sein. schön selbstbewusst und schön und selbstbewusst.

Gratuliere den Machern von diesem Movie! Werbetechnisch perfekt. Musik die wohl den Meisten minimum ein bisschen unter die Haut geht. Frauen, mit denen sich die Durchschnittsfrau rein äusserlich identifizieren kann. Nicht die abgehungerten Models die unerreichbar schön geschminkt sind … ein bisschen lustvoll da hingetippt ein bisschen Baby mit Mama, chice Karrierefrau da, ein bisschen bädele mit Schatz da, ein bisschen Happyness dort usw. undso fort … wie: aber sieht die Wirklichkeit aus? abgesehen von den gestellten Filmen die uns unseren Pfad zum Superweib zeigen sollen ???

für eine offene Schweiz
offen für wen? Offen für was? Immer dran denken, wer immer offen ist, ist nicht ganz dicht.

für eine Wachsende Schweiz
Ohne Kinder die wirkliche Wurzeln haben und zufriedene Erwachsene werden dürfen, wird die Schweiz nicht wachsen. Wäre auch schön mal Frauen zu zeigen die glücklich und zufrieden sind mit Mann und Kinder = Familie. OHNE BERUF! Ohne Karriere Ambitionen. Ja. die Frauen die es geniessen, für zuhause und Familie zu sein, auch mal nicht unter beruflichem Stress zu stehen und Ihren Mann unterstützen damit er beruflich Karriere machen kann. Und nicht uns alle impfen zu wollen: hey: Schweizer Frau: wenn du was drauf hast … dann mach Karriere, gebäre ein paar Kinder, mach euren Haushalt, halte deine Familie zusammen, und das alles mit Links nebenbei während dem du die Karriereleiter hochsteigst … du bist nicht schön selbstbewusst wenn du DAS ALLES nicht locker vom Hocker unter einen Hut bringst. Superweiber sind gefragt. Die FDP hat das Rezept dazu.

für eine Intelligente Schweiz
mir ist es bald lieber, wenn wir eine ehrliche Schweiz anstreben würden. Denn dies wäre ein Zeichen für wahre Intelligenz!

für eine gerechte Schweiz
Hier unten bei mir! also voll auf dem Boden! Mitten unter Schweizer Frauen, mit Kinder, auch Alleinerziehende … ist eine gerechte Schweiz … schon fast ein Hohn. Unser Land IST nicht gerecht.

Chancengleichheit
Klingt gut. Dieses Wort verkommt aber mittlerweilen. Es wird zum generalisierten Schlagwort wenn es um Frauen geht! demzufolge: Chancengleichheit für wen? Für ein paar priviligierte Frauen die Karriere machen wollen? Ja. die sollen das tun. Dran bleiben und sich nach oben arbeiten. Viel zu oft, wird beim scheitern mitten auf der Karriereleiter das Geschlecht vorgeschoben. Ich verallgemeine nicht, ich will nur mal darauf hinweisen, dass es oftmals auch daran scheitert weil ganz einfach jemand anders besser ist! Und wenn dann dieser *jemand anders* ein Mann ist, kann man immer noch sagen … weil ich eine Frau bin … das Leben ist in allen Belangen eine Frage der Interpretation! Chancengleichheit im Bezug auf höhere Positionen? Weil es gewisse Jobs gibt, die eine Frau nicht ausüben kann, karrieretechnisch gesehen, wenn Sie Kinder hat?? Ist das eine Frage der Chancengleichheit? Für mich nicht! Für mich ist das eine Frage der Entscheidung! Wenn man Karriere machen will und überdurchschnittlich Verantwortung tragen will. Muss man eine starke Persönlichkeit sein. Eine (wirklich) starke Persönlichkeit zeichnet sich auch dadurch aus, dass diese Person entscheidungsfreudig ist. Sie kann also Entscheidungen treffen. Das Leben, fordert nun mal Entscheidungen. Daran kann keine Politik etwas ändern. Man entscheidet sich: ich will Kinder. Und muss sich dann halt auch mal in anderen Bereichen des Lebens zurücknehmen. Oder man entscheidet sich für Karriere. Ob das gut kommt, Karriere und Kinder, ob wirklich genug Zeit und Nerven bleibt für die Kinder, wird sich dann herausstellen wenn all die fremdbetreuten Kinder gross sind. Ich glaube nicht daran! Ich bin überzeugt, dass es für ein kleines Kind nichts Wichtigeres gibt als die Nähe der eigenen Mutter.

Flexible Karrierenmodelle
Ich bin überzeugt, dass eine Frau, die weiss was sie will, die nötigen Kenntnisse und Berufsbildung hat, auch erreichen kann WAS sie will.

Work-Life Balance
Ja. ein Begriff der uns allen gut tut. Klingt so harmonisch, ausgeglichen und gesund. In unserem Burnout Zeitalter. Wir Frauen können aber nicht auf Dauer gleichzeitig für Familie, Arbeit und Kinderbetreuung zuständig sein UND ausgeglichen und gesund bleiben.

neue Ideen
eine wirklich neue Idee, wäre mal eine reale neue Idee, die wirklich bevölkerungsgerecht ist und nicht nur für einige Priviliegierte Nutzen bringt und Türen öffnen soll.

Gemischte Teams
Ich kenne einige Männer aus der Wirtschaft. Auch sehr erfolgreiche Männer. Keiner von Ihnen hat ein Problem in einem Team mit Frauen zu arbeiten.

Familie & Beruf
Für Diejenigen, die das wollen! Die Schweizer Politik würde besser mal unsere Zukunft ::: UNSERE KINDER ::: unterstützen, indem nicht immer mehr Mütter arbeiten müssen! Weil das Geld nirgendwo hinreicht. Mütter die dann weniger Zeit haben für ihre Kinder da zu sein. Weil sie überarbeitet sind. was dann wiederum einen Teufelskreis bildet. überarbeitet Mütter haben weniger Nerven für Ihre Kinder. Kinder sind die Seismographen ihrer Eltern.
… den Rest kann sich wohl jeder vorstellen …

Betreuungsplätze
Ich gratuliere jeder Mutter, die zu ihrem Kind steht. Zu ihrer Entscheidung Kinder zu bekommen! Ihre Kinder selber grosszieht, erzieht und betreut! Folgedessen selber den grössten Einfluss auf ihr eigenes Kind hat, und nicht am morgen das Kind abgibt. Der Karriere nachjagt und Abends ihr Kind abholt. Ins Bett bringt … am Morgen das Kind abgibt … und täglich grüsst das Murmeltier. Gleichzeitig reagieren viele Menschen erstaunt, dass viele Kinder und Jugendliche heutzutage *keine Wurzeln* mehr haben, keinen innigen Kontakt zu ihren Eltern,

FDP Frauen – schön selbstbewusst
PR PUR. Die Message: FDP Frauen sind also schön selbstbewusst. Ich bin nicht FDP Frau. Bin ich nun nicht schön selbstbewusst? Habe ich gar nicht mal die Möglichkeit schön selbstbewusst zu werden? Wenn ich nun der FDP beitreten würde, wäre ich dann schön selbstbewusst? Mit dem Slogan denkt die FDP kann sie Frauen fangen. Also, müsste ich ja zu den Menschen gehören, die sich von Marken und Slogans beeinflussen lassen. Im Sinne von: Ich hab Nike. Ich bin fit. Ich telefonier Nokia. Ich bin Uptodate. Wie aber lässt sich Selbstbewusstsein mit der Neigung auf Marken Imponiergehabe reinzufallen vereinbaren? Richtig! Geht nicht. Kann nicht übereinstimmen. Ich brauche nicht Slogans und Marken um mich selbstbewusst zu fühlen. Ich bin! Schön selbstbewusst. Auch als NICHT_FDP_FRAU

Lustvoll
Klar. Ein bisschen eros Touch muss rein. Wenn auch dezent. Aber es muss rein. Sonst passt’s ja wieder nicht zur Work-Life-Balance. Und das habe ich oben in der Aufzählung noch vergessen. Mega sexy und erotisch voll drauf .. sollen wir Frauen auch noch sein. Auch mit Kinder, Familie, eigenes Leben und Beruf … das bekommen wir auch noch hin … den wir wollen ja Super Multi Funktionale Frauen werden …

Engagiert
Eine Mutter, die sich für ihre Kinder einsetzt. Das! Ist auch Engagement. Nicht weniger, als berufliche Karriere.

Glaubwürdig
Schweiz. Politik. Glaubwürdig. Autsch. Autsch. Autsch.

liberal
die Freiheit betreffend. Ist doch irgendwie afang egal. Wir haben gar keine Zeit mehr für Freiheit. Weil wir soviel zu tun haben die TopFrauen zu spielen.

Mit dem ganzen Geld, das man für Werbung für seine politische Partei ausgibt, könnte man sicher einige Frauen fördern. Frauen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen. Und täglich kämpfen müssen, um Arbeit und Kinder unter eine Hut zu bringen. und komischerweise, trotz toll gepushten politischen Filmchen in Realität, nichts als Steine in den Weg bekommen, nö, nicht von Männern im Beruf. Von Gesetz und Behörden.

Aletheia. Schön Selbstbewusst.

1 Kommentar

  1. Snake sagt:

    @Aletheia

    Korrekt. Selbstbewusstsein hat nichts mit all dem aufgezeigten Nonsens der FDP zu tun.
    Du hast sehr gut und chronologisch den FPD-Spot kommentiert. Dem schliesse ich mich an und wiederhole mich nicht. Doch ich bediene mich mal etwas der Psychologie, Philosophie und Geschichte des Ganzen.

    Freud’s (für mich) fragwürdige und oft als Tatsache hingenommene Erkenntnis über den Penisneid der Frau dürfte einigen hier wohl noch etwas sagen oder zumindest haben sie das Wort „Penisneid“ schon mal gehört.
    Konträr zu Freud’s Ausführungen möchte ich mal eine provokative Antithese dazu anschauen: den „Gebärneid“ des Mannes.

    Gibt es so etwas wirklich: der Wunsch des männlichen Teils der Fortpflanzung, selbst einen deutlicheren Anteil an der Nachkommenschaft zu haben?

    Historisch gesehen gibt es einige Beispiele, die allesamt kurios wirken, wenn man zu Grunde legt, dass göttliche Schöpfung entweder nur ungeschlechtlich, beispielsweise durch mitotische Zellteilung von einer Mutter in zwei Tochterzellen funktioniert oder durch die Verschmelzung zweier haploider Chromosomensätze beiderlei Geschlechts zu einem neuen dipoiden Satz (wobei das y-Chromosom evtl. eine späte evolutionäre Mutation ist). Ein “Feh-ler” demzufolge und dass männliche Prinzip damit viel jünger. Auf ihm ist so gut wie keine Information, dazu ist es im Gegensatz zu den anderen Chromosomen “verkrüppelt”. (Das es in Wirklichkeit natürlich mit die beste evolutionäre “Erfindung”, im Sinne der unendlich zahlreicheren genetischen Kombinationsmöglichkeiten war, ist ja wohl klar!)
    Aber und deshalb: niemals kann das männliche Prinzip allein schöpferisch wirken.

    Meine Frage: warum basiert aber unsere Gesellschaft auf unzähligen und mannigfaltigen männlichen Schöpfungslügen? Ist es der Gebärneid der Männer, der hinter dem männlichen Wunsch nach alchemistischer männlicher Allein-Schöpfung steht, die ja fast alle unsere strukturellen Gesellschaftsprobleme bedingt?

    Dazu nur einige Beispiele:
    Die Schöpfungsmacht geht auf den Mann über und die Ergebnisse der ersten, ursächlichen Schöpfung wirken kurios:

    Die Frau ist nur noch die Hülle für den männlichen Samen, (als Beispiel dazu die griechische Tragödie „Orestie“ von Aischylos 490 v. Chr., in welcher erstmals der Muttermord gutgeheissen wurde!) der in sie eingepflanzt wurde und lediglich wie im Boden gedeihen muss. Die Mutter bringt, was uns ihr Kind heisst, nicht hervor. Sie ist nur frisch gesäten Keimes Nährerin. Der sie befruchtet, zeugt. Sie, wie der Wirt den Gast, beschützt, sofern kein Gott es schädigt, nur das Gut (Die Eumeniden, Zitat Vers 658-661).

    Enki zeugt Nachkommen mit seinen eigenen Töchtern.

    Zeus (Deus=Gott), der griechische höchste Gott, Herr des olympischen Pantheon, gebärt Athene (die Weisheits- und Kriegsgöttin) aus seinem Kopf und Selene (die Mondgöttin) aus seinem Oberschenkel.

    Atum, der Schöpfergott des vorzeitlichen ägyptischen Kultortes Heliopolis, schluckt seinen eigenen Samen, um Schu (den Luftgott) und Tefnut (die Feuchtigkeitsgöttin) aus seinem Munde auszuspucken.

    Echnaton lässt sich mit Brüsten darstellen.

    Überall rücken männliche Götter, die vorher genauso Sohn waren wie beispielsweise Jesus, an den Ursprung der Schöpfung.
    Jahwe hat sich die matriarchale Weisheit, die am Anfang aller Dinge war, ebenso angeeignet wie Zeus die Weisheitsgöttin Metis verschlang. Genauso wie der ägyptische Sonnengott Re die Ma‘at, die uranfängliche matriarchale Weisheit, zu seiner Tochter machte.

    Und die krönende alchemistische Entrückung ist das Logos, die männliche Alleinschöpfung Kraft des Wortes, und Gott sprach, es werde Licht, und es wurde Licht.

    Urmotiv des Gebärneids war wohl, dass es in der friedlichen Frauenwelt einfach zu wenig Anreiz gab zu Wettbewerb, Leistung, Herausragen und Ehre. Dies stachelte die gekränkten Männerseelen zum Umsturz auf. Diesen schufen die Männer nun in ihrer Kultur, in der im Gegensatz zur langweiligen Frauenwelt nicht mehr die stete lebenliebende Sorge für Menschen, Tiere, Pflanzen und Erde im Zentrum steht, sondern die besondere, die herausragende, die spezielle Leistung, mit der sich der Mann unter seinesgleichen auszeichnen und profilieren konnte und noch heute kann und tut.
    Als erstes mussten die Frauen aus dem Vordergrund verschwinden und in den Hintergrund gerückt werden. Dies indem man die weibliche Fruchtbarkeit abwertete. Denn diese überra-gende Bedeutung in der Weitergabe des physischen Lebens war in Richtung Bedeutungslosigkeit reduziert werden. Ganz klassisch ist diese Umwertung dargestellt in den bereits erwähnten „Eumeniden“, wo Orestes den Mord an seiner Mutter legitimiert und betont, dass ja der Vater der eigentliche Erzeuger seiner Kinder sei und die Mutter nur austragender Boden, Brutkasten sozusagen. Weder Schwangerschaft, Geburt noch Stillen seien überhaupt der Rede wert, nur so natürliches Zeug eben. Entscheidend sei einzig der Zeugungsakt (finden wir heute ja noch bei uns im Dialekt, wenn gesagt wird: „er hat ihr ein Kind gemacht“). Im Weiteren verbürgt dieser Zeugungsakt auch das Recht des Vaters an seinem Nachwuchs: das Vaterrecht wird eingesetzt und die vaterrechtliche Abstammung, Regelung und Vererbung der Besitzverhältnisse (noch heute weltweit verbreitet).

    Und wie auf Erden so im Himmel als nächste Stufe: die ursprünglich unabhängigen Jungfrauen- und Muttergöttinnen, die allenfalls einen Heros als Liebhaber und Sohn neben sich hatten, werden nun als Ehefrauen (wie Hera) oder als Töchter wie Athene eingemeindet. Dass die Magna Mater die Quelle allen Lebens ist, bricht sich erst wieder als theologische Fehlleistung im Skulpturentyp der Vierge ouvrante: eine Madonnen-Figur lässt sich wie ein Kasten öffnen und in ihr drin, in ihrem Bauch, zeigt sich die männliche Trinität Gottvater, Sohn und Geist. Eine Darstellung, die vom Papsttum selbstverständlich verboten wurde, weil sie so ungeheuerlich war in ihrer matrizentrischen Aussage.

    Zur Abwertung der Fruchtbarkeit gehörte Hand in Hand die Vertreibung von Frauen aus priesterlichen und kultischen Ämtern. So lehrte Paulus schon ganz früh:„das Weib schweige in der Gemeinde“ und „zu lehren gestatte ich dem Weib nicht“. Dieser Wegweisung folgte der Ausschluss aus Bildung, Wissenschaft und Kultur, ebenso wie aus ausserhäuslichen beruflichen und politischen Rollen. Gibt es auf griechischen Vasen Amazonen in einer Art langen Hose, so war es nun für lange Zeit mit allen Hosenrollen vorbei, bis sich Piratinnen und eine George Sand dieses bequeme Kleidungsstück wieder aneigneten!
    Zurück zur biblischen Tradition. Hier gibt es das Paradies nur als verlorenes Paradies. Das dritte Kapitel der Bibel erzählt, wie der Mensch aus dem Paradies ausgewiesen wurde. Das einzige Verbot, nämlich vom Baum der Erkenntnis zu essen, übertreten die beiden Bewohner des Paradieses, Adam und Eva. Sie essen vom Baum der Erkenntnis. Die anschliessende Diskussion, wer wen verführt hat, ob Adam die Eva oder Eva den Adam nützt nichts. Verführen oder sich verführen lassen macht keinen Unterschied. Gott setzt Adam und Eva vor die Tür. Damit es keinen Weg zurück gibt und sie sich nicht auch noch am Baum des Lebens vergreifen, stellt Gott die Cheruben zur Bewachung vor die Tür.
    Jenseits von Eden ist also Schluss mit dem Einssein mit Gott und der Schöpfung. Die Natur begegnet dem Menschen nun nicht mehr als kultivierter Garten, sondern als eine Welt, in der in schöner Arbeitsteilung der Mann dem Boden in harter Arbeit seine Früchte abringen und die Frau, so heisst es, mit Schmerzen ihre Kinder zur Welt bringen muss. Ausgesetzt ist der Mensch, mit der ganzen Härte des Lebens konfrontiert und muss sich nun um sich selbst kümmern. Die Einfachheit und Ungebrochenheit der menschlichen Existenz ist ein für alle Mal verloren.

    Mit diesen und noch vielen weiteren Beispielen, welche man erwähnen könnte, hat sich der Mann ins Zentrum und über die Frau gestellt. Vieles davon hat sich bis heute in der Gesell-schaft gehalten und wird tagtäglich zelebriert.
    Für mich lässt dies nur einen Schluss zu: viel eher als den weiblichen „Penisneid“ gibt es den männlichen „Gebärneid“.

    In diesem Sinne
    Nichts ist unnütz – auch dieser Spot nicht. Er dient immer noch als schlechtes Beispiel.

    SNAKE

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