Starke Frauen

Venus an Mars ;-)

Ich würde gerne von Männer wissen, was sie unter einer starken Frau verstehen

… bin gespannt auf eure Beschreibungen und Ansichten.

2 Kommentare

  1. Walter sagt:

    @ Aletheia

    Grundsätzlich ist für mich das Geschlecht bei Deiner Frage irrelevant. Ob es sich um eine „starke“ Frau oder einen „starken“ Mann handelt, an meiner Definition ändert sich da nichts.

    Die Person soll im Denken frei und unabhängig sein und dieses Organ aktiv und bewusst einsetzen. Dieser Mensch soll eine erarbeitete Meinung mit Argumenten vertreten und nicht wegen dem geringsten Gegenwind kapitulieren. Immer aber die Grösse haben, sich von besseren Argumenten überzeugen zu lassen. Nur der Schwache kann keine Fehler zugeben.

    Wenn von irgendetwas z.B. 95% überzeugt sind, soll er erst recht diese Position hinterfragen. Die Querdenker bringen eine Weiterentwicklung und selten die Masse.

    Eine starke Person zieht das Leben so durch, wie es für sie stimmt, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungshaltungen.

  2. Sigi sagt:

    Wie bereits von Walter beschrieben ist auch für mich die Stärke der Persönlichkeit nicht Geschlechtsabhängig.

    Nur eine starke Persönlichkeit schafft in seinem Umfeld Vertrauen. Für mich sind die Merkmale dafür:

    - Ein permanenter Austausch mit seinem Umfeld ohne die eigene Individualität aufzugeben (Wechselseitigkeit)

    - Die Persönlichkeit entwickelt sich weiter, der Kern … die Grundwerte … muss aber bestehen bleiben (Beständigkeit)

    - Das Umfeld kann einen merklichen Unterschied zu anderen Menschen feststellen (Einzigartigkeit)

    Treffen diese Merkmale auf eine Person zu und wenn diese Merkmale Vertrauen schaffen und starke Persönlichkeiten ausmachen, heisst dass noch nicht, dass eine starke Persönlichkeit perfekt wäre.

    Vielmehr baute sie umso mehr Vertrauen auf, wenn sie die o.g. Merkmale in sich vereint. Wer in seinem Handeln also besonders Widerspruchsfrei von anderen Menschen wahrgenommen wird, erreicht eine grösseren Vertrauensbonus bei seinen Mitmenschen als andere.

    diese Entwicklung …..
    Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde in der Theologie, aber auch in den Wissenschaften und der Politik darüber debattiert, ob Frauen als Menschen zu gelten haben oder nicht und wenn ja, ob sie „vollwertige“ Menschen seien oder nur eine minderwertige Sonderform. (der letzte Abschnitt ist eine Tatsache und nicht meine Theorie ;-))

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