Klimakatastrophe oder Klimahysterie?

Seit einigen Jahren wird von einem Teilen der Klimatologen/Metrologen der Klimawandel in teils dramatischen Worten thematisiert. Es werden Szenarien an die Wand gemalt, die den Weltuntergang in nicht allzu grosser Ferne herbeireden.

Ist es aber wirklich so? Wurde der Bogen überspannt und hat die Angstmacherei ein untolerierbares Mass angenommen?

Es gibt durchaus auch Experten die eine konträre Meinung vertreten. Nur, diese Ansichten sind nicht so spektakulär, sie lassen sich nicht so für Horrorszenarien breitschlagen.

Ist es nicht so, dass die Erde immer Wärme abstrahlt die ins Weltall entweicht? Wäre dem nicht so, würde sich die Erde durch die tägliche Sonneneinstrahlung tatsächlich aufheizen und es entstünde ein «natürlicher Treibhauseffekt». Die Erde ist von einer beweglichen Gashülle, der Atmosphäre, umgeben, die nichts mit der Glashülle eines Gewächshauses zu tun hat.

Ist es nicht so, dass Temperaturschwankungen schon immer stattgefunden haben? Im Laufe der Erdgeschichte gab es bereits mehrere Warm- und Eiszeiten, auch ohne menschliches Dazutun.

Könnte es sein, dass gewiss Parallelen mit dem vor 20 Jahren gross aufgezogenen Waldsterben vorhanden sind? Wer bitte spricht heute noch davon?

P S.: Dieser Beitrag hat nichts damit zu tun, dass wir unserer Welt nicht Sorge tragen sollen, aber bitte ohne diese Hysterie.

1 Kommentar

  1. mango sagt:

    Es geht nicht um den Weltuntergang. Es geht darum, dass wir kontinuierlich und in steigender Intensität die Lebensbedingungen für uns Menschen verschlechtern.
    Es geht nicht darum, dass der Planet Erde nicht ein paar zusätzliche Grade Wärme vertragen kann. Es geht darum ob wir Menschen mit den Folgen der paar Grade mehr Wärme zurechtkommen können.
    Und vielleicht am allerwichtigsten: Es geht nicht um ein paar Grade mehr oder weniger. Es geht darum dass die Temperatur in weniger als hundert oder zweihundert Jahren um ein paar Grade angestiegen sein wird.

    Es gibt in unserem Sonnensystem einen Planeten der bereits eine massive Klimaerwärmung hinter sich hat: die Venus. Da herrschen heute Temperaturen von um die 450 Grad Celsius. Diese Klimaerwärmung ist ohne Einfluss von Lebewesen entstanden. Aber sie war nicht von Anfang an da, sondern hat sich entwickelt. Wir wissen, dass es dabei einen point of no return gegeben hat, der nachdem er erreicht wurde, nicht mehr zuliess, dass das Klima sich wieder abkühlen konnte. Wir wissen nicht wo dieser point of no return bei der Venus gelegen hat und wir wissen erst recht nicht, wo er bei der Erde liegt.

    Wir können sicherlich weiterhin aus purer Bequemlichkeit unsere Sinne und unseren gesunden Menschenverstand vor einfachen und für jeden nachvollziehbaren Erkenntnissen verschliessen und wie der Raucher (der Müllboro Blog sei gegrüsst), die zu erwartenden Folgen unseres Tuns auf später, scheinbar viel später verschieben. Dem Planeten Erde und seiner genialen Software, der Evolution, wird das nicht viel anhaben. Der Mensch wird dann aber nur noch Geschichte sein. Denn er und seine hochtechnisierte und komplizierte Gesellschaft ist nicht gerüstet für diese paar Grade mehr.

    Ja, Hysterie ist angesagt!
    Die Geschwindigkeit mit der wir Menschen die von der Erde für uns bereitgestellten Resourcen und Grundlagen verändern, lassen keine auf Erfahrungen aus früheren Zeiten basierende Vergleiche und Projektionen mehr zu.
    Wir sind auf uns alleine gestellt.
    Blindflug in Richtung point of no return.

    P.S. Könnte es sein, dass das Waldsterben gar nie aufgehört hat, sondern dass nur heute niemand mehr darüber berichtet und schon gar nichts mehr darüber hören möchte? Ich empfehle Dir sonst einen Rundgang im Hardwald zwischen Kloten und Dietlikon. Wenn du da riesige Lücken im Wald entdecken wirst, frage Dich doch einfach einmal, wo die denn hergekommen sind…

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